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Donnerstag, 24. September 2009, 15:25

Bad Homburg: Verlängerung der U2

Lange wars ruhig um dieses Thema. Aber gestern stand das Thema auf der Tagesordnung des Verkehrsausschusses in Bad Homburg. Auf Antrag der Grünen sollte ein Zwischenbericht zur U2-Verlängerung erstattet werden.

Weiß denn jemand, was berichtet wurde? Die Lokalpresse vermeldet nix dazu, aber vielleicht hat jemand im Forum was gehört. Wäre doch interessant zu hören, wie die Dinge stehen.

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Mittwoch, 21. April 2010, 15:06

2015 soll erste U-Bahn bis nach Bad Homburg Bahnhof fahren

Im internet der Taunuszeitung gibts einen neuen Bericht zur Verlängerung der U-Bahn Linie U2.

Im bericht steht unteranderem das die U-Bahn Station Gonzenheim unterirdisch an den aktuellen Standtort der Bushaltestelle gebaut wird.
Entlang der Frankfurter landstraße soll die Strecke eingleisig unter der Erde gebaut werden.
Nach der Frankfurter Landstraße gehts dann südlich richtung Bahnhof Bad Homburg entlang der S-Bahn Trasse.
Wenn alles gut verläuft wird mit der Jungfernfart im Sommer 2015 gerechnet.

Weitere und genauere Informationen im bericht der Taunus zeitung: http://www.fnp.de/tz/region/lokales/mit-…7581369.de.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Florian93« (21. April 2010, 15:07)


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Mittwoch, 21. April 2010, 15:30

Das klingt ja fantastisch! Und bei einem KNF von 2,4 käme selbst der geizigste Schotte ins Schwitzen! ;)
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Mittwoch, 21. April 2010, 17:05

RE: 2015 soll erste U-Bahn bis nach Bad Homburg Bahnhof fahren

Auch die Frankfurter Rundschau berichtet unter dem Titel: "Von Gonzenheim aufs Kaisergleis - Von Martina Propson-Hauck" über die Verlängerungspläne der Linie U2. -

Wegen den Bauarbeiten muss die Frankfurter Landstraße für etwa 18 Monate gesperrt werden, außerdem wird der Lärmschutz verbessert.

Bad Homburg hat mit der VGF auch schon an einem möglichen Verkehrskonzept gearbeitet; demnach soll die U2 tagsüber alle 15 Minuten bis Bad Homburg Bahnhof fahren und im Spätverkehr alle 30 Minuten.

Die Gesamtkosten werden auf 52 Mio. € geschätzt, an Bad Homburg bleiben etwa 18 Millionen € als Eigenanteil hängen...

*Es wäre schön, wenn es so kommt, ich würde sehr davon profitieren* ;-)

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Mittwoch, 21. April 2010, 17:30

Schön, schön, wenn alles so klappt, wie man sich das vorstellt.

Hat man also die "alte Trassenüberlegung" zwischen den Häusern durch fallen gelassen, weil's so schöner ist oder der Aufstand der Bewohner zu groß war / ist / wurde ?

6

Mittwoch, 21. April 2010, 17:58

Vermutung: bleibt die Trasse im Bereich der Frankfurter Straße, kann man weitgehend offen bauen, das könnte preiswerter sein.
Aber warum abschnittsweise eingleisig?

7

Mittwoch, 21. April 2010, 18:06

Stichwort: Bedarf...

ich denke mal die stellen sich dann ein Betriebskonzept ähnlich dem an der Hohemark vor... (wobei die reine Fahrzeit von Gonzenheim zum Bahnhof - da ohne Halt - kürzer sein dürfte)
"Der Mensch, der so ehrbar im Einzelnen, aber so miserabel im Ganzen ist."
Johann Wolfgang von Goethe

8

Mittwoch, 21. April 2010, 18:17

Zitat

Original von tunnelklick
Aber warum abschnittsweise eingleisig?

Das wird eine neben der Platzfrage auch eine Kostenfrage sein, speziell bzgl. des Tunnelbaus. Wenn ich den FR-Artikel richtig interpretiere, soll der eingleisige Abschnitt insgesamt ca. 700m lang werden.

Das ist ja wirklich nicht viel verglichen mit der U3, deren eingleisiger Abschnitt ca. 1,5 km lang ist. Zudem wird die Wendeanlage Hohemark momentan noch nicht doppelt belegt, sodass der Zug die gleiche Strecke wieder zurücklegen muss, bevor der nächste einfährt. Dazu noch Pause an der Hohemark und niedrige Geschwindigkeiten von max. 40 km/h. Trotzdem schafft man einen Takt von 15 Minuten. Ich denke da wird klar, wie unproblematisch die 700m auf der U2 werden dürften.
Gebenedeit sei dieses Forum.

