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Donnerstag, 16. August 2018, 16:40

Umbau des Abzweigs Alsfelder Straße zum Gleisdreieck

HEAG Mobilo hat anscheinend vor, den Abzweig Frankfurter Straße/Alsfelder Straße zu einem Gleisdreieck umzubauen. das ergibt sich aus einer Vorabmitteilung des RP Darmstadt, wonach dieses Vorhaben keiner Umweltverträglichkeitsprüfung bedarf, weil es keine wesentlichen Umweltauswirkungen hat.

Zitat

"Die HEAG mobilo GmbH plant den Ausbau des Gleisdreiecks Alsfelder Straße im Bereich der Straßenkreuzung Frankfurter Straße/Alsfelder Straße in Darmstadt.
...
Durch den Umbau des Gleisabzweigs, der im Wesentlichen aus der Schaffung einer zusätzlichen Gleisverbindung und der Anpassung der Fahrleitungsanlage (Neubau von elf und gleichzeitiger Rückbau von fünf Fahrleitungsmasten) besteht, kommt es dauerhaft zu geringen visuellen Veränderungen, die jedoch als gering bewertet werden...." (StAnz 2018, S. 977 f.)


Da diese UVPG-Mitteilungen immer im zeitlichen Zusammenhang mit sonstigen Genehmigungsverfahren stehen, werden wir in Kürze wohl die Planfeststellungsunterlagen einsehen können.

2

Donnerstag, 16. August 2018, 17:15

Darauf warte ich schon seit 20 Jahren.

Schon bei der Anhörung im Jagdschloß in den 1990er Jahren wunderte ich mich über den "einfachen" Abzweig. Wenn irgendetwas in der Frankfurter Straße passiert, müßen 2 Äste komplett auf SEV gefahren werden. Wenn das Dreieck vorhanden ist, reicht der SEV dann zwischen Willy-Brandt-Platz und Nordbahnhof.

Jetzt warten wir nur noch auf das Gleisdreieck Schulstraße (seit 23.11.1897).
Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
RMV senkt die Preise? - Eher fährt unser Tw 37 aus eigener Kraft von Wixhausen nach Leimen.
Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baertram« (16. August 2018, 17:15)


3

Donnerstag, 16. August 2018, 17:28

Das wäre sicher eine gute Sache.

Wenn das Dreieck vorhanden ist, reicht der SEV dann zwischen Willy-Brandt-Platz und Nordbahnhof.
Oder zum Messplatz. Da könnte dann am gleichen Bahnsteig barrierefrei zwischen SEV-Bus und Tram umgestiegen werden und die Busse könnten im Kreisverkehr an der Kreuzung mit der Arheilger Straße wenden.

Nachtrag: Möglicherweise auch schon eine Vorbereitung auf den Umbau am Willy-Brandt-Platz.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »B80C« (16. August 2018, 17:32) aus folgendem Grund: Nachtrag


Darkside

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4

Donnerstag, 16. August 2018, 17:41

In Bezug auf "Wenn irgendetwas in der Frankfurter Straße passiert" könnte man auch sehr gut
sagen, wieso man denn nicht die Trasse anch Kranichstein durch die die gleichnamige Strasse
geführt hat.... :D :P
(hätte den Vorteil, daß weniger Fahrten pro Stunde auf dem Luisenplatz wären, da die Taktver-
dichtung K zur Lichtwiese vom H gefahren werden könnte)

BTW: 1897 lagen die Gleise zum Böllenfalltor noch in einer anderen Strasse als heute....
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5

Donnerstag, 16. August 2018, 18:47

wieso man denn nicht die Trasse anch Kranichstein durch die die gleichnamige Strasse
geführt hat..
Das hätte zur Folge, dass Messplatz, Nordbad, Berufsschulen, Eissporthalle und die Neubaugebiete in Kranichstein westlich der Jägertorstraße ohne Bahnanschluss wären. Und eine Bahn durch die Kranichsteiner Straße müsste beim Heinerfest als SEV gefahren werden...

