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DaniDADI

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21

Sonntag, 9. Juli 2017, 23:59

Ich würde mir wünschen, dass man stadt den Halbstundentakt auf dem RB 75, einen halbstundentakt an den wichtigsten Stationen einführt, mit einer Aufteilung des RB 75zigs in einen RE75 und RB75, danach könnte man über einen Halbstundentakt des RB75 reden.
Und wenn mal die S-Bahn nach Dieburg kommt, dann könnte man sie bis nach Darmstadt weiter führen und dort die Wagen abstellen. So hätte Dieburg endlich in der Haupt-Verkehrs-Zeit einen 20 Minuten Takt.

Und für die Busse die in Eberstadt an der Wartehalle enden hab ich auch eine Lösung, warum führt man sie nicht über die B3 direkt zum Hauptbahnhof, wie die Busse, die am Bölle enden, diese könnten dann fahrten auf der Buslinie R übernehmen. Dann müssten nicht alle Leute aus dem Süd-Ostkreis in die volle straßenbahn umsteigen. Was ich damit meine ist, dass die Buslinien, N, NE und O den Linienweg des Rs bis zum Haupbahnhof fahren sollten und der R dafür nur nur im Halbstundentakt zwischen Bölle und Hauptbahnhof verkehrt. Und als schmankerl, sollte die Buslinie O als Expressbus in Da fahren. Dafür sollten die Linien N und NE im 30 Minutentakt fahren. ich weiß dafür braucht man 4 zusätzliche Busse, aber diese Busse sind gut ausgegebenes Geld.


Ich kann die ständigen wiederholten Forderungen nach einer Schienenanbindung nicht nachvollziehen.

Schauen wir uns doch einmal die derzeitige Anbindung der wichtigsten Städte des Ostkreises an, zunächst bezogen auf die Buslinien des RMV.

Dieburg wird im Berufsverkehr alle 15 Minuten Morgens und alle 20 Minuten Nachmittags mit der Buslinie 671 attraktiv und schnell mit Darmstadt verbunden. Zusätzlich gibt es die RB 75, die aber aufgrund der bekannten Tarifproblematik nicht die Rolle spielen kann, die wünschenswert wäre. Eine Lösung für die Tarifproblematik ist nicht in Sicht, auch RMV-Smart schafft hier keine Abhilfe. Hierüber wird aber gar nicht diskutiert. Hinzu kommt bei der RB 75 noch die mangelhafte Einbindung in den angeblichen Taktknoten Darmstadt Hauptbahnhof.

Groß-Umstadt hat im Berufsverkehr die attraktive Schnellbuslinie 681, dazu ergänzt die Linie 671 das Angebot nach Darmstadt. Außerdem gibt es die Odenwaldbahn. Deren Attraktivität wird zum einen durch die fehlende Direktanbindung nach Darmstadt geschmälert. Zum anderen wartet halt die RB 75 am Taktknoten Babenhausen gerne mal nicht auf die Odenwaldbahn und umgekehrt.

Groß-Zimmern hat die attraktive Schnellbuslinie 682 mit 15-Minuten-Takt im Berufsverkehr, dazu ergänzt die Linie 672 das Angebot nach Darmstadt.

Betrachtet man die Kapazität der genannten RMV-Buslinien vor dem Ostbahnhof (Richtung Darmstadt) bzw. nach dem Ostbahnhof (Richtung Ostkreis) dann stellt man fest, es ist noch Kapazität vorhanden. Insbesondere wenn man derzeit als Standardbusse fahrende Fahrten durch einen Gelenkbus ersetzen würde.

Führt man nun für diese Linien einen Umsteigezwang auf eine Straßenbahn ein – und zwar völlig egal ob am Ostbahnhof oder am Bessunger Forsthaus – dann wird dieser Umsteigezwang eine größere Zahl von Fahrgästen kosten. Ich wiederhole mich da gerne. Die Pünktlichkeit der genannten Linien ist zudem auch im Berufsverkehr recht gut. Der RMV spendiert den Linien Morgens im Berufsverkehr weitestgehend sechs Minuten Fahrzeit zwischen Jugendstilbad und Luisenplatz, so dass hier auch Verspätung aufgeholt werden kann.

Jetzt schauen wir einmal auf die Schildkrötenlinien der DADINA und wenden uns dabei der Anbindung von Roßdorf und Reinheim zu:

Es wird nun pechschwarz und man muss feststellen: Die DADINA hat weiterhin keinen vernünftigen Plan, wie Roßdorf angebunden werden soll. So gibt es zum einen die RMV-Linien 672 und 673 und dann den DADINA-Murks K55, K56 und K 85. Eine Fahrplanabstimmung zwischen RMV-Linien und DADINA-Linien gibt es bezüglich Roßdorf nicht. Die Linien fahren in unterschiedlichen Taktlagen, teilweise fahren Busse leer durch die Gegend, weil eine Minute vorher ein Bus einer anderen Linie fahrplanmäßig fährt. Ganz toll ist die mangelnde Fahrplanabstimmung am Samstag zu sehen, wenn K55 und 673 zeitgleich vom Luisenplatz nach Roßdorf starten. Danach fährt dann alle zwei Stunden 40 Minuten lang kein Bus nach Roßdorf.

Die DADINA-Linien haben außerdem neben dem „Getucker“ übers Oberfeld einen so geschickten Fahrplan, dass sie regelmäßig vor der geschlossenen Bahnschranke am Ostbahnhof Verspätung einfahren. Außerdem muss jeder Bus auch am Woog halten, wodurch auch der Individualverkehr massiv behindert wird. Wie ein Bus in zwei Minuten vom Jugendstilbad zum Ostbahnhof kommen soll, inklusive Halt am Woog und warten vor der Ampel am Fiedlerweg zum links abbiegen wird auch ein Geheimnis der DADINA bleiben.

Und die Linie K85 braucht in ihrer derzeitigen Linienführung kein Mensch. Hier hat man es übrigens mit der Wahrheit nicht so genau genommen. Grundlage für die Änderung der Linienführung war ja laut DADINA die unterirdische Pünktlichkeit. Dumm nur, dass die Gesamtfahrtzeit der K85 inklusive Wendezeit nahezu gleich geblieben ist. Dafür wird jetzt das wichtige Ziel Reinheim umfahren und dafür gemächlich durch Roßdorf getuckert.

Ähnlich katastrophal sieht es bei Reinheim aus. Alle 30 Minuten kommt die Schildkrötenlinie K55, die K85 tuckert vorbei und dafür fährt im Berufsverkehr die neue Linie K87 mit ausgesprochem attraktivem (Vorsicht Ironie) Angebot.

Weitehin tuckert man nach Reinheim und Roßdorf außerdem Abends und am Sonntag vor dem Taktknoten Luisenplatz los und kommt nach dem Taktknoten an.Und einen Anschluss am Ostbahnhof von K 55 und K85 zur Odenwaldbahn gibt es nur auf dem Papier - aber nicht in der Realität.

Angebracht wäre es also – anstelle dauernd von irgendwelchen Schienenverbindungen zu träumen – den Busverkehr nach Roßdorf und Reinheim neu zu strukturieren und vor allem einmal sinnvoll zu vertakten. Darüber hinaus müsste man sich endlich mal um die Traifproblematik von Dieburg und Reinheim kümmern.

Und welchen Sinn ein Personenverkehr auf der Schiene von Reinheim nach Groß-Bieberau machen soll, sorry aber das ist überhaupt nicht nachzuvollziehen.
Deine Problematik sehe ich genauso olieisenbahn im Bezug zu den Ostkreisbussen. Man müsste mindestens einen 30 Minutentakt für den Samstag zwischen Klein-Zimmern, Rosdorf und Darmstadt einführen.

Die Busse aus dem Reinheimer Raum sollten alle einen anderen Linienweg nach DA fahren und zwischen Montag und Freitag im 30 Minuten Takt verkehren. Dazu sollten 13 Meter LEÜs eingesetz werden. Man könnte den K85 von Niedernhausen über Groß-Bieberau, Reinheim West, Ober-Ramstadt-Hahn, Ober-Ramstadt, Eberstadt und dann nach DA führen. In Ober-Ramstadt, Eberstadt und DA verkehrt er als Expressbus.

