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Donnerstag, 15. Juni 2017, 01:32

Umstellung/Verdichtung Taktes der S4 nach Kronberg

Hallo,
In den letzten zwei Wochen habe ich mit Interesse zwei Zeitungsmeldungen gelesen, in denen es im Zusammenhang mit der Entwicklung der Kronberger Bahnhofsumgebung auch um den Takt der S-Bahn nach Kronberg geht. In der Taunus-Zeitung wird erwähnt, dass schon im Dezember der Takt verkürzt werden soll. Im Kronberger Boten ist die Rede von einer Taktumstellung im Jahre 2030(!), bei der das Gleis 2 in Kronberg dringend erforderlich sei, welches derzeit ja quasi nicht genutzt wird. Die beiden Meldungen halte ich für sehr widersprüchlich, des weiteren ist mir bisher noch nichts von einer geplanten Verdichtung/Verkürzung des Taktes auf der S4 (in welchem Zusammenhang mit der S3?) zu Ohren gekommen. Hat hier jemand noch weitere Informationen oder kann mit diesen Meldungen etwas anfangen?

In beiden Artikeln handelt es sich um den letzten Absatz:
Taunus-Zeitung:

Kronberger Bote:

Viele Grüße

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Donnerstag, 15. Juni 2017, 10:39

Da die S3 und S4 zwischen Darmstadt/Langen und Niederhöchststadt einen 15-Min.-Takt bilden wäre eine Taktverdichtung auf 15 Min. zwischen Niederhöchststadt und Bad Soden bzw. Kronberg nur mit einem Flügelzugkonzept (also Zugteilung in Niederhöchststadt) möglich.
Dazu müsste der Bahnhof Niederhöchststadt aber signaltechnisch umgebaut werden.

Ansonsten könnte man aber auch wieder zum alten 10/20-Takt zurückkehren, also ein 20-Min.-Takt auf S3 sowie auf S4, wodurch zwischen Darmstadt/Langen und Niederhöchststadt ein 10.-Min.-Takt entstehen würde. Dafür müsste man aber das gesamte S-Bahn-Netz anpacken, da alle Linien irgendwie gegenseitig vertaktet sind. Dann käme noch die Leistungsfähigkeit des S-Bahn-Tunnels und der eingleisigen Abschnitte zwischen Langen und Darmstadt sowie zwischen Offenbach und Hanau dazu. Außerdem hätte eine solche Taktänderung auch Auswirkung auf die Fahrpläne so gut wie aller Regio-Zug-Linien, da sie teilweise dieselben Gleise benutzen oder zumindest Anschlussbeziehungen haben.

Edit:

Wenn ich mit die Artikel nochmal anschaue, halte ich wegen der mir genannten Gründe - wenn überhaupt - eher 2030 als realistisch als Dezember 2017. Ob man aber diesbezüglich wirklich was vorhat seitens des RMV und wenn ja, wann das dann tatsächlich kommt, das müssen wir einfach abwarten.
Viele Grüße, vöv2000

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vöv2000« (15. Juni 2017, 10:43)


Alf_H

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3

Donnerstag, 15. Juni 2017, 16:23

Eine Rückkehr zum 10/ 20/ 40 min-Takt wird es bestimmt nicht geben. Das Widerspräche allen Regeln des RMV. Das Problem ist halt die Stammstrecke, die kann man nicht weiter auslasten. Und die eingleisigen S-Bahn-Abschnitte lassen sich nun mal nicht eben so ausbauen - auch wenn das sicher Vorteilhaft wäre.

Eine Flügelung des S3/ S4 in Niederhöchstadt nach Kronberg bzw. Bad Soden war vom FVV mal angedacht. Man ist damals evtl. noch vom 20min-Takt ausgegangen. Der RMV hat dies aber anscheinend nicht weiter verfolgt. Sicherlich wäre ein 15-Minuten-Takt nach Kronberg UND Bad Soden möglich. (Wahrscheinlich nur zur HVZ sinnvoll). Mit einigen Änderungen in der Signalisierung (Bahnhof Niederhöchstadt) und ggfs. Ausweichgleisen und genügend Bahnsteigkanten an den Zielbahnhöfen. Machbar wäre das. Man müsste die S-Bahn halt in Niederhöchstadt flügeln/ bzw. vereinigen.

