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141

Donnerstag, 21. Juni 2018, 20:53

In diesem Zusammenhang finde ich es auch schlau, vorne mehr Türen als hinten zu haben, weil an vielen Haltestellen es sich vorne knubbelt während es hinten entspannter zugeht.

Das ist aber nicht so. Ein Kopfteil hat einen Multifunktionsbereich und deshalb 4 Türen (2 pro Seite) und der Mittelteil und der andere Kopfteil haben jeweils nur 2 Türen (je 1 pro Seite). Wenn also der Teil mit den 4 Türen vorne an der Bahn ist und die Bahn an der Endhaltestelle die Richtug wechselt, dann sind die schönen vielen Türen nicht mehr vorne, sondern hinten ...
So zumindest entnehme ich das dem Foto, das Frank Nagel gepostet hat.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

142

Donnerstag, 21. Juni 2018, 21:03

Das glaube ich nicht, multi, die Türanordnung wird - gesehen in Fahrtrichtung - auf der jeweils rechten Fahrzeugseite jeweils 2-1-1 sein. Dort, wo im Kopfteil zwei Türen sind, ist auf der gegenüberliegenden Seite nur eine, und am anderen Wagenende es umgekehrt.

143

Donnerstag, 21. Juni 2018, 21:25

Zur Verdeutlichung:


Bild: Frank Nagel

Aber ich gebe zu: so richtig erkennen kann man es nicht.

144

Gestern, 06:17

Die Türanordnung ist, ähnlich wie beim R-Wagen, asymmetrisch. Einige der veröffentlichten Renderings sind wohl spiegelverkehrt, weil die Gestalter die Bahn in die andere Richtung "gucken" lassen wollten, aber die Kollegen mit dem 3D-Programm gerade zu Tisch waren. ;)
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

145

Gestern, 08:00

Presseschau

Die hessenschau berichtet über die neuen Straßenbahnen. Neben Barrierefreiheit, LED-Beleuchtung, Panoramafenstern wird darauf hingewiesen, dass die Bahnen auch mit Batterien fahren können und dass sie für WLAN vorbereitet sind.

Das Frankfurt-Journal stellt die Züge als modern und schnittig vor und berichtet dann ausführlicher als die hessenschau über die selben Themenpunkte.

Die Frankfurt Rundschau ergänzt die Berichte von hessenschau und Frankfurt Journal, die hauptsächlich auf VgF-Angaben zu beruhen scheinen, um Informationen zu Alstom und den Preisen anderer gerade bestellter Straßenbahnen (sind teurer als die T-Wagen). Schon in der Einleitung wird darauf hingewiesen, dass WLAN nur eine Option sei und derzeit noch nicht beauftragt sei. Im Text wird betont, dass zwar mehr Fahrgäste transportiert werden können als bisher - diesen aber weniger Sitzplätze zur Verfügung stehen. Zum möglichen Batteriebetrieb wird Klaus Oesterling zitiert, der einen Einsatz auf der Verlängerung der 11 zum Höchster Bahnhof für vorteilhaft hält.

Die Frankfurter Neue Presse hat eine Leserumfrage mit bisher 919 Antworten. 73% finden, die Bahnen sehen "super" aus, 16% tendieren zu "Mh, kann das weg?". Neben der Barrierefreiheit und dem höheren Platzangebot wird die Verlängerbarkeit erwähnt - inklusive Hinweis darauf, dass diese 38m-Züge zu lang für manche Haltestellen seien. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass die Frankfurter Straßenbahn ab 2020 mit Ökostrom betrieben wird.

K-Wagen

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146

Gestern, 08:20

JeLuF:

Zitat

inklusive Hinweis darauf, dass diese 38m-Züge zu lang für manche Haltestellen seien.

