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Donnerstag, 22. März 2018, 21:23

neue U12 statt U5

Ich denke, hier ist deutlich geworden, dass eine Verknüpfung der U5 von Preungesheim mit der RB12 nach Königstein deutliche Nachteile/Probleme mit sich bringt.

Wenn die RB12 unbedingt eine Stadtbahn werden soll, habe ich folgenden Vorschlag:
U4 Enkheim – Seckbacher L`str – Konstabler – Hbf – Bockenheim
U5 Preungesheim – Konstabler – Hbf – Römerhof (– Höchst)
U12 Seckbacher L`str – Konstabler – Hbf – Höchst – Königstein (Die Wendeanlage an der Seckbacher L`str gibt es ja noch.)
Dabei hält die U12 zwischen Hbf und Höchst nur beim Skyline Plaza (Messequartier).
So bleibt die Bahn aus Königstein noch relativ schnell und ist im B-Tunnel einigermaßen verspätungsfrei.

Beiträge: 4 767

Wohnort: einst (seit 1960) : Moskau - Paris, zuletzt: Moskau - Basel und seit 11.12.2011 auch wieder Moskau- Dribb-de-Bach - Paris / Nizza

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Donnerstag, 22. März 2018, 23:27

Was spricht gegen einen faktischen Strab-Inselbetrieb nach Vorbild Paris oder Barcelona ? Die RB wird zwischen Hoechst und Koenigstein nach BO Strab 2-gleisig ausgebaut und kann dadurch alle 15 Minuten fahren und zusaetzliche Halte bedienen. Beides wuerde erhebliche Vorteile bringen.

Die Mehrheit der Fahrgaeste wuerde dann in Hoechst, wie frueher auch, in die S-Bahn, R-Bahn oder U 5 umsteigen. Letzteres ist natuerlich Zukunftsmusik. Da sowohl U 5 wie Strab 11 langfristig nach Hoechst fahren, die RTW auch schon kuerzerfristig, ist die RB 12 dann betrieblich mit dem uebrigen BO-Strab-Netz verbunden. Wie man es dann linienmaessig macht, z.B. ueber die RTW nach Praunheim oder Sossenheim, ist dann eine andere Sache. Setzt man Zweiszstemfahrzeuge der RTW ein, koennte die auch als RTW 3 zum Hbf :-).

Ein Denkmodell waere etwa auch Strab 11 oder U 5 ueber Silo bis Liederbach; dort Verknuepfung mit einer RTW 3 Koenigstein - Liederbach - Hbf, wobei auch ein Wegfall des jetzigen Halts Unterliederbach ueberlegt werden kann, wenn das Silogebiet direkt bedient wird.

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Freitag, 23. März 2018, 07:54

Die Durchbindung zum Hauptbahnhof darf auf keinen Fall entfallen, es fahren deutlich mehr Fahrgäste vom Hbf über höchst hinaus Richtung Königstein und auch deutlich mehr aus Richtung Königstein über höchst zum Hauptbahnhof, als in höchst ein- oder aussteigen. Die alle zu einem weiteren Umstieg nötigen wäre ein Rückschritt, keine Verbesserung.
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

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Freitag, 23. März 2018, 12:19

Was spricht gegen einen faktischen Strab-Inselbetrieb nach Vorbild Paris oder Barcelona ?


Kurzum. So ziemlich alles. Der enorme Fahrgastzuwachs bei der K-Bahn resultiert doch gerade aus der konsequenten Durchbindung zum Hbf inkl.Taktverdichtung. Hier bin ich voll bei Colaholiker. Wenn man keine gescheite Stadtbahnlösung für die K-Bahn findet, dann einfach den Status quo belassen und längere Züge einsetzen.. Deine Idee ist schlicht für die Tonne und würde die Pendler nur wieder in den PKW treiben. Wer geil auf einen umständlichen Umstieg in Höchst (von Gleis 12 zu Gleis 1/2!) ist, kann das heute auch tun. Da wird niemand daran gehindert...

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Freitag, 23. März 2018, 12:52

Tarif-Nachteil

Eine Umstellung der RB12 auf Stadtbahn bringt einen Tarifverlust mit sich.

Die K-Bahn ist bei Fahrscheinen für den DB-Fernverkehr voll integriert. Ich bekomme hier günstige Fahrpreise mit allen Sparpreisen und Bahncardrabatten. Das ist nicht nur preislich, sondern auch aufwandsmäßig sehr angenehm und trägt zum Fahrgastaufkommen bei. Bei einer Stadtbahnlösung werden zwei Fahrscheine notwendig. Das City-Ticket langt da nicht und die Reisekette wird hinsichtlich der Fahrgastrechte beschnitten. Der RMV-BC-Rabatt ab PS05 geht dann ebenfalls verloren.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kuckuck« (23. März 2018, 12:55)


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Freitag, 23. März 2018, 13:06

Ich denke, hier ist deutlich geworden, dass eine Verknüpfung der U5 von Preungesheim mit der RB12 nach Königstein deutliche Nachteile/Probleme mit sich bringt.
Welche deutlichen Nachteile/Probleme bringt eine Verknüpfung der U5 von Preungesheim mit der RB12 nach Königstein mit sich bringt?
Welche deutlichen Vorteile bringen andere Verknüpfungen?
Tanz den ÖPNV

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Freitag, 23. März 2018, 14:06

@Kuckuck: Die technische Ausgestaltung der Strecke sagt doch nichts über ihre tarifliche Bedeutung aus. Daß es heute eine derartige Trennung im bestehenden Netz gibt, bedeutet nicht zwangsläufig, daß dies hier auch so kommen muß.
Die Stadtbahn vom Bahnhof Siegburg nach Bonn beispielsweise kann man mit einem (passend ausgestellten) DB-Ticket auch nutzen. Und wenn wer-auch-immer-dann-da-fahren-wird wird vom Besteller (RMV) verpflichtet wird, auf der Stadtbahn nach Königstein DB-Fahrkarten zu akzeptieren, dann ist das Bestandteil des Vertrages. Ob da jetzt nach EBO oder BO Strab oder mit dem U-Boot gefahren wird, ist da vollkommen irrelevant.
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.