Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Frankfurter Nahverkehrsforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Johony

FNF-User

Beiträge: 1 850

Wohnort: 459/64 G/U

Beruf: Links-/Rechtsausleger

  • Nachricht senden

101

Montag, 11. März 2013, 16:47

Der Ostbahnhof eignet sich für einen Omnibusknoten in Richtung Ostkreis sicher besser als die Lichtwiese, denke ich mal.
Wo genau möchtest du da diesen Knoten mit ausreichenden Kapazitäten errichten?
Jakkeline, nich den Marzel mit die Schüppe auf'n Kopp kloppen!
________ _ _ _ _ _ _

Freundliche Grüße!

102

Montag, 11. März 2013, 18:36

Der Ostbahnhof eignet sich für einen Omnibusknoten in Richtung Ostkreis sicher besser als die Lichtwiese, denke ich mal.
Wo genau möchtest du da diesen Knoten mit ausreichenden Kapazitäten errichten?

Ich dachte an den Bereich der alten Wendeschleife, der im Moment ein wenig an Betonwüste mit improvisierten Parkplätzen und Buckelpiste erinnert...

Johony

FNF-User

Beiträge: 1 850

Wohnort: 459/64 G/U

Beruf: Links-/Rechtsausleger

  • Nachricht senden

103

Montag, 11. März 2013, 18:50

Der Ostbahnhof eignet sich für einen Omnibusknoten in Richtung Ostkreis sicher besser als die Lichtwiese, denke ich mal.
Wo genau möchtest du da diesen Knoten mit ausreichenden Kapazitäten errichten?

Ich dachte an den Bereich der alten Wendeschleife, der im Moment ein wenig an Betonwüste mit improvisierten Parkplätzen und Buckelpiste erinnert...
Das dachte ich mir, daher meine Frage nach den ausreichenden Kapazitäten. Außerhalb der HVZ mag das bestimmt möglich sein, die aus dem Ostkreis kommenden Busse mit einer Strab zu verknüpfen, aber in Betrachtung des ÖPNV-Aufkommens zur Rushhour halte ich es persönlich für nicht umsetzbar, den gesamten Ansturm in den Ostkreis in dieser Form am Ostbahnhof abwickeln zu können.

In Anbetracht der Pläne mehr Leute aus dem Auto herauszulocken, sollte man auch nochmal versuchen eher eine weitere Kapazitätssteigerung zu bekommen; außerdem kann man m. E. an einem Bahnhof auch nicht auf Parkflächen für den MIV verzichten, sollten sich diese beiden Punkte doch ergänzen.
Jakkeline, nich den Marzel mit die Schüppe auf'n Kopp kloppen!
________ _ _ _ _ _ _

Freundliche Grüße!

104

Montag, 11. März 2013, 20:13

Das Hörsaalgebäude an der Lichtwiese ist übrigens schon eröffnet, auch wenn noch nicht fertiggestellt. Wenn die Vorlesungen Mitte April beginnen wird sich zeigen ob die aktuelle ÖPNV-Anbindung ausreicht.
Eine zusätzliche Neuerung an der Lichtwiese ist die Parkraumbewirtschaftung ab 1. April auf allen Parkplätzen der Lichtwiese, Lichtwiesenstraße, Hochschulstadion und Botanischer Garten. Dies wird auch noch einiges an zusätzlichen Fahrgästen mit sich bringen.
Richtig, das Gebäude steht für Prüfungen bereits zur Verfügung.

Die Parkraumbewirtschaftung kommt in 2 Schritten: Ab Mai können TU-Beschäftigte ein Job-Ticket beantragen und sparen dabei nochmal deutlich gegenüber normalen Monatskarten.

Ab Beginn des Wintersemesters (1.10.2013) soll dann auch die Parkraumbewirtschaftung beginnen: Neben Kurzparkerplätzen mit Parkschein gibt es dann auch zahlenmäßig begrenzte Dauerparkplätze, für die man eine Berechtigung braucht. Diese ist an das Job-Ticket gekoppelt, so dass Inhaber der Parkkarte auch im Innenstadtbereich den ÖPNV nutzen können.

2 Effekte, nämlich neues Hörsaalzentrum und mehr Job-Ticket-Besitzer treffen dann Mitte/Ende April zusammen, wobei die Effekte durch den neuen Hörsaal überwiegen sollten. Vielleicht entfallen Pendelfahrten der Studenten tagsüber, wenn die Vorlesungen z.B. im Maschinenbau an der Lichtwiese gebündelt werden können, dafür wird morgens deutlich mehr Andrang sein.