9

Mittwoch, 21. April 2010, 19:38

Sehr schön, dass das nun wohl endlich gebaut wird. Mir kommt da grad noch ne ganz andere Idee. Nach dem neuen Abzweig, der den Riedberg anschließen wird, sowie DII, wenn das nun endlich, in welcher Form auch immer, gebaut wird, könnte man nun ja auch Züge nicht nur über die A-Strecke, sondern auch in Richtung Messe, Hbf usw. leiten. Das würde zwar für die Bad Homburger selbst nicht so viel bringen, da zum Hbf die S-Bahn schneller ist, aber schon bei Bockenheimer Warte, Messe und Nordfrankfurt solle es über die U-Bahn schneller gehen, wenn man sich das umsteigen spart. Und man hätte ein Back-up, falls die S-Bahn ausfällt, ohne aber eine Parallelstrecke zu errichten, immerhin bedient die S-Bahn andere Orte und Stadtteile als die U-Bahn.
Letztendlich könnte man dann evtl. die heutige U4 bis nach Bad Homburg durchbinden, und das ganz ohne zusätzliche Kosten, da die Strecken nach Fertigstellung von D IV und D II existieren. Zwar werden Fahrgäste wohl kaum vom Taunus bis nach Bornheim fahren, aber wieso soll man eine mögliche Linie brechen, wenn man sie doch problemlos fahren kann. Selbst wenn es am Hbf ist, man schafft für bestimmte Personen einen Umsteigzwang. Und das könnte man damit umgehen. Was meint ihr?

10

Mittwoch, 21. April 2010, 20:57

Ist die Endhalteselle auf Gleis 1 dann auch eingleisig, mit einem Begegnungsabschnitt davor parallel zur S-Bahn?

K-Wagen

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11

Mittwoch, 21. April 2010, 21:18

Ich war soeben in Eschborn wo Herr Valussi und Herr Forst, Geschäftsführer der RTW Planungsgesellschaft, diese dort dem Bau(?)Auschuß der Stadt Eschborn vorstellte.
Im Rahmen seines Vortrages erwähnte er auch die Verlängerung der U2,- dies ist auch eines seiner Projekte.
Er rechnet mit dem Beginn der Planfeststellung im Sommer diesen Jahres und nannte auch 2014/2015 als Fertigstellungstermin.
Er erwähnte, dass incl. der RTW der (Kultur)Bahnhof Bad Homburg zu einem Knotzenpunkt von 4 Schienenbahnen würde. An einer Vertaktung incl. der Busse die den Bahnhof anfahren würde bereits gearbeitet.
Gegenüber des Bahnhofs würde die Stadt Bad Homburg Gewerbefläche ausweisen, die dann optimal an den ÖPNV angebunden sei.
Er hob auch hervor, dass Bad Homburg ein vitales Interesse an der Verlängerung hat und hob die Verbindung zur Uni hervor.
Er erwähnte natürlich auch den spitzen KNF von über 2 :]
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12

Mittwoch, 21. April 2010, 22:33

Dumme Detailfrage: Wenn die modernisierte Station in Gonzenheim so schnell schon wieder ersetzt wird, muss dann jemand Fördergelder zurückzahlen?
fork handles

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13

Mittwoch, 21. April 2010, 23:33

Was das Betriebskonzept angeht, kommt mir durchaus der Gedanke, die U 9 statt bis Nieder-Eschbach gleich bis Bad Homburg durchfahren zu lassen. Das heißt, U 2 und U 9 jeweils alle 30 Minuten bis Nieder-Eschbach, und alle 30 Minuten bis Bad Homburg, was sich zu einem 15-Minuten-Takt überlagern kann.

Vorteil: Es gäbe auch Direktverbindungen zwischen Bad Homburg und dem Riedberg bzw. dem Nordwestzentrum.

K-Wagen

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14

Donnerstag, 22. April 2010, 08:18

OWE:

Zitat

Was das Betriebskonzept angeht, kommt mir durchaus der Gedanke, die U 9 statt bis Nieder-Eschbach gleich bis Bad Homburg durchfahren zu lassen.

Ich weiß nicht, ob Herr Valussi dies andeuten wollte, als er die Verbindung von HG zur Uni ansprach,- bzw. welchen Campus er nun meinte.
U2 wäre Campus Westend, U9 wäre Campus Riedberg,- eine U9a theoretisch beides. :D
http://www.ginnheimer-kurve.de

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15

Donnerstag, 22. April 2010, 08:23

@ O-W-E

Na ob's das bringt ?

Du dünnst den Takt von Eschbach bis Kalbach von 10min auf 15min aus, Riedwiese und Sandelmühle auf 30min....

Zwischen Eschbach und Gonzenheim ist mom. eh nicht viel los und ob es sich für'nen 15Takt lohnt, dass die HGler in das NWZ fahren, wo sie die Louisen(?)Straße haben?
Stichwort Tarifzonengrenze und dann in Zukunft mal RTW.

