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Büssing

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41

Freitag, 24. Juni 2011, 23:58

Jetzt muss ich trotzdem nochmal nachhaken weil es mich schon ärgert das hier eine neue U-Bahn kommt und andere viel wichtigere Projekte seit Jahrzehnten nicht verwirklich werden, bzw. auch Eure Meinung hören. Auf der einen Seite finde ich es in Ordnung dass die Stadt eine ordentliche ÖPNV Anbindung für eine neue Siedlung erschaffen möchte, auf der anderen Seite finde ich es doch ganz schön übertrieben, eine U-Bahn, eine Strassenbahn und 2 Buslinien für Rebstock, in einensehr teuren Wohngegend, in der wahrsch. die Bewohner mit dem Auto sogar den Müll zum Mülleimer fahren, geschweige denn nicht mit Auto zur Arbeit zu fahren. Weiterhin gibt es auch keine Schulen oder grösseren Arbeitgeber und die Bahn wird auch nicht nur durchfahren, sondern wird tatsächlich mit dem Endziel Rebstock platziert.

Was dann noch hinzukommt ist der Verdacht das die Stadt dies nicht Eigenitiave macht, sondern sich von Bauträgern "erpressen" lässt.

In anderen BauProjekten ist die Stadt seltsamerweise nicht so flexibel, dort kann teilweise nicht mal eine Buslinie erschaffen werden,verlängert werden oder auch mal eine Haltestelle verlegt werden oder neu entstehen. Was denkt ihr darüber ?

PS: Meiner Meinung nach hätte man die 17 nicht in die L.-da Vinci Allee einfahren lassen, stattdessen în einem schönen Bogen in das Europaviertel fahren solln, über den Güterplatz wieder Richtung HBF und ggf. weiter nach xxx
Es kann nur besser werden ... im nächsten Leben

42

Samstag, 25. Juni 2011, 00:38

Die Neubaustrecke in das Europaviertel steht aber nicht in Konkurrenz zu anderen Projekten wie der Untertunnelung der Eckenheimer sowie der Eschenheimer Landstrasse, oder gar der Verlängerung der U4 zum Atzelberg.
Vor allem die erstgennanten Projekte sind leider nicht vom Bund förderfähig und mangels politischen Willen alleine von der Stadt auf absehbare Zeit nicht zu finanzieren.

Die Frage ist also nicht welche unterirdische U-Bahn Erweiterung die grösste Dringlichkeit geniesst sondern schlicht und einfach ob die Verlängerung ins Europaviertel kommt oder gar kein U-Bahn Projekt gebaut wird.

43

Samstag, 25. Juni 2011, 00:56

Zitat

Original von nezalez
Die Neubaustrecke in das Europaviertel steht aber nicht in Konkurrenz zu anderen Projekten [...]. Vor allem die erstgennanten Projekte sind leider nicht vom Bund förderfähig.

Stimmt. (Die Ginnheimer Kurve ist hoffentlich schon förderfähig.) Trotzdem ist die Meinung von Büssing absolut nachvollzeihbar. Da stimmt einfach etwas an der Gesetzgebung nicht: Wenn eine Straßenbahn genügt oder bestenfalls eine oberirdische Stadtbahn, dann sollte es gar keine Möglichkeit geben, für eine U-Bahn Fördermittel zu erhalten. Diese sollten für andere Projekte verwendet werden. Interessanterweise wird es dieselbe Linie sein (U5), die auf dem einen Linienast in einer vergleichsweise engen Straße oberirdisch fährt mit Hochbahnsteigen auf dem Bürgersteig und auf dem anderen Ast unterirdisch in einer der breitesten Straßen der Stadt. Merkwürdig, aber es ist so.

44

Samstag, 25. Juni 2011, 01:05

Da hast du natürlich völlig recht: Die jetzige Gesetzgebung bezüglich der Fördermittel ist fehlerhaft.
Man sollte jedoch meines Erachtens als Stadt und interessierter Bürger anprangern, dass die Untertunnelung des Nadelöhrs Eckenheimer Landstrasse nicht förderfähig ist anstatt einen, zugegeben nur bedingt dringlichen und notwendigen Neubau unterhalb der Europaallee verhindern zu wollen.