Im Herbst fallen dann erneut zwei Effekte zusammen: Neue Parkraumbewirtschaftung und Studienbeginn, der üblicherweise mehr Studenten zur Vorlesung lockt als der Beginn im Sommersemester.

105

Montag, 11. März 2013, 22:21

Der einzige sinnvolle Verknüpfungspunkt von den Ostbussen zur Straßenbahn wäre östlich von Roßdorf an der B38. Die Verknüpfungspunkte an der Lichtwiese oder am Ostbahnhof wären nur Notlösungen, wenn die Straßenbahn nach Roßdorf/Zimmern scheitert.

106

Donnerstag, 21. März 2013, 18:19

Das Echo berichtet heute online über die neue Busline KU. Die Streckenführung wird, wie hier schon vorher diskutiert, über Alexanderstraße, Pützerstraße, Roßdörfer Platz zur Lichtwiese gehen. Dafür muss am Roßdörfer Platz die Ampelanlage umgebaut werden, was am 2. bis 4. April erfolgen wird. Wer die Linie fährt und ob die Busse am Luisenplatz drehen oder auf eine andere Linie wechseln, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Im Gegensatz zum Original der Stadt Darmstadt berichtet das Echo noch davon, dass nur die Haltestellen „Luisenplatz“, „Alexanderstraße“, „Pützerstraße“ und „TU-Lichtwiese“ angefahren werden bzw. drückt sich sehr missverständlich aus.

Quelle Echo-Online, von heute:

http://www.echo-online.de/region/darmsta…art1231,3779763

sowie die Originalmeldung der Stadt Darmstadt, auch von heute, 21.03.2013

http://www.darmstadt.de/portal/darmstadt…ie-ku/index.htm

Offen ist noch (geht vielleicht aus den Fahrplänen hervor?) ob wie bisher die Linien sich an der Lichtwiese überholen und dafür die Busse weiterhin vor dem Maschinenbaugebäude parken werden, oder ob die Zeiten so geplant sind, dass der Überholvorgang entfällt. Langfristig ist es für die Busfahrer im erste Fall mit einer Haltestelle, die zwei Bussen Kapazität bietet, sicherlich deutlich stressfreier.

107

Donnerstag, 21. März 2013, 19:10

Die Linie soll wohl, wie hier schon im Forum geschrieben im 15-Min Takt fahren und vom HAV gefahren werden, ähnlich wie die 5515 die als K weiterfahren, sollen jetzt alle (5515 + 5516) Busse als KU weiterfahren.
Busbilder aus Da-Di? -> www.bus-darmstadt.de

108

Donnerstag, 18. April 2013, 16:55

http://m.echo-online.de/region/darmstadt…art1231,3857016


Das Echo berichtet wieder über die Anbindung de Lichtwiese. Angeblich geht es nur noch um die Prüfung, welche Variante der Straßenbahn förderfähiger ist: über den Lichtwiesenweg oder durch die Rossdörfer Straße .

Nett der Kommentar von Hr. Efinger (Kanzler der TU), der auf eine schnelle Fertigstellung drängt. Bisher war Hr. Efinger immer der Meinung, die Anbindung sei ausreichend und noch genug Platz im K-Bus.

Interessant wäre das geplante Fahrzeugkonzept. Ohne Ausbau der 3 und eine Verlängerung über den Ostbahnhof in den Ostkreis wird die Anzahl der zu bestellenden Fahrzeuge nicht sehr groß sein. Mit den vorhandenen allerdings wird man keinen sinnvollen Takt fahren können. Eine Nachbestellung von ST14 kann man sich wg. der geringen Stückzahlen wohl kaum leisten, aber ein neuer Typ mi nur 4-5 Fahrzeugen? Oder sortiert man dann die St12 früher aus?

109

Donnerstag, 18. April 2013, 17:50

Eine Nachbestellung von ST14 kann man sich wg. der geringen Stückzahlen wohl kaum leisten, aber ein neuer Typ mi nur 4-5 Fahrzeugen? Oder sortiert man dann die St12 früher aus?
Male den Teufel nicht gleich an die Wand! Die ST12 bleiben hoffentlich bis zum Ende des Jahrzehnts in Darmstadt, wie es auch geplant ist.

Es kann natürlich auch sein, dass eine Erweiterung des Verkehrsangebots durch diese neue Strecke durch Wegfall anderer Angebote kompensiert wird. Ferner wäre es auch denkbar, dass kurzfristig Gebrauchtfahrzeuge erworben werden um den Mehrbedarf durch neue Strecken und zur Aufstockung der Fahrzeugreserve bis zur nächsten größeren Fahrzeugbestellung zu decken.

