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Donnerstag, 11. Februar 2010, 15:45

Kann es sein, dass sich die VGF/TraffiQ besonnen haben, dass eine Linienführung zum Zoo ausgemachter Unfug ist?

Fand nämlich gerade folgende Info im Netz: "Die Linie 18 soll nach heutiger Planung vom Frankfurter Bogen via Friedberger Landstraße, Konstablerwache, Börneplatz und Allerheiligentor Lokalbahnhof verkehren." (Quelle: http://www.vgf-ffm.de/de/presseinfo/aktu…nkfurter-bogen/)

Das fände ich auf jeden Fall eine interessante Alternative in Nord-Süd-Richtung. Von der Konstabler zum Zoo hätte man allenfalls heiße Luft transportiert...

2

Donnerstag, 11. Februar 2010, 16:43

Eine Endstelle Lokalbahnhof ist auch nicht das Gelbe vom Ei, aber in der näheren Umgebung gibt es halt auch nichts

3

Donnerstag, 11. Februar 2010, 16:53

Und wie stellt man sich dann das Wenden am Lokalbahnhof vor? Über das Gleisdreieck? Da wird eine neue Linie gebaut und keiner weiß, wohin damit... :rolleyes:
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Charly

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4

Donnerstag, 11. Februar 2010, 17:03

In der Broschüre steht nach wie vor Zoo, somit könnte es sich auch um einen Schreibfehler handeln. Auch steht am Lokalbahnhof nur das Gleisdreieck zum Wenden zur Verfügung, daher glaube ich nicht so recht daran nach den damaligen schlechten Erfahrungen mit der 14 als sie dort endete, dass man solch einen Fehler wiederholen würde.

Es sei denn man würde das mittlere Gleis als Wendegleis herrichten, das hieße jedoch die Anlage völlig umzubauen, in der Dreieichstraße einen Gleiswechsel anzulegen sowie die Abzweigung Richtung Oberrad an die Westseite zu verlegen. Dadurch entstünde ein Stumpfgleis, auf dem die Züge Aufenthalt haben könnten.

5

Donnerstag, 11. Februar 2010, 17:23

Zitat

Original von Charly
...sowie die Abzweigung Richtung Oberrad an die Westseite zu verlegen.

Warum?

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6

Donnerstag, 11. Februar 2010, 17:25

Was würde eigentlich passieren, wenn die 18 dann als 17 zum Rebstockbad fährt? Man könnte so auf der Altstadtstrecke einen echten 5-Minuten-Takt anbieten und hat nicht zwei halbe Linien (17, 18) sondern eine ganze. Ist halt von der PR scheisse, weil man keine neue Linie hat, aber dann soll sie halt am Hbf die Nummer ändern, im ersten Jahr oder so....

Lokalbahnhof ging ja auch mal 'ne Weile als Wendestelle für diverse Linien (da müsste aber ein Historiker mal konkretisieren...), das sollte also gehen.

Oder man baut noch eben schnell auf der Darmstädter Ldstr. die Tram bis zum Hainer Weg - dann hat man das Problem mit der Wendestelle Lokalbahnhof nicht mehr :D

Was auch eine Idee wäre: Man baut am Südbahnhof einfach eine Gleisschleife um den Diesterwegplatz. Diese könnte dann auch für die Linie 15 zum Wenden verwendet werden und gleichzeitig für die Linie 18 (man bräuchte halt zwei Ein-, und Ausfahrten). Stehen könnten die Trams dann dort, wo im Moment die Busse sind - die würden dann auch bei den Wartepositionen der Offenbacher Linien warten und müssten einfach die Tramhaltestelle in Richtung Offenbach anfahren. (also bspw. OF-50, 653, 47, 48, ...)
Betrieblich würde dies aber maximale Flexibilität bieten (Wendemöglichkeit in zwei Richtungen) und gleichzeitig kann man die ganzen Gleisenden in der Hedderichstraße vorm alten Depot komplett wegmachen. Kleiner Bonus wäre auch eine Wendemöglichkeit mit Einrichtungsfahrzeugen dort....