Eine Flügelung bringt halt immer die Gefahr von Verspätung mit sich. Da der andere Teil auf den verspäteten Zugteil warten muss.
Und dies überträgt sich dann natürlich auf die gesamte Strecke/ auf das ganze System. Wenngleich auch die Stummelabschnitte im Norden der S3/ S4 jetzt keine größeren Verspätungsquellen bieten. Allenfalls Probleme beim Ent-/ Zusammenkuppeln der Fahrzeuge.
Im Notfall könnte man die S-Bahn dann auch in Niederhöchstadt wenden lassen, was allerdings für die Fahrgäste auch sehr unerfreulich wäre.
S-Bahn-Kummer lohnt sich nicht, my Darling (oh no) - schade um die Tränen in dem Schacht,
S-Bahn-Ärger lohnt sich nicht, my Darling - denn auch morgen wird der Fahrplan bloß belacht ! :D

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Donnerstag, 15. Juni 2017, 16:57

Wie hier schon angedeutet wurde:

Für einen 15-Minuten Takt auf der S3/4 mit Flügelung in Niederhöchstadt - also alle 15 Minuten ein Zug nach Bad Soden und nach Kronberg - ist die Zeit zu knapp. Das heißt: Man kommt mit einem Zug in 15 Minuten nicht von Niederhöchstadt nach Soden und wieder zurück. Und auch nicht mit zwei Zügen, wenn Soden genug Bahnsteigkanten dafür hätte. (Also ein Zug steht in Soden und fährt direkt raus, sobald der andere aus Niederhöchstadt drin ist. Auch dafür reicht es nicht.) Das bedeutet, dass der Sodener Ast ausgebaut werden müsste: Ausweiche irgendwo im Bereich zwischen Sulzbach Nord bis Schwalbach, also ggf. auch direkt an einem der beiden HP.

Da man bis Dezember mit Sicherheit kein PFV für eine Ausweiche durchgezogen kriegt, kann ein 15-Minuten-Takt derzeit ausschließlich nach Kronberg kommen. D.h. folgende Varianten sind möglich:
  1. Die Hälfte der Züge nach Kronberg wird geflügelt (alle 30 Minuten ein Flügelzug nach Soden), die andere Hälfte nicht. Das würde sich auf die übrigen Linien, Taktlagen und die Kapazität des Citytunnels nicht auswirken bzw. nur im Störungsfall.
  2. Oder ähnlich wie bei 1), aber mit Inselbetrieb statt Flügelung: Die S4 fährt im 15-Minuten-Takt nach Kronberg und die S3 wird gekürzt und fährt nur noch zwischen Niederhöchstadt und Bad Soden und kriegt dort Anschluss an die S4.
  3. Oder die S4 kriegt einen 15-Minuten-Takt und die S3 einen 30-Minutentakt, d.h. zwischen Eschborn Süd und Niederhöchstadt entstünde ein unsymmetrischer 7,5/15er Takt. Das wären 2 Fahrten mehr pro Stunde im Citytunnel und Auswirkungen auf andere Linien. Das würde insbesondere im Berufsverkehr dem Problem der bis Eschborn Süd arg überfüllten Züge etwas abhelfen. (Dafür müsste wegen der Kapazität des Citytunnels aber eine andere Linie eingeschränkt werden oder die S3 dann am Hbf. enden.)
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »multi« (15. Juni 2017, 17:01)


5

Donnerstag, 15. Juni 2017, 17:34


Da man bis Dezember mit Sicherheit kein PFV für eine Ausweiche durchgezogen kriegt, kann ein 15-Minuten-Takt derzeit ausschließlich nach Kronberg kommen. D.h. folgende Varianten sind möglich:


Tut mir leid, aber bis Dezember sehe ich für keine Deiner Varianten realistische Chancen, dass das so kommt.

Zu 1.: Wie gesagt, im Bahnhof Niederhöchststadt fehlen die Signale um mehrere Züge gleichzeitig am selben Bahnsteig ein- und ausfahren zu können. Ich bezweifle auch, dass das bis Dezember gebaut werden könnte, zumal man nicht einfach nur die Signale hin bauen kann sondern sie auch ans Stellwerk anschließen muss.

