Sie sind nicht angemeldet.

21

Freitag, 12. Oktober 2018, 11:35

Am Montag, 15.10.18 beginnt der 10-Minuten-Takt Montag bis Freitag tagsüber auf der Linie H. Bei der DADINA ist immerhin der neue Fahrplan bereits heute eingestellt. Die HEAG mobilo lässt sich noch etwas Zeit. In der RMV-Verbindungsauskunft sind die Abfahrten bereits etwas länger eingepflegt. Die Äste nach Kranichstein und ins Komponistenviertel werden, wie bereits berichtet, im T20 bedient.

DaniDADI

FNF-User

Beiträge: 789

Wohnort: Weiterstadt-Braunshardt

Beruf: Schüler

  • Nachricht senden

22

Freitag, 12. Oktober 2018, 14:09

Da HEAG immer noch keine E-Busse hat um die alternden Mercedes-Benz Citaro Facelift G 4 Türer zu ersetzen, sehe ich die HEAG Mobilo dazu gezwungen sich sehr junge gebrauchte Euro 6 Fahrzeuge zu besorgen, warum Euro 6, weil in Darmstadt ein Fahrverbot kommen könnte, was nur noch Euro 6 Fahrzeuge rein lässt.
Da aber momentan nur gebrauchte Euro 6 Solobusse angeboten werden, könnte die HEAG Mobilo auf langer Sicht weitere Subunternehmer auf ihren Überlandlinien beauftragen.
Da könnte ich mir vorstellen, dass man für die Böllenfalltorlinien die gleiche Anzahl an Solo und Gelenkbusse vorschreibt, wie für das Weiterstädter Bündel.
Dazu könnte die HEAG Mobilo noch mal 2 Gelenkbusse auf der Linie F durch Subs ersetzen.
So kommt man auf 4 Gelenkbusse und 2 zusätzliche Solobusse die die HEAG Mobilo einsparren könnte und das ist genau die Anzahl die HEAG Mobilo duch die Taktverdichtung auf der Linie H braucht.
Ich schreibe das nur, weil am Betriebshof kein Platz mehr für zusätzliche Fahrzeuge ist.

23

Freitag, 12. Oktober 2018, 17:24

Und natürlich ist der Übergang von T10 auf T15 total verpfuscht. Am Beispiel Am Karlshof darf man dann von 19.01 satte 20 Minuten bis 19.21 warten. Es wäre ja zu einfach gewesen, die Fahrt 18.54 auf 18.59 zu legen (kostenneutral, ist keine Mehrleistung), dann wäre ein sauberer T15 rausgekommen, statt jetzt 10-20-15. Vollprofis an der Arbeit, sowohl bei Dadina als auch beim "führenden Mobilitätsdienstleister" Heag...

24

Samstag, 13. Oktober 2018, 08:38

Im Darmstädter Echo wurde dazu auch einen Artikel veröffentlicht. Dort gibt es eine wichtige Info, die die DADINA in Ihre Mitteilung verschweigt. Ab Montag sollen keine Großraumbusse (damit werden die CapaCitys gemeint sein) mehr zum Einsatz kommen. Diese sollen dann nur noch als Reservefahrzeuge dienen, oder im Schienenersatzverkehr eingesetzt werden. Begründet wurde dies damit, dass die zukünftig eingesetzten Elektrobusse auch nicht so groß sein werden.
Für mich ist das nicht wirklich verständlich, die Umstellung auf Elektrobusse wird noch viele Jahre dauern, und wenn man kleinere Fahrzeuge simulieren möchte kann man ja einfach die erhobenen Fahrgastzahlen mit den Kapazitäten der Elektrobusse vergleichen. Und die CapaCitys sind zwar nicht mehr die neuesten Busse, aber ein paar Jahre sollten die ja noch einsetzbar sein. Bei den drohenden Fahrverboten sind Ausnahmen möglich, z.b. für den ÖPNV, daher sollte das zunächst auch kein Problem sein.
An der Überfüllung des H-Bus wird sich vermutlich auch nicht viel ändern, da die meisten Fahrgäste meinen, sie müssten immer den ersten Bus nehmen, wenn sie am Hauptbahnhof aus dem Zug kommen, Vorlesungsende an der Hochschule ist, etc.
Im T30 abends und Sonntag Vormittags das gleiche Bild am Luisenplatz, denn dort kommt der H-Bus in Fahrtrichtung Hauptbahnhof im Knoten meist als erstes an. In diesen Situationen merkt man dann den Unterschied zwischen normalen Gelenkbussen und CapaCitys deutlich.