Der wahrscheinlichste Fall ist jedoch, dass wieder jahrelang geplant wird und schließlich gar nichts realisiert wird. (Siehe Diskussion zur Eisenbahn/Straßenbahn nach Roßdorf bzw. Groß-Zimmern usw.)

110

Donnerstag, 18. April 2013, 19:28

Eine Nachbestellung von ST14 kann man sich wg. der geringen Stückzahlen wohl kaum leisten, aber ein neuer Typ mi nur 4-5 Fahrzeugen?



Soweit ich weiß, wird dieser Fahrzeugtyp vom Hersteller gar nicht mehr angeboten, weil es nur wenige Betriebe gab, die ihn überhaupt bestellt haben ( 1. Generation: Darmstadt, Magdeburg; 2. Generation: Darmstadt, Magdeburg, Braunschweig, Gera ).

Müsste also ein "neues" Produkt sein, möglicherweise aber vom gleichen Hersteller.
Viele Grüße, vöv2000

111

Donnerstag, 18. April 2013, 20:00

Müsste also ein "neues" Produkt sein, möglicherweise aber vom gleichen Hersteller.
Bombardier hat schon noch andere Produkte im Angebot. In dem Thread in dem es um die Gleiswechsel, Zweichrichtungswagen, Traktionen usw. ging habe ich bereits einmal den NGT6DE / MGT-K (Halle) genannt. Wenn man zwei davon kuppelt hat man die Länge eines ST14+SB9-Zuges und er passt trotzdem noch in die Infrastruktur (Werkstatt usw.). Das Fahrzeug gehört zur selben Produktfamilie wie auch die Frankfurter S-Wagen (die auch in Dortmund und Kassel eingesetzt werden).

9122_DA

FNF-User

Beiträge: 1 222

Wohnort: Weiterstadt

Beruf: Kfz-Mechatroniker Nutzfahrzeugtechnik

  • Nachricht senden

112

Donnerstag, 18. April 2013, 21:39

Müsste also ein "neues" Produkt sein, möglicherweise aber vom gleichen Hersteller.
Bombardier hat schon noch andere Produkte im Angebot. In dem Thread in dem es um die Gleiswechsel, Zweichrichtungswagen, Traktionen usw. ging habe ich bereits einmal den NGT6DE / MGT-K (Halle) genannt. Wenn man zwei davon kuppelt hat man die Länge eines ST14+SB9-Zuges und er passt trotzdem noch in die Infrastruktur (Werkstatt usw.). Das Fahrzeug gehört zur selben Produktfamilie wie auch die Frankfurter S-Wagen (die auch in Dortmund und Kassel eingesetzt werden).


Da man aber eher zu Wagen ohne Kupplung tendiert, wird diese Option wohl ausscheiden. ;)
Gruß Marius :wacko:

113

Donnerstag, 18. April 2013, 21:48

Da man aber eher zu Wagen ohne Kupplung tendiert, wird diese Option wohl ausscheiden.
Für längere Wagen als die derzeitigen Achtachser besteht zurzeit aber keine Wartungsmöglichkeit.

9122_DA

FNF-User

Beiträge: 1 222

Wohnort: Weiterstadt

Beruf: Kfz-Mechatroniker Nutzfahrzeugtechnik

  • Nachricht senden

114

Donnerstag, 18. April 2013, 21:56

Stimmt, aber da ja mehr Wagen benötigt werden, als ST12 ausrangiert würde (wenn man sie nicht noch etwas aufhebt) würde es eh Platzmangel geben. Ich meine es wurde hier schon mal diskutiert, aber auf schnell oder lang muss ein neuer Betriebshof her. Oder, eine andere Möglichkeit: Auseinandernehmbare Straßenbahnen (alá U5-50). Aber ist das bei Niederflur überhaupt möglich?
Gruß Marius :wacko:

115

Donnerstag, 18. April 2013, 22:19

Oder, eine andere Möglichkeit: Auseinandernehmbare Straßenbahnen (alá U5-50).
Der U5-50-Wagen ist aber kein auseinandernehmbarer Wagen sondern zwei kurzgekuppelte Wagen, die jeweils völlig autark fahren könnten. Damit wären wir also wieder beim Thema Traktionsbetrieb.
Aber ist das bei Niederflur überhaupt möglich?
Vielleicht. Einfach wäre es aber sicherlich nicht. Bei den U5-50-Wagen sind am Kurzkuppelende andere Kupplungen eingebaut, die den E-Aufsatz unter der mechanischen Schaku haben. Vermutlich um genügend Raum für den Übergang zu haben.

