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201

Sonntag, 23. Dezember 2018, 23:44

Ich bin ja Fan von den R-Wagen. Die Begründung ist ganz einfach. Die Bestuhlung. Durch die 2-1 statt 2-2 Bestuhlung ist es deutlich bequemer. Die 4er Sitze im S-Wagen sind für mich eine Katastrophe. Klar fehlt die Klimaanlage, aber jetzt ist ja gerade Winter:)

Jörn

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202

Montag, 24. Dezember 2018, 09:48


Inzwischen fange ich auch schon mal an, R-Wagen vorsorglich abzulichten - die dürften ja in überschaubarer Zeit auch zu den historischen Fahrzeugen zählen. :D
Na, da habe ich bei meinen sporadischen Aufenthalten am Main schon gut vorgearbeitet: Mir fehlen nur noch 7 Wagen im Fotoarchiv.

Uli Nobbe

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203

Montag, 24. Dezember 2018, 11:37

Oder, alle zu jung?!
Keineswegs, eher im Gegenteil. :whistling:
Nur war ich damals™ technisch noch nicht so stark am Nahverkehr interessiert. Ich habe ihn genutzt, mit allen Vor- und Nachteilen.

Nur mal so am Rande: Die Eröffnung der S-Bahn mit einem großen Fest am Hauptbahnhof habe ich noch selber miterlebt. Auf Gleis 1 des Hauptbahnhofs gab es eine Ausstellung verschiedener Lokomotiven, und ich habe einen Lokführer fast zur Verzweiflung getrieben, weil er mir nicht erklären konnte, wie Zugbahnfunk denn ohne Kabel oder ähnliches funktionieren könne. :D
Es gab ein großes Sonderheft im Format A5 plus X (quer) mit einem orangenen Einband - das war wohl anlassbezogen die vorherrschende Farbe. In dem Heft wurde der Westbahnhof als besondere technische Leistung präsentiert.

Im FVV wurde zu jener Zeit bunt gefahren, was als großer Fortschritt bezeichnet wurde. Fahrkarten für den Fernverkehr gab es bis zu jener Zeit auf kleinem Karton gedruckt - hergestellt über eine große, tja, Verschiebemaschine, deren Bedienung durch den Verkäufer am Schalter ein mittleres Kunststück war. Wann diese Maschinen und Verkaufsschalter, wo in der Haupthalle heute überall Geschäfte drin sind, ausgemustert wurden, weiß ich gar nicht mehr.

Das Postamt im oberen Bereich des Hauptbahnhofs war eine beliebte Anlaufstelle, wenn etwas auf den letzten Drücker versendet werden musste, es eilig war oder wenn Ferngespräche ins Ausland zu vermitteln waren.
Kult! :love:

In Neu-Isenburg bin ich mit den Bussen der Stadtwerke gefahren, mit einer monatlich zu erwerbenden und aufzuklebenden Schülerwertmarke. Zur Tanzschule sind wir mit der Tram 14 Richtung Heerstraße bis zum Theaterplatz (!) gefahren. Die P-Wagen waren zu der Zeit (1984) das modernste, was es auf der Strecke gab.

Das nur mal als Exkurs in Sachen Alter. So!

Okay, die Sache mit dem Kurvengeräusch ist allerdings auch schon vergleichsweise alt. Meine Fundstellen verweisen jedoch viel öfter auf die U-Bahn als auf die Straßenbahn, und die R-Wagen werden fast gar nicht erwähnt, was mich etwas wundert.
Im Forum selbst gab es mal einen Thread dazu:
[PM] Quietschende U-Bahnen nerven Anwohner

Das VGF-Blog hat sich dem Thema hier angenommen:
https://blog.vgf-ffm.de/radschallabsorber/

Dort kommt auch die Straßenbahn kurz zur Sprache, allerdings nur in Bezug auf die neuen S-Wagen:

Zitat

Absorber sind für die Werkstatt nichts Ungewöhnliches: Alle 74 „S“-Wagen wurden beispielsweise schon beim Fahrzeughersteller Bombardier mit Absorbern der Firma GHH ausgerüstet und ausgeliefert. Der Grund: Straßenbahnen stehen in der Regel stärker wegen Geräuschemissionen in der Kritik, da sie ausschließlich oberirdisch verkehren und kleinere Kurvenradien fahren. Zwar konnte die Werkstatt von diesen Erfahrungen profitieren, da Aussehen bzw. Aufbau ähnlich sind. Die Absorber werden aber bei jedem Projekt speziell dem jeweiligen Rad und Fahrzeug angepasst. Ein und dasselbe Produkt kann für „S“- bzw. „U5“-Wagen daher nicht verwendet werden.
Hier wird auch auf die Schmierung kritischer Stellen hingewiesen:

Zitat

Absorber sind auch nicht die einzigen Möglichkeit, unliebsame Geräusche zu verringern oder ihre störende Frequenz zu verändern. Ganz unterbinden lassen sich Geräusche bei einem Rad-Schiene-System mit zwei Komponenten aus Stahl aber nicht. Bei der VGF kommen auch Spurkranzschmieranlagen am Fahrzeug und stationäre Schmieranlagen im Gleis zum Einsatz. Eine solche Anlage wird am Scheffeleck eingebaut.

Genau diesem Thema widmet sich ein anderer Blogeintrag:
https://blog.vgf-ffm.de/alles-wie-geschmiert/

Bemerkenswert in diesem Artikel ist folgender Satz:

Zitat

Übrigens: Da enge Kurvenradien mit entsprechender Geräuschentwicklung bei Straßenbahnen sehr viel gängiger sind als im U-Bahnnetz, sind alle Straßenbahnen der VGF serienmäßig mit Radschallabsorbern ausgestattet.
Alle? Serienmäßig? 8|

Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen... :S

tamperer

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204

Montag, 24. Dezember 2018, 12:32

Zur Tanzschule sind wir mit der Tram 14 Richtung Heerstraße bis zum Theaterplatz (!) gefahren.
Des war abber die zweiunzwanzisch... ;) :D

Uli Nobbe

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205

Montag, 24. Dezember 2018, 12:35

Korrektur:
Es war natürlich die Linie 22. Peinlich, peinlich... :whistling:

Zur Tanzschule sind wir mit der Tram 14 Richtung Heerstraße bis zum Theaterplatz (!) gefahren.


Edit: tamperer war schneller. Ich sitze gerade in der Tram und kann nicht so schnell tippen.
Danke! :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uli Nobbe« (24. Dezember 2018, 12:37)


206

Montag, 24. Dezember 2018, 13:03

Hallo.

Die Fahrkarten aus Pappe wurden die nach ihrem Erfinder Thomas Edmonson "Edmonson'sche Fahrkarten" genannt. Du kannst darüber viel unter diesem Stichwort erfahren.

Grüße ins Forum
Helmut
You'll Never Ride Alone.

Uli Nobbe

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207

Montag, 24. Dezember 2018, 16:34

Du kannst darüber viel unter diesem Stichwort erfahren.
Danke, das war der entscheidende Hinweis. Interessant war für mich das Ungetüm zur Fahrtzielwahl und Druck der Karte, es müsste wohl so was hier gewesen sein:


(mit bestem Dank an die Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein (©))

Damit zurück in die angeschlossenen Funkhäuser ääh Depots also ääh... SCHNITT! :D

208

Montag, 24. Dezember 2018, 18:23

Hallo.

Bitte nochmal zurück in die Zeit vor 60 Jahren.

Damals gab es in Eddersheim für die Nahziele vorgedruckte Fahrkarten. Für Fernziele gab es nur mit dem Preis vorgedruckte Fahrkarten, auf denen der Zielbahnhof von Hand eingetragen wurde. Ab ca. 1960 gab es mit der Einführung von kleinen Druckern die Möglichkeit, den Fahrpreis vorab einzustellen, und die Fahrkarten nur als Blankokarten vorrätig haben zu müssen. Die Fahrpreise wurden in einem dicken Buch nachgeschlagen und mit einem kleinen Zusatzmodul mit Zählwerk, das die Anzahl der verkauften Fahrkarten je Fahrpreis speicherte, auf die Blankofahrkarten aufdruckte. Das Ziel wurde immer noch von Hand eingetragen.

