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Samstag, 20. August 2016, 19:13

Marode S-Wagen in Dortmund

Dortmund hat Probleme mit maroden S-Wagen:

http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebie…rtmund-102.html

K-Wagen

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2

Samstag, 20. August 2016, 19:24

Was soll man da sagen,- ausgefallene U-5 Wagen in Frankfurt, da am verunfallten Wagen am Weißen-Stein (Bahn in Bus) ein Serienfehler festgestellt wurde und darauf hin alle U-5 Wagen überprüft werden mussten und nun Rostschäden an S-Wagen in Dortmund.....
Ich dachte, wenn ein Fahrzeug im 21 Jh den Weg allen alten Eisens geht, dann nicht wegen Rost.... ;)
Bombardier hat wohl ein Qualitätsproblem.
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

3

Samstag, 20. August 2016, 20:14

Vor allem nach der erst recht kurzen Zeit.

4

Samstag, 20. August 2016, 22:03

Vielleicht doch die noch vorhandenen Ptb auf dem Hof lassen und bei Bedarf umbauen, damit man die S-Wagen sanieren kann...

5

Samstag, 20. August 2016, 22:20

Vielleicht doch die noch vorhandenen Ptb auf dem Hof lassen und bei Bedarf umbauen, damit man die S-Wagen sanieren kann...
Laut VGF sind derartige Probleme wie in Dortmund bisher in Frankfurt nicht aufgetreten.

6

Sonntag, 21. August 2016, 10:32

Laut VGF sind derartige Probleme wie in Dortmund bisher in Frankfurt nicht aufgetreten.


Ich bin da auch beruhigt. Die Dortmunder Wagen sind 8 Jahre alt (laut Artikel), unsere ältesten sind schon 13 Jahre alt ohne dass man von solchen Problemen gehört hätte.

Aber gut, man weiß nie was nicht eines Tages doch noch mal in Erscheinung tritt, was noch keiner abschätzen kann, da ja niemand eine Glaskugel hat.
Viele Grüße, vöv2000

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7

Sonntag, 21. August 2016, 11:48

Inzwischen kann man ja auch in unseren östlichen Nachbarländern Straßenbahnen einkaufen (Skoda in Tschechien, Solaris in Polen). :thumbsup:

8

Sonntag, 21. August 2016, 11:59

CAF aus Spanien ist mittlerweile auch in Kontinentaleuropa anzutreffen. Aber eins haben sie alle gemeinsam: Die Fahrzeuge sind noch relativ jung, die Probleme treten häufig erst nach ein paar jahren auf.

9

Sonntag, 21. August 2016, 19:23

CAF und Solaris haben auch schon nach Deutschland Straßenbahnen verkauft (CAF in Freiburg, Solaris in Braunschweig und Jena). Skoda bisher noch nicht.
Viele Grüße, vöv2000

10

Sonntag, 21. August 2016, 19:32

Skoda wurde zumindest in Chemnitz schonmal getestet. In Prag gabs mit diesen aber große Probleme.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jediefe« (21. August 2016, 19:33)


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11

Sonntag, 21. August 2016, 19:44

Und die Skodas wurden auch gekauft. ;)

Diesen Sommer hat die CVAG aus Chemnitz 14 Skoda ForCity gekauft.

http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNI…ikel9548448.php

Tatrafan

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12

Dienstag, 23. August 2016, 01:20

Skoda wurde zumindest in Chemnitz schonmal getestet. In Prag gabs mit diesen aber große Probleme.


Richtig - hauptsächlich machten die 14T ("Porsche") heftige Probleme, die 15T (ForCity) nicht in dem Maße. Bei den 15T ist die Vielzahl an Sensoren und Gebern an den Rädern und in den endständigen Drehgestellen ein wenig problematisch; laufen tun die aber gut.

Die 14T hingegen waren schlicht eine Fehlkonstruktion: die Drehgestelle hängen nicht etwa an Drehzapfen, wie wir das kennen (und die Prager bei den Tatras auch), nein, die haben nur Anlenkstangen - und damit eine nur recht begrenzte Ausdrehbarkeit. Bei einem derart kurvigen Netz wie Prag ist das natürlich ein riesiger Nachteil, Folge: extrem hoher Schienen- und Räderverschleiß sowie vermehrte Entgleisungs-Neigung. Dann sammelte sich im Winter gerne mal Flugschnee in den Gelenkportalen, taute da drin - und schon fingen die Querträger an zu rosten, hab die Schäden selber gesehen. Fehlkonstruktion. Und zuletzt der erste Einzelwagen der 14T: die einzige vorhandene Tür ist dem Fahrer vorbehalten. Fahrgäste müssen zur 2. Tür marschieren, dort staut und drängelt es sich. Im 1. Einzelwagen gibt es zweimal glaub 4 oder 5 Längssitze, die werden aber kaum benutzt von den Fahrgästen: das Gedrängel rein/raus ist einfach zu groß, erst recht für Leute, die nur kurze Strecken mitfahren - lieber bleibt man in der Nähe der 2. Tür direkt stehen; die Plätze im 1. Einzelwagen werden nur von Fahrgästen genutzt, die längere Strecken mitfahren.