Die Türen sind so angeordnet, dass es passt. Was aber ist mit der 30 m kurzen Schiebebühne in der Stzw. ?(
Da muss ja dann auch was passieren.
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

148

Gestern, 17:11

Info T-Wagen

Weitere Infos zum T-Wagen:
· Fahrzeuglänge 31,5 m mit Möglichkeit für die spätere Einfügung eines
zusätzlichen Mittelteiles zur Kapazitätserhöhung

·
100% Niederflur-Fahrzeug, keine Stufen in Fahrzeuglängsrichtung
·
Barrierefreiheit nach Vorgaben Fahrgastbeirat / FBAG wie S- und U5-Wagen
·
Große Mehrzweckräume für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Fahrräder
·
Fahrgastraum vollklimatisiert
·
Gute Sichtmöglichkeiten aus dem Fahrzeug durch große Fensterflächen· Bessere Anordnung der Sitze mit Entfall der sehr beengten Sitzplätze hinter
den Fahrerständen
· Fahrgastinformationssystem über Flachbildschirme
· Stromrückspeisung der Bremsenergie ins Netz
· Einsatz energiesparender Permanentmagnet-Motoren
· Fahrerassistenzsystem zur Erkennung von Hindernissen im Fahrweg· Option zur Nachrüstung mit batterieelektrischen Antrieb für das Befahren
fahrleitungsloser Abschnitte
· Option zur Einrichtung von WLAN
· Auslieferungszeitraum geplant von 2020 - 2023

149

Gestern, 17:39

Weitere Infos zum T-Wagen II

Hier weitere Infos zum T-Wagen:

1. Sitzplätze: (ohne Klappsitze)

R-Wagen : 59

S-Wagen : 64

T-Wagen: 56

Die reduzierte Sitzplatzzahl ist den vergrößerten Mehrzweckflächen geschuldet. Gegenüber dem T-Wagen entfallen weiter die 4+4=8 Sitzplätze hinter den Fahrertüren. die eigentlich nur für Kleinwüchsige nutzbar waren.

2. Anfahrbarkeit von Haltestellen einer verlängerten Version:

Da die Einstiegstüren an der Spitze und am Schluss um mehrere Meter zurückversetzt sind, könnte auch eine verlängerte 40m-Version die bereits umgebauten barrierefreien VGF-Haltestellen mit 32,5 m Länge anfahren. Probleme kann es mit Bahnübergängen geben, die unmittelbar vor- oder hinter umgebauten Haltestellen liegen. Hier kann Anpassungsbedarf bestehen. Deshalb wurden auch zunächst keine zusätzlichen Mittelteile bestellt.

3. batterieelektrischer Betrieb:

Alle Fahrzeuge haben diese Option. Wahrscheinlich werden 1-2 Fahrzeuge der späteren Lieferphase mit dieser Option ausgerüstet, um Erfahrungen zu sammeln. Das ist auch die Rückfallebene für die Straßenbahn nach Höchst Bf., wenn es keine Einigung mit dem Eisenbahnbundesamt für eine Umwidmung der Strecke Bad Soden-Höchst Bf auf BO-Strab und damit keine Umrüstung des nördlichen Bahnhofsteils von 15kv Wechselstrom auf 750 V Wechselstrom gibt. Dann kann die Linie bis zur Höhe Parkhaus mit Gleichstrom fahren, von dort weiter das kurze Stück in den Bahnhof Höchst batterieelektrisch. Die Umstellung auf 750V Gleichstrom ist natürlich optimaler.

150

Gestern, 18:12

Danke für die Informationen, Herr Oesterling. Allerdings muß ich Ihnen in einem Punkt widersprechen. (Hervorhebung des relevanten Arguments von mir, ich wollte die paar Worte nicht aus dem Kontext reißen.)
Die reduzierte Sitzplatzzahl ist den vergrößerten Mehrzweckflächen geschuldet. Gegenüber dem T-Wagen entfallen weiter die 4+4=8 Sitzplätze hinter den Fahrertüren. die eigentlich nur für Kleinwüchsige nutzbar waren.

Ich bin alles andere als kleinwüchsig, liege mit meiner Körperlänge sogar über dem Durchschnitt in Deutschland. Trotzdem sind genau diese Plätze meine Lieblingsplätze im S-Wagen. Allerdings nicht um dem Fahrpersonal über die Schulter zu gucken, ob vorne oder hinten entscheidet sich bei mir da einzig danach, was für mich beim Ausstieg günstiger liegt. Aber als jemand, der in der Straßenbahen tendenziell längere Strecken (ab 20 Minuten aufwärts) fährt hat man dort seine Ruhe vor dem Durchgangsverkehr. Es quetschen sich nicht ständig Leute durch den engen Gang, die einem ihren Rucksack oder den Hintern ins Gesicht drücken. Wenn ich am Hauptbahnhof einsteige, einen solchen Platz erwische, und dort die gut 20 Minuten nach Hause fahren kann, ist das sogar im Berufsverkehr noch erträgliche Beförderung.

Außerdem sitze ich nicht gerne fremden Leuten so dicht gegenüber, wie es in den Vierergruppen leider ist, gegenüber. Einerseits wegen der Beinlänge und damit verbundenen "Verknotung", und andererseits weil man dann nur die Wahl hat, sich mit einem Buch, Smartphone, oder was auch immer abzulenken oder betreten weg zu schauen, wenn man sich nicht angaffen will. Ich hatte ja drauf gehofft, daß der T-Wagen wieder anteilig Reihensitze bekommt, leider vergebens. (Das Argument "dann sitzt man aber rückwärts", das man manchmal dazu hört, ist ja albern, denn 50% der Plätze der Vierergruppen sind auch immer rückwärts ausgerichtet.
Im R-Wagen hingegen gibt es Plätze (die erhöhten Reihensitze hinter nicht-erhöhten Reihensitzen) die aufgrund der in den Beinbereich ragenden Rückenlehne des Vordersitzes in der Tat nur für Kleinwüchsige geeignet sind.
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

151

Gestern, 19:03

Auch ich finde die Reihe hinter der Fahrkabine des S-Wagen OK. Dazu gibt es von mir nichts Negatives anzumerken. Ich kann aber dort genauso mit einer Vierergruppe leben.

PS In Fahrtrichtung kann man doch ganz bequem dicht am Gegenüber vorbei auf die Strecke schauen. Sollte nicht verkrampfen :)

K-Wagen

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152

Gestern, 20:13

OT ON:
Bei der Suche nach aussagekräftigeren Fotos der von Holger verlinkten Fotos der Schiebebbühnen von Zürich bin ich auf folgendes gestossen ;) :
MSD Schiebebbühnen
OT OFF
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

153

Gestern, 20:20

wenn es keine Einigung mit dem Eisenbahnbundesamt für eine Umwidmung der Strecke Bad Soden-Höchst Bf auf BO-Strab und damit keine Umrüstung des nördlichen Bahnhofsteils von 15kv Wechselstrom auf 750 V Wechselstrom gibt. Dann kann die Linie bis zur Höhe Parkhaus mit Gleichstrom fahren, von dort weiter das kurze Stück in den Bahnhof Höchst batterieelektrisch
Dann müssen die T's aber auch den EBO Vorschriften entsprechen.

154

Heute, 10:30

..was es ja für den Citadis bereits gibt. Wäre daher bestimmt auch nur eine additive Zusatzoption, die abgerufen werden kann, sofern nicht das Grundgerippe schon anders ausgeführt werden muss.

155

Heute, 10:46

Du sprichst den RegioCitadis an. Wenn der T 1:1 übernommen wird (Sonst ist eine erneute Zulassung nötig ). Aber andererseits bescheiden, sich mit einer Option abzuschleppen, die vielleicht nie benötigt wird.

Wäre schön, wenn mehr technische Details veröffentlicht werden.

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marcel1998