Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Frankfurter Nahverkehrsforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Freitag, 1. Februar 2008, 16:42

[Idee] Neue Straßenbahn in Darmstadt.

Darmstadt hat ja das Problem der Überfüllten Busse zur Lichtwiese. Gleichzeitig möchte man gerne die Straßenbahn zum Ostbahnhof reaktivieren.

Könnte man das nicht verbinden? Sprich eine Straßenbahn: Hbf-Lui-Ostbahnhof-Lichtwiese bauen?

Die Straßenbahn würde der ehemaligen Strb zum Ostbahnhof zunächst folgen und nach dem Woog parallel zum Fußweg verlaufen, welcher den Ostbhf mit dem TSG Sportplatz verbindet. Bei der TSG wird der Kunststoffrasen gequert. Anschließend verläuft die Trasse parallel zur Heinrich-Fuhr-Straße. Und folgt dem Verlauf der Gundolfstraße und Petersenstraße bis zur Lichtwiese.

Die Länge der Strecke wäre ungefähr genauso lang, wie der derzeitige Linienweg der Linie K. Die Linie L könnte dann auf ihrem Ast zum Ostbahnhof eingestellt werden und die Linie K gekürzt und in ihrem Takt ausgedünnt werden.
Ein Problem sehe ich nur im Bereich der TSG, weil diese Teile ihres Geländes für die Straßenbahn ergeben müsste. Ansonsten sollte die Trassierung keine größeren Probleme bereiten.

2

Freitag, 1. Februar 2008, 17:34

Das ist nichts. Die Reaktivierung der Strecke zum Ostbahnhof ist das eine. Das mag noch gehen. Aber dann der weitere Verlauf zur TU-Lichtwiese halte ich auf keinen Fall für sinnvoll (schon allein der VIAS wegen, die ja den Ostbahnhof mit Lichtwiese verbindet = Paralelverkehr).
Mein Gegenvorschlag wäre allerdings von der Haltestelle Jahnstraße (Linien 2 und 9) nach Osten zur TU Lichtwiese zu ziehen (eigenlich von der Haltestelle Roßdorfer Platz entlang der Strecke Buslinie K, ist aber wiedersinnig, weil kein Platz in der engen Bebauung bis zur Heidenreichstraße) und die Linie 2 an der VIAS-Station enden zu lassen. Nachteil wäre die Zerschneidung des Parks; und wurde nicht schon einmal eine Buslinie von der Nieder-Ramstädter Straße zur Lichtwiese mangels Interresse wieder eingestellt?.
Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
RMV senkt die Preise? - Eher fährt unser Tw 37 aus eigener Kraft von Wixhausen nach Leimen.
Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.

3

Freitag, 1. Februar 2008, 17:44

Eine Straßenbahn zwischen Ostbahnhof und Lichtwiese wäre meiner Meinung nach kein Parallelverkehr zur Odenwaldbahn, da die Fahrgäste nicht erst am Ostbahnhof einsteigen, sondern schon spätestens im Schloss in dieser Bahn. Auch fährt die Odenwaldbahn nicht so häufig, wie eine Straßenbahn.

4

Freitag, 1. Februar 2008, 18:43

Der Bus zur Lichtwiese mag zwar zu manchen Tageszeiten überfüllt sein, jedoch handelt es sich beim K-Bus noch nicht einmal um eine besonders gut genutzte Buslinie. Er kommt in den Randzeiten mit einer dünneren Taktung aus und verkehrt nicht im Nachtverkehr.

Innerstädtisch ist die einzige Linie der F-Bus, die man versucht, durch neue Straßenbahnen zu ersetzen - für den Ostast eine Straßenbahn zum Ostbahnhof und für den Westast die Straßenbahn nach Weiterstadt. Beides ist noch nicht einmal projektiert und wird in absehbarer Zeit nicht gebaut, jedoch ist darüber hinaus auch nichts mehr (auf Darmstädter Gemarkungsgebiet) vorgesehen. Der H-Bus ist noch besser ausgelastet, als der F-Bus. Der Wunsch, ihn durch eine Straßenbahn zu ersetzen ist vorhanden, jedoch ist dies technisch nicht machbar. Im Martinsviertel gibt es keine geeigneten Straßen für eine Trassenführung und Richtung Heimstädtensiedlung müsste eine neue Bahnbrücke gebaut werden.

Über folgende Erweiterungen wird in Darmstadt diskutiert:

- HBF->Waldkolonie->Weiterstadt-Braunshardt
- Schloss->Ostbahnhof(->Groß-Zimmern)
- Arheilgen->Wixhausen
- (Alsbach->Zwingenberg)

Weiter waren einmal verschiedene Trassenführungen nach Pfungstadt im Gespräch. Dieses Thema dürfte aber erledigt sein.

Nichts davon ist wirklich konkret, was ich eingeklammert habe liegt aber in noch weiterer Ferne. Für den Abschnitt Ostbahnhof-Lichtwiese gäbe es auch keine Möglichkeit, eine Straßenbahntrasse zu führen (selbe Problematik wie H-Bus).

5

Freitag, 1. Februar 2008, 18:50

gerade für die Strecke Ostbahnhof -Lichtwiese, ist eine eigenständige Trasse möglich, wie Google Erde zeigt.

6

Freitag, 1. Februar 2008, 20:53

Google Earth zeigt nicht, wo Trassen möglich sind, außer man baut die Gleise neben der Odenwaldbahn entlang und eine neue Brücke über die B26. Abgesehen davon würde ein Parallelverkehr zur Odenwaldbahn von keinem Gericht legitimiert werden.

Daß die Straßenbahn zum Ostbahnhof reaktiviert wird, ist wahrscheinlich. Eine langfristige Erweiterungsoption ist eher Groß-Zimmern. Zur Lichtwiese tut es ggf. auch eine Verlängerung des L-Bus zu Stoßzeiten. Wenn auch an anderer Stelle hat die TU-Lichtwiese durch die Linien 2 und 9 bereits eine Straßenbahnanbindung.

7

Freitag, 1. Februar 2008, 21:21

Zitat

Original von Baertram
und wurde nicht schon einmal eine Buslinie von der Nieder-Ramstädter Straße zur Lichtwiese mangels Interresse wieder eingestellt?.

Das war die Linie RL (Böllenfalltor - TU-Lichtwiese). Die gab es von 10.01.1994 bis 13.04.1995.

8

Freitag, 1. Februar 2008, 22:41

Zitat

Original von Ghostwriter

Zitat

Original von Baertram
und wurde nicht schon einmal eine Buslinie von der Nieder-Ramstädter Straße zur Lichtwiese mangels Interresse wieder eingestellt?.

Das war die Linie RL (Böllenfalltor - TU-Lichtwiese). Die gab es von 10.01.1994 bis 13.04.1995.

Das Problem der Linie war sicherlich diese "Insellösung". Eine Verlängerung der BL R zur Lichtwiese hätte dagegen neben den Umsteigemöglichkeiten von Ober-Ramstadt und Mühltal (am Böllenfalltor) auch Umsteigemöglichkeiten von Eberstadt, Seeheim-Jugenheim, Alsbach, Pfungstadt (an der Landskronstr.) und der Heimstätten-Siedlung (am Südbf.) gebracht und die Verbindung zur Lichtwiese mit dieser Linie attraktiver gemacht. Dazu noch den 15er Takt der BL R (RL fuhr soweit ich weis nur alle 30 Min.) zu den Vorlesungszeiten...

Zitat

Original von GoaSkin
Der Bus zur Lichtwiese mag zwar zu manchen Tageszeiten überfüllt sein, jedoch handelt es sich beim K-Bus noch nicht einmal um eine besonders gut genutzte Buslinie. Er kommt in den Randzeiten mit einer dünneren Taktung aus und verkehrt nicht im Nachtverkehr.

Der K-Bus fährt in den "Randzeiten", wie die BL F, H und L auch, alle 15 bzw. 30 Min. Nachtverkehr stimmt, aber die BL F und L fahren da auch nicht. Die Nutzung im Spätverkehr dürfte den gleichen Grund haben wie bei der SL 5: Weit vor dem Sternanschluss Luisenplatz von der Lichtwiese, weit danach zur Lichtwiese...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »B80C« (1. Februar 2008, 22:43)


9

Samstag, 2. Februar 2008, 00:17

Ich halte es fuer weniger sinnvoll, eine Strassenbahn zur TU-Lichtwiese zu bauen. Sinnvoller waere es, wenn man einfach zusaetzliche Busse ab Hauptbahnhof oder Luisenplatz einsetzt, die zu den Stosszeiten die Kapazitaeten erhoehen.

Eine Strassenbahnlinie dorthin koennte man denke ich mit der 3 vergleichen: Zu den Stosszeiten voll bis zum gehtnichtmehr, ausserhalb dieser Zeiten maximal 20 Fahgaeste an Bord. Ich vermute mal, dass sich Linie 3 nicht rentiert, daher wuerde sich eine solche Linie auch nicht wirklich lohnen. Die 3 hat den Vorteil, dass Schienen etc. schon vorhanden sind, fuer eine Lichtwiesestrecke muesste man erstmal enorm investieren, um danach Verluste einzufahren, da ist es mit Bussen schon wesentlich billiger!

10

Samstag, 2. Februar 2008, 01:31

Zitat

Original von B80C

Zitat

Original von Ghostwriter

Zitat

Original von Baertram
und wurde nicht schon einmal eine Buslinie von der Nieder-Ramstädter Straße zur Lichtwiese mangels Interresse wieder eingestellt?.

Das war die Linie RL (Böllenfalltor - TU-Lichtwiese). Die gab es von 10.01.1994 bis 13.04.1995.

Das Problem der Linie war sicherlich diese "Insellösung". Eine Verlängerung der BL R zur Lichtwiese hätte dagegen neben den Umsteigemöglichkeiten von Ober-Ramstadt und Mühltal (am Böllenfalltor) auch Umsteigemöglichkeiten von Eberstadt, Seeheim-Jugenheim, Alsbach, Pfungstadt (an der Landskronstr.) und der Heimstätten-Siedlung (am Südbf.) gebracht und die Verbindung zur Lichtwiese mit dieser Linie attraktiver gemacht. Dazu noch den 15er Takt der BL R (RL fuhr soweit ich weis nur alle 30 Min.) zu den Vorlesungszeiten...


Ich denke eine Verlängerung der Linie R zur Lichtwiese hätte heute eine ganz andere Wirkung. Zum einen wäre das Angebot durch einen 15-Min.-Takt sehr attraktiv. Außerdem bietet die Linie R Umsteigemöglichkeiten an fünf Punkten. D.h. ohne viel umzusteigen kann das Zeil schnell erreiht werden und man braucht den Umweg über die Innenstadt nicht in Kauf nehmen. Die Verstärkerbusse auf der Linie K könnten dann wegfallen.

Eine Straßenbahn wie LJL sie vorschlägt wird nicht den nötigen Nutzen bringen. Sie würde dann auf einem beachtlichen Teil der Strecke abseits der Bebauung fahren. Zum Ostbahnhof ist die Tram jedoch sinnvoll. Da könnte dann eine moderne Verkehrsdrehscheibe entstehen.

11

Samstag, 2. Februar 2008, 02:37

Zitat

Original von Tobi88
Eine Straßenbahn wie LJL sie vorschlägt wird nicht den nötigen Nutzen bringen. Sie würde dann auf einem beachtlichen Teil der Strecke abseits der Bebauung fahren. Zum Ostbahnhof ist die Tram jedoch sinnvoll. Da könnte dann eine moderne Verkehrsdrehscheibe entstehen.

Die gleichzeitig in Kombination mit der Odenwaldbahn ein Attraktiveres Angebot für die Nordbahnhof-Züge aus Frankfurt geben könnte
Denn das Umsteigen dort ist wenig attraktiv

12

Samstag, 2. Februar 2008, 03:12

Zitat

Original von GoaSkin
Google Earth zeigt nicht, wo Trassen möglich sind, außer man baut die Gleise neben der Odenwaldbahn entlang und eine neue Brücke über die B26. Abgesehen davon würde ein Parallelverkehr zur Odenwaldbahn von keinem Gericht legitimiert werden.

Daß die Straßenbahn zum Ostbahnhof reaktiviert wird, ist wahrscheinlich. Eine langfristige Erweiterungsoption ist eher Groß-Zimmern. Zur Lichtwiese tut es ggf. auch eine Verlängerung des L-Bus zu Stoßzeiten. Wenn auch an anderer Stelle hat die TU-Lichtwiese durch die Linien 2 und 9 bereits eine Straßenbahnanbindung.


Eine Verbindung Ostbahnhof-Lichtwiese mit einem Bus ist kaum möglich, da dieser die B26 nutzen würde, was dann wirklich Pampa wäre. Sprich man müsste erst eine Straße für den Bus bauen. Hierbei wäre meiner Meinung nach eine Straßenbahn günstiger. Da es offensichtlich zu Verständigungsproblemen kam, wie der Verlauf der Strecke aussehen soll, hängt hier ein kleines Bild, welches den Verlauf zeigt.

Haltestellen der Linie wären: Teichhausstraße - Woog - Ostbahnhof - TSG - Vivarium - TU-Lichtwiese.