Zu 2.: Wäre zum einen für die Bad Sodener und Sulzbacher sicher eine unattraktive Lösung, da sie dann umsteigen müssten. Und wehe, bei Verspätung ist wieder mal der Anschluss weg... Außerdem treffen sich die Züge meist in Niederhöchststadt (bzw. zwischen Niederhöchststadt und Eschborn). Wenn ein Gleis in Niederhöchststadt aber durch die S3 belegt ist, müsste der Zug nach Kronberg solange in Eschborn warten, bis der Gegenzug nach Frankfurt dort angekommen ist. Dann kann er weiter nach Niederhöchststadt fahren, wo wegen Anschluss die S3 solange warten muss.
Für diese Lösung hat der Bahnhof Niederhöchststadt keine ausreichende Kapazität.

Zu 3.: Ich sehe da keine Taktlage, wo diese S3 dann fahren soll. Im Citytunnel ist ja jede freie Minute schon belegt. Und andere Linien einschränken oder die S3 im Hbf enden lassen (wo vor allem in der HVZ auch keine Kapazitäten frei sind) verlagert nur wieder die Unattraktivität auf andere Linien.


Wenn man also den Bad Sodenern und Kronbergern wirklich was Gutes tun will, muss man das tatsächlich langräumiger und großflächiger planen (wie z. B. mit den erwähnten Ausbauten auf beiden Streckenästen) bevor man sich für eine auf lange Sicht unbefriedigende Notlösung entschließt.
Viele Grüße, vöv2000

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Donnerstag, 15. Juni 2017, 17:45

Zu 1.: Wie gesagt, im Bahnhof Niederhöchststadt fehlen die Signale um mehrere Züge gleichzeitig am selben Bahnsteig ein- und ausfahren zu können. Ich bezweifle auch, dass das bis Dezember gebaut werden könnte, zumal man nicht einfach nur die Signale hin bauen kann sondern sie auch ans Stellwerk anschließen muss.

Erklär mal genauer, bitte! Warum braucht es da eine andere (besondere) Signalisierung?
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Darkside

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7

Donnerstag, 15. Juni 2017, 19:06

Bei der ganzen Fahrplanrechnerei beachten, daß so etwas wegen Planungs- und Bauzeit
erst nach Beendigung des Ausbaues Main-Weser bis Bad Vilbel möglich wäre.
Und ab da fahren die S3/4/5/6 in anderen Zeitlagen.

Zugkreuzung von S3/4 ist dann zu Min 07/22/37/52 in Eschborn Süd.
Die Wendezeit in Bad Soden und Kronberg sinkt dadurch jeweils um 5 Min.
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8

Donnerstag, 15. Juni 2017, 19:32

Erklär mal genauer, bitte! Warum braucht es da eine andere (besondere) Signalisierung?


Du bräuchtest dafür im Bahnsteigbereich sogenannte Zugdeckungssignale, die es dort heute nicht gibt. Zur Erklärung dieses Signals stelle ich mal den Wikipedia-Artikel hier rein: https://de.wikipedia.org/wiki/Zugdeckungssignal

Ansonsten wäre es dem Fahrdienstleiter wegen der Sicherheitstechnik des Stellwerks nicht möglich, unter normalen Umständen (d. h. mit ganz regulärer Signalisierung, also keine Ersatzsignale etc.) einen zweiten Zug an den Bahnsteig einfahren zu lassen, wenn dort bereits ein Zug steht.
Viele Grüße, vöv2000

9

Donnerstag, 15. Juni 2017, 21:42

Okay. Und warum sollte es nicht möglich sein, bis Dezember dort ein solches Signal hinzustellen und anzuschließen?

Im Übrigen halte ich meine Varianten für realistischer als den zeitnahen Bau einer Ausweiche.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »multi« (15. Juni 2017, 21:43)


10

Donnerstag, 15. Juni 2017, 21:47

Ausschreibung!

Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Signal (samt Verkabelung und Co) mal eben über 100.000 Euro kostet. Wahrscheinlich muss das erst wieder EU weit ausgeschrieben werden und und und....

Tatrafan

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Donnerstag, 15. Juni 2017, 21:56

Nicht nur das. So eine Anlage muß geplant, die Pläne vom EBA geprüft und genehmigt, ausgeschrieben, gebaut, angeschlossen und wiederum geprüft werden... sag mal: Vorlaufzeit zwei Jahre. Wenigstens. Und bisher gibt es im Betrieb nicht mal Gerüchte in diese Richtung, also wird da kaum im Dezember was Entsprechendes losgehen.

Eventuell müssen auch die Fahrdienstleiter (neu) eingewiesen werden, und ob man so einen signaltechnischen kompletten Bahnhofsumbau an das vorhandene Stellwerk überhaupt einfach “anflanschen“ könnte, da bin ich mir auch nicht so sicher.
Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

baeuchle

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Freitag, 16. Juni 2017, 09:13

Zur Wendezeit: war doch die Ausgangslage, dass ein zweites Gleis in Kronberg benötigt wird. Heißt, dass eine um 5 Minuten kürzere Wende in Kronberg damit abgefangen werden könnte – vielleicht ist das schon alles, um das es in Taunuszeitung und Kronbergbote ging.

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Samstag, 17. Juni 2017, 16:20

In den hier verlinkten "Datenblättern Nah- und Fernverkehr" heßt es auf Blatt 17 "S-Bahn plus" im zweiten Spiegelstrich:

"Änderungen an der Zugsicherungstechnik zur Beschleunigung des Betriebes in Kronberg, Bad Soden und Schwalbach Nord"

Ist damit dasselbe angesprochen, worum es in diesem Strang geht?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (17. Juni 2017, 16:21)


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Sonntag, 18. Juni 2017, 18:58

In den hier verlinkten "Datenblättern Nah- und Fernverkehr" heßt es auf Blatt 17 "S-Bahn plus" im zweiten Spiegelstrich:

"Änderungen an der Zugsicherungstechnik zur Beschleunigung des Betriebes in Kronberg, Bad Soden und Schwalbach Nord"

Ist damit dasselbe angesprochen, worum es in diesem Strang geht?
Es geht bei den von dir genannten Maßnahmen um die Beschleunigung der Ein- bzw. Ausfahrt an den Bahnhöfen Bad Soden, Kronberg und an dem HP Schwalbach Nord. In erster Linie bringt das Fahrzeitgewinne. Positiv für die Fahrgäste. Besonders an den Endbahnhöfen ist das Geschleiche echt nervig. Für einen 15-Min-Takt auf der S4 ist diese Beschleunigung nicht nötig, die Kantenzeit reicht schon heute. Gleichwohl ist die Beschleunigung sinnvoll für eine höhere Betriebsstabilität bei einem 15-Min-Takt.

Für einen 15-Min-Takt auf der S3 werden die Maßnahmen aber vermutlich nicht ausreichen. Die Fahrzeit wird derzeit von der RMV-Fahrplanauskunft in beiden Richtungen mit 8 Minuten angegeben. Macht hin und zurück 16 Minuten. Wenn man je Richtung 2 Minuten gewinnt (1 Minute in Bad Soden und eine in Schwalbach Nord), dann sind wir bei 2x6=12 Minuten. Bei einem 15-Min-Takt bleiben 3 Minuten für den Fahrstandwechsel und als Puffer bei Verspätungen. Das finde ich sportlich. Gewänne man eine dritte Minuten Ersparnis, dann wären wir bei 5 Minuten Fahrzeit, wäre man bei der gleichen Fahrzeit wie bei der S4, nämlich bei 5 Minuten. Das wäre bei 3 Stationen zwischen NieHö und Soden aber ein ehrgeiziges Unterfangen.

Warum ist die Einfahrt in Soden eigentlich heute so langsam? Ich habe den Eindruck, dass die Bahnen in den 80er Jahren schneller gefahren sind zwischen Sulzbach Nord und Bad Soden. Kann das jemand bestätigen oder widerlegen?
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15

Sonntag, 18. Juni 2017, 22:12

Die Maßnahmen sind mittlerweile umgesetzt.
Die sollen aber nicht Fahrzeitgewinne bringen, sondern die PZB 90
Fahrzeitverluste rückgängig machen....