Edith hat müdigkeitsbedingte Rechtschreibfehler beseitigt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nezalez« (25. Juni 2011, 01:06)


45

Samstag, 25. Juni 2011, 01:10

Zur Tunnelverlängerung bis Hügelstraße (A-Linie) bzw. Hauptfriedhof (B1) ist ja bereits alles gesagt.

Was die von vielen kritisierte Verlängerung der U5 zum Tel Aviv Platz angeht möchte ich den Blick mal auf die Hellerhofsiedlung und das nordwestliche Gallus lenken. Diese Ecke ist bisher wirklich schlecht erschlossen und der Weg z.B. von der Schloßborner Straße zur 11/21 weit. Mit dem 52er muss man dan 1x mehr umsteigen. Also für diese Frankfurter verbessert sich immens viel mit der U5 und die neuen Anwohner haben ähnlich wie die Riedberger rrecht schnell ne super Verbindung an das übrige u-/S-Bahnnetz.

Nordi207

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46

Montag, 27. Juni 2011, 08:09

Zitat

PS: Meiner Meinung nach hätte man die 17 nicht in die L.-da Vinci Allee einfahren lassen, stattdessen în einem schönen Bogen in das Europaviertel fahren solln, über den Güterplatz wieder Richtung HBF und ggf. weiter nach xxx

Ich finde, die 17 hätte irgendwie nach dem jetzigen Ende mit der Strecke auf der Mainzer verbunden werden sollen.

Büssing

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47

Mittwoch, 29. Juni 2011, 23:28

Endhaltestelle Mönchhofstrasse für die 17 wäre auch eine Alternative die jetztige macht keinen grossen Sinn. Eine Runde drehen bis zum Hauptbahnhof fände ich aber sinnvoller. Mit der Linie 46 und 17 wäre das Europazentrum für das Erste gut bedient.
Die Linien 34 und 50 wäre absolut ausreichend für das RebstockWohnviertel und das Rebstockbad.
Sinnvoll wäre auch "etwas" zwischen Öserstr. und Rebstock - man könnte dann einen Umsteigeknoten einrichten 17, 34, 46, 50 und Linie X, die evtl. auch noch im Europazentrum endet.
Es kann nur besser werden ... im nächsten Leben

48

Dienstag, 5. Juli 2011, 20:30

Zitat

Original von nezalez
Die Neubaustrecke in das Europaviertel steht aber nicht in Konkurrenz zu anderen Projekten wie der Untertunnelung der Eckenheimer sowie der Eschenheimer Landstrasse, oder gar der Verlängerung der U4 zum Atzelberg.
Vor allem die erstgennanten Projekte sind leider nicht vom Bund förderfähig und mangels politischen Willen alleine von der Stadt auf absehbare Zeit nicht zu finanzieren.

Die Frage ist also nicht welche unterirdische U-Bahn Erweiterung die grösste Dringlichkeit geniesst sondern schlicht und einfach ob die Verlängerung ins Europaviertel kommt oder gar kein U-Bahn Projekt gebaut wird.


Bevor man die Eckenheimer oder Eschersheimer untertunnelt, halte ich eine U-Bahn im Europaviertel für wichtiger. Mehr würde ich allerdings eine Verlängerung der A-Strecke zur Sachsenhäuser Warte, eine Verlängerung der U6 als Ablösung des Ostastes der 11 oder den Bau des Lückenschlusses Bockenheimer-Ginnheim (ggf. auch nicht vollständig im Tunnel) begrüßen.

Zu dem könnte man die U5 auch oberirdisch durch die Frankenallee auf einer eigenen Trasse verlängern. Sie würde zwar nicht durch das Europaviertel gehen, aber eben fast - und damit nah genug dran sein für die Leute die dort aussteigen.

49

Dienstag, 5. Juli 2011, 22:14

Zitat

Original von GoaSkin
Zu dem könnte man die U5 auch oberirdisch durch die Frankenallee auf einer eigenen Trasse verlängern.

