Sie sind nicht angemeldet.

61

Freitag, 18. August 2017, 14:36

Diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe mal die letzten 8 Jahresfahrpläne durchgeguckt (2010-2017) und den jeweils ersten Zug auf der U4 aufgeschrieben, der nachmittags außerhalb der Sommerferien ab Seckbacher Landstraße 5 Minuten nach einem anderen Zug fährt:

2010: 15:53
2011: 15:53
2012: 15:53
2013: 15:53
2014: 15:53
2015: 15:49
2016: 15:49
2017: 15:49



Was übersehe ich da?
Anfang der 2000er Jahre begann der nachmittägliche HVZ-Takt bereits um 15:20, da war die Abfahrt ab Seckbacher Landstraße um 15:05, 15:12, 15:20, 15:25 usw.
Zunächst galt dass von Montag bis Freitag, dann hat man es auf Montag bis Donnerstag umgestellt und an Freitagen begann der 5-Minuten-Takt eine Stunde früher, also um 14:20 und endete gegen 18:20, an den anderen Tagen gegen 19:20.

In der zweiten Hälfte der 00er-Jahre wurde das Konzept wieder einheitlich auf Montag bis Freitag umgestellt, seitdem beginnt der 5er-Takt gegen 15:45...

Den Lauftext mit Betriebsabweichungen durch erhöhtes Verkehrsaufkommen liest man in letzter Zeit immer öfter, ich habe ihn auch auf B-/C-Strecke schon jeweils mindestens ein Mal gesehen. Auf den bestehenden Strecken lässt sich die Kapazität aber an sich noch relativ einfach erhöhen.
Am Mittwoch wurden auf der A-Strecke mehrere Türen mutwillig aufgehalten, um nachkommenden Fahrgästen noch das Einsteigen zu ermöglichen, obwohl weniger als zwei Minuten später schon der nächste Zug Richtung Südbahnhof folgt. - In der Folge kam es auf der Strecke zu Rückstaus und erheblichen Verspätungen.

Erschwerend kam auch noch dazu, dass mehrere Signalstörungen die Bahnen ausgebremst haben, wie ich selber in einer U2 mitbekommen habe, musste zwischen Weißer Stein und Dornbusch an fast jedem Signal gehalten werden, die regulären Schaltungen waren offensichtlich ausgefallen.

Am späten Abend kam es dann noch zu einem Zusammenbruch des Stellwerk: Die Linien U1, U3 und U8 fuhren nur zwischen Südbahnhof und Heddernheim, im Norden konnte die U3 zwischen Niederursel und Hohemark fahren. - Taxen sollten von Heddernheim nach Ginnheim, Niederursel und auf den Riedberg fahren. - Weiterhin bestand die Möglichkeit mit den Buslinien 29 und 60 ans Ziel zu kommen bzw. in der Nacht mit der Linie n3.

Die Störung konnte erst in der Nacht zu Donnerstag behoben werden, ab Betriebsbeginn fuhren die Bahnen wieder auf den gewohnten Strecken. - Die Linie U9 hatte zum Störungszeitpunkt keinen Betrieb und war deshalb nicht betroffen.

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher