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101

Dienstag, 18. Oktober 2016, 12:44

Es wird immer noch nicht klarer - und das liegt an deinem Satz.....
Wenn Du meinst. Wer sich auf Deinen Satz beruft, der bekommt im Falle eines Falles nicht nur Fahrlässigkeit, sondern ggf. Vorsatz vorgehalten. Wir diskutieren den Punkt dann weiter, wenn es soweit ist.

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102

Dienstag, 18. Oktober 2016, 13:35

Zitat

Dennoch frage ich mich, wo ist der Unterschied zur U3 oder U2 die auch unbeschrankte Bahnübergänge mit ähnlicher Geschwindigkeit queren ohne ein Signal geben zu müssen.

Die Antwort war dann, dass die U-Bahn nach BO Strab fährt, und kürzere Bremswege als Eisenbahn-Fahrzeuge hat.

Wäre das nicht die Lösung ? Mit den dichten Haltestellenabständen und Kurven werden auf der Kahlgrundbahn ohnehin keine höheren Reisegeschwindigkeiten erreicht als auf einer Stadtbahnstrecke. Also wandeln wir die Kahlgrundbahn in eine Stadtbahn um! Wenn wir dann noch bei dem guten halben Jahr MainLinie 2004 ansetzen, könnte man - zunächst mit Karlsruher oder Nordhäuser Stadtbahn-Zügen - sogar bis Frankfurt durchfahren. Frage an die Sachkundigen: Könnten die Nordhäuser Zweisystem-Züge (VT / Strab) auch mit Dieselantrieb nach BO-Strab fahren ?

103

Dienstag, 18. Oktober 2016, 13:49

Wäre das nicht die Lösung ? Mit den dichten Haltestellenabständen und Kurven werden auf der Kahlgrundbahn ohnehin keine höheren Reisegeschwindigkeiten erreicht als auf einer Stadtbahnstrecke.

Das Problem ist aber, daß die Strecke nicht im Inselbetrieb befahren wird, sondern die Züge auch weiterfahren. Die sich aus den LNT-Richtlinien ergebenden Beschränkungen sind aber nicht geeignet, einen sinnvollen Betrieb außerhalb der Heimatstrecke sicherzustellen (Stichworte Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge, zulässige Strecken-Vmax, Restriktionen bezüglich Stellwerkstechnik etc.)

Zitat

Frage an die Sachkundigen: Könnten die Nordhäuser Zweisystem-Züge (VT / Strab) auch mit Dieselantrieb nach BO-Strab fahren ?

Können sie, müssen sie sogar, denn die Betriebsgrenze ESBO/BOStrab ist nicht mit Fahrleitung überspannt.
Du müßtest jetzt nur noch verraten, wie Du gedenkst, diese Meterspurfahrzeuge auf die Kahlgrundbahn zu bekommen. :)

104

Dienstag, 18. Oktober 2016, 13:57

Das Problem ist aber, daß die Strecke nicht im Inselbetrieb befahren wird, sondern die Züge auch weiterfahren. Die sich aus den LNT-Richtlinien ergebenden Beschränkungen sind aber nicht geeignet, einen sinnvollen Betrieb außerhalb der Heimatstrecke sicherzustellen (Stichworte Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge, zulässige Strecken-Vmax, Restriktionen bezüglich Stellwerkstechnik etc.)
Ich kenne da ein Problem mit Begrenzung des sonstigen Zugverkehrs auf 160 km/h. Wird das jetzt schärfer gehandhabt? 160 km/h würden den Verkehr zwischen Frankfurt und Kahl ja nicht ausbremsen...

Darkside

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105

Dienstag, 18. Oktober 2016, 14:18

Wer soll sich denn auf meinen Satz berufen?!?!? [dein Satz macht doch keinen Sinn]
Ich fordere nur die jenigen auf, die große Reden schwingen, aber keine
Verantwortung tragen einfach diese Verantwortung mal zu übernehmen.
Nur glaube ich kaum, daß die das wollen - dann müssten sie ja ihre Sicht-
weise ändern....
In god we trust - on earth we don't

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Darkside« (18. Oktober 2016, 14:18)


106

Dienstag, 18. Oktober 2016, 15:51

Ich kenne da ein Problem mit Begrenzung des sonstigen Zugverkehrs auf 160 km/h. Wird das jetzt schärfer gehandhabt? 160 km/h würden den Verkehr zwischen Frankfurt und Kahl ja nicht ausbremsen...

Auf der Strecke ist keine durchgehende Gleisfreimeldung vorhanden. Also darf die Strecken-HG nur 80 betragen.

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107

Dienstag, 18. Oktober 2016, 22:48

HolgerKoetting

Zitat

Auf der Strecke ist keine durchgehende Gleisfreimeldung vorhanden. Also darf die Strecken-HG nur 80 betragen.