Das alles machte die Fahrzeuge recht unbeliebt bei den Verkehrsbetrieben (verständlich) - da mußte Škoda erheblich nachbessern, ganz besonders bei den Problemen mit den Drehgestellen als auch bei den Gelenkportalen.

15T: diese riesige Serie wurde nur auf rein politischen Druck hin überhaupt beschafft, die Verkehrsbetriebe selber hätten sich, hätte man ihnen die Wahl gelassen, nie so eine riesige Flotte von 250 100-%-Nf-Gelenkzügen beschafft: VIEL zu teuer, außerdem waren die 15T anfangs mit nicht weniger als 1.000 kW (!!!) Stundenleistung absolut übermotorisiert (dafür ist die Technik der getriebelosen Drehstrom-Synchron-Motore sehr interessant und einfach faszinierend, die Laufruhe - ohne das Kreischen und Pfeifen von Fahrmotoren wie beim Asynchronmotor! - ist absolut beeindruckend). Wäre es nach den Verkehrsbetrieben gegangen, wäre das Umbauprogramm für Tatra T3R.PLF (Quasi-Neubauten unter Beibehaltung der alten Drehgestelle, komplett neuer Wagenkasten mit nun niederflurigem Bereich an der 2. Tür) weitergegangen: mit den Zügen aus T3R.PLF + T3R.P hätte man immer noch auf jeder damit bestückten Fahrt einen Niederfluranteil für die, die ihn brauchen (Rollis, Kinderwagen), anbieten können - aber nicht die Irrsinnskosten der riesigen 15T-Flotte gehabt. Daß die 250 Fahrzeuge bestellt und beschafft wurden, war reines Politikum des Magistrats und von diesem dem DP aufs Auge gedrückt.

Neuerdings merkt man, daß die Zugbildung solcher Riesen-Nf-Gelenkzüge doch einigermaßen unflexibel ist... und testete voriges Jahr wieder mit einem vierachsigen kleineren Einzelwagen-Neubau namens EVO1 herum.

http://www.prag-straba.de/images/fahrzeu…5FrZa_800px.jpg

https://cs.wikipedia.org/wiki/EVO1
Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

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Mittwoch, 5. April 2017, 14:55

[...]
Bombardier hat wohl ein Qualitätsproblem.
Ich sag nur K5000 :thumbdown:

Nun meine Frage: Heißt das, dass die U3 Wagen noch eine Zeit lang bleiben? Das letzte was ich gehört hatte, war, dass am 12.05. Ende für die U3 Wagen ist,

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Mittwoch, 5. April 2017, 15:12

Ach die werden nicht jünger... Da sie im Gegensatz zu ihrer Jugend (U4 und BB Eckenheim) jetzt viel mehr der Witterung ausgestzt sind (U6 und BB Ost) besteht da grundsätzlich auch ein Risikofaktor.
Nicht nur die "Neuen" haben ihre Probleme, die Rheinbahn hat mit einigen ihrer B's auch Sorgen, sozusgen haben die ihre Midlife Crisis.

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Mittwoch, 5. April 2017, 15:51

Ach die werden nicht jünger... Da sie im Gegensatz zu ihrer Jugend (U4 und BB Eckenheim) jetzt viel mehr der Witterung ausgestzt sind (U6 und BB Ost) besteht da grundsätzlich auch ein Risikofaktor.
Nicht nur die "Neuen" haben ihre Probleme, die Rheinbahn hat mit einigen ihrer B's auch Sorgen, sozusgen haben die ihre Midlife Crisis.
Die von der Rheinbahn wurden jetzt doch mehr oder weniger stillgelegt. Und bei den Kölnern, wo Türen mit Panzertape zusammengeklebt sind, dürfte es dann wohl auch nicht allzu gut aussehen... Nur dass man in Köln das Thema der Wartung wohl sowieso nicht so genau nimmt und daher erst wenns zu spät ist die Mängel sieht...

K-Wagen

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16

Mittwoch, 5. April 2017, 16:53

ReneSt:

Zitat

un meine Frage: Heißt das, dass die U3 Wagen noch eine Zeit lang bleiben? Das letzte was ich gehört hatte, war, dass am 12.05. Ende für die U3 Wagen ist,


Auf der Linie U6, auf der zuletzt zwei U-3 Kurse in der HVZ unterwegs waren, wurden schon länger keine mehr gesichtet. Sie sind nun nur noch "Eiserne Reserve".
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