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Samstag, 27. Februar 2016, 13:30

Ferngleise:
- Mannheimer ICE-Linien 11/12 und 20/22 - 2 Züge/h
- weitere Verstärker, inkl. Frankreich-FV - max. 2 Züge/h (Ausweitung mit SFS Mannheim)
- Kölner ICE-Linien 41/49, 78/79 - 2 Züge/h
- Mainzer/Flughafen FV-Linien 31/91, 50/50 u.ä. - 2 Züge/h
- Mainzer RV, RP-RE2 und RE3 - 2 Züge/h
- zusammen bis zu 10 Züge/h



Zusätzlich gibt es ja auch einige Güterzüge sowie Leerfahrten von zahlreichen EVU.
Vor allem der "Querverkehr" Abzw Forsthaus - Niederrad - Griesheim/Außenbahnhof blockiert durch das Kreuzen aller Gleise auch in die Gegenrichtung teilweise Trassen.

Zusätzlich gibt es über die "Fernbrücke" noch Reisezüge des Regional- und Fernverkehrs in und aus Richtung Hanau.

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Sonntag, 28. Februar 2016, 22:22

>Ideal wäre, wenn man doch das Gleis tiefer bekommt. Dann könnte man ihm im mittleren Bahnsteigbereich die maximal zulässigen 2,5 o/oo Gefälle geben, bis 20 cm Absenkung erreicht sind.

Eigentlich ist es üblich daß Gleise in Bahnhöfen eben verlaufen. (Stuggi Tief-tief kann man mal aussen vor lassen - da wird es sicherlich einige nette
betriebliche Regeln und Einschränkungen bei der Inbetriebnahme geben.)

Üblich, klar. Aber die EBO lässt bis zu 2,5 o/oo zu. Zwar wahrscheinlich eher als Toleranz gedacht, aber warum sollte man es nicht ausreizen, wenn ein Grund dazu besteht? In Stuttgart ist der Sonderfall, dass dieser Wert mit Sondergenehmigung überschritten wird.

Zitat


>Haltetafel 1,50 m vor den Aufzügen; für Züge ohne Lokomotive an der Spitze etwas früher, damit auch bei Verbremsen die 1. Tür nicht hinter die Haltetafel gerät.

Auf neuaufgestellten H-Tafeln - selbst bei reinem S-Bahn-Verkehr - werden nur noch Zuglängen auf
der Zusatztafel geschrieben.

Dann eben für alle Züge. Daran gemessen, dass regelmäßig 5 m mehr Bahnsteiglänge veranschlagt werden als Zuglänge, nehmen wir mal 5 m, die man die Haltetafel zurückverlegen müsste.

Zitat


Weiterhin wird berechnet an welchen Stellen überhaupt eine H-Tafel
aufgestellt werden darf und wo nicht (PZB90 - Anfahrt gegen Hp0).

Was hat es damit auf sich? Insbesondere: Ist das eine Restriktion, die hier relevant werden könnte?

Anderer Aspekt: Weiter oben wurde thematisiert, dass eine 15kV-Stromleitung auf dem Dach ein Hindernis für 96cm-Bahnsteige sein könnte. Aber der Stromabnehmer einer S-Bahn kommt dichter an den Bahnsteig heran (wenn ich recht in der Annahme gehe, dass die besagte Leitung in der Mitte des Zugdaches verläuft) und führt ebenfalls 15 kV.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Reinhard« (28. Februar 2016, 22:23)


naseweiß

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63

Montag, 29. Februar 2016, 09:52

Die Strecke wird durch Niederrad sechs-gleisig ausgebaut. Ich schrieb nur, dass es prinzipiell mit vier Gleisen reichen sollte.

Bekommt man da so viel Linienverbesserung hin, daß man auf den Ferngleisen Niederrad <-> Kommerzstadion auf 160 Sachen kommt, einmal abgesehen von abzweigenden Werchensträngen?

Nach dem Abwzeig vom Flughafen-Fernbahnhof wird keine abzweigende Weiche mehr zu befahren sein. Gerade deswegen wird ausgebaut, damit eine eindeutige Vorrangstrecke für den Fernverkehr von Köln/Mainz/Mannheim zum Hbf gibt.

....und die Trasse fädelt in die von Griesheim kommende Strecke ein die
8 Züge pro Stunde hat. Alles was da dann fährt und nicht in den Tunnel soll, muß am Hbf ausgefädelt werden und an ein freies Bahnsteiggleis....ist das nicht ein bisschen viel dann?!

Zwischen Abzw. Kleyerstr und Hbf gibt es vier Gleise - die sollte man auch nutzen - zwei Griesheim, zwei Niederrad (neue Brücke). Niederrad (alte, Fernverkehr) ginge dann ausschließlich über die südliche Strecke, die eigentliche Höchster - wie schließlich für die Zukunft geplant.

Zusätzlich gibt es ja auch einige Güterzüge sowie Leerfahrten von zahlreichen EVU.
Vor allem der "Querverkehr" Abzw Forsthaus - Niederrad - Griesheim/Außenbahnhof blockiert durch das Kreuzen aller Gleise auch in die Gegenrichtung teilweise Trassen.