Da will wohl jemand S21 Stimmung in Frankfurt? Die Frankenallee ist in ihrer derzeitigen Form sicherlich weder für Straßenbahn noch Stadtbahn geeignet, wenn man keinen "Bürgerkrieg" in der Stadt will.

Wolfman-Al

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50

Mittwoch, 6. Juli 2011, 09:10

Zitat

Original von naseweiß
Die FR schreibt vorallem: "Der Bau der drei Kilometer langen Strecke wird ... Wie Budig sagte, wird die Strecke über die ersten zwei Kilometer im Tunnel verlaufen und erst dann an die Oberfläche führen." Weiterhin werden die erste (Güterplatz) und die zweite Station (Emser Brücke) extra unterirdisch betitelt, die dritte (Europagerten) und vierte (Messeparkhaus(?)) aber nicht. Jetzt also doch STADTBAHN? - Oder ist die FR zum Hygiene-Artikel verkommen?

Mit Sichereheit Letzteres. Das ist die FR leider schon seit geraumer Zeit.
Während die Weltbevölkerung stetig ansteigt, bleibt die Intelligenz, die auf der Erde verteilt ist, konstant.

Mein Comic: www.airpatrolonline.net

51

Freitag, 26. August 2011, 13:23

Die Frankfurter Rundschau hat wohl mal wieder Einiges nicht verstanden. Würde man für die U5-Verlängerung den Tunnelstutzen an der Messe nutzen und von dort aus zum Güterplatz führen, hätte man hinterher eine schöne Schlangenlinienfahrt mit lauter 270°-Kurven.

http://www.fr-online.de/rhein-main/naech…72/-/index.html

52

Freitag, 26. August 2011, 13:59

Zitat

Original von GoaSkin
Die Frankfurter Rundschau hat wohl mal wieder Einiges nicht verstanden.


Die Rundschau? Nein, Herr Göpfert eher. Wenn selbst altgediente Redakteure mit Ortskenntnis einfach nicht mehr über das nachdenken, was sie da schreiben, dann kann man den Rest der Zeitung ruhig auch nach Berlin exportieren.

Ole

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53

Freitag, 26. August 2011, 15:17

Allerdings ist die vorgestellte Planung neu. Die Strecke wird nicht mehr komplett unterirdisch verlaufen.

54

Freitag, 26. August 2011, 16:19

Wozu wird hier ein FR-Bericht von Febr. 2010 noch verlinkt???
Die Planungsunterlagen sind schon ausgeschrieben worden, wie ich am 14.06.2011 hier gepostet habe.

Zitat aus der TED-Veröffentlichung:

Zitat

Vorgesehen sind vier unterirdische Stadtbahnstationen mit den Arbeitstiteln „Güterplatz“, „Emser Brücke“, „Europagarten“ und „Wohnpark“.

55

Samstag, 24. September 2011, 11:05

Laut FR steht die geplante unterirdische Verlängerung durch den Sparzwang der Stadt Frankfurt auf der Kippe. Die Landesregierung fordere zudem die wesentlich billigere oberirdische Verlängerung.

420 281-8

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56

Dienstag, 27. September 2011, 13:46

Ein Artikel mit gleicher Aussage zum geplanten Tunnel der U5 im Europaviertel ist mittlerweile bei der FNP online verfügbar:
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/fra…9239100.de.html
Gruß, 420 281-8
Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...
Ich bin nicht "das Team" des FNF, PN zu Team-Angelegenheiten werden ignoriert und nicht beantwortet/weitergeleitet.
Anfragen an das Team bitte an team@frankfurter-nahverkehrsforum.de richten, danke!

57

Dienstag, 27. September 2011, 19:01

Jou, und wenn man dabei beachtet, das es mit einer entschlossenerer Politik und Planung längst eine fertige Strecke hätte geben können.
So wird es wohl dauern, bis der Benzinpreis bei fünf Euro per Liter angekommen ist, ehe da was zustande kommt.

58

Dienstag, 27. September 2011, 19:18

Zitat

Original von Condor
Jou, und wenn man dabei beachtet, das es mit einer entschlossenerer Politik und Planung längst eine fertige Strecke hätte geben können.
So wird es wohl dauern, bis der Benzinpreis bei fünf Euro per Liter angekommen ist, ehe da was zustande kommt.