13

Samstag, 2. Februar 2008, 10:16

Über eine Verlängerung der Linie R würde ich persönlich mich sehr freuen. So muss man von Süden kommend immer erst in die Stadt, bevor man auf die Lichtwiese kommt.

Mit der Linie R spart man derzeit kaum Zeit. Der Fußweg ab Böllenfalltor ist einfach zu lang und grad im Winter auch nicht wirklich angenehm (kein Gehweg, viele Bäume -> man hat die Wahl zwischen Matsch oder auf der Straße laufen, was recht gefährlich sein kann, da sich die wenigsten dort an die 30 halten).
Umsteigen ab Böllenfalltor und laufen ab Jahnstraße dauert auch viel länger und macht den K-Bus zu einer bequemen Alternative, so dass dieser recht voll ist.

Schlimmer ist beim K-Bus aber eigentlich die Strecke Hbf->Stadtmitte. Da morgens auch die 2,3 & 5 voll sind, nehmen viele bis zur Stadtmitte auch mal den K-Bus. Studenten, die bis zur Lichtwiese / Botanischer Garten auf den K-Bus angewiesen sind, haben dadurch das Nachsehen. Eine Alternative wäre vielleicht statt der Verstärkerbusse ein Expressbus Hbf->Lichtwiese, der ohne Stopp bis vielleicht Schulstraße o. Roßdörfer Platz fährt.

Eine Straßenbahn parallel zur Odenwaldbahn halte ich auch für wenig sinnvoll. Den K-Bus kann man nicht wegfallen lassen. Was ist denn mit dem Abschnitt Botanischer Garten / Vivarium? Dort nutzen sehr viele Leute den Bus, das sind ja nicht nur Studenten die zur Uni fahren. Und eine Straßenbahn zusätzlich wird Kosten/Nutzen-technisch nicht realisierbar sein.

14

Samstag, 2. Februar 2008, 13:24

Zitat

Original von BrisVegas
Eine Straßenbahn parallel zur Odenwaldbahn halte ich auch für wenig sinnvoll. Den K-Bus kann man nicht wegfallen lassen. Was ist denn mit dem Abschnitt Botanischer Garten / Vivarium? Dort nutzen sehr viele Leute den Bus, das sind ja nicht nur Studenten die zur Uni fahren. Und eine Straßenbahn zusätzlich wird Kosten/Nutzen-technisch nicht realisierbar sein.


Schau dir doch meinen Plan an. Das Vivarium wird angefahren. Nur die Haltestelle Beckstraße wird nicht erreicht und die Haltestelle Heidenreichstraße wird etwas nach Norden verlegt. Sprich man könnte mit diesem Verlauf zwei Buslinien streichen.

15

Samstag, 2. Februar 2008, 13:28

Zitat

Original von LJL
Haltestellen der Linie wären: Teichhausstraße - Woog - Ostbahnhof - TSG - Vivarium - TU-Lichtwiese.


Also ich würde dann doch eher von der 2/9 abzweigen, durch die Heinrichstraße:

Schulstraße - Roßdörfer Platz - Beckstraße - Heidenreichstraße - Vivarium - TU-Lichtwiese.

(in Weiß, Strecke 2/9 in Gelb, zum Vergleich die Route des K zur Lichtwiese in rot)



Man könnte beispielsweise die 2 von einer HVZ-Linie zu einer "richtigen" hochpushen, und ab Roßdörfer Platz diesen Weg nehmen lassen. K dafür in diesem Bereich weg.

Fahrtzeit HBf - Lichtwiese dürfte so im Bereich 14-15 Minuten liegen (davon 10 min bis Roßdörfer Platz). Aktuell sinds 18 min mit Buslinie K.

Problem wäre natürlich, daß die Förderung wegen straßenbündiger Streckenführung bei null liegen würde.

16

Samstag, 2. Februar 2008, 13:46

Das Problem an deinem Vorschlag ist, dass man ihn nicht fördern darf. Auch würde hier nur die Buslinie K ersetzt. Mein Vorschlag bietet eine eigene Trasse und den Ersatz von 1,75-2 Buslinien. Von der Streckenlänge sind beide Vorschläge aber fast gleichlang.

17

Samstag, 2. Februar 2008, 13:50

Zitat

Original von LJL

Zitat

Original von BrisVegas
Eine Straßenbahn parallel zur Odenwaldbahn halte ich auch für wenig sinnvoll. Den K-Bus kann man nicht wegfallen lassen. Was ist denn mit dem Abschnitt Botanischer Garten / Vivarium? Dort nutzen sehr viele Leute den Bus, das sind ja nicht nur Studenten die zur Uni fahren. Und eine Straßenbahn zusätzlich wird Kosten/Nutzen-technisch nicht realisierbar sein.