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Donnerstag, 11. Februar 2010, 17:34

Es fehlt wirklich die neue Verbindung von Neu-Isenburg zum Hauptbahnhof! :) Dann ließe sich die 18 über Lokalbahnhof nach Neu-Isenburg führen und eine Linie von Neu-Isenburg zum Rebstockbad! Schöne Spielereien...
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Donnerstag, 11. Februar 2010, 17:43

Die Presseinfo auf der Website wird stimmen, ich habe das mit dem Lokalbahnhof auch schon woanders gehört. Man kann doch "einfach(?)" dem mittleren Gleis Anschlussweichen zum Wenden einbauen?
fork handles

9

Donnerstag, 11. Februar 2010, 17:45

Zitat

Original von Charly

Es sei denn man würde das mittlere Gleis als Wendegleis herrichten, das hieße jedoch die Anlage völlig umzubauen, in der Dreieichstraße einen Gleiswechsel anzulegen sowie die Abzweigung Richtung Oberrad an die Westseite zu verlegen. Dadurch entstünde ein Stumpfgleis, auf dem die Züge Aufenthalt haben könnten.


Müsste man das mittlere Gleis zwingend zum Stumpfgleis machen? Die Züge könnte doch auch so ihren Aufenthalt dort haben, wenn nur der Gleiswechsel Richtung Main gebaut würde, oder?

Umbauten an der Station stehen aber wohl ohnedies an, weil die Bahnsteige noch nicht barrierefrei sind, jedenfalls die der Linie 14 nicht (die von Linie 15 und 16 schon); und ein Gleiswechsel ist doch keine große Sache oder?

Edit schreibt recht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (11. Februar 2010, 17:46)


baeuchle

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10

Donnerstag, 11. Februar 2010, 17:48

Zitat

Original von FipsSchneider
Was würde eigentlich passieren, wenn die 18 dann als 17 zum Rebstockbad fährt? Man könnte so auf der Altstadtstrecke einen echten 5-Minuten-Takt anbieten und hat nicht zwei halbe Linien (17, 18) sondern eine ganze. Ist halt von der PR scheisse, weil man keine neue Linie hat, aber dann soll sie halt am Hbf die Nummer ändern, im ersten Jahr oder so....

Lokalbahnhof ging ja auch mal 'ne Weile als Wendestelle für diverse Linien (da müsste aber ein Historiker mal konkretisieren...), das sollte also gehen.

Oder man baut noch eben schnell auf der Darmstädter Ldstr. die Tram bis zum Hainer Weg - dann hat man das Problem mit der Wendestelle Lokalbahnhof nicht mehr :D

Was auch eine Idee wäre: Man baut am Südbahnhof einfach eine Gleisschleife um den Diesterwegplatz. Diese könnte dann auch für die Linie 15 zum Wenden verwendet werden und gleichzeitig für die Linie 18 (man bräuchte halt zwei Ein-, und Ausfahrten). Stehen könnten die Trams dann dort, wo im Moment die Busse sind - die würden dann auch bei den Wartepositionen der Offenbacher Linien warten und müssten einfach die Tramhaltestelle in Richtung Offenbach anfahren. (also bspw. OF-50, 653, 47, 48, ...)
Betrieblich würde dies aber maximale Flexibilität bieten (Wendemöglichkeit in zwei Richtungen) und gleichzeitig kann man die ganzen Gleisenden in der Hedderichstraße vorm alten Depot komplett wegmachen. Kleiner Bonus wäre auch eine Wendemöglichkeit mit Einrichtungsfahrzeugen dort....


Altstadtstrecke: Die Idee finde ich gut. Während der Fahrt die Linie zu ändern allerding... "So was hat's ja noch nie gewwe" - man korrigiere mich, wenn's nicht stimmt, aber bei der Ffer Trambahn ist es wenigstens schon lange her.

Wenden am Gleisdreieck Lokalbahnhof halte ich für ähnlich problematisch wie meine Vorredner, allerdings fehlt eigentlich nur ein einfacher Gleiswechsel, um das simpel zu lösen.

FipsSchneiders Umbauideen für den Südbahnhof jedoch stehe ich skeptisch gegenüber; nicht so sehr wegen der Idee, sondern eher weil der Südbahnhof grade eben neu gemacht wurde. Das war vielleicht nicht so super, aber ist passiert.

Ein Argument gegen Sachsenhausen fällt mir noch ein: Es könnte auf lange Sicht das Ende des 14ers durch Bornheim bedeuten. Schon jetzt sind sich U4, 14 und U7 parallelverkehrgefährlich nahe; Wenn der 14er zwischen Allerheiligentor und Lokalbahnhof gedoppelt wird, bleibt vielleicht am Ende eine Linie 18 Frankfurter Bogen-Neu Isenburg übrig, und kein 14er mehr. (Hoffentlich lesen das hier nicht die falschen Leute)

Charly

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11

Donnerstag, 11. Februar 2010, 18:07

Zitat

Original von tunnelklick
Müsste man das mittlere Gleis zwingend zum Stumpfgleis machen? Die Züge könnte doch auch so ihren Aufenthalt dort haben, wenn nur der Gleiswechsel Richtung Main gebaut würde, oder?

Momentan besteht die Abzweigmöglichkeit Rtg. Osten vom mittleren Gleis. Die wird zwar derzeit durch keine Linie genutzt, ggf. aber durch Arbeitswagen etc. benötigt, beispielsweise wenn es auf der Offenbacher Landstraße einen OL-Schaden gibt und man vom BB Ost dort hinfahren müsste, um den Schaden zu beseitigen.

Wenn dann der 18er Wagen das Gleis bis zu seiner Abfahrt blockiert, wäre kein Vorwärtskommen möglich. Ich weiß nicht, ob für einen zweiten Zug (Länge?) der Platz hinter der Weiche noch reichen würde, ggf. müsste dieser auf dem stadtauswärtigen Gleis Dreieichstraße vor dem Gleiswechsel warten, bis die 18 diesen Bereich verlassen hat und würde solange die Strecke auch für die 14 blockieren. Ein Idealzustand wäre das sicher nicht.

12

Donnerstag, 11. Februar 2010, 18:18

Wenn der Arbeitswagen es eilig hat, kann er über das Gleisdreieck wenden. Ansonsten wartet er. Wo ist das Problem?

Fahrzeuge, die in die StZW wollen, müssen an der Heerstraße auch gelegentlich auf die U6 warten und das passiert glaub ich etwas öfter als Oberleitungsschäden in Oberrad. ;)

13

Donnerstag, 11. Februar 2010, 18:22

Zitat

Original von Charly
Die wird zwar derzeit durch keine Linie genutzt, ggf. aber durch Arbeitswagen etc. benötigt, beispielsweise wenn es auf der Offenbacher Landstraße einen OL-Schaden gibt und man vom BB Ost dort hinfahren müsste, um den Schaden zu beseitigen.


Wie oft kommt so was vor? Und wird dann nicht ein straßengängiges Fahrzeug geschickt, das an geeigneter Stelle "aufgegleist" (nennt man das so?) wird?

Charly

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14

Donnerstag, 11. Februar 2010, 18:27

Zitat

Original von Torben
Wenn der Arbeitswagen es eilig hat, kann er über das Gleisdreieck wenden. Ansonsten wartet er. Wo ist das Problem?

Sicher passiert das nicht oft. Aber rückwärts-vorwärts-rückwärts-vorwärts gegen den Verkehr der 15 und 16 halte ich genau so wenig für sinnvoll wie das Blockieren der 14-er Strecke. Wenn man das in Kauf nehmen will, kann man es natürlich ohne Verlegung des Abzweigs machen. Es wäre halt keine garantiert störungsfreie Lösung.

