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Montag, 11. September 2017, 09:52

Elektrobusse für Wiesbaden

In Wiesbaden gibt's "Nägel mit Köpp". Die Verkehrsbetriebe haben die Beschaffung von 220 (+1 Prototyp) Elektrobusse zuzüglich Infrastruktur ausgeschrieben. Der Auftrag wird wie folgt bschrieben:

Zitat

Lieferung und teilweise Instandhaltung von voraussichtlich 220 (+ 1 Prototyp) E-Bussen mit ausschließlich elektrischem Antrieb im Batteriebetrieb und der zum Betrieb erforderlichen Ladeinfrastruktur. Bis voraussichtlich Mitte 2018 ist ein funktionsfähiger, emissionsfreier Prototyp auszuliefern. Ab 2019 sind voraussichtlich 55 E-Busse pro Kalenderjahr auszuliefern, spätestens bis zum 30.09. des jeweiligen Jahres.
Der Auftragnehmer hat nach der allgemeinen Gewährleistungszeit langfristig für antriebs- und batteriebezogene Komponenten der Fahrzeuge einzustehen und diese ggf. nachzuliefern. Der Austausch obliegt dem Auftraggeber. Die Mitarbeiter des Auftraggebers sind entsprechend zu schulen. In Bezug auf die Ladeinfrastruktur hat der Auftragnehmer dauerhaft deren Verfügbarkeit zu garantieren. Im Zuge des Vergabeverfahrens, haben die Bieter für den Auftraggeber optional ein verbindliches Kaufangebot für die beim Auftraggeber vorhandene Dieselbusflotte zu unterbreiten.

Auftragsgegenstand ist die Lieferung und teilweise Instandhaltung von voraussichtlich 220 (+ 1 Prototyp) E-Bussen (zur Hälfte Stadt-Niederflurbusse (12m) und Gelenkomnibusse (18m)) mit ausschließlich elektrischem Antrieb im Batteriebetrieb und der zum Betrieb erforderlichen Ladeinfrastruktur. Ab 2019 sind voraussichtlich 55 E-Busse pro Kalenderjahr auszuliefern, spätestens bis zum 30.09. des jeweiligen Jahres (im Jahre 2019 ausschließlich Stadt-Niederflurbusse (12m)). Zusätzlich muss der Auftragnehmer dem Auftraggeber bis voraussichtlich Mitte 2018 einen funktionsfähigen, emissionsfreien Prototyp zur Verfügung stellen. Der Auftraggeber hat das Recht, den Liefervertrag in Bezug auf die Busse nach jeder Tranche einseitig zu kündigen. Die zu liefernden Busse müssen vollelektrisch angetrieben werden, ein fossiler (Teil-)Betrieb einzelner Systeme ist nicht zulässig. Gleiches gilt für hybride Antriebsformen. Während des fahrplanmäßigen Betriebs ist ein Zwischenladen auf der Strecke nicht gestattet. Der Auftragnehmer hat nach der allgemeinen Gewährleistungszeit langfristig für antriebs- und batteriebezogene Komponenten der Fahrzeuge einzustehen und diese ggf. nachzuliefern. Der Austausch obliegt dem Auftraggeber. Die Mitarbeiter des Auftraggebers sind entsprechend zu schulen. Während der verlängerten Gewährleistung ist der Auftragnehmer dazu verpflichtet, die Busse in noch näher zu verhandelnden Intervallen mit der neusten Generation an Batterien auszustatten. Der Verbleib der Altbatterien ist Gegenstand des Verhandlungsverfahrens. Der Auftragnehmer hat auch die zum Betrieb erforderliche Ladeinfrastruktur zu liefern, instand zu halten und dauerhaft dessen Verfügbarkeit zu garantieren. Ob und in welchem Umfang der Auftragnehmer die Errichtung bzw. Lieferung eines Betriebshofmanagements für den Auftraggeber übernimmt, ist Gegenstand des Verhandlungsverfahrens. Eine Ladung via Pantograph wird im Laufe desVerhandlungsverfahrens voraussichtlich zwingend vorausgesetzt. Im Zuge des Vergabeverfahrens haben die Bieter für den Auftraggeber optional ein verbindliches Kaufangebot für die beim Auftraggeber vorhandene Dieselbusflotte zu unterbreiten, dessen Annahme im Belieben des Auftraggebers steht. Die E-Busse sollen voraussichtlich mindestens den nachfolgend genannten Grundanforderungen genügen:
a) Reichweite von mindestens 200 km umgebungsunabhängig, insbesondere temperatur-und topografieunabhängig.
...
Der Auftraggeber beabsichtigt, die zu liefernden Busse teilweise mit Fördermitteln zu finanzieren. Für insgesamt 35 Busse ist der Förderantrag des Auftraggebers von dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur, Projektträger Jülich, bereits positiv beschieden worden. Weitere Fördermittel werden zeitnah beantragt. Die Beauftragung der ausgeschriebenen Leistungen stehen unter dem Vorbehalt, das auch die weiteren Förderanträge positiv beschieden werden. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, soweit weitere Zuwendungen nicht gewährt werden sollten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (11. September 2017, 09:53)


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Montag, 11. September 2017, 14:11

Ich weß ja ned. Vor 10 Johre macht mo nen Rießen Uffriss mit WiBus, ollen Hamburcher Bussen, nur um nen paar Cent zu sporen. Und jetzt tauscht man in 4 Johre die gesamt Dieselbus-Bagage aus?

Und die neuen Bussen sind um den Faktor 2-3 teurer. Oder hofft man auf Skaleneffekte durch den Flottentausch? Und mit 220 Bussen ruiniert man mal so nebenbei noch die Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

Man geht auch ein Risiko ein, das der Hersteller möglicherweise keine 10 Jahre überlebt. Oder die Technik unzuverlässig, nicht beherrschbar oder schlicht nicht praxistauglich sein wird.

Ob man da nicht zu hoch pokert?

Gut man kann zwar nach jeder Lieferserie einseitig kündigen, aber ob sich da Anbieter darauf einlassen? Sie werden das Risiko nur 55 Busse abzusetzen in die Preise einkalkulieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hessenbahner« (11. September 2017, 14:14)


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Montag, 11. September 2017, 18:47

Und mit 220 Bussen ruiniert man mal so nebenbei noch die Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

Wieso sollte man darauf Rücksicht nehmen? Irgendwann, wenn die Zukunft der Automobilität richtig angekommen ist, wird es jede Menge schrottreife Verbrennungsfahrzeuge geben, die erst ein paar Jahre alt sind. Die Autoindustrie sollte frühzeitig planen, ihre Produktion der Verbrennungsfahrzeuge langsam auf 0 herunterzufahren, statt einer Welle "von Panik", was machen wir nun mit den vielen nutzlosen und nicht mehr wirtschaftlich vernünftig unterzubringenden Fahrzeugen.

Was mir zu dem Auftrag sofort ins Auge springt:
Wie wirkt sich diese "Bestellung" auf die heiß diskutierte City-Bahn aus?
Wenn man mit der City-Bahn viele Diesel-Busse ersetzen kann, ist das ein positiver Effekt. Natürlich wird eine Straßenbahn immer noch besser sein, als eine E-Bus-Kolonne, aber wird für die Kurzzeitrechner die City-Bahn nicht dadurch schwerer umzusetzen und vor allem, wenn man offensichtlich alle Busse 1:1 ersetzen möchte. Oder sind die mit der City-Bahn "überflüssigen" Busse schon vom ESWE-Gesamtbestand abgezogen worden? ich weiß nämlich nicht, wie viel Busse die ESWE zur Zeit im Bestand hat. 220 klingen aber realistisch.

Tatrafan

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Montag, 11. September 2017, 20:16

Uff. Diese Ausschreibungsbedingungen finde ich ziemlich “kernig“, das dürfte richtig hart sein. Ob da überhaupt Angebote eingehen werden, und wenn ja, von wem? Da darf man wohl gespannt sein.
Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

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Montag, 11. September 2017, 20:23

Gibts auch einen Link oder eine Quelle zu der Ausschreibung?

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Montag, 11. September 2017, 22:08

Ich habs hier gefunden: HAD
Gib bei ausschreibende Stelle einfach "eswe" ein. Kann sein, dass du dich zum download der Unterlagen registrieren musst, aber den Langtext, den ich zitiert habe, gibts durch anklicken der grünen Zahl in der Spalte HAD-Ref.

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7

Dienstag, 12. September 2017, 10:03

Evtl will man auch einfach zeigen, dass man versucht hat, Elektro zu bestellen und es nicht geht. Wenn per Klage Dieselverbot kommt, dann hat man gute Karten, wenigstens mit dem Busverkehr weiter machen zu dürfen.... Wer weiß...

Aber das wäre nach gefühlten Jahrhunderten wieder etwas Innovatives im ÖPNV aus Wiesbaden....

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Dienstag, 12. September 2017, 10:21

Mal wieder zuviel Ideologie

Irgendwann, wenn die Zukunft der Automobilität richtig angekommen ist, wird es jede Menge schrottreife Verbrennungsfahrzeuge geben, die erst ein paar Jahre alt sind.