Bei einer Niederflurstraßenbahn würde der trennbare Übergang daher vermutlich in einem Hochflurbereich liegen müssen. Also "Treppe auf, Treppe ab" wie in vielen "Niederflur"-Wagen.

Ob man das überhaupt will ist die Frage?

116

Freitag, 19. April 2013, 01:43

Und wie stellt man sich das bei der Stadt vor? "Hallo HEAG, hier eure neue Strecke, dann Fahrt mal schön!"? Da hat doch mal wieder kein Mensch auch nur 5 Sekunden nachgedacht... Ohne eine Gesamtheitlichr Planung für alle Strecken kann doch die HEAG keine Bahnen bestellen , und schön gar keinen neuen Betriebshof planen.

Felix Weidner, wo ist er verschwunden? Wie sieht das Gesamtkonzept aus?

117

Freitag, 19. April 2013, 07:55


Stimmt, aber da ja mehr Wagen benötigt werden, als ST12 ausrangiert würde (wenn man sie nicht noch etwas aufhebt) würde es eh Platzmangel geben. Ich meine es wurde hier schon mal diskutiert, aber auf schnell oder lang muss ein neuer Betriebshof her. Oder, eine andere Möglichkeit: Auseinandernehmbare Straßenbahnen (alá U5-50). Aber ist das bei Niederflur überhaupt möglich?
Außerdem ist die Hauptwerkstatt ja jetzt schon mit der Fahrzeugflut überlastet, wie man an den mehr oder weniger langen Standzeiten sieht. Also müssten auch für kurze Wagen die Kapazitäten ausgeweitet werden. Dazu sehe ich aber auf Grund der engen Platzverhältnisse am Böllenfalltor nur die Möglichkeit, auf einen neuen Standort auszuweichen.

Und natürlich wären auch trennbare Wagen machbar. Das wäre dann nur eine Frage der Kosten. Sinnvoll wäre ein solches Konzept jedoch nur als Zweirichter, was weitere Türen und somit Kosten bringen würde. Zudem würden weitere Sitzplätze wegfallen, da man einen Rollstuhl ja nicht vor einer Tür platzieren kann. Zudem bräuchten diese "Halbzüge" jeder einen Führerstand, um symmetrisch zu sein (sonst würden die ohnehin kaum Kostenersparnis in der Anschaffung bringen) und um "echte" Zweirichter zu sein, was sich dann wieder in der Wartung niederschlägt. Bei den U5-50 hat man natürlich Führerstände gespart, der U5-25 hat bekanntlich ja 2 Stück.

Die elektrische Verbindung zwischen zwei "Halbzügen" könnte man auch über Steckverbindungen händisch herstellen, sie müsste ja nur für die Werkstatt getrennt werden. Also technisch ist das auch mit 100% NF möglich, wenn man es unbedingt will. Wie gesagt, alles eine Frage der Kosten.

118

Freitag, 19. April 2013, 12:30

Und wie stellt man sich das bei der Stadt vor? "Hallo HEAG, hier eure neue Strecke, dann Fahrt mal schön!"? Da hat doch mal wieder kein Mensch auch nur 5 Sekunden nachgedacht... Ohne eine Gesamtheitlichr Planung für alle Strecken kann doch die HEAG keine Bahnen bestellen , und schön gar keinen neuen Betriebshof planen.

Felix Weidner, wo ist er verschwunden? Wie sieht das Gesamtkonzept aus?

Wenn aber z.B. doch nichts gebaut würde, wozu sollte HEAG-Mobilo dann mehr Wagen ordern als für das bestehende Netz und für den Ersatz der ST 12 incl. Reserve benötigt wird?

Noch sind alle Eier ungelegt. Eines nach dem anderen. Jetzt laufen die Gutachten / KNF-Untersuchungen für die Anbindung der Lichtwiese, der Strecke nach Roßdorf/Groß Zimmern sowie der Verlängerung der SL 3 von Bessungen/Lichtenbergschule in die ehemaligen Kasernen - optional mit Gleisdreieck an der HSt. "Marienhöhe" an der Strecke nach Eberstadt. Das zum Thema "Felix Weidner", zu dessen Vaterschaft, mit "Elternteilzeit", ich hier öffentlich gratuliere.

Man denkt bei der Ersatzbeschaffung an mehrteilige als die jetzigen 8x- Bahnen, da es in Zukunft wohl keinen Beiwagenbetrieb mehr geben wird. Die Anzahl der Neufahrzeuge wird dann logischerweise nach den Entscheidungen über die Netzerweiterungen festgelegt, und die Entscheidungen kommen schneller als in der Vergangenheit.

fmm_de
Avatar: Relikt! Remember Linie 5 Liebfrauenstraße!

119

Freitag, 19. April 2013, 14:12

Ich habe eben versuchsweise eine Fahrplangrobauslegung gemacht. Wenn man folgende Linien einsetzt:
  • Linie 3: Hbf - WBP - Lui - Cooperstraße alle 10 Min (5 Umläufe)
  • Linie 4: Hbf - WBP - Lui - TU-Lichtwiese alle 10 Min (5 Umläufe)
  • Linie 5: Hbf - RNS - Lui - Kranichstein alle 10 Min (5 Umläufe)
  • Linie 7: Hbf - RNS - Eberstadt alle 10 Min (3 Umläufe)
  • Linie 8: Arheilgen - Lui - Eberstadt alle 10 Min (9 Umläufe)
  • Linie 8S: Arheilgen - Lui - Eberstadt - Alsbach alle 20 Min (6 Umläufe)
  • Linie 9: Griesheim - Lui - Böllenfalltor alle 10 Min (7 Umläufe)
kommt man auf 40 Umläufe. Dezeit werden 42 Wagen benötigt, man hätte also noch 2 Wagen für E-Wageneinsätze.
Man könnte aber auch die Linie 8 alle 20 Min bis Alsbach verlängern (und so einen 10 Min-Takt erzeugen), was einen weiteren Umlauf benötigen würde.

Der eine E-Wagen, der dann noch bliebe, wäre vermutlich am sinnvollsten nach Kranichstein einzusetzen. Alternativ könnte man dazu aber auch die Linie 8S in Linie 6 Rücktaufen und nach Kranichstein statt Arheilgen führen, was außerhalb der Schülerzeiten jedoch wenig sinnvoll ist.

Eine zu bauende Strecke in den Ostkreis würde als Linie 1 (Weiterstadt) - Hbf - RNS - Lui - Ostbahnhof - Ostkreis integriert werden und grundsätzlich auch im 10 Min-Takt verkehren. Da man hierfür jedoch ohnehin neue Wagen bräuchte, könnte man dann den Takt auch noch dichter gestalten (ich bin ja ein Fan des 5 Min-Taktes :D )

Zur Information: ich habe stationsweise Fahrpläne mit Abfahrtszeiten erstellt (jedoch nur im morgendlichen Zeitraum, Nachmittag etc fehlen, Ausrücker sind nicht berücksichtigt). Falls jemand diese einsehen möchte weil er mir sonst nicht glaubt (oder aus anderen Gründen), soll er sich per PN melden.

Ich bitte um eine lebhafte Diskussion dieses Vorschlags ;)

Pallaswiese

FNF-User

Beiträge: 1 097

Wohnort: out of area, weit draußen

Beruf: Eisenbahnarchäologe und Schriftgelehrter

  • Nachricht senden

120

Freitag, 19. April 2013, 15:05

Was haben wir?

1) Eine Straßenbahnidee nach Roßdorf und Groß Zimmern, deren Realisierung von einer Lösung der Querung der Odenwaldbahn abhängt.
2) Eine Straßenbahnidee zur Lichtwiese, die auf der einen Trasse einen Straßenengpaß durchzieht, dafür aber weiteren Ortsverkehr aufnehmen kann, und eine andere Trasse, die allein auf die Lichtwiese zugeschnitten ist und gewiß, wie beim H-Bus, Parallelverkehr zur Lichtwiese auf gehabter Buslinie K beinhaltet. Beides ziemlich suboptimal. (Ganz nebenbei gäbe es auch noch die Variante, die Strecke über die Landgraf-Georg-Straße, die Mueller-Anlage (Rasengleis), am Woog vorbei anstelle der Fahrradstraße oder in Kombination mit ihr zur Lichtwiese zu führen.
3) Und eine Straßenbahnidee, deren Realisierung davon abhängt, welches Vermarktungskonzept sich durchsetzt, das der Stadt oder das der BIMA. Wobei es letztlich darum geht, gute Renditen zu erzielen und den Wohnungsmarkt nicht allzu sehr zu entlasten, weil ansonsten "Haus und Grund" Sturm laufen würde. Das Vermieten auch des letzten Quadratmeters soll sich ja weiterhin bei Mondpreisen lohnen.

Da können wir uns wohl ganz entspannt zurücklehnen und schauen, ob da überhaupt irgendetwas zustandekommt.

Edith monierte ein überflüssiges i.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pallaswiese« (19. April 2013, 15:07)


Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher