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21

Freitag, 14. März 2008, 12:56

Die RTW nutzt doch das ebenerdige Industriegleis aus Richtung Verladebahnhof Neu Isenburg.

Somit wird eine Kreuzung notwendig mit dem IV, der vom Holzmann Gelände kommend, bei den Jost Werken rechts abbiegen soll Richtung Forsthaus--> Rathenaustrasse. Und das soll den Stau produzieren...

Die Strassenbahn trifft sich am Stadtbahnhof Neu Isenburg (Nord-Süd)mit der RTW Ost-West.

Die Autobahn wird als Zubringer gebaut auf Frankfurter Strasse, so dass hier dann eine spitzwinklige Kreuzung mit der noch zu verlängernden Strassenbahn entstünde.

Bin ich da so jetzt richtig orientiert :D ?(

Jan

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22

Freitag, 14. März 2008, 13:06

Zitat

Original von Mueck
Was planen die Dreieicher denn genau? Die Verlängerung des Autobahnanschlusses, die bei Google Maps noch südöstlich dieser Kreuzung im Wald endet? das stünde jedenfalls im FNP-Entwurf.

Der Autobahnzubringer ist z.Zt. schon etwas weiter gebaut als auf der Karte und dem Satelittenbild zu sehen. Ungefähr bei der Hälfte der Strecke bis zur Frankfurter Str. endet er und führt mit einer Kurve auf den Stummel in der Robert-Bosch-Str. Aus dieser Kurve soll nun noch eine Kreuzung werden und der Zubringer bis auf die Frankfurter Str. verlängert werden. Baubeginn ist glaub ich für August vorgesehen, der Wald wurde aber diese Woche schon gerodet, weil Rodungsarbeiten bis 15.03. abgeschlossen sein müssen - irgend ein Naturschutzgesetz -.

Zitat


Und was ist als Kreuzungsumbau geplant? Die Lenkung des Verkehrs von Dreieich ins Gewerbegebiet via Rathenaustr. rein?

Ja genau, es wird mehr Verkehr aus Richtung A661 befürchtet und damit dieser nicht durch N-I fährt soll der Verkehr in die Rathenaustr. und Siemensstr durch Gewerbegebiet ans östliche Bebauungsende geleitet werden um von dort aus weiter zur B44 zu kommen.

Zitat

Bin zwar kein Freund von Straßenneubauten, aber so ganz erschließt sich die Panik der Neu-Isenburger nicht, wenn's so ist wie vermutet...

Die Panik ist, das mehr Verkehr aus Richtung Dreieich nach N-I kommt und dieser die Frankfurter Str. und Carl-Ulrich-Str. verstopfen.

Dei Route wird jetzt schon bei Stau auf der A3 rege genutzt. A3 AS Seligenstadt <-> Kreisquerverbindung (K174 vorbei an Rodgau, Dietzenbach, Dreieich Götzenhain + K3117) <-> A661 AS Dreiech
Aber auch wenn keine Stau ist fahren seit Einführung der LKW-Maut wesentlich mehr Fahrzeuge diese Strecke um Maut zu sparen. N-I hat nun Angst, das dann noch weiträumiger ab AS Frankfurt Süd über B44 und dann durch N-I noch abgekürzt wird, wenn der Autobahnzubringer weiter gebaut ist.
Das ist dein Moment komm und lebe und erfüll dir deinen Traum, das ist dein Moment komm und fliege wie ein Stern durch Zeit und Raum.
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23

Samstag, 12. Juli 2008, 14:03

Gestern widmete das Höchster Kreisblatt wieder mal ein Bericht der RTW. Dabei ging es vor allem um die strittige Führung im Bereich Sossenheim. Es wurden wohl Alternativen geprüft aber alle wieder verworfen, so dass an der ursprünglich geplanten Trasse durch die Sulzbachwiesen festgehalten wird. Das gefällt der BI natürlich gar nicht und will - sollte es bei der Planung bleiben - juristisch dagegen vorgehen. Der Planungsverband Rhein-Main machte wiederum deutlich, dass ein Erfolg der RTW vor allem von der Erschließung und Verknüpfung von Wohn- und gewerblichen Standorten abhängt. Es mache keinen Sinn nur gewerbliche Standorte miteinander zu verknüpfen.
2010 sollen die Pläne stehen. Dann geht's los mit Planfeststellung, Einwänden dagegen, etc. Als Fertigstellungstermin wird 2016 genannt, ist aber eigentlich kaum zu halten, weil man sich gerademal auf die Finanzierung der ersten Planungsphase geeinigt hat. 2019 sollte die Trasse allerdings spätestens fertig sein, sonst fördert der Bund nämlich nicht mehr.
Größere Baumaßnahmen im Frankfurter Westen wären
- ein Tunnel unter der A66 bei Sossenheim
- zweigleisiger Ausbau der Strecke Sossenheim - Höchst
- Tunnel unter dem Leunaknoten

