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1

Dienstag, 6. März 2007, 15:10

Vom Südbahnhof zur Sachsenhäuser Warte

Nun es ist ein Thema, welches wohl nie wieder aktuell sein wird.
Aber in meinen Gedanken bleibt die Verlängerung vom Südbahnhof zur Sachsenhäuser Warte
immer noch relevant.

Schließlich wohne ich auf dem Sachsenhäuser Berg und so eine Verlängerung der A-Strecke wäre immer noch möglich. Rein technisch gesehen.

Hier gibt es einen Eindruck zur Station Sachsenhäuser Warte, so wie ich sie mir vorstellen würde.
Zusätzlich gibt es noch einen Querschnitt zur geplanten U-Bahn Station Südfriedhof/Mailänder Str.

Die U-Bahn Station Sachsenhäuser Warte soll auf dem Abzweig, zwischen Babenhäuser Lds. und Darmstädter Lds. liegen. Die Busse aus der Region + Stadtbus 30 und 36 haben hier ihre neue Endhaltestelle. Evtl. fahren alle 20 min Busse zum Hainer Weg. Dazu ist ein großer Park and Ride Parkplatz vorgesehen.

Die U-Bahn Station Mailänder Str. soll genau an der heutigen Bushaltestelle entstehen. Sie könnte, wie die Station Ostbahnhof mit einem Panoramaufzug versehen werden.

Die folgenden Bilder stammen von mir. Sie sind mit Paint gezeichnet worden.

Hier die Bilder:


Sachsenhäuser Warte


Südfriedhof/Mailänder Str.
Hebel rauf, Hebel runter!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Donluigi« (6. März 2007, 15:12)


2

Dienstag, 6. März 2007, 21:10

Hammer! Klasse gemacht!

Jetzt muss nur noch der Bagger anrollen :-)

Nordmainische S-Bahn schnell bauen ist auch gut für die Konjunktur.

Mehr Mobilität für Hanau, Maintal und Frankfurt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fabian« (6. März 2007, 21:10)


3

Dienstag, 6. März 2007, 21:16

Hallo Donluigi,

ich finde deine Vision echt klasse. Über Details mit den Linienwegen von den Bussen lässt sich zwar "streiten". Aber da kann man ja auch weiter diskutieren.

Ich habe das ganze mal ins Stadtbahn-Forum verschoben. Ich finde hier ist es besser aufgehoben. ;)
Gruß Tommy

ÖPNV online - Frankfurt am Main
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tommy« (6. März 2007, 21:16)


shadow

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4

Mittwoch, 7. März 2007, 18:19

Wow!
echt gut gemacht!!

Man denkt garnicht daran dass es mit Paint gemacht wurde. Nur der Baubeginn währe noch besser :D
der ET 420+ muss auch nach Frankfurt

5

Mittwoch, 7. März 2007, 19:13

Respekt !

Sieht sehr geil aus ^^

Jetzt verteil mal paar Schaufeln und dann gehts mit dem bau los. U4-Wagen 532 hat den Spartenstich gemacht.
Das Schicksal mischt die Karten - und wir spielen.

Charly

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6

Mittwoch, 7. März 2007, 21:22

Zitat

Original von BOWLXAM
U4-Wagen 532 hat den Spartenstich gemacht.

...und wenn wir dann an der Sachsenhäuser Warte angekommen sind, haben wir keine U-Bahnwagen mehr!


@Donluigi:
Tolle Leistung! Hat bestimmt einiges an Zeit in Anspruch genommen?

7

Mittwoch, 7. März 2007, 23:08

Naa, naa, naa

Der U-Bahn Wagen bekommt einfach noch ne Bohrmaschine vorne angesetzt und kämpft sich damit durch den Untergrund.

Der Haltestellenentwurf von der "Sachsenhäuser Warte" soll auch mal neue Ideen des U-Bahn Stationsbaus
aufzeigen. Sofern die Fläche und die geographischen Gegebenheitem es zulassen, kommen Bäume in den Untergrund. Es soll nicht mehr alles nur kühl, karg und sein voller Marmor und Plastik sein.
Es soll nun lebendig werden. Die Verbindung von Natur und Stadt, Regionalbussen und U-Bahn, waren im Jahre 1990 wichtige Punkte, um die Station zu entwerfen.

