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Pallaswiese

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Montag, 7. September 2015, 12:07

Seit mehr als einem halben Jahr liegt bei mir ein noch unvollständiger, dafür ziemlich länglicher Aufsatz über die Geschichte, wie die Elektrische von Darmstadt nach Griesheim gekommen ist, herum. Ich habe ihn nun in zwei Teile unterteilt, von denen der erste jetzt auf meiner Webseite nachzulesen ist. Der zweite folgt vermutlich erst Anfang nächsten Jahres. Dieser erste Teil endet im September 1926, kurz vor der Wiedereröffnung der Straßenbahnlinie.

Ich habe mich hierbei weitgehend auf die Zeitungsberichte des Neuen Griesheimer Anzeigers gestützt und ein bißchen Lokalkolorit mit eingefangen, so daß die Straßenbahnbaugeschichte eingebettet ist in zahlreiche andere Begebenheiten und Auseinandersetzungen, mit denen die Menschen in Griesheim zu tun hatten. Stichwort: Französische Besatzung im Brückenkopf Mainz von Ende 1918 bis Juni 1930.

Eine weitere Darstellung, die aber zur Zeit nur in meinem Kopf heranwächst, wird sich mit der Geschichte der Riedbahn in den 20er Jahren befassen. Hierbei wird eine reguläre Triebwagenfahrt von Griesheim/Ried nach Frankfurt-Ost (Marktbeschickung) nachzuweisen sein. Leider kenne ich von dieser doch recht ungewöhnlichen Zugleistung keine Aufnahme, sondern nur die Zeitungsnotiz.

Ich hoffe, genügend Fehlerkorrektur betrieben zu haben, um den langen Text lesbar zu gestalten.

Genug der Vorrede, hier ist der Link zu: Die Elektrische kommt nach Griesheim, Teil 1.

Pallaswiese

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Dienstag, 1. März 2016, 20:17

Straßenbahnmast?

Die Bauarbeiten in der Landgraf-Georg-Straße, die ja mit einer Entnahme der nicht mehr benötigten Straßenbahngleise verbunden sind, hatten mich zu einer Fotosession Richtung Ostbahnhof geführt. Dabei ist mir dieser Mast begegnet, den ich bislang schlicht ignoriert habe. Gibt es davon eigentlich noch mehr in Darmstadt?



Pallaswiese

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Dienstag, 21. Februar 2017, 01:45

In zwei längeren und sehr textlastigen Teilen habe ich die Geschichte geschrieben, wie die Elektrische nach Griesheim gekommen ist. Dabei habe ich ein wenig Lokalkolorit einfließen lassen. Ausgewertet und recht ausführlich zitiert habe ich den Neuen Griesheimer Anzeiger, der die Griesheimer Sicht wiedergibt. Die HEAG kommt dabei nicht gut weg. Einige historische Aufnahmen, die ich vom Stadtarchiv in Griesheim erhalten habe, lockern die Textwüste ein wenig auf.

Teil 1 behandelt die Jahre von 1918 bis 1926, also dem Beginn der französischen Besatzung bis zum Eröffnungstermin.

Teil 2 behandelt die Jahre von 1926 bis 1930, also den Umständen der Eröffnung bis zum Abzug der Franzosen. In diesen vier Jahren streiten sich die Gemeinde Griesheim und die HEAG um 5 Pfennige, wobei es so aussieht, als habe die HEAG die Griesheimer übers Ohr hauen wollen.

Jörn

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204

Dienstag, 21. Februar 2017, 08:54

Eine Wahnsinns-Arbeit, Walter!

Ich habe mal angefangen zu lesen, aber angesichts der Stoff-Fülle muss ich mir das wohl auf einige Tage verteilen, sonst komme ich nicht mehr zum Arbeiten.

205

Dienstag, 21. Februar 2017, 21:16

Kann das Rheinstraße 14 sein?

In einem Artikel zu "85 Jahre Commerzbank in Darmstadt" auf der Seite 18 im heutigen Darmstädter Echo oder hier *) befindet sich ein historisches Bild, das angeblich das Haus Rheinstraße Nr. 14 zeigt, also das jetzige Commerzbank-Gebäude an der Ecke Rhein-/Grafenstraße. Aber was sind das dann für Schienen im Vordergrund? Ich weiß, dass es einmal ein kurzes "Postgleis" in die Grafenstraße gab, das passt aber nicht zum Bild. Könnte es vielmehr Rheinstraße 34 sein, also das andere (bisherige) Commerzbank-Gebäude an der Kreuzung Rhein-/Neckarstraße?

*) Hinweis: Auf der Webseite das Bild per Rechtsklick in einem neuen Tab öffnen, um den unteren Bereich ohne überlagerten Text zu sehen.

Pallaswiese

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Dienstag, 21. Februar 2017, 22:35

Könnte es vielmehr Rheinstraße 34 sein, also das andere (bisherige) Commerzbank-Gebäude an der Kreuzung Rhein-/Neckarstraße?

Ja, das sieht wie die Kreuzung Rhein-/Neckarstraße aus.
Und dann schimpfen "die Medien" darüber, daß man und frau "den Medien" nicht mehr traut. Wobei das hier nicht passende Bild eher als harmlosere Mißinformation bezeichnet werden kann.