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Michael

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  • »Michael« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 12. März 2012, 22:05

Personenschaden am Bü Kriftel

Der RMV meldet...

Zitat

12.03.12 19:49 12.03.12 23:59 Frankfurt (Main) Höchst Bahnhof Niedernhausen Bahnhof RMV-Bahnlinie 20 und S-Bahnlinie 2: Sperrung Bahnübergang Kriftel wg. Personenschaden Fahrgäste in Richtung Fankfurt Hbf werden gebeten, von Niedernhausen mit RB 21 nach Wiesbaden und mit S1, S8 und S9 nach Ffm weiter. Fahgäste in Richtung Niedernhausen Umweg über Wiesbaden, weiter mit RB 21. Über die Dauer der Störung ist bisher nichts bekannt. Es besteht zwischen Ffm-Höchst Bhf und Hofheim Bhf ein Schienenersatzverkehr.


Kurz vor 20 Uhr war ich auch am Höchster Bahnhof. Auf der großen Anzeigetafel war von "ca 60 Min. Verspätung bis Zug endet hier" alles vertreten.

Die zwei anwesenden von 3S waren meiner Meinung nach hoffnungslos überfordert bzw. haben von der Zentrale keine genauen Info´s bekommen wo und wann ein SEV fährt.

In Höchst, auf dem Bahnsteig selbst, kamen nur sehr leise Durchsagen an und auf einen SEV wurde auch nicht verwiesen!!!

In Hattersheim habe ich dann eine grössere Menschenmenge beobachten können die sich per Taxi nach Kriftel bzw. Hofheim durschgeschlagen hat.

Zusammenfassend kann ich nur sagen das die Info´s der DB mal wieder unter aller Sau waren...

2

Montag, 12. März 2012, 22:31

RE: Personenschaden am Bü Kriftel

Zitat

Original von Michael
In Hattersheim habe ich dann eine grössere Menschenmenge beobachten können die sich per Taxi nach Kriftel bzw. Hofheim durschgeschlagen hat.

Zusammenfassend kann ich nur sagen das die Info´s der DB mal wieder unter aller Sau waren...


Dem ist nichts hinzu zufügen. Habe 40 Minuten Fußmarsch von Hattersheim in Kauf genommen. Was nutzt einem in Höchst die Information, dass die S2 in Höchst endet. Naja, man ist es ja gewöhnt ...

Um ca. 21:00 Uhr stand der wohl verunfallte Vollzug 423417+423419 auf Gleis 1 in Kriftel. Der S-Bahnverkehr war allerdings noch nicht wieder angelaufen. Der Unfall schien am zweiten Bahnübergang (Richtung Frankfurt gezählt) am Ende des Zeilsheimer Wegs passiert zu sein. Von dort konnte ich zumindest Scheinwerferlicht erkennen.
Gruß Tommy

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3

Dienstag, 13. März 2012, 06:49

Hallo Freunde,

dies war der traurige Grund:

FNP: Tödlicher Unfall am Bahnübergang

Gruß
HCW
Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Ortsbeirat Ihres Vertrauens!

Alf_H

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4

Dienstag, 13. März 2012, 14:19

Mir fällt auf, das in letzter Zeit immer mehr ältere Menschen (zu Fuß, auf dem Rad oder mit dem PKW) in Unfälle mit Schienenfahrzeugen verwickelt werden. Ich finde das sehr bedauerlich.
Liegt es wirklich daran, das die älteren Leute nicht aufmerksam genug sind (schlecht hören, schlecht sehen, langsame Wahrnehmung und Reaktion) oder einfach an einer Arglosigkeit ?
Wir waren Papst (fast 8 Jahre lang). Danke, Benedikt XVI !

Darkside

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5

Dienstag, 13. März 2012, 20:53

>Liegt es wirklich daran, das die älteren Leute nicht aufmerksam genug sind (schlecht
>hören, schlecht sehen, langsame Wahrnehmung und Reaktion) oder einfach an einer
>Arglosigkeit ?

Naja....Rotlicht und gesenkte Schranken sind schon leicht zu übersehen, wenn man nicht
darauf achtet....
Droge Religion (Zu den tödlichen Risiken und Nebenwirkungen lesen
sie historische und gegenwärtige Berichte zB Savita Halappanawar)

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert
Gestern Tiananmen - Heute Tibet - Morgen Taiwan?