Die Stadt Frankfurt am Main hatte sich damals viel Mühe gemacht, um einen Architektenwettbewerb ins Leben zu rufen. Es wurde ein Büchlein herausgegeben mit dem Titel:
"Gestaltungswettbewerb Sachsenhäuser Berg"
U-Bahn Station
Bus-Haltepunkt
P+R Platz

Hier ein kleiner Auszug aus dem Vorwort des gerade erwähnten Buches:

"Für die Stadtbahnstation Sachsenhäuser Berg hat die Stadt Frankfurt am Main erstmalig ein bundesweites Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Das war nicht ohne Risiko, da man nicht davon ausgehen konnte, bei der Vielzahl und Komplexität der technischen, funktionalen, verkehrlichen und stadtbaulichen Sachzwänge der Aufgabe zu wirklich umsetzbaren Lösungsvorschlägen zu gelangen.
...
Die Konzeption eines Verkehrsbauwerkes als Verknüpfungspunkt unterschiedlicher Verkehrsarten und Transportsysteme mit
-Stadtbahnhaltestelle, mit der Möglichkeit einer zukünftigen Weiterführung nach Neu-Isenburg
-Busbahnhof (Platz für 6 Busse)
- P+R Anlage für bis zu 1250 Stellplätze
- Fahrradabstellanlagen
-Service Station (Tank und Rast-Anlage)
an einer städtebaulich solch dominanten Stelle.
...
In den folgenden Jahren wird die Verlängerung der A-Strecke vom Südbahnhof über die Station "Mailänder Str./Südfriedhof" bis zur vorläufigen Endhaltestelle "Sachsenhäuser Berg" geplant und gebaut werden. Die vorbereitenden Maßnahmen beginnen bereits im Jahr 1991, die Fertigstellung ist für 1997 geplant.
...
Dann wird mit der Inbetriebnahme dieses Teilstücks ein wesentlicher Beitrag zur Komplettierung des Frankfurter Stadtbahnnetzes geleistet sein, ebenso aber auch zur Verkehrsberuhigung Sachsenhausens."

Stadtrat Hanskarl Protzmann
Baudezernent
der Stadt Frankfurt am Main

Hier ein Foto als visuelle Darstellung des Linienverlaufs.
Man beachte, die weit auseinander liegenden Tunnelröhren hinter der Station Südbahnhof


(c) Stadt Frankfurt am Main - Der Magistrat - Stadtbahnbauamt (c) 1990


(c) Stadt Frankfurt am Main - Der Magistrat - Stadtbahnbauamt (c) 1990
Hebel rauf, Hebel runter!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Donluigi« (7. März 2007, 23:10)


8

Mittwoch, 7. März 2007, 23:17

Zu Paint

Mit viel Vorstellungskraft und guten Willens, kann man mit Paint ne Menge zeichnen.

Die Stadtbahnstation "Sachsenhäuser Berg" ist in ca. drei Tagen entstanden (Rohbau)
Der Ausbau (also Farbe, Bemalung und Kontraste) sind dann in weiteren drei Tagen entstanden.

Somit war die Haltestelle nach 6 Tagen "Zeichen-Bau-Zeit" fertiggestellt und kann
von den U2h Wagen genutzt werden.

Ich wollte halt die neue Station nicht leer aussehen lassen. U4 Wagen bekomme ich mit Paint nicht
hin. Aber U2h Wagen, sind da einfacher.


Die Stadtbhanhaltestelle "Mailänder Str./Südfriedhof" ist schneller entstanden.
Da brauchte ich nur zwei Tage für. Da es sich ja nur um einen 2-D Querschnitt handelt.
Aber hier habe ich mich an das Motiv des Ostbahnhofs gehalten.
Tageslichteinfall und offener Aufzug.

