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261

Freitag, 31. August 2018, 08:32


Zitat

Die Regionaltangente soll perspektivisch nicht am Gewerbegebiet in Praunheim halten, sondern weiter bis zum Nordwestzentrum fahren, hatte Horst Amann, Geschäftsführer der RTW-Planungsgesellschaft, zuletzt ankündigt.


Ist das nur blöd ausgedrückt und er meint, die Endstation im Erdbeerfeld ist nur temporärer Natur, irgendwann wird die RTW schon das NWZ erreichen?
Ich gehe fest davon aus, das Wort sollte nicht "halten" sondern "enden" heißen. Alles andere ergäbe wenig Sinn und würde nicht dazu passen, was man bisher so las.

K-Wagen

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262

Freitag, 31. August 2018, 10:59

Naja,- Herr Amann hatte an anderer Stelle etwas von Zweigleisig und Stzw. gesagt (s.252 / 253),- was auch nicht Bestand der aktuellen Planungen ist.
Daher die Unsicherheit, wie / ob Herr Amann das alles so meint,- oder ob die FR hier was falsch verstanden und wiedergegeben hat.
http://www.ginnheimer-kurve.de

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263

Freitag, 31. August 2018, 11:49


Ist das nur blöd ausgedrückt und er meint, die Endstation im Erdbeerfeld ist nur temporärer Natur, irgendwann wird die RTW schon das NWZ erreichen?

Herr Amann hat schon einmal in Interview gegeben, in dem er bestätigt hat, dass das Ende der RTW im „Erdbeerfeld“ nur temporärer Natur ist. Wie es weitergehen soll, wird derzeit noch geplant.

264

Freitag, 31. August 2018, 12:42

Naja,- Herr Amann hatte an anderer Stelle etwas von Zweigleisig und Stzw. gesagt (s.252 / 253),- was auch nicht Bestand der aktuellen Planungen ist.

Das kann man wohl so nicht sagen. Im Erläuterungsbericht vom 15.12.2017 steht zum Thema Stadtbahnwerkstatt:

Zitat

Vom Haltepunkt Praunheim aus zweigt die Trasse zweigleisig mit einem Gleisachsabstand von 6,75m unter Berücksichtigung der geplanten Mittelinsel des in Aufstellung befindlichen B-Plan in Richtung Süden ab um nach Überwindung einer Streckenlänge von ca. 300m an den dortigen Bestand anzuschließen. Für einen flexiblen Betrieb der RTW ist es erforderlich, in diesem Bereich eine zusätzliche Abstellmöglichkeit für Züge der RTW zu schaffen. Zum anderen dient der Anschluss an die Bestandsgleise dazu, im Bedarfsfall die bestehende Zentralwerkstatt in der Heerstraße anfahren zu können. Die zu errichtenden Gleise können perspektivisch für eine spätere Verknüpfung der Verkehre genutzt werden. Insoweit entspricht die Planung dem grundlegenden Planungsgedanken der RTW, Lücken zwischen den ÖPNV-Netzen zu schließen bzw. deren Verknüpfung herzustellen. (S. 49)

Im Ergebnisbericht zu Frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, in deren Rahmen die Einbeziehung der StZW thematisiert worden war, heißt es:

Zitat

Integration der Stadtbahnzentralwerkstatt
Der vorgesehene Anschluss an die Bestandsgleise dient auch dazu, im Bedarfsfall die bestehende Zentralwerkstatt in der Heerstraße anfahren zu können. (S. 10)

"Anschluss an die Bestandsgkleise" meint die ehem. Wendeanlage Heerstraße, denn die U6 soll ja über diese hinaus verlängert werden, zunächst zu einer gemeinsamen Haltestelle am Nordrand des Gewerbegebiets, d.h. der erste Satz im ersten Zitat beschreibt den Lückenschluss zwischen Wendeanlage und RTW-Gleis und damit die Möglichkeit einer Anfahrung der StZW durch RTW-Fahrzeuge.

K-Wagen

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265

Freitag, 31. August 2018, 13:34

Danke tunnelklick. :) So wie es geschrieben ist, kenne ich es auch.
Ich dachte, Herr Amann spricht von einer Anbindung der Stzw vom Westen her. Keine Ahnung wie ich auf diese Idee kam. ?(
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K-Wagen

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266

Sonntag, 4. November 2018, 11:26

Hier (Karlsruher ET 2010 am 3.11.2018 auf der RB11)

wude dies berichtet:

Zitat

Kurzzeitig wurde auch die Fahrt ab 12 Uhr als Ausfall bezeichnet, jetzt soll der Zug doch fahren.

als Ursache das angegeben:

Zitat

Problem ist wohl ein liegengebliebener Zug in Bad Soden, weshalb dort nur ein Gleis zur Verfügung steht.

Leider geht nicht hervor, ob eine S3 (ET 423) oder ein RB11 liegengeblieben ist.

Noch ist die Flexibilität gegeben für beide Linien beide Gleise in Bad Soden zu nutzen.
Wie ist es denn wenn vermutlich nach BOStrab gefahren wird und der Fahrdraht über den Bahnsteiggleisen möglicherweise eine unterschiedliche Spannung hat?
FR:

Zitat

Sowohl Amann als auch der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) und der Frankfurter CDU-Verkehrsexperte Frank Nagel unterstützten eine sogenannte Flügelung der RTW auf dem Weg nach Bad Soden. Demnach sollen sich Züge aus Dreieich an der Dunantsiedlung in Sossenheim aufteilen und dann weiter nach Praunheim beziehungsweise Bad Soden fahren.

Für die RTW Zweisystemzüge kein Problem, wohl aber für einen ET 423
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267

Sonntag, 4. November 2018, 12:03

Noch ist die Flexibilität gegeben für beide Linien beide Gleise in Bad Soden zu nutzen.
Wie ist es denn wenn vermutlich nach BOStrab gefahren wird und der Fahrdraht über den Bahnsteiggleisen möglicherweise eine unterschiedliche Spannung hat?
Spricht etwas prinzipiell dagegen, die Strecke von der Dunantsiedlung bis nach Bad Soden nach EBO und weiterhin mit 15kV zu betreiben? Wichtig für die RTW wäre doch nur BOStrab zwischen Höchst Bf und Dunantring.

268

Sonntag, 4. November 2018, 15:37

Da zwischen Bad Soden und Höchst dann sowieso keine reinen EBO-Fahrzeuge mehr fahren können, wenn zwischen Dunantsiedlung und Höchst BOStrab-Standard besteht, gibt es keinen zwingenden Grund, den Abschnitt zwischen Soden und Dunantsiedlung im EBO-Standard zu halten. Sie könnte also problemlos auf BOStrab umgestellt werden. Nur im Sodener Bahnhof sollten beide Gleise EBO-Standard behalten und beide Gleise auch mit 15kV versorgt werden, damit man sich dort die volle Flexibilität erhält.

Der Vorteil einer Umstellung auf BOStrab wäre, dass man sehr viel kostengünstiger Verbesserungen an dieser Strecke vornehmen könnte: Zusätzliche Haltepunkte Bad Soden Süd (auf Höhe des Aldi), Sulzbach Mitte (am Stadtpark, etwa dort, wo sich die Fußgängerbrücke befindet). Die Steuerung und damit die Schließzeiten der Bahnübergänge könnten verbessert werden. Übergänge im Feld dürfen erhalten bleiben und müssen weniger aufwendig gesichert werden - und zwar auch dann, wenn einmal Veränderungen nötig werden sollten.

Für die neuen Stationen würden übrigens (hat aber nix mit BOStrab und Stromversorgung zu tun) 50- oder gar 25-m-Bahnsteige ausreichen. Diese 210 m in Sulzbach Bf. und Sossenheim Bf. sind ja absurd ...
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269

Sonntag, 4. November 2018, 17:09

OOPS,- mein Beitrag 266 und die Folgenden beiden gehören strenggenommen nach PFA Mitte.
Vielleicht kann ein Admin sie ja verschieben.
Danke ;-)
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270

Sonntag, 4. November 2018, 17:12

Die geplante RTW Standardlänge von gut 100m sollte schon durchgehalten werden, damit im Bedarfsfall auch vollständig Garnituren nach Bad Soden abgeleitet werden können.

271

Montag, 5. November 2018, 11:42

Die geplante RTW Standardlänge von gut 100m sollte schon durchgehalten werden, damit im Bedarfsfall auch vollständig Garnituren nach Bad Soden abgeleitet werden können.

Wie sollte dieser Bedarfsfall denn aussehen?
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272

Montag, 5. November 2018, 11:57

Vielleicht, dass die Strecke nördlich A66 gestört ist und Züge von Süden vorzeitig in Bad Soden wenden müssen/sollen/können?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (5. November 2018, 11:58)


273

Dienstag, 6. November 2018, 19:12

Vielleicht, dass die Strecke nördlich A66 gestört ist und Züge von Süden vorzeitig in Bad Soden wenden müssen/sollen/können?

Könnte dann die RTW von Süden her nicht in Sossenheim Bf wenden? Oder in Höchst Bf.?

Aber ich habe auch nichts gegen 100-m-Bahnsteige.
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274

Dienstag, 6. November 2018, 20:00

Hängt davon ab, wo Gleiswechsel usw. gebaut werden.