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221

Montag, 3. April 2017, 12:46

Mit der Erweiterung auf vier Gleise sollte es möglich sein auch im laufenden Betrieb einen Rampenkanal zu erstellen. Wenn die Spreizung der S-Bahngleise für den Mittelbahnsteig nach Norden verlängert wird, könnte schon früh eine lichte Decke für Tageslicht im Tunel sorgen.
Tanz den ÖPNV

Charly

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222

Montag, 3. April 2017, 13:03

Das ist geradezu als würde man Malaiisch rückwärts reden. Wie sollen dann erst unterschiedliche Völker sich verstehen? :(

baeuchle

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223

Montag, 3. April 2017, 14:14

Ich versuch's auch nochmal, zum Mitschreiben:

Im Prinzip ist es eine gute Idee. Geht aber nicht so richtig gut.

Die Variante würde einen etwa 100 Meter langen Fußgängertunnel unter den Gleisen der S-Bahn erfordern. Erst an der Stelle, an der die Rampe zu Ende ist, kann das S-Bahn-Gleis darüber, daher ist eine Aufweitung der Gleise bis dorthin nötig. Weiter im Norden, an der Woogstraße, können die Gleise nicht so weit aufgespreizt werden, was einen Tunnel mit lichter Decke unmöglich macht.

Die von der Bahn vorgeschlagene Variante hat hingegen den Vorteil, dass sie jetzt gebaut werden kann und keiner weiteren Genehmigungsverfahren mehr bedarf.

224

Montag, 3. April 2017, 14:19

Malaiisch kann ich noch nicht mal vorwärts. Aber du kannst bestimmt sagen, was den Bahndamm begrenzt und eine Erweiterung unmöglich macht. Ist das deine Meinung oder belegbar? Danke!
Tanz den ÖPNV

Darkside

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225

Montag, 3. April 2017, 14:25

بهاس ملايو :D

(Das da oben ist so kurz, dass das Forum meckert xD)
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226

Montag, 3. April 2017, 15:36

@Schienentanz:

1. eine lichtdurchlässige Decke der Personenunterführung würde durch den eisenhaltigen Abrieb von Schienen und Rädern in kürzester zeit lichtundurchlässig.

2. Die EÜ Woogstraße ist für die Überführung von 4 Gleisen ausgelegt; sie zu verbreitern hieße zumindest auf der Ostseite die Rampe neu zu bauen; schlechte Idee: aufwändig, Inansprucnhame privater Grundstücke. Aus dem Vergleich nachstehender Planausschnitte kann man entnehmen, dass die Gleisspreizung im wesentlich dadurch ermöglich wird, dass das nordwärtsführende S-Bahn-Gleis an den äußersten östlichen Rand der Trasse rückt und die 3 anderen Gleise leicht nach Westen verlegt werden. Ich bin mir nicht sicher, ob man nicht die Lage aller Gleise verändern müsste, wenn man den Mittelbahnsteig nach Norden verschöbe.

Heutiger Zustand:


© Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 30/2017, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation



c: Stadtplanungsamt Frankfurt a.M.

227

Freitag, 7. April 2017, 22:08

Was den Nutzen der Umsteigebeziehung anbelangt, sehe ich ihn zunächst einmal zwischen NWZ und Westbf. Vor dem U-Lückenschluss ist auch NWZ - Hbf von Belang, nach dem Lückenschluss (wie bereits von anderen geschrieben) aus Richtung Friedberg zur Bundesbank/Uni/Bock.Warte.
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228

Sonntag, 9. April 2017, 20:45

Ich versuch's auch nochmal, zum Mitschreiben:

Im Prinzip ist es eine gute Idee. Geht aber nicht so richtig gut.

Die Variante würde einen etwa 100 Meter langen Fußgängertunnel unter den Gleisen der S-Bahn erfordern. Erst an der Stelle, an der die Rampe zu Ende ist, kann das S-Bahn-Gleis darüber, daher ist eine Aufweitung der Gleise bis dorthin nötig. Weiter im Norden, an der Woogstraße, können die Gleise nicht so weit aufgespreizt werden, was einen Tunnel mit lichter Decke unmöglich macht.

Die von der Bahn vorgeschlagene Variante hat hingegen den Vorteil, dass sie jetzt gebaut werden kann und keiner weiteren Genehmigungsverfahren mehr bedarf.

