Sie sind nicht angemeldet.

101

Samstag, 17. Juni 2017, 12:18

was macht denn die grüne Linie am westlichen Rand der bestehenden Bebauung?
Warum nicht westlich der A5 ins Herz des neuen Stadtteils?
Das ist eben die Frage, was das "Herz" wird und wo Fahrgastschwerpunkte liegen werden. Ich denke da an Freizeit-/Sport-/Kultureinrichtungen, aber auch an weiterführende Schulen. Derartige Dinge werden anscheinend absichtlich "vergessen". (Bei allen derartigen Bauvorhaben sind nur KiTa und allenfalls Grundschulen geplant.)

Eine Streckenführung entlang der Autobahn ist meiner Ansicht eine Randerschließung. Die Autobahn plus Lärmschutzwall ist und bleibt eine Grenze, mehr noch als ein Fluß. (Da ist die Eschersheimer Landstrasse so etwas von Pippifax.)
Offen finde ich nach wie vor noch die Größe des neuen Viertels, und wo die ersten Bebauungen realisiert werden. Ich setzte da auf der "Frankfurter Seite", also südöstlich der A5, quasi als Auffüllung der Bebauung. folglich müsollte da auch die Infrastruktur hin. Ob und wann der Sprung über die Autobahn kommt, bleibt mal abzuwarten.

102

Sonntag, 18. Juni 2017, 18:28

Die Autobahn plus Lärmschutzwall ist und bleibt eine Grenze, mehr noch als ein Fluß. (Da ist die Eschersheimer Landstrasse so etwas von Pippifax.)

Allerdings! Sollte der neue Stadtteil tatsächlich kommen, braucht die A5 mindestens eine Totaleinhausung. Ästetisch möglichst unauffällig und großzügig überquerbar. Wird also nicht ganz billig. Aber notwendig, denn der neue Stadtteil soll ja mehr Einwohner bekommen als der Riedberg.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »multi« (18. Juni 2017, 18:29)


103

Sonntag, 18. Juni 2017, 20:21

Hallo multi,

in Jena hat das landschaftlich ganz schön gepasst, die A5 aber so zu verpacken, das ist imho den Teufel mit dem Belzebub vertrieben oder erschlagen, ... oder so.

Übergehbar, überfahrbar, unterführt, überbrückt meint ja was anderes als Einhausen.

MfG F-ZZ

104

Montag, 19. Juni 2017, 07:49

Die unter dem Begriff "neuer Stadtteil" laufenden Flächen östlich der A5 sind eigentlich mehr Arrondierungsflächen von NW-Stadt und Praunheim, die würde ich nicht unbedingt als neuen Stadtteil bezeichnen, zumal die Vorstellung die NW-Stadt nach Westen auszudehnen nicht neu ist. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Flächen östlich einfacher und damit früher bebaubar sind, ma schaun...

105

Montag, 19. Juni 2017, 10:57

Begrüßenswert wäre eine Einhausung à la Jena sicherlich, aber es gibt nicht nur in Frankfurt, sonder auch in anderen Städten Stadtteile, die nicht wie Nordend/Bornheim etc. geschmeidig ineinander übergehen. Beispielsweise Fechenheim Nord/Bahn/Cassella/Alter Ortskern oder Berlin, wo eine Autobahn und die Bahn die Stadtteile trennen. Nicht optimal, aber bei dringend benötigten Bauflächen manchmal halt nicht anders möglich.

In Berlin und Paris findet man das dann wahnsinnig urban und total knorke...



Quelle: Google Maps

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »penultimo« (19. Juni 2017, 11:04)


106

Montag, 19. Juni 2017, 16:45

In Berlin hätte man am liebsten einen Flughafen in der Innenstadt behalten und wohnt man auch gerne in Häusern direkt über der Autobahn. Aber das würde ich nicht als Maßstab nehmen. Im Ruhrgebiet ist man mittlerweile auch nicht mehr so glücklich mit den Innenstadt-Autobahnen.

Charly

FNF-VIP

Beiträge: 11 472

Wohnort: Over the rainbow

Beruf: customer adviser

  • Nachricht senden

107

Montag, 19. Juni 2017, 19:42

Im Ruhrgebiet ist man mittlerweile auch nicht mehr so glücklich mit den Innenstadt-Autobahnen.
Wir reden doch hier nicht über Autobahnen in der City, sondern in einem recht weitläufigen Neubaugebiet. Da wird man bei der Planung schon Sorge dafür treffen können, dass die Bebauung nicht zu nahe an die leider nicht weg-zu-leugnende Autobahn heranrückt und die Einpassung in das Gesamtkonzept neuesten Umwelt- und Lärmschutzkriterien Rechnung trägt.

Wie auch immer man das bewerkstelligt, ob nun durch Aufschütten von Lärmschutzwällen, durch Einhausung oder Überbrückung. Jedenfalls wird es dort m. E. keine Situationen wie in Berlin geben, wo in den 60er Jahren eine Schneise durch natürlich gewachsene Wohnviertel geschlagen wurde, was teilweise allerdings durch die Kriegszerstörungen begünstigt wurde. Nicht zu vergessen: die gesetzlichen Rahmenbedingungen waren damals noch andere wie heute.