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Montag, 8. Oktober 2018, 16:28

Duisburg: Stadtbahn bleibt bei Testfahrt in U-Bahnhof stecken

Ups: wie das Hamburger Abendblatt berichtet, hat die Rheinbahn für 177 Millionen neue Stadtbahnwagen bestellt - und jetzt bei einer Testfahrt festgestellt, dass diese nicht in die U-Bahnhöfe auf dem Duisburger Streckenabschnitt passen.

Darkside

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Montag, 8. Oktober 2018, 16:43

Hat da wer wieder mal Inch und Millimeter verwechselt?! :D
(oder wurden die Pläne auf Xerox gescannt ->X ?!)
In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Darkside« (8. Oktober 2018, 16:44)


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Montag, 8. Oktober 2018, 16:58

Mal kurz zusammen gefasst:

Dem Artikel nach geht's darum, dass die Bahnen schon passen und generell nicht zu breit sind. Im Duisburger Tunnel gibt es aber Stationen, an denen ein Hochbahnsteig für die U79 und ein Tiefbahnsteig für die 901 - 903 nacheinander gebaut sind. Und an eben diesem Tiefbahnsteig bleiben die Bahnen dann hängen.

Da man in Düsseldorf solche Stationen nicht hat (dort benutzen Stadtbahn und Straßenbahn keinen gemeinsamen Tunnel), hatte man das offensichtlich nicht auf dem Schirm gehabt.


Wenigstens kann man sie ja erstmal auf den anderen Linien einsetzen. :D
Viele Grüße, vöv2000

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Montag, 8. Oktober 2018, 17:11

So siehts da aus: wdr

5

Montag, 8. Oktober 2018, 17:40

Pressemitteilung der Rheinbahn zum Vorfall:


Testfahrt des HF6-Prototyps:

Bahn berührt Haltestellenkante im Duisburger Tunnel

08.10.2018
Während einer Testfahrt des HF6-Prototyps kam es in der vergangenen Woche in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu einem Kontakt zwischen Bahn und Haltestellenkante. Anbauteile des Drehgestells berührten die Kante des Niederflurbahnsteigs im Duisburger U-Bahntunnel an der Haltestelle „Duissern“. Die Ursache hierfür ist eine fehlende Berücksichtigung dieses Haltestellentyps im Lastenheft der Rheinbahn aus dem Jahr 2014. Auch gibt es für Haltestellen und Fahrzeuge hierzu keine einheitlichen Standards, die hätten helfen können, diesen Fehler zu vermeiden.

Die zukünftigen Fahrzeuge sind auf den Strecken der Linien U74, U75, U77 und U78, auf denen der Einsatz zunächst geplant ist, in ihrer aktuellen Form problemlos einsetzbar. Allein auf diesen Linien werden weit mehr als die bestellten 43 Wagen benötigt. Um die Fahrzeuge langfristig auch auf der Linie U79 einsetzen zu können, wird die Rheinbahn gemeinsam mit dem Fahrzeughersteller Bombardier Möglichkeiten prüfen, ob Anbauteile neu platziert oder anders dimensioniert werden können.
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