Die im Bild gezeigten Drucker standen im Frankfurter Hauptbahnhof an allen ca. 20 Fahrkartenschaltern. Ich habe die Teile und deren Bediener immer bewundert.

Nun aber endgültig zurück in die Gegenwart. ;)

Grüße ins Forum
Helmut
You'll Never Ride Alone.

209

Montag, 7. Januar 2019, 08:59

Auch in den Ferien P-Wagen unterwegs

Hallo und guten Morgen zusammen,

obwohl es Ferien sind und nach dem neuen Fahrplan dort (Winter-wie Sommer) keine Hochflurfahrzeuge eingeplant sind - das HF steht nur bei den Kursen ausserhalb der Ferien - , sind morgens P-Wagen unterwegs. Am Freitag war 138 auf der 17 (ab 07.00 Uhr N-I Stadtgrenze) und heute 128. An der Messe kam auch noch einer entgegen.

Gibt es zufällig Fahrzeugmangel? Oder habe ich den Fahrplan falsch verstanden?

Gruss

Thomas

210

Montag, 7. Januar 2019, 12:50

Hallo,

in den Ferien gilt auf der Linie 17 morgens auch der 7/8 min-Takt.
Es kann daher sein, dass deshalb auch hier die Pt-Wagen eingesetzt werden.

Gruß
HCW
Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Ortsbeirat Ihres Vertrauens!

211

Montag, 7. Januar 2019, 13:19

Die 11/21 haben dafür ihren Ferienfahrplan, da sollten doch ein paar Fahrzeuge auch Ferien haben.

212

Montag, 7. Januar 2019, 20:47

Ich denke auch, dass dies nicht planmäßig war. Denn warum sollte man sich die Mühe machen, die Fahrten an Schultagen zu kennzeichnen und in en Ferien nicht.

213

Montag, 7. Januar 2019, 21:01

Historische Wagen im Linienbetrieb

Hallo zusammen,

vielleicht ist der Grund auch das die P Wagen nicht während der Ferien herumstehen, sondern ab und zu wegen der Elektronik bewegt werden.

In den Sommerferien würden sie sonst 6 Wochen herumstehen. Wie ist Eure Meinung?

VG Martin

214

Montag, 7. Januar 2019, 21:58

Hallo und guten Abend zusammen,
ich habe nochmal im RMV-Fahrplanaushang für Neu-Isenburg-Stadtgrenze nachgeschaut. Da gibt es in der Tat einen 7/8 min. Takt, morgens in den Ferien, aber ohne Hinweis auf Hochflur-Fahrzeuge. Ob dies von der Verfügbarkeit der anderen Fahrzeuge abhängt, weiss ich nicht.
Jedenfalls sind drei Wochen Weihnachtsferien nicht so lang für die P-Wagen, die können da mal "ausruhen'" ;). In den Sommerferien ist das natürlich was anderes.
Viele Grüsse
Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Der Isenburger« (7. Januar 2019, 22:01)


215

Freitag, 11. Januar 2019, 19:32

Historische Wagen im Linienbetrieb

Hallo zusammen,

heute Sichtung eines P Wagens um 7.30 Uhr Platz der Republik Richtung Rebstock Bad

Nummer konnte ich nicht erkennen; einer der historischen war es; 128,138, oder 148.

VG Martin

216

Freitag, 11. Januar 2019, 21:04

Hallo.

Gestern ist Wagen 138 als Probewagen durch die Altstadt bis zur Schießhüttenstraße gefahren. Vielleicht war die Sichtung von heute ebenfalls eine Probefahrt.

Grüße ins Forum
Helmut
You'll Never Ride Alone.