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Sonntag, 24. Juni 2018, 17:05

Aus dem Bericht

Zitat


Linie U6 (neu): Hausen – Ostbahnhof
Linie U7 (neu): Praunheim Heerstraße – Enkheim

Die westlichen Linienenden der Linien U6 und U7 werden getauscht. Dadurch werden verkehrliche Vorteile erwartet (Durchbindung des jeweils stärkeren Linienastes als Linie U7). Außerdem ergeben sich bei Sondermaßnahmen und beim neuen Nachtverkehr (siehe unten) Vorteile für die Kommunikation und den Betrieb. Das Taktangebot sowie die Anzahl der eingesetzten Wagen auf beiden Linien bleiben durch den Tausch in der Spitze unverändert.
Ich danke dem/der Verantwortlichen, der/die mir den Umstieg auf den Weg ins Hausener Freibad / Bretanobad erspart!

Nun heißt es wohl Daumen drücken, damit die Umstellung genutzt wird, um auch den Rütteltakt in der SVZ auf dem Abschnitt der sich überlagernden Linien zwischen Industriehof und Zoo in einen gleichmäßigen Takt zu verändern.

62

Samstag, 30. Juni 2018, 21:31

Was ist denn der Unterschied zwischen "Vollkosten" und "Grenzkosten"? Steht im Nachtbus-Variantenvergleich auf der letzten Seite.

Bei den Grenzkosten rechnet man "Schienen liegen eh, Fahrzeuge stehen auch sonst nur herum. Nur die zusätzlichen Kosten werden berücksichtigt". Bei Vollkosten werden die Fixkosten entsprechend dem Anteil an der Verkehrsleistung umgelegt. So jedenfalls meine Kenntnisse zu den Bezeichnungen. Warum dann aber die Kosten für den Bus identisch sind, weiß ich nicht.
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Charly

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63

Samstag, 30. Juni 2018, 22:58

Bei Vollkosten werden die Fixkosten entsprechend dem Anteil an der Verkehrsleistung umgelegt
Das ist so nicht ganz richtig. Bei Vollkosten werden natürlich alle Kosten eingerechnet, auch die variablen. Denn wenn Du eine Produktion oder in diesem Falle einen Verkehr ausweitest, erhöhen sich besonders die variablen Kosten. Du brauchst mehr Material, mehr Energie, ggf. mehr Personal usw., während die Fixkosten sich wahrscheinlich kaum verändern. Die Kosten für das Verwaltungsgebäude, für die Fabrik, Werkstatt oder so fallen ohnehin an und bleiben gleich, es sei denn es müsste für die Mehrleistung zusätzliches Personal beschäftigt oder für dieses sogar neue Räume angemietet/gebaut werden.

Zitat

Warum dann aber die Kosten für den Bus identisch sind, weiß ich nicht.
Man wird bei der Rechnung von folgenden Überlegungen ausgegangen sein. Weil die Variante mit Expreßbussen verworfen wurde, wurde sie nur erwähnt, aber nicht in die Endrechnung einbezogen:

1.) Das jetzige Nachtbusnetz wird an Wochenenden eingestellt, die Kosten dafür wurden auf Null gesetzt.

2.) Dafür werden Tages-Buslinien in den Nachtverkehr einbezogen, die bisher nicht nachts verkehrten. Kosten bisher = 0, künftig 340.000 €. Damit entsteht kein Zusatzverkehr sondern Neuverkehr. Folglich sind keine Grenzkosten als Basis vorhanden, die Vollkosten wurden zum besseren Vergleich wertmäßig auch als Grenzkosten eingesetzt. Dabei fällt auf, dass diese niedriger sind als beim bisherigen Nachtbusverkehr, was wahrscheinlich daran liegt, dass zwar mehr Linien fahren, jedoch oft nur auf Teilstrecken, sodass weniger Gesamtkilometer die Kosten senken.

3.) Bei der U-Bahn ist bereits Nachtverkehr vorhanden, der lediglich stark ausgeweitet wird. Bei der Straßenbahn ist das nicht der Fall. Es entstehen bei beiden zusätzliche Kosten durch höheren Stromverbrauch, Matrialverschleiß/höhere Werkstattkosten, zusätzliches Fahrpersonal usw.. Daher sind die Vollkosten Schiene gesamt insgesamt höher. Wie das im einzelnen aufgeschlüsselt ist geht aus der Aufstellung nicht hervor.

64

Sonntag, 15. Juli 2018, 19:56

Bei Vollkosten werden die Fixkosten entsprechend dem Anteil an der Verkehrsleistung umgelegt
Das ist so nicht ganz richtig. Bei Vollkosten werden natürlich alle Kosten eingerechnet, auch die variablen.

Genauso hatte ich es gemeint, also: "Bei den Vollkosten werden außerdem die Fixkosten entsprechend dem Anteil an der Verkehrsleistung umgelegt".

Was die Berechnung für den Bus anbelangt, nehme ich an, dass eine reine Bestellersicht eingenommen wurde. Aus Betreibersicht sind das dann weder Grenzkosten noch Vollkosten, sondern irgendetwas dazwischen - weil bei der Abrechnung ein Teil der Fixkosten auf die km-Leistung umgelegt wird, aber auch ein Grundbetrag für das Vorhalten der Busse erhoben wird (der in den Nachtbuskosten nicht drin ist).
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Charly

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65

Sonntag, 15. Juli 2018, 22:07

auch ein Grundbetrag für das Vorhalten der Busse erhoben wird (der in den Nachtbuskosten nicht drin ist).
Warum sollte der in den Nachtbuskosten nicht enthalten sein? Busse, die als Nachtbus unterwegs sind, werden doch nicht gesondert bestellt, um ausschließlich als Nachtbusse zu fungieren. Sie sind vielmehr "sowieso da". Es handelt sich somit um Fahrzeuge, die ohnehin im Bestand des betreibenden VU "vorgehalten" werden. Dadaurch sind in den Nachtbuskosten automatisch Anteile der allgemeinen Fixkosten enthalten, da diese nicht separat nach Tag- und Nachteinsätzen aufgeteilt werden. Das wäre aufgrund der unterschiedlichen Schichtzuweisungen der einzelnen Fahrzeuge zwar nicht unmöglich, doch unverhältnismäßig aufwändig.