Schau dir doch meinen Plan an. Das Vivarium wird angefahren. Nur die Haltestelle Beckstraße wird nicht erreicht und die Haltestelle Heidenreichstraße wird etwas nach Norden verlegt. Sprich man könnte mit diesem Verlauf zwei Buslinien streichen.


Sorry. Meinte natürlich den Abschnitt Botanischer Garten / Vivarium - Roßdörfer Platz. Blöd wenn man ein wichtiges Wort vergisst ;)

Deinen Verlauf habe ich gesehen. Ich denke aber, dass die Verlegung der Haltestelle Heidenreichstr. zu weit ist und man die Haltestelle Beckstr. nicht einfach wegfallen lassen kann.

Die Version von kato finde ich interessant. Hierbei ist die Verlegung der Haltestellen akzeptabel, der Parallelverkehr zur Odenwaldbahn entfällt, da ich nicht über den Ostbahnhof fahre.
Aber: Was passiert mit dem Böllenfalltor, wenn ich die Linie 2 zur Lichtwiese fahren lasse? Ich hätte dort dann nur noch einen 15-Minuten-Takt zur HVZ. Reicht das für die Umsteiger? Oder wären die Kapazitäten der 9 dann zu klein?

Was die Förderung angeht: Vielleicht ist da mit Hilfe von toller Ampelschaltung eine ähnliche Förderung wie in Arheilgen möglich ;)

18

Samstag, 2. Februar 2008, 14:03

was für Ampelschaltungen verbaut man den nördlich von Merck?

Ich denke aber, dass die Haltestellen Beckstraße und Heidenreichstraße keinen 7,5 Minutentakt brauchen. Sprich ein 15-30 Minutentakt mit Solobussen würde reichen. Als künftigen Verlauf des K-Linie würde ich Roßdörferplatz-Beckstraße(alt)-Heidenreichstr(alt)-Vivarium(Anschluss an Straßenbahn)-Heidenreichstr(by kato)-Beckstr(by Kato)-Roßdörferplatz vorschlagen.

19

Samstag, 2. Februar 2008, 14:06

LJL:
Die Strecke zum Ostbahnhof (Ersatz L) würde es natürlich bei meinem Vorschlag trotzdem geben.

BrisVegas:
Die 9 sollte für die Umsteiger reichen. Eventuell kann man ja noch zu Spitzenzeiten ein paar Kurse als Verstärker hinzunehmen, die dann die "alte" Strecke der 2 fahren. Oder sonstwohin.

Beckstraße hat übrigens einen IMO nicht zu unterschätzenden Fahrgastumsatz für die Linie K. Mehr als die Heidenreichstraße jedenfalls.

Auf dieser "2" nach meinem Vorschlag wären die Fahrgastzahlen natürlich nicht so besonders hoch. Tw ohne Bw dürfte reichen.
Man kann natürlich auch noch die Fahrgastzahlen künstlich hochtreiben, indem man an der Lichtwiese die Parkplätze kostenpflichtig macht...
wurde in Heidelberg im Neuenheimer Feld gemacht - in Verbindung mit dem Angebot eines JobTickets für die Angestellten, das 6 Euro mehr im Monat kostet als die Monatsparkkarte (verbundweit gültig). Mit dem Resultat, daß jetzt 30-40% der gut 8.000 Parkplätze dort leerstehen und die Busse und Bahnen deutlich voller sind...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »kato« (2. Februar 2008, 14:12)


20

Samstag, 2. Februar 2008, 16:39

Die Straßenbahn nach dem Plan würde ein Naherholungsgebiet vollkommen verschandeln und den Abriss von einzelnen Sportanlagen erfordern. Das Gebiet ist auch nicht ebenerdig sondern ganz schön buckelig. Ein Trassenbau würde es erfordern, einen Haufen Erde zu verschieben.

Es ist nicht so wichtig, eine Verbindung vom Ostbahnhof zur Lichtwiese zu schaffen. Sinniger wäre da vielleicht, die Linie 2 an der Jahnstraße abzuzweigen und am Campus entlang zu führen. Dort könnte eine Straßenbahn vergleichsweise billig gebaut werden und hätte die Möglichkeit, mehrere Abschnitte des Campus abzudecken.