Tja, es wird leider nie kommen. Vielleicht gibts ja mal ne Idee für ne Rampe auf der Darmstädter Lds. ?
So könnte man den Tunnel kostensparend verlängern und die Bahn bis zum Berg oberirdisch führen + Erweiterung nach Neu Isenburg *lach*

Übrigens auf dem ersten Bild mit der Station "Sachsenhäuser Warte" fährt der linke U2h Wagen als U1 nach Ginnheim. Der rechte Wagen als U2 zum Riedberg.
Hebel rauf, Hebel runter!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Donluigi« (7. März 2007, 23:21)


9

Mittwoch, 7. März 2007, 23:32

Hier noch ein Bild vom Titel des Buches


(c) Stadt Frankfurt am Main - Der Magistrat - Stadtbahnbauamt (c) 1990
Hebel rauf, Hebel runter!

Daniel

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10

Mittwoch, 7. März 2007, 23:35

Nett. Die Station erinnert irgendwie an Stuttart-Gerlingen.
Ich war Atheist. Bis ich gesehen hab dass ich Gott bin.

11

Montag, 8. Dezember 2008, 22:23

*staub* ... *hust* ...

(Dies ist wohl der neuste von mehreren Thread zu dem Thema)

In der Frankfurter Neuen Presse steht heute, dass sich die FDP für die Verlängerung der A-Strecke nach Süden einsetzt. Das Henninger-Areal soll ja bekanntlich neu bebaut werden mit Wohnungen und Büros. Daher will die FDP, dass im nächsten Haushalt Planungsmittel bereitgestellt werden für diese Streckenerweiterung. Die FDP hat derzeit aber kaum Einfluss in das politische Geschehen in Frankfurt. Ob daraus also wirklich was wird ist fraglich.

12

Montag, 8. Dezember 2008, 22:30

Wenn das mit dem Grundstückstausch klappt, kann der Mehrwert, der der Stadt entgegen fällt, dafür abgeschöpft werden ?!?

13

Montag, 8. Dezember 2008, 23:36

Die Bilder sind insbesondere dafür beeindruckend, daß sie nur mit einem normalen Billig-Malprogramm erstellt wurden, was das Zeichnen nicht gerade einfach gestaltet.

Eine Station an der Sachsenhäuser Warte sollte aber besser vom Typ Stuttgart-Ruhbank (Fernsehturm) statt Gerlingen sein. Die Bahn war schließlich mal nach Neu-Isenburg angedacht und das oberirdisch. Mit der letzten Station in Frankfurt sollte der Tunnel zuende sein, danach in einen Trog verlaufen, der sich allmählich dem Boden-Niveau annähert. Übrigens wäre zwischen B3 (alt) und B3 (neu) noch massig Platz für P+R vorhanden.

Gut... da auf einmal wieder in die SL nach Neu-Isenburg investiert wird und sogar über Verlängerungen nachgedacht wird, hat man sich wohl gegen eine U-Bahn nach Neu-Isenburg entschieden. Bis vor wenigen Jahren war die SL14 noch von der Stillegung bedroht. Eine Stadtbahn durch Neu-Isenburg ist schon ein ewiges Thema. Weil alle eine U-Bahn wollten, die erstens nie gebaut wurde und dann noch durch die Entscheidung in Frankfurt, die A-Strecke nicht zu verlängern utopisch war, ist nie was passiert. Hätte man schon vor 10 Jahren sich für eine Verlängerung der Straßenbahn eingesetzt, würde es diese wahrscheinlich schon längst geben.

Ebenso behindert auch die utopische Idee einer U-Bahn für Wiesbaden die Wiedereinführung des Straßenbahnbetriebes. So lange es nur unrealistische Ziele gibt passiert eben garnichts.

14

Dienstag, 9. Dezember 2008, 09:58

RE: Zu Paint

Zitat

Original von Donluigi
Tja, es wird leider nie kommen. Vielleicht gibts ja mal ne Idee für ne Rampe auf der Darmstädter Lds. ?


