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Dienstag, 13. März 2012, 22:15

"Luftwagen" der U9 in Ginnheim

Immer, wenn ich auf der Verbindung U9 / 16 unterwegs bin, erlebe ich es, dass die U9 rund eine Wagenlänge vor der Haltemarkierung hält. Hat jemand eine Idee, was das soll? Gesparte Fahrzeit sind wenige Sekunden, aber alle Fahrgäste müssen 20-25 m weiter laufen. Bei den zum Teil sehr knappen Umsteigezeiten zur und von der Straßenbahn ist das umso ärgerlicher. Ich habe es zwar in beiden Richtungen noch nicht erlebt, dass ein Zug so knapp vor der Nase wegfuhr, dass man ihn nur deswegen verpasst hat. Aber sehr wohl zieht sich das Einsteigen in die 16 oft über die planmäßige Abfahrtzeit hin, d.h. der vorzeitige Halt ist mitschuld an der Verspätung der Straßenbahn.

Das ist keine Marotte eines bestimmten Fahrers, sondern, soweit ich es beurteilen kann, passiert das ausnahmslos immer.
Verlassteuchauf Gott Fürimmer | Valsch Geschribene Förter | Volonte Gustumu Frandajhon

2

Dienstag, 13. März 2012, 22:25

Sehr einfach: der Schlüßelschalter um sich eine Ausfahrt zu holen hängt ziemlich genau in der Mitte des Bahnsteigs, was - um ihn auf Höhe des hinteren Führesrstands zu haben - bei einem einzelnen Wagen bedeutet das man 25 Meter vor Bahnsteigende anhält.

Die Faulheit ist in der Tat bei vielen A-Strecklern verbreitet - aber an dieser Stelle möchte ich auch direkt mal betonen das es auch - besonders tagsüber wenn viel los ist - auch Fahrer gibt die bis zum Ende vorfahren...
"Der Mensch, der so ehrbar im Einzelnen, aber so miserabel im Ganzen ist."
Johann Wolfgang von Goethe

3

Mittwoch, 14. März 2012, 16:43

Gibt es bei der U-Bahn nicht auch "H-Tafeln" ? Kenne die von jeder unterirdischen Station, weiß aber nicht, ob es in Ginnheim auch welche gibt.
Faulheit hin oder her, aber wenn es H-Tafeln gibt, gibt es auch eine entsprechende Dienstanweisung und da steht bestimmt nicht drin "such Dir aus, wo Du anhältst".
Viele Grüße, vöv2000

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4

Mittwoch, 14. März 2012, 17:32

Wann wird geschlüsselt?

Wann muss der Fahrer den Schlüsselschalter denn bedienen?
Wenn dies auch schon bei "Ankunft" des Zuges möglich wäre, könnte man das Teil ja an's Ende (oder Anfang, Ansichtssache) des Bahnsteiges montieren und wenn er sein Fahrerhäuschen nach Ankunft verläßt kann er "schlüsseln" und dann an's andere Ende des Zuges gehen. Dann isses egal ob 1,2,3 oder 4 Wagen am Bahnsteig stehen, der Weg ist immer der gleiche...

MfG
der Musterschüler

5

Mittwoch, 14. März 2012, 17:45

Ist die H-Tafel für Solo-Wagen nicht etwas weiter weg?

Edit mein, dass der Fahrer kurz vor Abfahrt "schlüsseln" muss.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »S-Wagen 253« (14. März 2012, 17:46)


Felix

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6

Mittwoch, 14. März 2012, 17:46

Man sollte knapp ne Minute vorher schlüsseln.Da der nachfolgende Zug am Niddapark nicht so einen langen aufenthalt hat.

7

Mittwoch, 14. März 2012, 21:02

Na ja, die U9 ist halt auch nicht immer der nächste Zug, der rausfährt. Und wenn man dann noch auf Gleis 3 steht, behindert das Schlüsseln die einfahrenden Züge wegen Fahrstraßenkreuzung.
Trotzige Trambahnen transportieren traurig trübselige Triefnasen.

8

Freitag, 16. März 2012, 21:14

Zitat

Original von S-Wagen 253
Ist die H-Tafel für Solo-Wagen nicht etwas weiter weg?

Nein, in Ginnheim gibt es nur "H" und "H4" (zumindest an Gleis 4, wo die U9 meistens hält). Macht auch Sinn, weil es nur einen Ausgang gibt: möglichst dicht ans Ende zu fahren - aber außer bei 4 Wagen nicht ans äußerste Ende, um Langsamfahrt vor dem Prellbock zu vermeiden.
Verlassteuchauf Gott Fürimmer | Valsch Geschribene Förter | Volonte Gustumu Frandajhon

Beiträge: 497

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9

Freitag, 16. März 2012, 21:37

Zitat

Original von Reinhard
aber außer bei 4 Wagen nicht ans äußerste Ende, um Langsamfahrt vor dem Prellbock zu vermeiden.


Worin liegt es denn begründet, das zu vermeiden? Natürlich, es soll nicht gegen den Prellbock gefahren werden, aber es sollte doch logisch sein, dass die Fahrer da nicht heran heizen.

Mich wundert das, da "wir" bei der großen Bahn mit deutlich schwereren Zügen, welche im Vergleich zu Stadtbahnwagen um einiges schlechter bremsen, keinerlei Vorschriften haben, wie nah wir höchstens an Prellböcke heran zu fahren haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bundesbahner« (16. März 2012, 21:42)


10

Freitag, 16. März 2012, 23:24

Bei der U-Bahn wird auch teilweise bis ganz an den Prellbock gefahren, siehe z.B. Hohemark. In Ginnheim sind vor den Prellböcken allerdings Fahrsperren installiert, die man auslöst, wenn man bis zum H4 fährt. Daher halten die Züge, die auch so reinpassen, etwas vorher.
Gebenedeit sei dieses Forum.

11

Freitag, 16. März 2012, 23:29

Zitat

Original von Bundesbahner
Mich wundert das, da "wir" bei der großen Bahn mit deutlich schwereren Zügen, welche im Vergleich zu Stadtbahnwagen um einiges schlechter bremsen, keinerlei Vorschriften haben, wie nah wir höchstens an Prellböcke heran zu fahren haben.


Naja, wenn da ein 2000er so liegt, dass du ihn erwischen würdest, wenn du zu nah an den Prellbock kommst, würdest du den auch vermeiden, nehme ich an!?

Und bei der großen Bahn hört man doch auch irgendwie seltener was von Prellbockfahrten…

Beiträge: 3 194

Wohnort: einst (seit 1960) : Moskau - Paris, zuletzt: Moskau - Basel und seit 11.12.2011 auch wieder Moskau- Dribb-de-Bach - Paris / Nizza

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12

Samstag, 17. März 2012, 01:06

Zitat

Und bei der großen Bahn hört man doch auch irgendwie seltener was von Prellbockfahrten…


Bei der Bahn in Argentnien verlief vor ein paar Wochen eine "Prellbockfahrt" sehr tragisch. ;(