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Donnerstag, 22. April 2010, 09:26

Zitat

Original von Don Bosco

Das ist ja wirklich nicht viel verglichen mit der U3, deren eingleisiger Abschnitt ca. 1,5 km lang ist. Zudem wird die Wendeanlage Hohemark momentan noch nicht doppelt belegt, sodass der Zug die gleiche Strecke wieder zurücklegen muss, bevor der nächste einfährt. Dazu noch Pause an der Hohemark und niedrige Geschwindigkeiten von max. 40 km/h. Trotzdem schafft man einen Takt von 15 Minuten. Ich denke da wird klar, wie unproblematisch die 700m auf der U2 werden dürften.


Ok, das ist plausibel und klingt vernünftig. Aber heißt das nicht inzident, dass sich damit Bad Homburg von seinen althergebrachten Verlängerungsplänen für die U2 verabschiedet hat? Oder würde Dein Argument auch dann noch gelten, wenn die U2 dereinst eine Verlängerung Richtung HG-Innenstadt erhielte?

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Donnerstag, 22. April 2010, 09:49

Wenn der KNF bei 2,4 liegt, dann könnte man das Projekt theoretisch mehr als doppelt so teuer machen und der KNF wäre immer noch positiv, also z.B. den Tunnel zweigleisig bauen oder evtl. sogar noch eine Station vom Bahnhof verlängern bis zur Luisenstraße. ;)

Nun ja, wenn der KNF positiv ist, bedeutet das aber auch nicht, dass sich ein Projekt von alleine bezahlt. Letztendlich sind es so oder so Steuergelder, egal ob das Geld aus den Kassen der Gemeinden, vom Land oder vom Bund kommt. Vielleicht ist es ganz gut so, bleibt mehr Geld für sinnvolle Projekte in Frankfurt....

18

Donnerstag, 22. April 2010, 11:03

Zitat

Original von tunnelklick
Ok, das ist plausibel und klingt vernünftig. Aber heißt das nicht inzident, dass sich damit Bad Homburg von seinen althergebrachten Verlängerungsplänen für die U2 verabschiedet hat? Oder würde Dein Argument auch dann noch gelten, wenn die U2 dereinst eine Verlängerung Richtung HG-Innenstadt erhielte?

Da würde ich auch kein großes Problem drin sehen. Was wäre denn für den eingleisigen Abschnitt der große Unterschied zur Endstation am Bahnhof (bin bzgl. der von Dir genannten Planungen nicht sonderlich gut informiert)? Ich kann die Sache mit meinem Kenntnisstand momentan nur hinsichtlich des möglichen Taktes betrachten.

Die diesbzgl. Frage bei dem eingleisigen Abschnitt ist halt, wie ganau er ausgestaltet wird, mir liegt da auch noch nichts genaues vor. Optimal wäre es natürlch, wenn zumindest die Station Gonzenheim zweigleisig würde und erst danach der eingleisige Abschnitt anfängt, was ich aber nicht glaube, denn dann wäre ja schon automatisch fast die Hälfte des Tunnels zweigleisig und er soll ja "weitgehend eingleisig" sein.

Davon ausgehend dauert das Durchfahren von 700m des eingleisigen Stückes bei 40 km/h mit einem 100m langen Zug ca. 72 Sekunden zzgl. Abbremsen, Anfahren und Fahrgastwechsel an der vermutlich eingleisigen Station Gonzenheim von ca. 1,5 Minuten - also insgesamt ca. 3 Minuten. Von daher könnte man da locker einen 10er Takt fahren, einen 7/8er gerade noch so. Das dürfte doch allemal reichen, man muss die Züge ja dann auch in Frankfurt irgendwo unterbringen. ;)
Gebenedeit sei dieses Forum.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Don Bosco« (22. April 2010, 11:12)


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Donnerstag, 22. April 2010, 11:19

Da die Editzeit abgelaufen ist, muss ich an der Stelle nochmal ergänzen, dass im Vergleich zu heute natürlich ein 7/8er Takt funktionieren muss, sonst wäre es ein Rückschritt. Wenn ich aber die Auslastung der U2 zwischen Nieder-Eschbach und Gonzenheim heute betrachte, dürften noch ausreichend Kapazitäten vorhanden sein.
Gebenedeit sei dieses Forum.

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Donnerstag, 22. April 2010, 11:21

RE: Bad Homburg: Verlängerung der U2

Heute geben sich in der Taunus-Zeitung ("U-Bahn: Anwohner sind skeptisch") die Gegner und Befürworter gegenseitig die Klinke in die Hand und ein Leserbrief, der die Ansichten beider Seiten gut zusammenfasst, hat sich auch schon zur Berichtererstattung der TZ gesellt...