Das stimmt, diesen Querverkehr könnte man nicht verlegen. Es bleibt allerdings die Frage, wie viel das über den Tag hinweg ist.

Zusätzlich gibt es über die "Fernbrücke" noch Reisezüge des Regional- und Fernverkehrs in und aus Richtung Hanau.

Die haben da nichts verloren, denn das verlängert die Fahrzeit nach Hanau um 10 min. Hier besteht die Problematik aus Belegung und Erreichbarkeit der Gleise im Hbf.

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64

Montag, 29. Februar 2016, 10:53

>Was hat es damit auf sich? Insbesondere: Ist das eine Restriktion, die hier relevant werden könnte?

Ja - sonst hätte ich es nicht geschrieben. Du kannst nicht anch Lust und Laune mal irgendwo eine H-Tafel platzieren.
Da wo man gerne eine haben möchte wird erst mal berechnet ob das auch bei einer Anfahrt gegen Hp0 mit den Brems-
und Durchrutschwegen passt.

>Zwischen Abzw. Kleyerstr und Hbf gibt es vier Gleise

...ich habe da bisher immer nur 4 Schienen gezählt.....
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naseweiß

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65

Montag, 29. Februar 2016, 14:20

>Zwischen Abzw. Kleyerstr und Hbf gibt es vier Gleise
...ich habe da bisher immer nur 4 Schienen gezählt.....

So können die Streckenkapazitäten aufgrund mehrerer Abzweige nicht voll genutzt werden:

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  Höchst/Rödelheim  \ \
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                      \-\-----------10 Z/h(1)----------- Hbf ca. Gleis 22-24
Griesheim --------/--- \ \ ---------15 Z/h(2)----------- Hbf ca. Gleis 16-21 bzw. 102/103
Griesheim -------/-/--- \ \ --------15 Z/h(2)----------- Hbf ca. Gleis 16-21 bzw. 102/103
                / / /--- \ \ --------5 Z/h(3)----------- Hbf ca. Gleis 16-21
               / / / /--- \ \ -------5 Z/h(3)----------- Hbf ca. Gleis 16-21
Niederrad-neu / / / /      \ \ 
Niederrad-neu  / / /        \ \ 
  Niederrad-alt /-/----------\-\-----9 Z/h(4)----------- Hbf ca. Gleis 1-6
  Niederrad-alt  /------------\------9 Z/h(4)----------- Hbf ca. Gleis 1-6

Zugzahlen:
(1) 2x SE10, 2x SE12, 1x SE15 (aber beide Richtungen auf eingleisiger Strecke)
(2) 4x S1/S1v, 4x S2/S2v, 4x S8/S9, 2x S8v, 1x einzelne RV-Mainz
(3) ca. 2x FV (?), 1x RE70, 2x RP-RE 2/3
(4) ca. 2x FV (Rest über Louisa), 2x S7, 4x SE20/RE20, einzelne Züge gen Hanau


Vorschlag:
- Der größte Teil der Entlastung kommt durch den zweigleisigen Homburger Damm.
- Lediglich die S8/9 müsste am Abzw. Kleyer Straße noch die Strecke wechseln.

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  Höchst/Rödelheim  \ \
                     \ \------------10 Z/h(1)----------- Hbf ca. Gleis 20-24 (neu alle Höchster)
                      \-------------10 Z/h(1)----------- Hbf ca. Gleis 20-24 (neu alle Höchster)
Griesheim --------/-----------------12 Z/h(2)----------- Hbf ca. Gleis 102/103
Griesheim -------/-/----------------12 Z/h(2)----------- Hbf ca. Gleis 102/103
                /-/------------------7 Z/h(3)----------- Hbf ca. Gleis 16-21
               / /-------------------7 Z/h(3)----------- Hbf ca. Gleis 16-21
Niederrad-neu / /
Niederrad-neu  /
  Niederrad-alt /-------------------10 Z/h(4)----------- Hbf ca. Gleis 1-9 (neu fast gesamter FV)
  Niederrad-alt  /------------------10 Z/h(4)----------- Hbf ca. Gleis 1-9 (neu fast gesamter FV)

Zugzahlen:
(1) 4x SE20/RE20, 2x SE10, 2x SE12, 2x SE15
(2) 4x S1/S1v, 4x S2/S2v, 4x S8/S9
(3) 2x S8v, 4x S7/RE70 (Kombi-Takt-15), 1x einzelne RV-Mainz
(4) 4x FV-Mannheim, 2x FV-Köln, 2x FV-Flughafen/Mainz (nichts über Louisa, nichts von/nach Hanau!), 2x RP-RE 2/3


Anmerkung: Kern der Aussage sollte sein, dass die rheinland-pfälzischen RE2 (Frankfurt-Koblenz) und RE3 (Frankfurt-Saarbrücken) ab Abzw. Mönchhof wie der Fernverkehr über den Flughafen-Fernbahnhof und auch im Weiteren die Fernzuggleise über Stadion/Niederrad fahren sollten. Ziel wäre eine Fahrzeitverkürzung Frankfurt-Mainz. Als Nebeneffekt verbleibe der Flughafen-Regiobahnhof ausschließlich für die S-Bahnen und die Regionaltangente-West.