15

Donnerstag, 11. Februar 2010, 18:31

Zitat

Original von Charly
Aber rückwärts-vorwärts-rückwärts-vorwärts gegen den Verkehr der 15 und 16 ...

Die fahren dann ja nicht mehr, wenn in Oberrad die Oberleitung kaputt ist. :D

16

Donnerstag, 11. Februar 2010, 18:34

Zitat

Original von tunnelklick
Wie oft kommt so was vor? Und wird dann nicht ein straßengängiges Fahrzeug geschickt, das an geeigneter Stelle "aufgegleist" (nennt man das so?) wird?


Aus meiner Zeit bei der Feuerwehr kann ich mich an so manchen Oberleitungsschaden erinnern - da kam grundsätzlich ein Zweiwegefahrzeug der VGF zum Einsatz, welches - wenn überhaupt - erst an der Einsatzstelle aufgegleist hat. Bei im Straßenraum liegenden Gleisen wurde meist drauf verzichtet...
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

Charly

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17

Donnerstag, 11. Februar 2010, 18:52

Zitat

Original von baeuchle
FipsSchneiders Umbauideen für den Südbahnhof jedoch stehe ich skeptisch gegenüber; nicht so sehr wegen der Idee,

Bis in die 70er Jahre gab es am Diesterwegplatz noch ein solches Umfahrgleis, das an der Ecke Bruchstraße nach rechts abzweigte und südlich des Platzes wieder einmündete. Dieses wurde hauptsächlich für Ausschiebefahrten zum BB Süd benutzt.

Wollte man das heute wieder anlegen, hätte man jedoch ein zusätzliches Problem mit der Verkehrsführung, da heute der gesamte Verkehr nördlich des Platzes in beiden Richtungen geführt wird. Dort wäre keine Aufstellung möglich. Beansprucht man aber die jetzige Warteposition der Busse, müsste für die wieder eine neue geschaffen werden. Denkbar wäre aber vielleicht eine Blockumfahrung unter Nutzung des Stumpfgleises in der Hedderichstraße?

Zitat

Original von Torben
Die fahren dann ja nicht mehr, wenn in Oberrad die Oberleitung kaputt ist. :D

Häng' Dich doch nicht an der Oberleitung oder ihrem Schaden auf, es genügt schon der Schleifzug... :rolleyes:

18

Donnerstag, 11. Februar 2010, 19:12

Also das Wenden am Lokalbahnhof über das Gleisdreieck ist im Linienbetrieb eigentlich ziemlich unmöglich. Zum einen liegt die Haltestelle der Linien 15 und 16 genau in dem Bereich zum Wenden (zeitlicher Verlust). Zum anderen ist der Bereich sehr uneinsichtig. Für einen Arbeitswagen mag das noch okay sein, aber der Linienbetrieb erfordert ja mehrmals täglich, dass Züge der Linien 15 und 16 gleich erkennen, dass ein Zug dort wendet, damit genügend Abstand zur Weiche bleibt! Ansonsten fahren sich die Züge fest... Vielleicht könnte eine entsprechende Signalanlage mit Gleisbelegung auch helfen, aber es wäre sicherlich keine optimale Lösung.
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Charly

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19

Donnerstag, 11. Februar 2010, 19:30

Zitat

Original von Combino
Ansonsten fahren sich die Züge fest...

Deswegen hat man es 1990 nach nur 4 oder 5 Monaten wieder abgeschafft und die 14 wieder bis Neu-Isenburg durchgebunden. Zur Vermeidung dessen hilft eben nur ein Umbau.

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Donnerstag, 11. Februar 2010, 20:02

Zitat

Original von Charly
Häng' Dich doch nicht an der Oberleitung oder ihrem Schaden auf, es genügt schon der Schleifzug... :rolleyes:


Der muß aber in aller Regel nicht unvorhersehbar und dringend irgendwohin... ich vermute doch mal, daß dessen Einsätze mit einer gewissen Vorlaufzeit geplant werden...
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.