24

Samstag, 12. Juli 2008, 14:55

Zitat

Original von olli77
Gestern widmete das Höchster Kreisblatt wieder mal ein Bericht der RTW. Dabei ging es vor allem um die strittige Führung im Bereich Sossenheim.

Der Planungsverband Rhein-Main machte wiederum deutlich, dass ein Erfolg der RTW vor allem von der Erschließung und Verknüpfung von Wohn- und gewerblichen Standorten abhängt. Es mache keinen Sinn nur gewerbliche Standorte miteinander zu verknüpfen.

Nichtsdestotrotz kann ich nur immer wieder meine Forderung wiederholen:

Die RTW ist die perfekte Möglichkeit, um das MTZ endlich an den Schienenverkehr anzuschließen. Die RTW bleibt aus Eschborn kommend auf der Feldseite neben der A66, schwenkt dann in einer Rechtskurve über die Schnellstraße ein in einen aufgeständerten Bahnhof über dem Parkplatz, direkt auf Höhe MTZ Mitte (Karstadt) und schwenkt dann von dort in einer sehr weiten Rechtskurve (180°) auf die Strecke Soden-Höchst.

Wenn man nicht an Weichen spart, könnte man das sogar so machen, dass auch die Züge auf der RB Soden-Höchst einen Kringel ans MTZ fahren: Soden-Sulzbach-MTZ-Sossenheim-Höchst. Und zwar lustigerweise nicht als seitliche Verschwenkung zwischen Sulzbach und Sossenheim, sondern als Vollkreis.
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K-Wagen

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25

Samstag, 12. Juli 2008, 15:39

Ich liebe BIs die ÖPNV Projekte blockieren X(
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

26

Samstag, 12. Juli 2008, 16:15

Vielleicht liegt es am Hobby selbst, oder die Basis wurde beim Modelleisenbahnern geschaffen, aber, wenn die MTZ Betreiber schon keinen Schienenanschluss Bedarf sehen, dann sind sie gut informiert.

Das MTZ hat sich mit dem Busbahnhof die richtige Version gesichert, ich frage mich, für was das Ding mit einem Bahnanschluss zu versehen, ausser für Frachtzwecke... 8o

Völliger Blödsinn ist die Untertunnelung an der Leunastrasse, auch wenn westlich davon ein neuer Stadtteil geplant ist, aber eine Haltestelle wird es ja nicht geben.

Einzig Sinn machend ist die Werkumfahrung IP Hoechst über die Sindlinger Brücke mit Anschluss an die Kelsterbacher Flughafengleise.

27

Samstag, 12. Juli 2008, 17:12

Welchen Nutzen sollte für die Stadt Frankfurt eine ÖPNV-Verbindung (egal welcher Art) ins Main-Taunus-Zentrum haben? Die sind gerade bemüht die Königsteiner Straße in Höchst wieder zu dem zu machen, was sie einmal war: Zum Zentrum und zur Haupteinkaufsstraße der westlichen Stadtteile. Die Stadt ist wahrscheinlich gerade sehr stolz darauf, dass demnächst voraussichtlich die Kaufhäuser Hertie und C&A dort wieder Filialen eröffnen werden. Nie im Leben würde jemand eine attraktive ÖPNV-Verbindung zum MTZ schaffen, das wäre doch ein Eigentor! Es hat vermutlich schon seine Gründe, dass das MTZ so schlecht an Frankfurt angebunden ist.

Zitat

Original von f-zz
Völliger Blödsinn ist die Untertunnelung an der Leunastrasse.

Seh ich auch so! Ich frage mich auch wo auf der Leunabrücke noch Platz sein soll für eine Bahnstrecke. Nach meinem Gefühl wäre da Platz für maximal ein Gleis. Und ein eingleisiger Streckenabschnitt bringt wieder erhebliche betriebliche Nachteile mit sich.

Zitat

Original von f-zz
Einzig Sinn machend ist die Werkumfahrung IP Hoechst über die Sindlinger Brücke mit Anschluss an die Kelsterbacher Flughafengleise.

Über die Sindlinger Brücke gehen würde ich nicht, da müsste man erstmal einen kleinen Umweg fahren, um da überhaupt drauf zu kommen. Ich würde Verhandlungen mit dem Industriepark führen und den südwestlichen Teil der Werksbrücke West nutzen. Diese Brücke ist aufgeteilt in drei Teile: nordwestlich führt eine zweispurige Straße über die Brücke, diese befindet sich im Werksgelände. In der Mitte ist ein Gleis der Werksbahn – ebenfalls im Werksgelände. Südwestlich gibt es nochmal eine zweispurige Straße, die öffentlich zugänglich ist, jedoch seit vielen Jahren als Privatstraße für alle motorisierten Fahrzeuge gesperrt. Es gibt auch gar kein Bedarf diese Straße wieder freizugeben, deswegen könnte man diesen Platz wunderbar für die Regionaltangente nutzen. In Sindlingen schließt sich an die Brücke eine Straße an, die bis zum Tor West führt (ebenfalls gesperrt). Die Trasse wäre also weitgehend vorhanden. Nur am Tor West müsste man etwas aufwändiger bauen. Ich stelle mir da einen kurzen Hochbahnabschnitt über den Parkplatz, das Tor West, die Hoechster-Farben-Straße und die Taunusbahn vor. Die Strecke könnte man dort dann mit Nutzung eines Teils der Kleingärten auf die Taunusbahn einfädeln. Vorteil: Man könnte neben einer obligatorischen Station am Tor West auch mit einer zweiten Station kurz vor der Werksbrücke das Wohngebiet im südlichen Teil Sindlingens sehr gut erschließen. Der 55er Bus wäre zwischen Sossenheim und Sindlingen dann weitgehend durch eine Schnellbahn ersetzt.

28

Samstag, 12. Juli 2008, 17:23

@Torben, wir sprechen da von der selben Sindlinger (Werks)Brücke.

(Im Unterschied zur B40 Brücke)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »F-ZZ« (12. Juli 2008, 17:26)


29

Samstag, 12. Juli 2008, 17:37

Achso, ich dachte du meintest die Sindlinger Brücke, die tatsächlich so heißt...

http://de.wikipedia.org/wiki/Sindlinger_Mainbrücke

30

Samstag, 12. Juli 2008, 18:49

--------------------------------------------------------------------------------

Zitat

Welchen Nutzen sollte für die Stadt Frankfurt eine ÖPNV-Verbindung (egal welcher Art) ins Main-Taunus-Zentrum haben?


Ich finde man muss die ÖPNV Nutzer dahin bringen wo sie hin wollen. Sturkurpolitik über fehlende ÖPNV Politik machen zu wollen halte ich für falsch.

Die vielen Autofahrer interessiert es nicht, wenn sie nicht zu dem MTZ mit dem Bus fahren kann. Denjenigen die sich für den ÖPNV entschieden haben diese Einkaufsmöglichkeit vorenthalten zu wollen halte ich für falsch, egal wie regiionalpolitisch falsch das Zentrum sein mag. Auf kurz oder lang führt das nur dazu, dass die Leute nicht mehr mit dem ÖPNV fahren, und dann ist gar nichts gewonnen. Sind die Leute nämlich umgestiegen, dann fahren sie viel seltner in Innenstädte.


Im Falle der RTW fände ich eine Anbindung des MTZ nicht so wichitg. Auf der Bahnstrecke Bad Soden- Höchst kommt man gut auf einer Eigentrasse zum Bahnhof Höchst ohne straßenbündig fahren zu müssen, das spart Zeit.
Was ich mir vorstellen könnte, wäre eine Straßenbahn zum MTZ und die Einrichtung eines Drehkreuzes für Busse im MTK.

Zu der BI:
Wenn jemand eine Gegeninitiative (für die RTW, gegen Starsinn von Anwohnern) bin ich sofort dabei.

Nordmainische S-Bahn schnell bauen ist auch gut für die Konjunktur.