Was ist denn die "Zukunft der Mobilität"? Etwa die Elektrofahrzeuge die technisch nicht in der Lage sind PKWs mit Verbrennungsmotor zu ersetzen? Wie sollen all die LKWs ersetzt werden? Soll wenn man die ganzen LKWs durch Eisenbahnverkehr ersetzen wollte, es müsste dann jetzt die Gesetze für neue Bahnstrecken eingebracht werden, damit man in frühestens 20 Jahren diese Strecken zur Verfügung stehen. Es dauert in Deutschland einfach sehr lange, bis irgend eine öffentliche Investition getätigt werden kann. Egal was es sein soll, so wird man egal zu was die Wende im MIV nicht bis 2030 erreichen können. Um mal eine Jahreszahl zu nennen, die man immer wieder hört, wenn es um Verbote von Verbrennungsmotoren geht. Die Verbrennungsmotoren werden uns in Masse noch länger erhalten bleiben und in Nischen gar nicht verschwinden.

Oder ist hier jemand davon begeistert, dass der RTW, die Polizei, die Feuerwehr nicht kommt, weil der Akku leider leer ist?

9

Dienstag, 12. September 2017, 18:42

Oder ist hier jemand davon begeistert, dass der RTW, die Polizei, die Feuerwehr nicht kommt, weil der Akku leider leer ist?

Das sind wieder so Bedenken, die den Fortschritt aus Angst ausbremsen. Auf Juist ist der Rettungswagen ein Landrover Defender mit E-Antrieb. ;)
Und die Polizei ist dort auch mit dem Radl unterwegs. Bestimmt haben die auch schnellere Fortbewegungsmittel mit einem PS. :)

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Dienstag, 12. September 2017, 22:06



Aber das wäre nach gefühlten Jahrhunderten wieder etwas Innovatives im ÖPNV aus Wiesbaden....


Eine straßenbahnschienenfreie Stadt will man heute teilweise noch als innovativ in Wiesbaden verkaufen, war es aber zu keinem Zeitpunkt.

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Mittwoch, 13. September 2017, 17:58


Das sind wieder so Bedenken, die den Fortschritt aus Angst ausbremsen.

Langsam wird es pathologisch, immer dann wenn man dem vorherrschendem Zeitgeist nicht zustimmt, muss es natürlich Angst sein und keine rationalen Gründe. Fakt ist, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst tragen kaum zur Luftverschmutzung bei, und wenn man die Fahrzeuge mit Biodiesel betreibt, ist das Thema CO2 auch durch. Was bleibt ist der höhere Lärm, aber da diese Fahrzeuge ohnehin meisten mit SoSi unterwegs sind, zieht auch das Argument nicht. Die Versorgungssicherheit ist hier eindeutig höher zu bewerten, denn es wäre ein gewaltiger Rückschritt, wenn es hier zu Verschlechterungen käme.

Es wird Zeit für pragmatische und eben nicht ideologische Ansätze, d.h. das Ziel muss sein eine Entflechtung vom Erdöl zu erreichen, die Luftverschmutzung in den Städten zu senken und den Lärm abzusenken. Angesichts der Probleme mit reinen Elektroautos wäre es sinnvoller hier erstmal auf Pluginhybride zu setzen und parallel die notwendige Infrastruktur für Elektroautos aufzubauen. Denn da ist faktisch rein gar nichts vorhanden. Wenn das so schnell geht wie der Ausbau der Internets in Deutschland, werden wird in 100 Jahren noch mit Verbrennungsmotor herumfahren.

Es ist auch noch nicht absehbar, ob man mit reinen Elektroautos überhaupt Autos mit Verbrennungsmotor ersetzen kann. Möglicherweise muss hier auf Brennstoffzellen o.ä. zurückgegriffen werden, was eine andere Infrastruktur erfordern würde. Für Elektroautos muss auch das Stromnetz ausgebaut werden. Wohngebiete verfügen nicht über die notwendigen Leitungen, viele PKWs über Nacht aufladen zu können, weil niemand die Netze so ausgelegt hat, dass ein jeder Haushalt immer die Maximallast aus dem Netz entnehmen kann.

Darkside

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12

Mittwoch, 13. September 2017, 19:07

Man muß mal die Anwendungsfälle auseinanderbauen.