Die Hoffnung stirbt zuletzt. Soweit ich mich erinnere, gab es Ende der 70er oder in den frühen 80er Jahren eine NK-Untersuchung mit einem Ergebnis <1. Wenn man wüßte, von welchen Annahmen diese Untersuchung ausgegangen ist, ließe sich prüfen, ob diese Annahmen heute noch stimmen. Seither hat sich einiges geändert: soweit ich weiss, ist der Sachsenhäuser Berg in den letzten 20 Jahre in einem Umfang besiedelt worden, von dem seinerzeit nicht ausgegangen worden war. Auch vom Weggang der Brauereien und der Umnutzung der Gewerbeflächen in verdichtete Misch- oder Wohnbauflächen war damals noch nicht die Rede. Westlich der Darmstädter sind ebenfalls Flächen besiedelt worden, die damals noch für eine Sachsenhäuser Südumgehung freigehalten worden waren. Kurzum: städtebaulich hat sich einiges verändert, was Neuüberlegungen rechtfertigte.

(Und noch was: bitte, bitte keine Rammppen!)

15

Dienstag, 9. Dezember 2008, 15:39

RE: Vom Südbahnhof zur Sachsenhäuser Warte

Zitat

Original von Donluigi
Aber in meinen Gedanken bleibt die Verlängerung vom Südbahnhof zur Sachsenhäuser Warte immer noch relevant.
...
Die U-Bahn Station Sachsenhäuser Warte soll auf dem Abzweig, zwischen Babenhäuser Lds. und Darmstädter Lds. liegen. Die Busse aus der Region + Stadtbus 30 und 36 haben hier ihre neue Endhaltestelle. Evtl. fahren alle 20 min Busse zum Hainer Weg. Dazu ist ein großer Park and Ride Parkplatz vorgesehen.


Ich finde es absolut richtig, an dieser Idee dranzubleiben und finde sie nicht illusorisch. Vorzuschlagen hätte ich eine kleine Abwandlung:

Ich weiss nicht genau, welche Streckenführung seinerzeit untersucht worden ist. Soweit ich mich aber erinnere, ging es immer um eine oberirdische Weiterführung durch den Wald nach Neu-Isenburg mit nur zwei weiteren Stationen auf Frankfurter Boden, eine an der Mailänder Straße, die zweite sollte etwa im Bereich Darmstädter/Bischofsweg liegen.

Denkt man sich mal die oberirdische Weiterführung nach N.-I. weg, könnte man die Station (ich nenn sie jetzt der Einfachheit halber) Bischofsweg, wie Donluigi vorschlägt nach Osten verschwenken in die Babenhäuser Landstraße ungefähr dorthin, wo heute der 36er wendet.

Wenn man dann eine Station direkt vor die Binding Brauerei und eine vors Portal des Südfriedhofs/Sachsenh. Warte), hätte man mit drei Stationen im Abstand von jeweils etwa 500-600 m einen ziemlich großen Teil des Sachsenhäuser Südens erschlossen; und es gibt dort an der Babenhäuser Ldstr. wie von Donluigi vorgeschlagen die Möglichkeit eines grossen P&R-Platzes oder –Hauses (wie an der Borsigallee). Wenn’s denn sein muß, könnte der Rest der Strecke ab Sachsenhäuser Warte auch oberirdisch geführt werden.

Da der A-Tunnel bereits bis unter das Haus Grethenweg 23 führt, sprechen wir über rd. 1.150 m Tunnel und einen Rest oberirdische Streckenführung

16

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 00:30

Vor wenigen Jahren wurde doch erst aufwendig die Kanalisation unter der B3 renoviert und die ganze Straße dabei richtig tief aufgebuddelt. Hätte man da nicht in einem Zug gleich noch einen Stadtbahntunnel in offener Bauweise erreichten können und dabei viel Geld sparen? (angenommen das Thema Verlängerung der A-Strecke würde tatsächlich wieder an Bedeutung gewinnen).