https://www.echo-online.de/lokales/darms…mstadt_19116197

25

Samstag, 13. Oktober 2018, 19:58

Der Hauptgrund dürften die Betriebskosten sein. Die Capacity haben einen wesentlich höheren Kraftstoffverbrauch als die normalen aktuellen Gelenkbusse. Disponent schrieb das vor einiger Zeit einmal. Außerdem entsprechen sie nur EEV, die meisten anderen Gelenkbusse sind inzwischen Euro 6.

9122_DA

FNF-User

Beiträge: 1 261

Wohnort: Weiterstadt

Beruf: Kfz-Mechatroniker Nutzfahrzeugtechnik

  • Nachricht senden

26

Samstag, 13. Oktober 2018, 21:03

Der Hauptgrund dürften die Betriebskosten sein. Die Capacity haben einen wesentlich höheren Kraftstoffverbrauch als die normalen aktuellen Gelenkbusse. Disponent schrieb das vor einiger Zeit einmal. Außerdem entsprechen sie nur EEV, die meisten anderen Gelenkbusse sind inzwischen Euro 6.


Es wurde ja aber vorher alles getestet und wenn die Linie sie nicht brauchen würde, hätte man sie doch nie beschafft. Ich glaube auch nicht, dass der Bedarf nach denen durch die Taktverkürzung wegfällt. Und nicht mal 7 Jahre alte Busse aufs Abstellgleis zu schieben (nur noch als Reserve klingt für mich so) und mit neuen Fahrzeugen zu ersetzen - egal wie diese angetrieben werden - ist umwelttechnisch gesehen eigentlich das Schlimmste, was man machen kann (Stichwort: Energieaufwand zur Herstellung eines Neufahrzeugs).
Gruß Marius :wacko:

27

Samstag, 13. Oktober 2018, 23:45

Die erste Stufe damals waren eben größere Busse. Jetzt steigert man als zweiten Schritt die Kapazität nochmals um 20 % durch 6 statt 4 Fahrten pro Stunde, trotz etwas kleinerer Fahrzeuge.

Auszug aus dem Artikel:

Zitat

Trotz des Verzichts auf die großen Busse können laut Kalbfuss mehr Menschen als bisher auf der Linie H befördert werden. Die Rechnung ist simpel. Während die Großraumbusse bis zu 180 Personen befördern können, bieten die normalen Linienbusse Platz für 150 Personen. Durch die neue Taktung können demnach 450 Menschen pro Fahrtrichtung in 30 Minuten befördert werden, bisher waren es 360. Daher erwartet der Heag-Chef einen "spürbaren Rückgang von Klagen" seitens der ÖPNV-Nutzer.

9122_DA

FNF-User

Beiträge: 1 261

Wohnort: Weiterstadt

Beruf: Kfz-Mechatroniker Nutzfahrzeugtechnik

  • Nachricht senden

28

Sonntag, 14. Oktober 2018, 10:19

Die Rechnung geht leider nur mathematisch auf. Weder passen in einen Gelenkbus 150 Leute, und in einen CapaCity erst Recht nicht 30 mehr. Passend dazu ein aktueller Test: https://merkurist.de/wiesbaden/citybahn-…stadtbusses_IO4

Und selbst wenn es so wäre - die Busse zu behalten und nur selten zu nutzen ist aus Umweltsicht einfach nur schlecht.
Gruß Marius :wacko:

Johony

FNF-User

Beiträge: 1 868

Wohnort: 459/64 G/U

Beruf: Links-/Rechtsausleger

  • Nachricht senden

29

Sonntag, 14. Oktober 2018, 10:30

Wenn ich's auf die Schnelle richtig im Kopf habe, hat ein CC doch nur 8 Sitzplätze mehr als ein normaler Gelenkwagen. Wo sollen denn dann im Bereich des Ganges 22 Leute stehen?