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6

Dienstag, 13. März 2012, 21:38

War bei dem BÜ auch nur eine Frage der Zeit.

Michael

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7

Dienstag, 13. März 2012, 22:40

Zitat

Original von Bundesbahner
War bei dem BÜ auch nur eine Frage der Zeit.


Warum nur eine Frage der Zeit?
Weil dort "nur" eine Halbschranke verbaut wurde oder weil es sich um einen popeligen Wald und Wiesen Übergang handelt?

Sorry, aber irgendwie kann ich deine Aussage nicht nachvollziehen. Selbst Kinder die auf Fahrrädern oder Rollern ihren Eltern weit vorraus sind bleiben an der geschlossenen Halbschranke stehen und warten gespannt auf den Zug.

Leider kann ich in diesem traurigen Fall nicht von Arglosigkeit sondern Leichtsinn ausgehen (das reicht schon noch um den Bü zu passieren)...

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8

Mittwoch, 14. März 2012, 02:03

Zitat

Original von Michael

Zitat

Original von Bundesbahner
War bei dem BÜ auch nur eine Frage der Zeit.


Warum nur eine Frage der Zeit?
Weil dort "nur" eine Halbschranke verbaut wurde oder weil es sich um einen popeligen Wald und Wiesen Übergang handelt?

Sorry, aber irgendwie kann ich deine Aussage nicht nachvollziehen. Selbst Kinder die auf Fahrrädern oder Rollern ihren Eltern weit vorraus sind bleiben an der geschlossenen Halbschranke stehen und warten gespannt auf den Zug.

Leider kann ich in diesem traurigen Fall nicht von Arglosigkeit sondern Leichtsinn ausgehen (das reicht schon noch um den Bü zu passieren)...


Mhh, egal aus welcher Richtung ich dort mit meinen Zügen angefahren komme, ich sehe immer wieder Leute, die die Schranken umgehen, es war daher wirklich nur eine Frage der Zeit.

Luna-D.
Lunatic-Driver/Luna Dorian

Wenn Hoffnung der Motor der Seele ist,
dann ist Pflicht der Navigator,
und Liebe ist der Treibstoff.

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Tatrafan

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9

Mittwoch, 14. März 2012, 02:48

Gibt noch mehr solcher BÜ, deren Halbschranken häufig nur als kleine Slalom-Einlage auf dem Weg angesehen werden. Speziell auf der Rodgau-Strecke fallen mir da einige ein.

Aber inzwischen sag ich mir, bitte, wenn die Leute denn unbedingt mit ihrem Leben einsetzen wollen... müssen sie ja selber wissen, ob sie es denn unbedingt selbst stark verkürzen wollen. Die Eisenbahn kann nicht jedem einzelnen Menschen hier in der Gegend die ganz persönliche Verantwortung für sein bewußtes Handeln und Tun abnehmen; und wenn dieses dann eben dazu führt, daß sich bewußt handelnder Mensch (geschlossene Halbschranken umgangen / umfahren) und Zug begegnen, dann sei es eben so.

Klingt hart, ich weiß, aber mittlerweile kann ich nicht mehr anders. Egal, wieviele Unfälle auch passieren, schon am selben (!) Tag wird doch, idealerweise noch an derselben Stelle, wieder munter weiter bei Rot und geschlossenen Schranken weitermarschiert / weitergefahren oder gleisgelatscht... so eine unbeschreibliche Lernresistenz, wie hier gegenüber Bahnanlagen herrscht, fordert eben ihre Opfer, und anscheinend werden die auch achselzuckend gebracht. Also bitte... dann eben "weiter so", ich sehs ja jeden Arbeitstag wieder, dann muß ich wohl davon ausgehen, daß die Leute das selber so wollen.
--- (Leerfeld)

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10

Mittwoch, 14. März 2012, 14:01

Zitat

Original von Tatrafan
schon am selben (!) Tag wird doch, idealerweise noch an derselben Stelle, wieder munter weiter bei Rot und geschlossenen Schranken weitermarschiert / weitergefahren oder gleisgelatscht...


Es soll sogar schon vorgekommen sein, dass nach einem PU, als Rettungskräfte und Notfallmanager vor Ort waren, an genau der Stelle munter weiter gleisgelatscht wurde...