Mehr Mobilität für Hanau, Maintal und Frankfurt

31

Samstag, 12. Juli 2008, 22:30

Zitat

Original von f-zz
Völliger Blödsinn ist die Untertunnelung an der Leunastrasse, auch wenn westlich davon ein neuer Stadtteil geplant ist, aber eine Haltestelle wird es ja nicht geben.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie ein solcher Tunnel erreicht werden soll. Nach dem Halt am Höchster Bahnhof im Fahrstuhl herunter und dann in einer Kurve à la Straßenbahn abbiegen?

Zitat


Einzig Sinn machend ist die Werkumfahrung IP Hoechst über die Sindlinger Brücke mit Anschluss an die Kelsterbacher Flughafengleise.

So habe ich mir das auch immer vorgestellt. Dabei wusste ich noch gar nichts von der "überflüssigen" Straße und dachte, man müsste sich auf eine Mitnutzung des Werksgleises einigen, was natürlich um einiges problematischer wäre.
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Itchy

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32

Sonntag, 13. Juli 2008, 21:59

Hi

Also ich finde das die Regionaltangente eine gute Idee ist, aber nur wenn die ganze Region mitzieht und bei dem völlig überflüssigen Konkurrenzkampf der Städte und Kreise in der Region......naja spare ich mir den Kommentar. Irgendwie werd ich aber den Eindruck nicht los, dass die Regionaltangente nie kommt, es fehlt der Wille in der Politik und bei den Schwierigkeiten in der Vorplanung kann es gut sein, dass das Projekt für ewig im Archiv verschwindet O_o

cu

Jan

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33

Mittwoch, 20. August 2008, 15:23

Im Oktober wird voraussichtlich eine Plaungsgesellschaft für die RTW geschaffen berichtet heute die Frankfurter Rundschau. Mehr dazu im Artikel
Das ist dein Moment komm und lebe und erfüll dir deinen Traum, das ist dein Moment komm und fliege wie ein Stern durch Zeit und Raum.
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34

Donnerstag, 21. August 2008, 19:13

Der Dreh- und Angelpunkt ist wie immer die Finanzierung. Wenn man, wie bislang üblich, das sog. Belegenheitsprinzip für die Verteilung der Kosten anwendet, müßte Frankfurt für den weitaus größten Teil der Finanzierung sorgen. Ich habe mal gehört dass etwa 70-80% der Trassen der RTW auf Frankfurter Gemarkungen liegen. Der Verkehrswert kommt aber in weitaus größerem Mass den Umlandgemeinden und -kreisen zu Gute als es deren Anteil nach dem Belegenheitsprinzip entspricht (gutes Beispiel: Eschborn). Demnach müßten vor allem der Main-Taunus-Kreis, der Hochtaunus-Kreis und die Gemeinden Bad Homburg, Oberursel, Eschborn u.a. viel stärker in die Finanzierung einbezogen werden. Dort scheint mir das Hauptproblem zu liegen, weshalb die Befürchtungen, die RTW werde noch ein Weilchen auf sich warten lassen, nicht von der Hand zu weisen ist.
...und wenn du nich mehr weiter weis', dann gründe einen Arbeitskreis (oder hier ne Planunsgesellschaft).

35

Donnerstag, 6. November 2008, 10:53

MTK gibt 300.000 € für RTW-Planung

Die FAZ berichtet heute in ihrer Rhein-Main-Zeitung (S. 61), dass der Kreistag des MTK gegen die Stimmen der LINKEN und bei Enthaltung der SPD die Beteiligung des Kreises an der zu gründenden Gesellschaft zur Planung der RTW beschlossen hat. Der MTK wird sich mit 300.000 € an den Planungskosten beteiligen, die auf 6 Mio € geschätzt werden.

Die SPD enthielt sich der Stimme, weil sie grundsätzlich gegen eine Vielzahl solcher Gesellschaften sei, deren Organe und Gremien nicht zum Nulltarif arbeiteten. Die LINKEN bezweifelten den Nutzen des Projekts grundsätzlich und befürchten Preistreiberei im RMV. Die GRÜNEN werden mit dem Bemerken zitiert, die Notwendigkeit der RTW stehe außer Frage, nur habe Frankfurt das Projekt jahrzehntelange blockiert; Dank des grünen Verkehrsdezernenten denke man in Ffm jedoch inzwischen um.