Ich sehe das ähnlich wie 9122_DA, dass da einfach versucht wird was schön zu reden, ohne augenscheinlich darüber konkreter nachgedacht zu haben.
Jakkeline, nich den Marzel mit die Schüppe auf'n Kopp kloppen!
________ _ _ _ _ _ _

Freundliche Grüße!

30

Sonntag, 14. Oktober 2018, 11:55

Wenn ich's auf die Schnelle richtig im Kopf habe, hat ein CC doch nur 8 Sitzplätze mehr als ein normaler Gelenkwagen. Wo sollen denn dann im Bereich des Ganges 22 Leute stehen?

Das spricht doch noch mehr dafür, auf die Capacitys zu verzichten.

Unabhängig davon bemisst sich die offiziell ausgewiesene Zahl der Sitz- und Stehplätze nicht nur am verfügbaren Raum, sondern vor allem auch am zulässigen Gesamtgewicht, und das ist bei den Capacitys durch die 4 Achsen deutlich höher.

31

Sonntag, 14. Oktober 2018, 14:39

Wenn ich's auf die Schnelle richtig im Kopf habe, hat ein CC doch nur 8 Sitzplätze mehr als ein normaler Gelenkwagen.

Vorsicht, Äpfel und Birnen. Die CC sind teilweise nur 2+1 bestuhlt und die normalen Gelenkbusse 2+2. Bei gleichartiger Bestuhlung wäre die Differenz somit höher, bzw. umgekehrt hätte der normale Gelenkbus auch mehr Stehplätze zu bieten.

9122_DA

FNF-User

Beiträge: 1 261

Wohnort: Weiterstadt

Beruf: Kfz-Mechatroniker Nutzfahrzeugtechnik

  • Nachricht senden

32

Sonntag, 14. Oktober 2018, 21:14

Das spricht doch noch mehr dafür, auf die Capacitys zu verzichten.


Das hätte man aber schon mit dem Vorführwagen damals feststellen können. Dann hätte man ganz drauf verzichten können, die Wagen zu bestellen.

Vorsicht, Äpfel und Birnen. Die CC sind teilweise nur 2+1 bestuhlt und die normalen Gelenkbusse 2+2. Bei gleichartiger Bestuhlung wäre die Differenz somit höher, bzw. umgekehrt hätte der normale Gelenkbus auch mehr Stehplätze zu bieten.


Nun ja, das stimmt zwar, aber ich denke es bezog sich auf generell. Die Zusatzlänge zum normalen Citaro G erstreckt sich lediglich über die 4 Achse, auf der 8 Sitze verbaut sind. Wie viele Leute im Gang zwischen den Sitzen stehen können, weiß jeder selbst.

Man wäre wohl damals besser dran gewesen, normale Gelenkbusse mit wenigen Sitzplätzen im Vorderwagen zu kaufen. Andere Städte haben z.B. im Vorderwagen im NF-Teil alles mit Klappsitzen quer zur Fahrtrichtung. Bei eingeklappten Sitzen könnte man so eine sehr große Fläche zum Stehen verwenden. Gut, das einzige Problem dabei wären wohl die Fahrgäste, die ihren Klappsitz nicht freiwillig hochklappen wenn es voll wird und die normalen Plätze nicht an Sitzplatzbedürftige abgeben würden...
Gruß Marius :wacko:

DaniDADI

FNF-User

Beiträge: 789

Wohnort: Weiterstadt-Braunshardt

Beruf: Schüler

  • Nachricht senden

33

Sonntag, 14. Oktober 2018, 22:07

Das verstehe wer es verstehen will!

Ich verstehe die HEAG Mobilo ned,

erst kaufen die sich nur 5 Großraumbusse und dann wollen sie diese nach 7 Jahren ersetzen.
Und das obwohl wie oben von mir beschrieben die 4 Türigen Mercedes-Benz Citaro Facelifts Gs aus 2008 wahrscheinlich schon 700:000 Kilometer runter haben.
Das bedeutet die HEAG wird diese Busse noch länger behalten.
Und sich Subs zu Suchen, darauf kommt die HEAG Mobilo auch ned.
Ich finde die ganze Führungsetage bei der HEAG Mobilo sollte ersetzt werden, denn sie zeichnen nur noch Schrott ab.
Wenn man schon den H ausdehnen möchte und keine Großraumgelenkbusse einsetzen möchte, dann sollte man doch bei jeder Fahrzeugausschreibung mindestens 6 Fahrzeuge mehr ausschreiben, als man braucht.
Diese Fahrzeuge könnten als Reserve dienen.