Das verstehe ich nicht so ganz. 2004 fuhr die MainLinie doch auch mit Stadstbahn-Fahrzeugen zwischen Hanau und Rüsselsheim, und da fahren ja auch Züge schneller als 80 km /h.

HolgerKoetting

Zitat

Du müßtest jetzt nur noch verraten, wie Du gedenkst, diese Meterspurfahrzeuge auf die Kahlgrundbahn zu bekommen.

Das hatte ich nicht vor, die Nordhäuser brauchen ja ihre Bahnen selber. Ich dachte eher daran, geeignete Diesel-Fahrzeuge für die Kahlgrundbahn einzusetzen, die nach BO-Strab fahren können. Das kann ja auch eine Neukonstruktion sein, die sich an den Nordhäuser Fahrzeugen orientiert, nur eben in Normaspur. Und die könnten ja dann tatsächlich in Hanau als Straßenbahn weiterfahren. Wäre eine Wiederbelebung der nunmehr fast historischen MainLinie. :)

108

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 00:31

HolgerKoetting

Zitat

Auf der Strecke ist keine durchgehende Gleisfreimeldung vorhanden. Also darf die Strecken-HG nur 80 betragen.

Das verstehe ich nicht so ganz. 2004 fuhr die MainLinie doch auch mit Stadstbahn-Fahrzeugen zwischen Hanau und Rüsselsheim, und da fahren ja auch Züge schneller als 80 km /h.

Da ist ja auch eine durchgehende Gleisfreimeldung vorhanden. Hanau Südseite Richtung Aschaffenburg aber (abschnittsweise) nicht.
Außerdem tragen Züge mit Hg 90/100 nicht wirklich zur Leistungsfähigkeit einer Strecke bei und mindern die Zahl der verfügbaren Trassen.

K-Wagen

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109

Freitag, 21. Oktober 2016, 15:56

Tja,- auch bei bestens gesicherten Bahnübergängen kann es zu Unfällen kommen SPON
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

110

Freitag, 17. März 2017, 08:02

Nach einigem Durchpusten hat man endlich sich von einigen unbeschrankten Bahnübergängen trennen können. Drei der sieben ungesicherten Übergänge auf Mömbriser Gebiet bekommen eine verschlossene Schranke, darunter der Wiesenübergang in Niedersteinbach, der regelmäßig bepfiffen wird und die Anwohner vergangenes Jahr veranlasste mit dem Wasserschlauch die Kahlgrundbahn zu attackieren. Schlüssel für die Schranken gibts bei der KVG auf Anfrage, anschließend rückt ein Mitarbeiter aus und öffnet diese für die Traktorüberfahrt. An den restlichen vier Übergängen sollen die Sichtdreiecke kurzfristig verbessert werden. Mittelfristig soll es dann an der Flederichsmühle und an den Kahltalradweg-Kreuzungen Blinklichter geben.klick und klick
Erstgenannte Maßnahmen werden in den Osterferien in Angriff genommen, es gibt auch bereits einen (interessant getakteten) SEV klick

Apropos Mittelfristigkeit: Bisher enden und starten ja einige Regionalbahnen 58 auf der Nordmainischen Strecke in Hanau. Die Ankunfts- und Abfahrtszeiten passen eigentlich auf den ersten Laienblick ganz gut für eine Verknüpfung mit der RB56. Die RB 56 kommt um :56 aus Schöllkrippen an und die RB 58 fährt um :03 ab Hanau nordmainisch nach Frankfurt. Umgekehrt kommt die RB 58 um :57 in Hanau aus Frankfurt an und die RB 56 fährt um :03 nach Schöllkrippen ab. Würde man hier analog zur Durchbindung der Odenwaldbahn relativ kostenneutral für RMV und BEG nach Frankfurt dieseln können oder gibt es Zwangspunkte die das defintiv verhindern?
RMV-Job- und Semesterticket auch für die Bayern in Rhein-Main!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ruebe123« (17. März 2017, 08:06)


Hajü

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111

Freitag, 17. März 2017, 13:17

Kahlgrundbahn fährt im Normalfall mit 642-Einfachtraktion, die RB 58 meistens mit 2x425 (ausser abends + Wochenende Einzeltraktion). Hier gäbe es schonmal ein absolutes Kapazitätsproblem. Die 2x425 sind in der HVZ sehr gut gefüllt. Zudem sind die Fahrzeiten sehr knapp bemessen, da wird man mit dem 642 seine Probleme bekommen. Die eingesetzten 642 haben zudem vorwiegend die schwächste Motorisierung (2x275 kw).
In Tagesrandlagen werden die RB 58 sowieso mit dem Würzburger RE verknüpft, d. h. der RE fährt nordmainisch zur RB 58-Fahrzeit.

112

Freitag, 17. März 2017, 17:22

mir gefällt deine Idee
Vielleicht Flügeln wie nach Stockheim/Nidda in Kahl. Ein Zugteilung BR 245 + Dostos fährt nach Schöllkrippen der andere je nachdem nach Miltenberg oder noch weiter. Ich könnte mir solche Traktionen besonders gut für den Freizeitverkehr an Sommerwochenenden vorstellen. Dann würden sich die BR 245 auch nicht das ganze Wochenende die Räder platt stehen.

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113

Freitag, 17. März 2017, 21:01

Nach einigem Durchpusten hat man endlich sich von einigen unbeschrankten Bahnübergängen trennen können.

Also geht doch. Ich finde es positiv, wenn man konstruktiv nach Lösungen sucht. Die Welt ist so schon laut genug.

114

Sonntag, 19. März 2017, 09:36

Die Durchbindung müsste ja auch nicht stündlich sein. 2-3 Züge morgens und abends im Berufsverkehr würden vollkommen ausreichen, dann ist ja auch nicht RE 55 mit RB 58 verknüpft. Die WFB hat meines Wissens 6 oder 7 Desiros vorrätig, da man ja bereits jetzt nach Hanau morgens mehrfach als Zwilling bzw. mittags als Drilling (Schülerverkehr) unterwegs ist. Da ist also Kapazität vorhanden.

Das mit den Fahrzeiten ist in der Tat sehr sportlich bemessen. Wäre dann eine Trassenfrage ob man die Desiros schon um :01 nordmainisch schicken könnte und eventuell schon in F-Süd wendet.

Sind jetzt nur Gedankenspiele, aber was im Odenwald, Niddatal oder Hochtaunus Realität ist, sollte auch im Kahlgrund nicht vermessen sein: Im Berufsverkehr nach Frankfurt dieseln.
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Alf_H

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115

Sonntag, 19. März 2017, 20:31

Man kann ja schon froh sein, daß die Kahlgrundbahn jetzt immer bis Hanau Hbf durchfährt, und nicht in Kahl (Main) endet.
Die Anschlüße an den RE in Kahl (Main) wäre ja möglich. Von Hanau nach Frankfurt fährt ja wirklich "alle Nase lang" was.
RE/ RB über Offenbach, RE/ RB55 über Maintal, die S8/ S9. Also ist wirklich nicht notwendig, die Dieseltriebwagen von Schöllkrippen bis Frankfurt durchzubinden.
Zu Hause ist, wo das WLAN sich automatisch verbindet ! 8)

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Montag, 20. März 2017, 10:31

Alf_H:

Zitat

Von Hanau nach Frankfurt fährt ja wirklich "alle Nase lang" was.

Mag schon sein, aber im Zweifelsfall muss man dafür durch den ganzen Bahnhof tigern. Und im Zweifelsfall gibt es mal wieder Verspätungen; dann fahren entweder 3 Züge fast gleichzeitig, und dann eine halbe Stunde gar nichts.

Was das "durchdieseln" angeht: Das tut die VIAS mit ihren Odenwaldzügen auch. Aber da hätte ich eine andere Idee: Gemeinschaftsbetrieb Kahlgrundbahn / HLB oder Kahlgrundbahn / Odenwaldbahn.
Bei der ersten Variante würden die Kahlgrundzüge weiter bis Höchst fahren und dann nach betrieblichen Anforderungen weiter nach Königstein oder Bad Soden. Bei dieser Variante würde auch die Sodener Bahn eine direkte Anbindung an den Hbf erhalten.

Beim Zusammenspiel mit der Odenwaldbahn könnten die VT der Darmstädter Linie sogar in Hanau geflügelt werden, ein VT Ri. Höchst im Odenwald, der andere in den Kahlgrund. In den verkehrsärmeren Zeiten fahren die in Hanau endenden VT als Kahlgrundbahn weiter.

MdE

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Montag, 20. März 2017, 12:43

Du hast aber schon mitbekommen, dass die HLB nicht mehr den Kahlgrund fährt?
Davon abgesehen, dass weder die Desiros noch die GTW die passende Einstiegshöhe fürs Taunus-Netz haben geschweige denn in Königstein behandelt werden können.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MdE« (20. März 2017, 12:45)


Johony

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118

Donnerstag, 23. März 2017, 17:34

Und die Odw-Züge (ex64 > 65 und retour) in FFM durchgebunden werden...
Jakkeline, nich den Marzel mit die Schüppe auf'n Kopp kloppen!
________ _ _ _ _ _ _

Freundliche Grüße!