Auch ohne eine Spreizung der Gleise müsste ein Lichtdurchlass von 1,00-1,50 m Breite möglich sein; wenn nicht als Glasdach, notfalls auch offen. Wenn das die Alternative zu einem Aufzug sein soll, hätte das natürlich den Nachteil, dass der barrierefreie Umstieg zur U-Bahn extrem weitläufig ist. Aber die Befürchtung, dass der Aufzug noch seltener funktionieren wird als am Mühlberg, ist nicht unbegründet.
(Ich denke auch, dass man südlich der Woogstraße schneller in die Spreizung kommen kann, wenn man will - nicht unbedingt ausreichend für einen Bahnsteig, aber für die Rampe. Damit würde man aber das Genehmigungsverfahren wieder aufrollen: Gleis 1-2 m näher an der Bebauung = mehr Lärm und Erschütterung. Auch wenn das minimal ist - schließlich sind direkt an der Bahn nur Kleingärten -, wer eine Gelegenheit zum Ausbremsen sucht, wird sie dort finden.)
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229

Sonntag, 9. April 2017, 22:14

Aber die Befürchtung, dass der Aufzug noch seltener funktionieren wird als am Mühlberg, ist nicht unbegründet.
Doch. :P Noch seltener geht nicht. Den Aufzug habe ich seit Jahren nicht mehr in Betrieb gesehen, ich glaube noch längere Stillstandszeiten haben nur die zugeblechten Schrägaufzüge am Niddapark.
IM Maria is watching you.

230

Donnerstag, 20. April 2017, 10:23

HessVGH bestätigt Vollziehbarkeit des PFB

Der HessVGH hat nach einem Bericht FAZ dieser Tage ein Urteil verkündet, das es den Mitarbeitern der Deutschen Bahn und ihren Auftragnehmern gestattet, private Grundstück zu betreten, um zur Umsetzung der naturschutzrechtlichen Auflagen im PFB Eidechsen zu fangen und sie in ihre Ersatzhabitate umzusiedeln, die abseits des Bahndamms eingerichtet worden sind. Die Entscheidung erging in dem Verfahren eines Grundeigentümers, der den Bahnleuten das Betreten seines Grundstücks verboten hatte. Der Kläger hatte die Ansicht vertreten, es bestünde wegen des noch nicht bestandskräftigen Ertgänzungsbeschlusses zum Erschütterungsschutz kein Baurecht. Dass dem nicht so ist, hat der VGH nun klargestellt.

Daraus folgt, dass der PFB hinsichtlich aller Grundstücke, die von der Erschütterungsschutztheamtik nicht betroffen sind, vollziehbar ist, d.h. die Bahn hat Anspruch auf Abtretung der benötigten Grundstücke, sei es durch vertraglichen Erwerb, sei es durch vorzeitige Besitzeinweisung und Enteignung. Etwa 100 Grundstücke oder Teilflächen benötigt die Bahn zwischen F-West und Bad Vilbel von 10 m² bis 1.000 m². Etwa 60 Eigentümer hätten schon verkauft, mit den übrigen werde verhandelt. Gezahlt wird der gutachterlich festgestellte Verkehrswert, der auch im Falle einer Enteignung zu entschädigen wäre.

Das Ausbauprojekt werde nach Mitteilung der Bahn in den kommenden Wochen in fünf Ortsbeiräten und zwei großen Bürgerversammlungen vogrstellt, die im Mai stattfinden sollen.

Q: FAZ -RMZ- v. 20.4.2017, S. 36

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (20. April 2017, 10:28) aus folgendem Grund: Rechtschreibung


baeuchle

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231

Donnerstag, 20. April 2017, 10:50

Welch schöne Neuigkeiten!

Komisch, die Bahnane hat noch gar keine Rundmail dazu geschrieben, die werden doch nicht etwa ihren Interessenten wichtige Informationen, die ihnen nicht ins Konzept passen, vorenthalten wollen?

232

Donnerstag, 20. April 2017, 14:30

Dass dem nicht so ist, hat der VGH nun klargestellt.


Sehr sehr gute Nachrichten. Ich hoffe DB Netz hetzt der Bahnane jetzt ein paar Anwälte auf den Hals, damit zumindest mal folgende Aussage ganz schnell von deren HP verschwindet:

Zitat

Es gibt nach wie vor keinen rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss - also keine Baugenehmigung. An der rechtlichen Situation hat sich nichts verändert!


Da das Urteil des HessVGH eindeutig ist und das Baurecht ausdrücklich bestätigt, hat die Bahnane diese Propagandaaussage schleunigst zu entfernen. Diese Aussage ist nämlich ab sofort eine Lüge, die schlicht falsche Tatsachen behauptet.