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41

Mittwoch, 14. März 2018, 23:01

Wenn man sich die Wirtschaftsseiten durchliest, dann kann man dort entnehmen das in Japan offiziell alle Hersteller auf die Brennstoffzelle eingeschwenkt sind! Die Japaner geben dem reinem Akku-PKW keinerlei Zukunft mehr. Daimler hat in den USA einen Großversuch mit Brennstoffzellen-PKWs laufen und einige Fahrzeuge sind auch in Deutschland in Test. Durch eine effizientere Produktion von Brennstoffzellen soll deren Preis deutlich gesenkt werden. Momentan werden die Stacks noch von Hand zusammengesetzt. Sobald der Preis für die Brennstoffzelle sinkt ist der reine Akku-PKW mausetot, weil er erhebliche betriebliche Nachteile hat. Schon einmal haben Akku-PKWs das Rennen verloren, und die Nachteile sind noch immer die gleichen.

Was noch hinzukommt, Wasserstoff ist zwar wie Strom auch nur ein Energieträger, aber er kann erheblich besser gespeichert werden.
Beati pauperes spiritu, quoniam ipsorum est regnum caelorum

Darkside

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42

Mittwoch, 14. März 2018, 23:09

Wasserstoff diffudiert durch die Hülle der Lagertanks durch.
Ein vollgetanktes Fahrzeug ist nach etwa 3 Wochen Standzeit leer.
Für Gelegentheitsfahrer ist das ungeeignet.

Reine Batteriefahrzeuge sehe ich auch nicht als Zukunftsmodell an.

43

Donnerstag, 15. März 2018, 18:36

Wasserstoff diffudiert durch die Hülle der Lagertanks durch.
Ein vollgetanktes Fahrzeug ist nach etwa 3 Wochen Standzeit leer.

Hätte ich jetzt nicht gedacht. Ist wohl eine dichte Umhüllung zu schwer. Da Busse aber täglich laufen sollen, ist das nicht so schlimm, mit dem Diffundieren. D.h., längere Werkstattaufenthalte plant man - wenn es geht - mit fast leerem Tank.

Darkside

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44

Donnerstag, 15. März 2018, 18:49

Eine dichte Umhüllung ist technisch nicht machbar, da Wasserstoff aus einem Elektron und einem Proton
besteht. Gibt Wasserstoff das Elektron ab, dann ist das Proton so klein, daß es überall durchkommt.
Das kleinste Atom aus dem man theoretisch(!!) ein Netzwerk bilden könnte wäre Bor, was aber dann
ein atomdickes Sechsecknetz ergäbe - und dadurch hat man in der Sechseckmitte immer noch ein riesiges
Loch (auf ein Wasserstoffatom bezogen), was sich nicht abdichten lässt.
Mit noch größeren Atomen wird das Loch noch größer (praktisch wäre der auf Bor folgende Kohlenstoff
als Werkstoff möglich)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Darkside« (15. März 2018, 18:51)


45

Donnerstag, 15. März 2018, 19:52

"Die Probleme der Speicherung in Druckbehältern gelten heute als gelöst. Durch den Einsatz von neuen Materialien ist der effektive Schwund durch Diffusion stark verringert. Waren für den Kfz-Bereich um das Jahr 2000 noch Drucktanks mit 200 bis 350 bar üblich, so sind es 2011 schon 700- und 800-bar-Tanks mit höherer Kapazität. (...)"
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstof…toffspeicherung