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1 841

Samstag, 29. Dezember 2018, 16:23

Es würde sich "T1" und "T2" anbieten :)
Den Vorschlag finde ich immer noch gut, wie schon im April 2011:

In den Dokumenten haben die beiden RTW-Linien immmer die Arbeitstitel RTW1 und RTW2. Wenn später einmal noch RTO1, RTO2 usw. hinzukommen, wird das ziemlich unübersichtlich. Außerdem würde das so gar nicht passen zu "S5" oder "U3". Da die RTW ein Zwischending zwischen EBO und BOStrab ist, oder, allgemeinverständlich, zwischen S und U, habe ich mal nach Buchstaben im Alphabet zwischen S und U gesucht. Da gibt es nur das T. Das T kann aber auch sehr schön für "Tangente" stehen.

Was haltet ihr also davon, die Linien T1 und T2 zu nennen?

(Und wenn mal die RTO kommt, kann man dann weiterzählen.)

T als Mittelding zwischen S und U (Buchstabe im Alphabet dazwischen) und außerdem als Abkürzung für Tangente. Man könnte noch versuchen, die Nummerierung so zu gestalten, dass sie zu den S- und U-Bahn-Linien passt. Der Ast nach Bad Homburg (U2) müsste T2 heißen, der nach Bad Soden (S3) dann T3, falls das NWZ (U1) erreicht wird (und auch, wenn nicht), dort T1.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »V44020001« (29. Dezember 2018, 16:26)


1 842

Samstag, 29. Dezember 2018, 20:47

Ein Produkt, das in relativer Nähe zum Flughafen verkehren wird, mit dem Kürzel T und einer einzelnen Ziffer zu bezeichnen, ist hoffentlich nirgends ernsthaft geplant. Das wäre eine total unnötige Quelle von Verwirrung gerade für Externe oder Touristen, die dahinter die Terminals vermuten werden.
Meine Präferenz wäre ebenfalls eine Ergänzung des S-Bahn-Nummernschemas. S-Bahnen versteht man als Benutzer.

1 843

Samstag, 29. Dezember 2018, 22:58

Aber auch nur als "Deutscher", im Ausland als Subway (a.e.) , Metro, Underground (DLR, Overground ) usw.
Genauso kann gesagt werden, das bitteschön keine Nummern doppelt vergeben werden. Sonst besteht Verwechslungsgefahr zwischen RB xy und 'RTW S xy'.

Primär soll sich das ganze System an einheimische Nutzer richten, da ist der Kenner zweitrangig, egal ob RT, R, S, ....

1 844

Sonntag, 30. Dezember 2018, 09:52

Die FNP berichtet über den Stand im Eschborner Rathaus. Die Landwirte streiten ab, dass die Verzögerungen in der Genehmigung der Mittelerhöhung für die Planungsgesellschaft an ihnen liege. Es soll eine Sondersitzung der Stadtverordneten geben, um die nötigen Beschlüsse zu fassen. Ob es inzwischen klare Mehrheiten gibt, ist dem Artikel nicht zu entnehmen. Würde der Antrag abgelehnt, könne er frühestens in 6 Monaten erneut vorgelegt werden. Laut Planungsgesellschaft wäre das zu spät, die Insolvenz droht.

1 845

Sonntag, 30. Dezember 2018, 12:34

Eschborn ist der RTW anscheinend immer noch nicht so ganz zugeneigt.
Ein möglicher Plan B wäre, den Ast nach Bad Soden vorzuziehen. Dürfte für den NKÜ zwar schlecht sein, aber bevor die Sache zu Fall kommt. Und Eschborn sollte die Daumenschrauben angelegt bekommen. Heiss sind sie auf den Ausbau der AS Eschborn (mehr Kapazität ) für eben jenes Gewerbegebiet, wo Eschborn Probleme mir der Streckenführung hat.

