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Montag, 8. Oktober 2018, 19:30

Triebfahrzeugführer fehlen: Busse statt Bahnen auf Wetterauer Bahnlinien RB16, Friedberg – Friedrichsdorf, RB 47/48, Friedberg – Wölfersheim / Nidda und RB 46 Gießen – Gelnhausen

Zitat

Triebfahrzeugführer fehlen: Busse statt Bahnen auf Wetterauer Bahnlinien RB16, Friedberg – Friedrichsdorf, RB 47/48, Friedberg – Wölfersheim / Nidda und RB 46 Gießen – Gelnhausen

Die Verlässlichkeit des Verkehrsangebotes auf den genannten Bahnlinien in der Wetterau ist seit einigen Wochen nicht zufriedenstellend. Wegen des kurzfristigen Ausfalls von Triebfahrzeugführern kommt es häufig zu kurzfristig bekannt gegebenen Ausfällen, die mangels zeitlichen Vorlaufs und der Verfügbarkeit von Bussen und Fahrern auch nicht immer durch einen Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) ersetzt werden können.

Als Gegenmaßnahme wird die HLB in Abstimmung mit dem RMV nun ab dem 15.10.2018 bis zum Fahrplanwechsel am 08.12.2018 das Angebot von Montag bis Samstag auf einzelnen Fahrten der Linien RB 16, Friedberg – Friedrichsdorf, RB 47/48, Friedberg – Wölfersheim/Nidda und RB 46 Gießen – Gelnhausen von einer Bahn- auf eine Busbedienung umstellen. Die Aufstellung der betroffenen Fahrten und Hinweise auf den Ersatzverkehr befinden sich rechtzeitig unter www.hlb-online.de/service/aktuelles oder auf www.rmv.de. Die geänderten Fahrpläne sind ab Ende der KW 41 in der Verbindungsauskunft und der RMV-App berücksichtigt.

„Natürlich bedauern wir die Einschränkungen. Das ist nicht die Zuverlässigkeit, die von uns erwartet werden kann. Aber: Wir möchten nun zunächst den Fahrgästen eine verlässliche Verkehrsleistung anbieten, auf die sie sich einstellen können. So wird es uns auch gelingen, in die normale Bedienung der Fahrten per Bahn zurück zu wechseln“, so Veit Salzmann, Geschäftsführer der HLB.

Die Ursachen für die Engpässe beim Fahrpersonal sind vielfältig. Zum Einen wird der Fachkräftemangel gerade im wirtschaftlich pulsierenden Rhein-Main-Gebiet immer spürbarer, zum Anderen wächst der Personalbedarf mit jeder Fahrt, die wir zusätzlich bestellen. Als dritten Aspekt bedeuten suizidale Unfälle häufig eine mitunter dauerhafte Arbeitsuntüchtigkeit des betroffenen Fahrpersonals. Aufgrund der Arbeitsmarktlage können entstehende Stellen nicht immer vollständig nachbesetzt werden.

Die HLB sucht weiter intensiv nach ausgebildeten Triebfahrzeugführern. Gleichzeitig investiert das Unternehmen erfolgreich in die Ausbildung neuer Mitarbeiter, die in diesen Beruf wechseln möchten. Acht neue Kollegen werden demnächst auf den betroffenen Strecken ihren Dienst antreten.
Quelle: Pressemitteilung HLB
Gruß Tommy

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