Guru

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17

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 03:22

Das Hauptproblem für die Weiterführung waren damals die abgelehnten Zuschüsse, mit denen vorher fest kalkuliert wurde. So geriet das Vorhaben auf der Projektliste ganz nach hinten. Die Dringlichkeit der Maßnahme war an sich auch nicht hoch, als Hauptgrund für die Verlängerung galt ein projektiertes Park&Ride-Parkhaus an der Einmündung der Babenhäuser Landstraße.
Mit den Neubauten am Hainer Weg (Ex-Henninger) bzw. dem absehbaren Wegzug von Binding an der Darmstädter Landstraße, was das Entwicklungsgebiet noch vergrößern wird, werden die Karten allerdings neu gemischt. Ob sich der U-Bahn-Tunnel lohnen kann, weiß ich nicht zu beurteilen, möglicherweise wird aber die Busverbindung (heute hauptsächlich Linie 30/36) an ihre Grenzen stoßen. Trotz der nicht lange zurück liegenden Straßensanierung wäre dann auch eine Tram zum Sachsenhäuser Berg diskutabel, z.B. als Verlängerung der "15" über Hedderichstraße - Wendelsplatz - Warte zum Hainer Weg.

18

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 07:03

Eine Tram über die Darmstädter Lds. fahren zu lassen finde ich aber nicht zu gelungen, besonders da das Teilstück an der Sachsenhäuser Warte sehr eng ist. Da gäbe es dann doch ein Paar Komplikationen.

Wie schon erwähnt ist der Tunnel, dank der Wendeanlage, recht weit fortgeschritten und endet im Grethenweg. Die 1.200 m Tunnel könnte man schon bauen. Zumal man sieht was für eine große Wohn und Geschäftsfläche auf dem ehemaligen Henninger Areal entstehen wird. Jedenfalls sehen die Planungen sehr optimistisch aus. Auch der Wegzug der Binding bietet größeres Potential für eine Verlängerung der A-Strecke.

Durch den Bau der Nordbahn im Schwanheimer Wald wird ab 2011 das Leben auf dem Sachsenhäuser Berg eh unerträglich werden. Somit ist es schon zu erwarten, dass die Menschen sich in Sachsenhausen ein neues Zuhause suchen werden. Und da liegt das Henninger Areal sehr günstig.

Zumal es durch die Erweiterung eine tolle Sache wäre die Menschenmassen aus der Zeil zur Mailänder Str. zu beföderdern. Zum Berg wäre die U-Bahn wohl dann halb leer. (Daher dann auch das P+R Parkhaus für die Pendler)
Die meisten Menschen würden dann im Bereich Henninger, Südfriedhof, Mailänder Str./Sonnenring wohnen.
Hebel rauf, Hebel runter!

19

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 09:47

Zitat

Original von Guru ... wäre dann auch eine Tram zum Sachsenhäuser Berg diskutabel ...


Dann wohl eher ne Zahnradbahn: der Wendelsplatz liegt bei 100,58 m üNN, das Portal des Südfriedhofs bei 140 m üNN, d.h. auf einer Strecke von rd. 1.150 m steigt die Straße um knapp 40 Meter. Wobei die Steigung ungleich ausfällt, vor der Brauerei ist sie am steilsten. Ich hab keine Ahnung, aber ist eine Straßenbahn so klettertauglich?

edit: heute noch so klettertauglich, müßte man sagen, denn noch in den 50er Jahren fuhr eine Linie bis zum Südfriedhof, oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (10. Dezember 2008, 09:57)


20

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 09:50

Zitat

Original von tunnelklick

Zitat

Original von Guru ... wäre dann auch eine Tram zum Sachsenhäuser Berg diskutabel ...


Dann wohl eher ne Zahnradbahn: der Wendelsplatz liegt bei 100,58 m üNN, das Portal des Südfriedhofs bei 140 m üNN, d.h. auf einer Strecke von rd. 1.150 m steigt die Straße um knapp 40 Meter. Wobei die Steigung ungleich ausfällt, vor der Brauerei ist sie am steilsten. Ich hab keine Ahnung, aber ist eine Straßenbahn so klettertauglich?

Ja warum denn nicht? Wenn bis in die 1950er Jahre die 4 da mit 2x60PS und Beiwagen hoch gekommen ist, werden R- und S-Wagen das doch wohl auch schaffen.

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