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  • »FipsSchneider« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 11. Juni 2017, 00:14

Anbindung des neuen Stadtteils "Taunusblick"

Wie in der Hessenschau und der FR nachzulesen, soll ja ein neuer Frankfurter Stadtteil jenseits der Nordweststadt entstehen.

Die ÖPNV-Anbindung wurde bereits in diesem Thread andiskutiert, ich frage mich aber, wie man den Stadtteil selbst anbindet.

Die RTW würde man sicherlich sinnvollerweise verlängern - aber dann bis Niederursel? Oder in den neuen Stadtteil hinein? Und wie soll die U6 verlängert werden? Je ein Zug nach Steinbach und einer nach "Taunusblick"? Zudem ist das Gebiet in etwa so groß wie der Riedberg und hier finde ich etwas unglücklich, dass der "Riedberger Westen" und insbesondere der Norden sehr weit weg von einem Stadtbahnanschluss sind.

Und würde man lokal einen neuen Busverkehr einrichten oder die Nordweststadt-Linien verlängern? Es gibt ja bestimmt 100 Ideen und Lösungen - ich wäre jedenfalls gespannt....

Eschnemer

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2

Sonntag, 11. Juni 2017, 02:03

Hallo Fips,

Bist Du Angehöriger der Besatzungsmacht? Bekanntlich schießen nur die Preußen so schnell!

In guter Frankfurter Tradition darf man mit Planungen zur ÖPNV-Anbindung eines neuen Stadtteils frühestens 5 Jahre nach Bezug der ersten Wohnungen und der Fertigstellung der Erschließung beginnen. Sonst hat man ja keine Leitungen, die man wieder ausbuddeln und keine Straßen, die man umleiten kann.

Also erst mal die Füße stillhalten und die Frankfurter Politik weiterträumen lassen.

Obwohl, so einen Megathread der unmöglichen Unmöglichkeiten könnte man hier doch ausrollen. Bestimmt unterhaltsam.

;-)

Noch en scheene Sonndach,
Manfred
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K-Wagen

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3

Sonntag, 11. Juni 2017, 11:17

Der pesimistisch bis realistisch gestimmte Eschnemer:

Zitat

In guter Frankfurter Tradition darf man mit Planungen zur ÖPNV-Anbindung eines neuen Stadtteils frühestens 5 Jahre nach Bezug der ersten Wohnungen und der Fertigstellung der Erschließung beginnen.


Die Politik die hoffentlich aus vergangenen Fehlern gelernt hat:
FR /Planungsdezernent:

Zitat

Der Planungsdezernent versprach den Menschen, dass, „bevor die erste Wohnung entsteht“ zunächst Kitas, Schulen und Straßen gebaut werden. Hier will die Koalition aus den Fehlern lernen, die bei der Entwicklung des Stadtteils Riedberg in der Vergangenheit gemacht worden sind.


FR Print / OB Brum Oberursel:

Zitat

Wichtig findet Brum, dass zunächst die Infrastruktur für die neuen Wohngrbiete geschaffen wird.


Diese Aussagen lassen doch hoffen. Die U6 scheint ja fest gesetzt.
Insgesammt fließt aber noch viel Wasser den Main hinunter, bis das erste Haus gebaut wird.


Dennoch beginne ich mit dem Ideen Reigen. ;)

Alternativ könnte man die HG RTW Linie auch bereits bei Steinbach ausfädeln lassen und diese in einem östlichen Bogen durch das Neubaugebiet führen.
Südlich der A5 gibt es dann eine Gemeinschaftsstation mit der U6 und beiden RTW Linien.
Die U6 knickt dafür südlich der A5 Richtung Eschborn ab um eine gemeinsame Station zu ermöglichen.
Die NWZ RTW Linie wird nach Niederursel geführt und erschließt so den Nord-westlichen Teil des Gebietes.
http://www.ginnheimer-kurve.de

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »K-Wagen« (11. Juni 2017, 11:20)


420 281-8

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Sonntag, 11. Juni 2017, 11:33

[...] Alternativ könnte man die HG RTW Linie auch bereits bei Steinbach ausfädeln lassen und diese in einem östlichen Bogen durch das Neubaugebiet führen.[...]
Wenn man jetzt wieder beginnt Teile der RTW neu zu planen, dann wird das Ding nie fertig und hat gute Chancen, eine Art "BER II" zu werden.
Gruß, 420 281-8
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K-Wagen

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Sonntag, 11. Juni 2017, 11:51

420 281-8:

Zitat

Wenn man jetzt wieder beginnt Teile der RTW neu zu planen, dann wird das Ding nie fertig und hat gute Chancen, eine Art "BER II" zu werden.


Da stimme ich Dir zu. Nur sollte man diese Option im Hinterkopf behalten und vielleicht nur in kleinen Bereichen umplanen, wie z.B. die Verknüpfung mit der U6,- diese eben doch in Eschborn stattfinden zu lassen.
Die Verlängerung der Gleise der U6 gestaltet man eben so, dass eine Verknüpfung mit der Taunusbahn einmal möglich sein wird und die Stationen auch RTW Züge verkraften würden.
http://www.ginnheimer-kurve.de

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