1 846

Sonntag, 30. Dezember 2018, 14:16

Eschborn ist der RTW anscheinend immer noch nicht so ganz zugeneigt.
Ein möglicher Plan B wäre, den Ast nach Bad Soden vorzuziehen. Dürfte für den NKÜ zwar schlecht sein, aber bevor die Sache zu Fall kommt. Und Eschborn sollte die Daumenschrauben angelegt bekommen. Heiss sind sie auf den Ausbau der AS Eschborn (mehr Kapazität ) für eben jenes Gewerbegebiet, wo Eschborn Probleme mir der Streckenführung hat.
Der Ausbau der AS Eschborn hilft meiner Meinung nach nur wenig, das Verkehrschaos im Eschborner Gewerbegebiet in den Griff zu bekommen. Man bindet die Düsseldorfer Straße an die A66/A648 aus Richtung Frankfurt an. Die Düsseldorfer Straße erschließt aber nur wenige, eher kleinere Bürogebäude. Insbesondere wenn der Börsenplatz Eschborn gebaut wird (1'430 Stellplätze), wird die Frankfurter Straße noch stärker belastet werden als heute. Gerade vor diesem Hintergrund müsste Eschborn eigentlich ein großes Interesse haben, die ÖPNV-Anbindung Eschborns zu verbessern. Durch die Anbindung an Höchst würde für viele aus dem Westen Kommenden der ÖPNV deutlich an Attraktivität gewinnen. Die sinnvollste Verbindung aus dem Westen ist heute der 58er Bus, der erst durch Unterliederbach gondelt und sich dann in Eschborn in den selben Stau stellt. Damit kann man keinen Autofahrer überzeugen.

1 847

Sonntag, 30. Dezember 2018, 17:01

Sehe ich auch so, deshalb verstehe ich die (in RTW sichtweise) passive Haltung nicht. Es betrifft ja nicht nur den Autoverkehr in und aus den Gewerbegebieten, die Wohngebiete sind ja auch vom Stau bzw Durchgangsverkehr betroffen. Nach Eschborn ziehe ich auch das Auto vor.

1 848

Mittwoch, 16. Januar 2019, 08:16

Laut der Rundschau hat Minister Al-Wazir Vertreter der Stadt Eschborn und der RTW Planungsgesellschaft zu einem Schlichtungsgespräch am 22. Januar geladen.

1 849

Donnerstag, 17. Januar 2019, 09:36

Die Eschborner Grünen haben einen Artikel zu den Streitigkeiten zwischen Eschborn und der RTW verfasst. Darin schreiben sie, dass die RTW Planungsgesellschaft vorschlägt:

Zitat

Der Weg für Fußgänger und Fahrradfahrer [soll] zwischen Eschborn und Sossenheim nicht möglichst ebenerdig, sondern über einen Umweg über den RTW-Bahnsteig in luftiger Höhe verlaufen.

Einen Radweg über einen Bahnsteig zu führen, der auch noch auf einem Damm liegt, hört sich in der Tat nicht sonderlich attraktiv an. Der Fußweg liegt zwar heute bereits sehr unattraktiv an der Straße, wird aber durchaus frequentiert. Er ist nicht offiziell als Radweg ausgeschildert. Regelkonform müsste man auf der Sossenheimer Straße fahren. Damit rechnen Autofahrer allerdings nicht. Ich wurde auf der Straße mehrfach angehupt und von einem Autofahrer (freundlich!) angesprochen, dass dies eine Kraftfahrstraße sei und man dort mit dem Fahrrad nicht fahren dürfe. Es gibt aber keine solchen Schilder an der Sossenheimer bzw. Siegener Straße.

Die Grünen beziehen sich in ihrer Kritik an der RTW auch auf einen Vorschlag "RTWplus" des ADFC (Bericht in der FNP), entlang der Trasse einen Radweg zu führen. Auf weiten Strecken ist ein Wirtschaftsweg entlang der RTW geplant. Vorschlag des ADFC war es, diesen auch mit der Trasse über die Brücken zu führen und ihn durchgängig zu planen.

