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Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:12

50 Jahre A-Strecke (Sonderfahrten?)

Ich erlaube mir mal ein Thema zu erstellen, wo wir darüber diskutieren können, ob und welche Sonderfahrten dieses Jahr zum Jubiläum der Linie A1 stattfinden.

Mein Vorschlag wäre, dass man exakt 50 Jahre nach Eröffnung der Strecke den rot-weißen U2h-Zug am 4. Oktober 2018 um 13 Uhr an der Hauptwache starten lässt und bis Nordwestzentrum fährt. Danach können noch weitere Sonderfahrten auf gesamter Strecke angeboten werden. Ich fänd aber die "Reproduktion" der ersten Fahrt eine tolle Sache. Ich find grad das Bild nicht, auf dem man sehen kann, welche Wagennummer an der Spitze fuhr.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SoundofN1« (17. Januar 2018, 19:14)


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Mittwoch, 17. Januar 2018, 20:27

Ich meine, es war 303...
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

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3

Mittwoch, 17. Januar 2018, 20:44

...jo, war er, konnte man gestern bei der Dokumentation im Hessenfernsehen über die U1 ganz deutlich sehen. Richtig genial wäre das dann ja noch, wenn der entsprechende Fahrer noch lebt und er sogar noch gesundheitlich dazu in der Lage wäre, hierfür noch einmal den Befehlsgeber im 303 nach vorne zu legen...(mit Lehrfahrer und Dalli-Klick)
Damit würde sich die VGF meines Erachtens selbst ein Denkmal setzen...
MfG Streckentrenner

Henning H.

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Mittwoch, 17. Januar 2018, 21:25

Richtig genial wäre das dann ja noch, wenn der entsprechende Fahrer noch lebt und er sogar noch gesundheitlich dazu in der Lage wäre, hierfür noch einmal den Befehlsgeber im 303 nach vorne zu legen
Der Wunsch wird wohl leider unerfüllt bleiben, laut Hessenschau zur Eröffnung der Frankfurter U-Bahn wurde der Premierenzug von Stadtrat Walter Möller gesteuert. Möller, zur damaligen Zeit Verkehrsdezernent und später auch OB Frankfurts verstarb leider bereits 1971 im Alter von 51 Jahren an einem Herzinfarkt.

Charly

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5

Mittwoch, 17. Januar 2018, 21:50

Ja, das war 303 und wenn ich es recht erinnere sogar im Gespann mit 304. Aber...

... Henning H. kam mir gerade zuvor, das wollte ich auch gerade schreiben. Abgesehen davon wäre der Wunsch auch unrealistisch, wenn der Fahrer damals nicht schon 48, sondern erst 32 gewesen wäre. Dann wäre er heute auch schon 82 und wahrscheinlich gesundheitlich nicht mehr in der Lage eine U-Bahn zu fahren. Oder er bekäme gar keine Genehmigung mehr dafür.

Es liegt mir aber am Herzen, Walter Möller bei dieser Gelegenheit auch ohne seine Mitwirkung an einer Sonderfahhrt ein Denkmal zu setzen, denn als ich 13 Jahre alt war durfte ich ihn anlässlich einer Baustellenbesichtigung persönlich kennen lernen und ein paar Sätze mit ihm wechseln, geschätzt hatte ich ihn schon lange vorher. Er war in keiner Weise von sich eingenommen oder gar arrogant, denn als Jugendlicher hatte ich damals zuerst Bedenken, einen "Politiker" anzusprechen, als ich plötzlich völlig unerwartet neben ihm stand, zumal ich damals noch sehr schüchtern war.

Er war ein idealist und hatte noch vieles für Frankfurt vor, das er nicht mehr verwirklichen konnte, weil er leider viel zu früh sterben musste. Ohne seine Visionen bräuchte man sich wahrscheinlich keine Gedanken über Stadtbahn-Jubiläumssonderfahrten machen, denn ohne seine Visionen und ohne sein Engagement für "die große Lösung" gäbe es die Frankfurter U-Bahn gar nicht, stattdessen hätten wir eine Alweg-Bahn oder eine Straßenbahn im Tunnel bekommen und damit noch viel größere Verkehrsprobleme als es sie derzeit gibt.

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6

Mittwoch, 17. Januar 2018, 21:58

Ah, ok, wieder was gelernt ^^
MfG Streckentrenner

7

Donnerstag, 18. Januar 2018, 00:24

Ja, sorry daß ich aus dem hohlen Bauch raus (richtig) geraten habe, meine Unterlagen und Hessenfernsehen sind momentan mehrere Flugstunden von mir getrennt. ;-)
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.