PKW-Nutzer die nur im Stadtverkehr unterwegs sind verbrauchen durch das häufige
Anfahren viel Brennstoff und beim Bremsen verpufft die Bewegungsenergie ins Nichts.
Da ist der Einsatz eines reinen Elektrofahrzeuges sehr geboten - besonders mit einer
Schaltung die beim Bremsen möglichst viel Energie zurückgewinnt statt diese auf die
Bremsscheiben zu hauen.
Oft haben diese auch lange Standzeiten, sodaß ein langsames batterieschonendes
Aufladen möglich ist.

Für Fahrzeuge die für längere Distanzen genutzt werden ist das nicht so praktisch.
Reichweiten von 600-800 km die je nach Fahrweise jetzt möglich sind, sind noch
für Elektroautos in weiter Ferne. Ausserdem müsste man an einer "Tankstelle" mit
einem Schnellverfahren den Batteriesatz tauschen, da ein Aufladen in wenigen Minuten
nicht möglich ist (hohe Wärmeentwicklung / großer Leitungsquerschnitt [schweres Kabel])
Nach Italien in den Urlaub fahren so zeitintensiv wie vor 100 Jahren kann man nicht
als verkaufsfördernt ansehen.

Ich sehe eher Hybridfahrzeuge bei denen
-möglichst viel Bremsenergie zurückgewonnen wird
-der Verbrennungsmotor nicht unverhältnismäßig viel Leistung hat
-künftige Technologie die die Abwärme des Motors in Strom wandeln kann (Seebeck-Effekt)
als das Zukunftsmodel. Um den mittleren indirket Punkt umzusetzen
muss der Schadstoffausstoss absolut pro Fahrzeug gekappt werden
in Verbindung mit passenden Messungen durch Behörden um Hinter-
türen zu verhindern
(zB bei einer Beschleunigung des Fahrzeuges in der Ebene bei Windstille
darf nur xy CO2 entstehen)
Gegenwärtig werden ja die Fahrzeuge mit jeder Generation immer etwas länger, breiter und leistungsstärker....
In god we trust - on earth we don't

Sincerly yours, NSA
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Mittwoch, 13. September 2017, 19:24

Es ist auch noch nicht absehbar, ob man mit reinen Elektroautos überhaupt Autos mit Verbrennungsmotor ersetzen kann.
Das ist hier aber in dieser Allgemeinheit auch gar nicht die Frage. Der Verkehrsbetrieb will Dieselbusse, die auf einem abgezirkelten Rundkurs vielleicht jeweils 200 km am Tag absolvieren, durch solche mit Elektroantrieb ersetzen. Wenn er eine Lösung findet, die die Anforderungen erfüllt, ist es doch ok; muss ja nicht heißen, dass es ihm jemand anderes nachmachen muss. Ich würde aber mal davon ausgehen, dass nicht 220 Fahrzeuge ohne fundierte Vorüberlegungen, quasi ins Blaue hinein, bestellt werden. Ich glaube auch nicht, dass ein Betrieb, der seine Einnahmen nicht erhöhen kann, schon relativ genau kalkuliert haben dürfte und keine rein ideologiebasierte Entscheidung getroffen hat. Dasselbe gilt für die Anpassung der Infrastruktur, alles kein Neuland mehr. Wenn es eine Möglichkeit gibt, in großem Stil emissionsfreie Fahrzeuge einzusetzen, dann wohl am ehesten im Stadtbusbereich.

Siehe auch "Batteriebus"

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Freitag, 15. September 2017, 18:54

wenn man die Fahrzeuge mit Biodiesel betreibt, ist das Thema CO2 auch durch.

Der sogenannte Biodiesel ist durch den Landschaftsverbrauch (=> Urwaldabholzung, nicht unbedingt direkt, aber durch Verdrängung von Nahrungsmittelanbau, der dann anderswo stattfinden muss) keineswegs von Vorteil bezüglich CO2.

Was PKW anbelangt, pflichte ich Darkside bei, am wichtigsten ist die Reduzierung des absoluten Energieverbrauchs durch kleinere Fahrzeuge. M.E. ist ein fossil angetriebener Smart (oder Aygo oder Mii oder ...) in vieler Hinsicht besser als ein Tesla-Schlachtschiff. Das ist hier allerdings OT. Bei Bussen hat Elektroantrieb durchaus seine Berechtigung, nicht zuletzt wegen des schon gefallenen Stichworts "häufiges Halten und Anfahren". Da kann es allerdings sinnvoll sein, die Hauptachsen mit Oberleitung zu betreiben (wo der Bus zugleich seinen Akku laden kann) und so die benötigte Akku-Kapazität zu reduzieren.
Forbetter your English: What hold you from the doublestickdare of the German Lane?