Also ich hätte da erhebliche Zweifel, ob man eine andere Art von Verlängerung der U5 bekommen würde, wenn es tatsächlich "Aus" mit der unterirdischen Verlängerung sein sollte.

Ich empfand die damaligen Aussagen und Texte eigentlich ziemlich klar, nämlich: Entweder unter der Erde oder gar nicht. Weiterhin habe ich es auch so verstanden, dass die unterirdische U-Bahn quasi Bestandteil der Planung "Europaviertel" war. Mal sehen, inwiefern die beteiligten Unternehmen hier mit sich verhandeln lassen.

Aber egal wie es weitergeht, auch dieses Projekt hat dadurch nun einen großen Imageschaden erlitten. Dass dies nun bereits der zweite "Schlag" nach dem Aus der nordmainischen S-Bahn ist, macht es auch nicht besser...

59

Dienstag, 27. September 2011, 21:42

Was die U 5 anbelangt:

Ich war seinerzeit für die oberirdische Variante. Vor mittlerweile einer ganzen Zeit hat man sich für eine weitergehende unterirdische Führung entschieden. Und nun merkt man auf einmal, dass das zu teuer ist?
Die Zahlen waren klar, und die Haushaltslage hat sich auch nicht grundsätzlich geändert- alles war absehbar. Und nun geht auf einmal alles nichts mehr?

Wenn man so arbeitet, werden die Planungsbüros reicher und reicher weil dauernd umgeplant wird. Fertig gestellt wird dagegen nie etwas.

Zu Gateway Gardens:

Neues Projekt. Aufgeben! Gar nicht erst in die Detailplanung einsteigen.
Selbst wenn es super sinnvoll sein sollte, müssen erst einmal die bestehenden Projekte abgearbeitet werden.
Das es sinnvoll ist, glaube ich allerdings nicht.

Edit Rechtschreibung

Nordmainische S-Bahn schnell bauen ist auch gut für die Konjunktur.

Mehr Mobilität für Hanau, Maintal und Frankfurt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fabian« (27. September 2011, 21:42)


Beiträge: 287

Wohnort: Frankfurter im norddeutschen Exil :)

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60

Dienstag, 27. September 2011, 22:37

Frankfurt hält Tiefschlaf

Während anderenorts gehandelt wird, hält Frankfurt Tiefschlaf.... äh falsch, es wird Jahrelang (besser: Jahrzehntelang) diskutiert, abgewogen, hin -und hergeplant, und nach jeder Wahl geht das von vorne los....

Durch diese unentschlossene Trödelei wird nicht nur Geld sinnlos in Umplanungen verplempert sondern auch solange gewartet, bis die Realität Tatsachen geschaffen hat, die ein Projekt imens verteuern und nicht mehr finanzierbar machen, politisch nicht mehr gewollt sind oder die Akzeptanz bei dem Bürger verloren gegangen ist... Beispiele lassen sich hier ja genug finden...

Ein Tunnel in offener Bauweise nach Abräumen der Gütergleise wäre sicher für weniger Geld gegangen, aber stattdessen wartet man erst, bis alles zugebaut ist, damit man dann nur noch in bergmännischer Bauweise durchkommen würde und dann "oh Schreck" feststellt, dass dies viel mehr Geld kostet.

Ich kann da das Land Hessen schon verstehen, dass es so ein "Fass ohne Boden" nicht mehr mitfinanzieren möchte (oder kann), aber so wie ich die Frankfurter Politiker kenne, haben die sicher den Investoren im Europaviertel eine U-Bahn zugesagt und wenn dann nur eine STRAB kommt, gitb's womöglich "Strafzahlungen".

Weltstadt sein wollen, aber wie ein Provinzkaff handeln... Schade eigentlich.

Man kommt sicher jetzt auf die glorreiche Idee, die 17 vom Rebstock quasi durch die Hintertür ins Europaviertel zu verlängern oder die 11 bzw. 21 einen "Abstecher" dahin machen lassen.

beste Grüße
der Musterschüler

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