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Uli Nobbe

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1

Donnerstag, 1. November 2018, 01:53

Jahresticket-Abo ab 2019: 12 Abbuchungen

Moin allerseits,

ich habe - eher beiläufig - erfahren, dass bei der monatlichen Abbuchung der Jahreskarte ab 2019 von der 10-monatigen (+2 freie Monate) Abbuchung auf eine 12-monatige umgestellt werden soll. Die 2 Freimonate bleiben dabei natürlich erhalten; sie werden entsprechend auf den monatlichen Abbuchungsbetrag umgelegt.

Konkret bedeutet das:
Jahreskarte Frankfurt (PS 3) im Abo = 891,00 € (vor der Preiserhöhung ;( ).
Aktuell: Monatlich 89,10 € in den ersten 10 Monaten und dann 2 Monate frei.
Zukünftig: Monatlich 74,25 € ohne Pause (891 € / 12).

Auf der RMV-Seite kann ich da noch keine Ankündigung erkennen und auch die VGF tut sich etwas schwer mit dem Thema, auch wenn es die Mitarbeiter|innen vor Ort schon ganz gut wissen (okay, die eine Ausnahme hatte ich am Telefon, aber das lasse ich mal durchgehen).

Als Vorteil sehe ich dabei, dass man die Karte jederzeit kündigen kann (wie bisher), dann aber die Freimonate nicht mehr verloren gehen. Oder, besser: Das hoffe ich zumindest - nicht, dass noch einer auf die Idee kommt, vor Ablauf von 10 Monaten müsse man dann ggf. nachzahlen (ist ja schließlich ein vorweg genommener Rabatt)... ?( :S
Im übrigen kann man nun den entsprechenden Betrag gleichmäßig monatlich in seine Finanzplanung einbauen.

Übrigens: Bei mir hat das "wir setzen jetzt mal zwei Monate Abbuchung aus" dieses Jahr nicht funktioniert; ich musste eine Gutschrift anfordern. Leute, kontrolliert eure Kontoauszüge (wer erinnert sich noch daran, wann die Jahreskarte begonnen hat und wann die Freimonate fällig sind?).

Nachteil: Ist jetzt nicht mehr ganz so transparent; bislang konnte man als Abbuchungsbetrag einfach den Jahresbetrag aus der Preisliste durch 10 teilen, fertig.

Es kommt aber noch besser, und das macht mir aktuell noch Kopfzerbrechen: Angenommen, ich hätte mein Abonnement im Mai begonnen. Jetzt kommt die Preiserhöhung. Wie genau errechnet sich nun der für mich zutreffende Abbuchungsbetrag?
Bei einem neuen Preis ab Januar wären das dann 8* alter Preis + (4-2)* neuer Preis / 12 = mein individueller Abbuchungsbetrag.

Na herzlichen Glückwunsch, wie das kommuniziert werden soll. Es mag in sich zwar logisch erscheinen, aber so richtig transparent wird das für den einfachen ÖPNV-Benutzer "da draußen" nicht wirken.

Ach ja, ganz am Rande entdeckt:
Warum kostet die personalisierte und die übertragbare Jahreskarte gleich viel?
Und: Wieso ist mit der übertragbaren Version der Übergangstarif möglich und mit der personalisierten nicht?
Das kommt davon, wenn man sich die Preislisten mal näher anschaut... :rolleyes:

2

Donnerstag, 1. November 2018, 06:25

Ich bin kein Experte für die Jahreskarte, ich hatte sie nur ein Jahr, und da auch per Einmalzahlung am Automaten geholt und im Nachgang festgestellt, daß ich nach Abzug von Urlaub, Zeiten wo ich nicht mit der Bahn fahre und Abwesenheit aus dienstlichen Gründen mehr zahle als wenn ich Monats--und Wochenkarten stückele, aber auch schon damals haben die personalisierte und die übertragbare gleich viel gekostet. Der einzige Vorteil der personalisieren wäre wenn man sie mal vergisst.
Dafür aber extra den Aufwand treiben, Formulare auszufüllen, ich meine extra ein Foto machen zu lassen und in die Stadt zu fahren, sie zu holen, empfand ich als unattraktiv. Also hab ich die Karte am Automaten gekauft. Seit man da mit Karte zahlen kann, geht das ja. Preislich war aber kein Unterschied. Der Unterschied bestand nur zwischen der günstigen Einmalzahlung und der teureren Ratenzahlung.
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

3

Donnerstag, 1. November 2018, 14:22

Sicher, dass der Rabatt bei vorzeitiger Kündigung nicht rausgerechnet wird?
Von Anderen Verbünden kenne ich das Abo zum Preis von 10 Monaten auf 12 Raten aufgeteilt schon länger. Dort wird bei vorzeitiger Kündigung der Rabatt rausgerechnet.

Alles andere würde die normale Monatskarte eigentlich überflüssig machen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Umlaufnummer« (1. November 2018, 14:23)


Uli Nobbe

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4

Donnerstag, 1. November 2018, 18:38

Sicher, dass der Rabatt bei vorzeitiger Kündigung nicht rausgerechnet wird?

Nein, da bin ich mir nicht sicher, weil ich meine Informationen zwar aus Gesprächen mit Mitarbeitern der VGF am Telefon wie auch persönlich im Service-Center habe, aber noch keine offizielle Mitteilung im Netz, eine PM oder einen verlässlichen Pressebericht dazu gefunden habe.
Ich nehme an, da wird man noch ein wenig warten, etwas näher zum Jahresende hin; auf Nachfrage gibt man das bereits jetzt vorhandene Wissen aber weiter.

Von Anderen Verbünden kenne ich das Abo zum Preis von 10 Monaten auf 12 Raten aufgeteilt schon länger. Dort wird bei vorzeitiger Kündigung der Rabatt rausgerechnet.

Ah, gut zu wissen, danke. :thumbup:
Dann wird das hier vermutlich auch so sein, was im Grunde ja nichts schlechtes wäre.
Allein, wie man das richtig kommuniziert, das ist die Frage. Der RMV ist, so sehe ich das zumindest, nicht gerade für eine gelungene PR bekannt und ich fürchte auch hier wieder mittelschwere Konfusion der Kunden bei zeitgleicher Selbstbeweihräucherung der "Oberen".

Ich bin da mal vorsichtig gespannt.
Bei der VGF hieß es, jeder Jahreskarten-Inhaber würde wohl angeschrieben und dort würde en detail noch mal auf das neue Verfahren eingegangen. Ich nehme an, man wartet damit solange, bis die tatsächliche Preiserhöhung bekannt ist.

5

Donnerstag, 1. November 2018, 19:58

Wie sind eigentlich die Bedingungen um die Jahreskarte pausieren/unterbrechen zu können? Möglichkeiten gibt es laut eines MVG-Angestellten dazu schon.

6

Freitag, 2. November 2018, 02:45

Soweit ich informiert bin, ist es möglich zwei Monatszahlungen zu pausieren mit einem Nachweis.