34

Samstag, 20. Oktober 2018, 19:47

Gibt es eigentlich schon - positive oder negative - Erfahrungen mit dem neuen Angebot?

Mir fällt z. B. auf, dass auf der H jetzt überwiegend die älteren Citaro-Gelenkbusse eingesetzt werden.

35

Sonntag, 21. Oktober 2018, 08:45

Gibt es eigentlich schon - positive oder negative - Erfahrungen mit dem neuen Angebot?

Mir fällt z. B. auf, dass auf der H jetzt überwiegend die älteren Citaro-Gelenkbusse eingesetzt werden.

Vor einiger Zeit hatte man ja die Haltestelle Siemensstraße stadtauswärts gestrichen. Der Bus fuhr ab der Haltestelle Kastanienallee direkt zum Kesselhutweg und bediente die Siemensstraße nur stadteinwärts. Gut für die Fahrplanstabilität, schlecht für einige Fahrgäste. Vor allem im T30 im Spätverkehr hatte der H aber durch die Maßnahme eine vorher nicht gekannte Pünktlichkeit auf der Rückfahrt von Kranichstein.

Nunmehr wird die Haltestelle auch stadtauswärts wieder angefahren.
- Im T 10 nach meinen Beobachtungen wohl kein größeres Problem, da der Fahrplan genug Reserven hat.
- Im T 30 im Spätverkehr aber ein großes Problem. Der H schleppt vom Luisenplatz Richtung Kranichstein - da er im großen Anschluss meistens an letzter Stelle steht - regelmäßig 5 Minuten Verspätung mit. Diese konnte er vorher aufholen - jetzt nicht mehr. Vor allen an Tagen mit hohem Fahrgastaufkommen (FR/SA) ist die Pünktlichkeit auf allen Linien im Spätverkehr gesunken, da diese auf den verspäteten H von Kranichstein warten müssen.

Zwei Möglichkeiten gäbe es aus meiner Sicht, das Problem zu lösen:
1. Verzicht auf die Haltestelle stadtauswärts im T30 :thumbsup: (Wird dann für die Fahrgäste kompliziert, da es tagsüber anders ist als abends)
2. Zwei Minuten frühere Abfahrt ab der Heimstättensiedlung, damit der H im Zentralanschluss Richtung Schloß an erster Stelle steht.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »olieisenbahn« (21. Oktober 2018, 08:50) aus folgendem Grund: Rechtschreibung


36

Gestern, 19:38

Es gibt auch eine 3. Möglichkeit.

Nähmlich endlich den Parallelverkehr nach Kranichstein aufzugeben. Dann klappt es auch mit der Pünktlichkeit, sogar im T30
Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
RMV senkt die Preise? - Eher fährt unser Tw 37 aus eigener Kraft von Wixhausen nach Leimen.
Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baertram« (Gestern, 19:38)


37

Gestern, 20:19

Nähmlich endlich den Parallelverkehr nach Kranichstein aufzugeben. Dann klappt es auch mit der Pünktlichkeit, sogar im T30

Wie möchtest du dann
a) die Kastanienallee (inkl. SV98 Nachwuchszentrum)
b) den Kesselhutweg (also Kranichstein Südost - Mittermayerweg / Wickopweg)
bedienen ...

... bzw. den Verkehrsstrom Martinsviertel <-> Kranichstein abwickeln?

Dein Parallelverkehr ist eigentlich nämlich leider leider leider keiner ... zumindest keiner den die Straßenbahn mit abdecken kann ...
alternativ können wir gere den A parallel zur Straßenbahn zum Kesselhutweg verlängern ...

Johony

FNF-User

Beiträge: 1 868

Wohnort: 459/64 G/U

Beruf: Links-/Rechtsausleger

  • Nachricht senden

38

Gestern, 21:11

Das ist bei Baertram schon so lange Thema, wie der Schwenk über'n Hbf. Er sieht da per se keine Vorteile.
Jakkeline, nich den Marzel mit die Schüppe auf'n Kopp kloppen!
________ _ _ _ _ _ _

Freundliche Grüße!