1 Minuten könnte man gewinnen, indem man Schwalbach Nord wieder schliesst
und der PZB 90 das Geblinke abgewöhnt.

Ergäbe die 7 Minuten Fahrzeit von früher.....
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16

Montag, 19. Juni 2017, 00:59

Zu Multis Vorschlag Nr; 2 'Shuttle Niederhoechstadt - Bad Soden): Dann koennte man doch auch gleich die alte Streckenfuehrung bis Hoechst wiederaufnehmen. Wobei Auch als suedlicher Endpunkt wahrscheinlich Roedelheim besser waere; da dann die Eschborner Gewerbegebiete mitbedient werden und in Roedelheim Anschluss an S 5 und Taunusbahn (in der HVZ) bestehen. Vom Fahrgastaufkommen haengt es dann ab, ob S-Bahn-Zuege oder VT / kleine ET eingesetzt werden.

17

Donnerstag, 22. Juni 2017, 19:51

Hallo,

im neuen Kronberger Boten wird in einem kleinen Satz wieder über den S-Bahn Takt gesprochen. Auch hier ist wieder die Rede von einer Taktumstellung im Jahre 2030, diesmal konkret mit der Aussage auf einen 15-min Takt.

Kronberger Bote

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Heute, 16:35

Ich habe in der Zwischenzeit mal bei der Taunuszeitung nachgefragt und eine Erklärung bekommen, was es mit dem kommenden Fahrplanwechsel in Kronberg und der angeblichen Taktverdichtung auf sich hat.

Demnach hatte der RMV vor, bereits im Dezember in Kronberg die überschlagene Wende (wieder) einzuführen. Und auch nur eine überschlagene Wende OHNE Taktverdichtung! Also aus rein betrieblichen Gründen. Das hat sich wegen des schlechten Zustandes des Gleises aber mittlerweile als nicht möglich herausgestellt, so dass das jedenfalls zu Dezember 2017 nichts wird. Ein 15-Min-Takt soll laut RMV ab 2030 kommen und die überschlagene Wende ohne Taktverdichtung evtl. schon vorher, falls man das Gleis vorher instand setzt.

Und in die Diskussion kam das Thema vor allem deshalb, weil die Stadt Kronberg gerne die Fläche des Gleises 2 für ihre städtebaulichen Vorhaben genutzt hätte, was aber nicht geht, weil es der RMV künftig ja wieder benötigen wird.
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Heute, 16:39

Was für einen Sinn soll denn diese Wende haben...?!
Es ist doch schon so ausreichend Wendezeit in Kronberg vorhanden.....
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Heute, 16:46

Über die Maßnahmen in Bad Soden, Kronberg und Schwalbach Nord
Die Maßnahmen sind mittlerweile umgesetzt.

1 Minuten könnte man gewinnen, indem man Schwalbach Nord wieder schliesst und der PZB 90 das Geblinke abgewöhnt.

Ergäbe die 7 Minuten Fahrzeit von früher.....

Angesichts dessen ist es umso spannender, was ein 15-Min-Takt auf der S4 ab 2030 wohl für die S3 bedeutet. Sprich: Kann die S3 dann noch durch den Citytunnel fahren? Kriegt sie auch einen 15-Min-Takt oder nicht? Wenn ja, wie wird der umgesetzt? Was wird auf der Limesbahn dann gebaut, um das zu ermöglichen? Usw.
Bleibt es bei einem 15-Min-Takt in Eschborn insgesamt (also Flügelung S3/4) oder wird in Eschborn der Takt enger, was in der HVZ sinnvoll wäre, zumindest bis Eschborn Süd.

Mein Favorit wäre ein 7,5-Min-Takt bis Niederhöchstadt in der HVS und sonst ein 15-Min-Takt, aber immer ein 15-Min-Takt bis zu beiden Endstationen. Also in der HVZ einfache S3- oder S4-Züge, sonst kombinierte S3/4-Züge mit Flügelung in Niederhöchstadt.
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