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66

Montag, 29. Februar 2016, 14:45

>- Lediglich die S8/9 müsste am Abzw. Kleyer Straße noch die Strecke wechseln.

...?!? Das machen die doch schon die ganze Zeit - Aus der Strecke F Hbf - Limburg ausfädeln auf die
an der Stelle neu beginnenden Strecke Kleyerstrasse - Kelsterbach
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67

Dienstag, 1. März 2016, 09:01

[Niederrad]
Zusätzlich gibt es über die "Fernbrücke" noch Reisezüge des Regional- und Fernverkehrs in und aus Richtung Hanau.

Die haben da nichts verloren, denn das verlängert die Fahrzeit nach Hanau um 10 min. Hier besteht die Problematik aus Belegung und Erreichbarkeit der Gleise im Hbf.


Das wird auch schon den EVU aufgefallen sein, und trotzdem nehmen sie für manche Züge die Mehrfahrzeit in Kauf und werden dies solange tun, bis Du es ihnen verbietest.


Anmerkung: Kern der Aussage sollte sein, dass die rheinland-pfälzischen RE2 (Frankfurt-Koblenz) und RE3 (Frankfurt-Saarbrücken) ab Abzw. Mönchhof wie der Fernverkehr über den Flughafen-Fernbahnhof und auch im Weiteren die Fernzuggleise über Stadion/Niederrad fahren sollten. Ziel wäre eine Fahrzeitverkürzung Frankfurt-Mainz. Als Nebeneffekt verbleibe der Flughafen-Regiobahnhof ausschließlich für die S-Bahnen und die Regionaltangente-West.
Und nachdem Du aus dem Regiobf die Regiozüge wegdefiniert bzw. verbannt hast, gibt es keine Trassenkonflikte mehr wegen RTW, da sich die Betreiber der aus Mainz kommenden Linien mit dem Fernverkehr um die Belegung des Fernbahnhofs und der Zulaufstrecke zu streiten haben? Die Rheinland-Pfälzer, Bischofsheimer und Rüsselsheimer lassen ja viel mit sich machen, das aber nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ulf« (1. März 2016, 09:07)


68

Sonntag, 13. März 2016, 17:48

>Was hat es damit auf sich? Insbesondere: Ist das eine Restriktion, die hier relevant werden könnte?

Ja - sonst hätte ich es nicht geschrieben. Du kannst nicht anch Lust und Laune mal irgendwo eine H-Tafel platzieren.
Da wo man gerne eine haben möchte wird erst mal berechnet ob das auch bei einer Anfahrt gegen Hp0 mit den Brems-
und Durchrutschwegen passt.

Wenn es nur darum geht, ist es bei meinem Vorschlag kein Problem (und genau deshalb war meine Frage nach der Relevanz). Der Vorschlag lautete, die Haltetafel ein paar Meter zurückzuverlegen. Die Signale bleiben alle, wo sie sind. Um genau diese paar Meter hat man also mehr Brems- und Durchrutschweg als heute. Und das hintere Ende des Zuges ist immer noch ein ganzes Stück weiter vorn als bei einem Fernzug, der den ganzen Bahnsteig belegt.
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Montag, 14. März 2016, 01:59

>Um genau diese paar Meter hat man also mehr Brems- und Durchrutschweg als heute.

PZB Berechnung erfolgt nicht mit einer Multiplikation des Daumens mit 3,14159........
Die 500 Hz Beeinflussung ist je nach Fahrverhalten (dazu zählt der Stillstand eines
Fahrzeuges) eine unterschiedliche Distanz aktiv. Verlegst Du die H-Tafel so änderst
Du die Distanz die diese Beeinflussung aktiv ist.

BTW: Der Durchrutschweg ist der Weg der hinter einem roten Signal freigehalten wird,
wenn eine Fahrt auf das rote Signal stattfindet. Wird das Gleis vor dem Signal besetzt, so
läuft eine Zeit ab nach der dann automatisch dieser Durchrutschweg wieder für Fahrzeuge
freigegeben wird. Die Länge von dem ändert man somit nicht durch versetzen einer H-Tafel.
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Donnerstag, 29. März 2018, 21:33

Krisensitzung im Januar 2018 wegen des neuen Bahnsteighöhenkonzeptes 2017 der Bahn

In der Zwischenzeit hat sich einiges ereignet, der aktuelle Stand ist, dass das neue Bahnsteighöhenkonzept 2017 nur noch 76cm Bahnsteige für den Regionalverkehr vorsieht. Links dazu VdK kritisiert neues Bahnsteighöhenkonzept, Deutsche Bahn Bizarrer Streit um die deutsche Bahnsteigkante