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6

Donnerstag, 16. August 2018, 18:54

Die Neubaugebiete innerhalb Kranichsteins wären dann sicherlich mittels einer Linien "KR"
(analog zu "AH" und "EB") erschlossen worden. Meßplatz/Nordbad weiterhin mit Buslinie "L"
wie schon in der Zeit zuvor.
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7

Donnerstag, 16. August 2018, 21:30

Die Zeiten zuvor waren zu Berufsschulzeiten überfüllte Gelenkbusse auf der Linie L mit Umweg durchs Martins- und Johannesviertel ohne direkte Anbindung an den Hbf. Das alles hat sich durch die Tramanbindung deutlich verbessert.

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8

Freitag, 17. August 2018, 02:07

Daß der "L" zu dem Zeitpunkt zu Schulzeiten morgens und (nach)mittags Spitzenbelastungen
hatte ist mir bekannt. Die Fahrtroute einen "Umweg" zu bezeichnen ist unverhältnismäßig.
{man könnte sonst auch die Fahrt über die Rheinstrasse statt Bismarckstrasse als Umweg titulieren}
Der "L" wurde erst in den 1990ern über die Heinheimer Strasse hinaus zum Nordbad verlängert
(anfangs mehr nur einzelne Fahrten,wenn ich mich recht erinnere) und war der Nachfolger der
um 1960 eingestellten Tramlinie 5. Davor gab es dort keinen ÖPNV in das Gebiet hinein.

Griesheim hat auch keine Direktanbindung an der Hbf DA - man muss von Mozartturm (vor der
Haltestellenverlegung Berliner Allee [war kürzer]) laufen und produziert deutlich mehr Fahrgäste
als das Gebiet um die Haltestellen "Meßplatz", "Nordbad" und "Eissporthalle". Ebenso gibt es keine
Direktfahrten von Arheilgen, südlich von Frankenstein und wochenends auch von Bessungen/Eber-
stadt gen Hbf, obwohl diese auch ausserhalb von Schulzeiten viele potentielle Fahrgäste haben.

Somit ist die Fahrtbeziehung Berufsschule - Hbf auch nicht so bedeutend wie von dir dargestellt.
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9

Freitag, 17. August 2018, 21:20

Ich habe über einen sehr langen Zeitraum Mittwoch abends zwischen 22 und 0 Uhr die Verbindung von Bessungen zum Hauptbahnhof genutzt und habe nie eine Direktverbindung vermisst, weil das Umsteigen an der Rhein-Neckarstraße oder gar am Luisenplatz immer funktionierte.
Es gab keine einzige negative Ausnahme.

10

Dienstag, 28. August 2018, 21:19

wieso man denn nicht die Trasse anch Kranichstein durch die die gleichnamige Strasse
geführt hat..
Das hätte zur Folge, dass Messplatz, Nordbad, Berufsschulen, Eissporthalle und die Neubaugebiete in Kranichstein westlich der Jägertorstraße ohne Bahnanschluss wären. Und eine Bahn durch die Kranichsteiner Straße müsste beim Heinerfest als SEV gefahren werden...

Um die zugegebener Maßen von mir etwas in die falsche Richtung angestoßene Diskussion wieder zu fokussieren: Bist Du Dir sicher, eine Tram durch die Kranichsteiner Straße wäre stadtplanerisch (und zur damaligen Zeit auch politisch) umsetzbar gewesen? (fragt jemand, der im Viertel wohnt und lieber in die Tram als in den Bus einsteigt.)

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11

Mittwoch, 29. August 2018, 01:07

Es hätte sicherlich zu mehr Diskussionen geführt, da deutlich mehr Personen eine
Baustelle vor der Haustüre gehabt hätten. (Eröffnung sicherlich erst 2 Jahre später)
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12

Freitag, 19. Oktober 2018, 12:03

JFTR: Das Planfeststellungsverfahren ist mit Stand 11.10. beantragt und heute in Darmstadts bester und einziger Tageszeitung veröffentlicht worden.

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Montag, 29. Oktober 2018, 09:50

Falls jemand genau wissen wollte, wie die Planung konkret ausschaut, dann könnte er das ab heute auf den Seiten des RP Darmstadt in Erfahrung bringen, denn dort sind ab heute alle Unterlagen einsehbar.

Erläuterungsbericht

Lageplan

der Rest