1 850

Donnerstag, 17. Januar 2019, 10:14

Ich kenne die Radwegproblematik und den ADFC-Vorschlag nicht im Detail, aber so etwas birgt das Risiko, die Komplexität des Projekts zu erhöhen und die Kosten. Die Verbreiterung von Brücken, Dämmen und Einschnitten etwa gibts nicht umsonst. Dann muß vorher geklärt werden, wer's zahlt. Üblicherweise gilt, wer bestellt, der bezahlt. Wie sieht's denn damit aus? Beteiligt sich Eschborn an solchen "Sonderwünschen"? Die RTW ist nicht Baulastträger für Radwege oder Fußwege. Nur wenn bestehende Infrastruktur angefasst wird, muss sie für den Erhalt sorgen. Im Übrigen müssen sich Interessenten und Betroffene in die Planung einklinken und ihren Beitrag leisten. Gefördert wird - mag man kritisieren - das für die RTW Notwendige und nicht auch noch das für ein schickes Radwegekonzept Wünschenswerte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (17. Januar 2019, 10:18)


1 851

Donnerstag, 17. Januar 2019, 10:39

Natürlich würde das die Kosten erhöhen, man bekommt ja auch einen höheren Nutzwert. Eine Brücke einen Meter breiter zu planen ist aber sicherlich billiger, als daneben eine neue Brücke zu bauen, nur weil die aus einem anderen Topf bezahlt wird. Und wenn ich mir so die Mainbrücken in Frankfurt anschaue, dann gibt es viele, die auch einen Fuß/Radweg haben. Die Idee scheint mir also nicht so ganz abwegig. Park+Ride-Parkplätze und Zuwege werden ja auch regelmäßig mitgeplant, warum soll das für Autos gehen und für Fahrräder nicht?

1 852

Donnerstag, 17. Januar 2019, 12:18

Die Frage ist nicht, ob es geht, sondern wie es geht und wann es geht. Die Frage ist auch nicht, ob es vielleicht sinnvoll ist. Entscheidend ist, in Strukturen zu denken. Wer plant Radwege? Wer ist für Radwege zuständig? Es gibt keine eigenständige Instanz für Radwegeplanung. Radwege sind Teil der Straßen. Dafür sind die Träger der Straßenbaulast zuständig, Gemeinden, Kreis, Land, Bund. Wenn ich abseits der Straßen Radwege will, entlang von Äckern oder Bahndämmen, muss ich es planen und die Rechtsgrundlagen schaffen und sagen, wer's bezahlt. Radwege sind nicht regulärer Bestandteil der Bahntrassen, wohl aber u.U. Bestandteil der Zuwegung zu Bahnhöfen, insofern sind P&R-Anlagen, Fahrradparkhäuser und -stellplätze dort etwas anderes.

Wenn die RTW die Überquerung einer Straße plant, ist der Träger der Straßenbaulast am Verfahren beteiligt und gibt an, wie die lichte Weite, abhängig von der Zahl der Fahrspuren, Geh- und Radwege sein muss. In diesem Fall ist es der Straßenbaulastträger, der Vorsorge für einen künftigen Radweg trifft.

Wenn der Radweg parallel zur RTW auf die Überführung gepackt werden soll, ist die Frage, wer für den Radweg zuständig ist, denn der braucht ja auch Zulaufwege im Anschluss. Ist das ein kommunaler Radweg? Ein überregionaler? Sicher ist, es ist kein RTW-Radweg, weshalb die RTW sicher nicht auf Zuruf des ADFC oder anderer in ihre Infrastruktur einfach mal so Radwege einbaut. Wenn die Stadt Eschborn oder wer auch immer einen Radweg plant, muss sie entsprechende Planungs- und Rechtsgrundlagen schaffen, eine Gemeinde in der Regel in Gestalt eines B-Plans, bei klassifizierten Straßen ist es Hessen Mobil aufgrund entsprechender Planungen. Der ADFC vertritt legitime Interessen, aber er braucht jemanden, der sie sich im Rahmen seiner Kompetenzen zu eigen macht; diese Kompetenz (spricht. rechtliche und finanzielle Zuständigkeit) liegt nicht bei der RTW. Ich an deren Stelle ließe mir auch nicht vor der Seite reingrätschen und andere Leute in meine Finanzen eingreifen.

Dass es vermeintlich keine große Sache sei, "eine Brücke einen Meter breiter zu planen", möchte ich bezweifeln, denn erstens ist mit einem 1 m für einen Rad- und Gehweg nicht getan, zweitens müssen auch die Widerlager, Pfeiler und Stützen Sicherheitsabstände entsprechend dimensioniert werden, ganz zu schweigen von den Zuwegen.

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