Der K56 sollte jede Stunde von Asbach über Rohrbach, Ober-Ramstadt, Rosdorf Süd und B38 und dann B26 nach DA fahren. Das gleiche zu jeder Stunde, von Heringerrode, über Ernsthofen, Modau, Ober-Ramstadt, Rosdorf Süd, B38 und B26 nach Da. So entsteht ab Ober-Ramstadt ein Halbstundentakt. Dafür hält der K56 in Ober-Ramstadt nicht an jeder Haltestelle, die momentahn auch von anderen Buslinien bedient werden.

den K57 finde ich könnte man ab Reinheim Bahnhof, jede Stunde bis nach Ober-Ramstadt Rondell verlängern. Der Bus fährt dann über Sprachbrücken, Georgenhausen, Zeilhard nach Ober-Ramstadt.
Das gleiche würde ich mit dem K58 machen.

Der K85, würde ich nicht über Rosdorf führen, sondern direkt nach DA. Dafür würde ich ihn bis nach Lützelbach verlängern. Also: Lützelbach, Billings, Niedernhausen, Groß-Bieberau, DA.

Den K87 würde ich den ganzen Tag über fahren lassen und ihn bis nach Hassenroth verlängern. Der Linienweg sehe so aus: Hassenroth, Ober-Klingen, Nieder-Klingen, reinheim-Uberauch, Reinheim, DA.

Den K55 würde ich den jetzigen Linienweg beibehalten. Ihn aber in DA nur an den wichtigsten Haltestellen halten lassen.

Darkside

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22

Montag, 10. Juli 2017, 01:42

Eine Tramstrecke nach Groß-Zimmern nach dem Konzept was ich hier mir ausgedacht habe,
hätte eine Fahrzeit von etwa 14-15 Minuten zwischen DA Ost und Zimmern:
[Fantasie] Tramnetz DA - eine andere Entwicklung

(wenn ich mich verrechnet habe - 70~80 km/h; 1 m/s^2; 20 Sek Haltezeit)
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Jörn

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23

Montag, 10. Juli 2017, 08:33

Ich kenne die Situation im Ostkreis nicht im Detail. Kann durchaus sein, dass hier noch Optimierungsbedarf für die Buslinien besteht.

Aber nach Darmstadt hinein? Zusätzliche Buslinien in und durch die Stadt führen, wie das vorgeschlagen wurde? Das ist absurd! Gibt es zu den Spitzenzeiten auch nur eine einzige Zufahrt nach Darmstadt, wo die Gummi-Fahrzeuge problemlos durch kommen? Der Luisenplatz verträgt sicher keine weiteren Busse, vor dem Ostbahnhof stehen sie im Stau und über die B 3 mal eben "schnell" bis zum Hauptbahnhof? Wie lang ist dort der morgendliche Stau? Außerdem: Wer von Pfungstadt zum Hbf. will, ist auf der Schiene heute schon ganz gut bedient, auch wenn die Taktung vielleicht noch verbessert werden könnte.

Genauso blödsinnig finde ich die Idee, eine Normalspurbahn bis zum Schloss zu führen. Was soll denn da fahren? Man würde einen totalen Fremdkörper konstruieren, mit nichts verbunden, mit nichts kompatibel.

Die beste Idee im auslösenden Artikel ist wohl das Durchführen von Studienreisen. Ich empfehle hier Zürich mit der Forchbahn, Basel mit der Baselland-Transport oder St. Gallen mit den Appenzeller Bahnen. Aktuelle Ausbauprojekte habe ich dabei noch gar nicht mit erwähnt, aber diese Beispiele zeigen seit Jahrzehnten, wie man auf Meterspur komfortabel und flott bis mitten in die Stadt kommt.

Wer etwas gegen eine Meterspurbahn hat, beweist eigentlich nur seine zu schmale Denkweise.

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