Leider habe ich den Artikel nicht online gefunden und in den anderen Gazetten stand darüber auch nix.

36

Donnerstag, 6. November 2008, 11:07

RE: MTK gibt 300.000 € für RTW-Planung

Zitat

Original von tunnelklick
Leider habe ich den Artikel nicht online gefunden und in den anderen Gazetten stand darüber auch nix.

Über Google News habe ich dazu einen Bericht des Wiesbadener Kurier gefunden.
11.04.15-11.04.17: Zweiter Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

37

Donnerstag, 6. November 2008, 11:27

Ah, die SPD möchte lieber, dass diese Leute aus den Gremien für lau arbeiten. Das nennen sie anderswo Lohndumping.
:D
Four Candles

38

Donnerstag, 6. November 2008, 13:10

Zitat

Original von tunnelklick
...und wenn du nich mehr weiter weis', dann gründe einen Arbeitskreis (oder hier ne Planunsgesellschaft).

Komisch, ich dachte immer eine Planungsgesellschaft betreibt die notwendigen Planungen. Muss ich wohl http://www.stvv.frankfurt.de/download/M_153_2008.pdf nochmal genau lesen. Wobei ... halt, hab ich ja schon, das steht da ja sogar drin! 8o

Weiterwissende Grüße,

Ingmar Bolle
Stadt Frankfurt am Main
- Der Magistrat -
Dezernat VI Verkehr
Braubachstr. 33a • 60311 Frankfurt am Main

naseweiß

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39

Donnerstag, 6. November 2008, 14:24

Was, zum Deibel nochemal, für Fahrzeuge für RTW?

Ich verstehe hier noch nicht viel. Bisher hat man sich um die Finanzierung der Planung(-sgesellschaft) gestritten. Zielte das schon auf die Finanzierung der Baus ab, sprich wird man dafür den gleichen Schlüssel anwenden, oder kommt das Problem noch? Oder gibt es eine andere Regelung, nach der die einzelnen Beteiligten den Bau finanzieren?

Ist denn schon klar, für was für ein Fahrzeug geplant wird?
Dass es nach EBO und BOStrab fahren müssen kann ist klar, ohne das würde das Projekt erheblich teurer werden.
Aber was für Ausmaße soll das Ganze haben?
Fußbodenhöhe - für 80 oder 96 cm?
Breite - 2,65 oder 3 Meter?
Länge der Bahnsteige - 105 Meter?

Zuerst wird die RTW ja nur an S-Bahnsteigen halten, allerdings wäre es nicht schlecht, wenn man Stadtbahnkompatibilität schafft, gerade für den Abschnitt Höchst Bahnhof - Nordwestzentrum. Aber wie könnte das aussehen: Bahnsteighöhe 80 cm, aber Fahrzeugbodenhöhe für 96 cm, Breite nur 2,65 Meter, dafür Klapptritte? Interessanterweise sind die Karlsruher Fahrzeuge, zumindest die Älteren, so ziemlich kompatibel zur Frankfurter Stadtbahn: Duewag, 80-cm-Einstieg, 2,65 Breite, in Doppeltraktion 75 Meter lang (= 3 U-Wagen, für den Straßenverkehr zugelassen). Aber sie hätten immer noch ein Problem mit den S-Bahnsteigen und werden sicher nicht mehr hergestellt. Alle neueren Systeme (Saarbrücken, Kassel und in Thüringen), setzen aber auf Straßenbahnartiges, sprich Niederflur. Frankfurt wieder mal auf abgesonderten Pfaden unterwegs?

Gruß, der Naseweiß

40

Donnerstag, 6. November 2008, 15:41

Zitat

Original von VerkehrsdezernatKomisch, ich dachte immer eine Planungsgesellschaft betreibt die notwendigen Planungen.


Wenn es sie denn gäbe! Aus der Tatsache, dass eine RTW Planungsesellschaft mbH (oder ähnlich) im Unternehmensregister nicht zu finden ist, schließe ich, dass sie noch nicht errichtet worden ist. Kann ja auch nicht, denn der MTK hat ja jetzt erst zugestimmt. Wie siehts denn mit den anderen Körperschaften aus? Stadt Bad Homburg, HTK, Kreis OF?

Oder hab ich was übersehen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (6. November 2008, 15:43)


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