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Darkside

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41

Donnerstag, 1. November 2012, 15:29

>muss auf der anderen Seite vor Kurven etc. wegen des höheren
>Zuggewichts wieder eher gebremst werden.

Ähhh...Charly das ist nicht der Fall.....Es hängt etwas mehr
von Differenz ab....und die daraus resultierende Strecken-
ausrüstung an Indusi....gibts keine Überwachungen kann
generell spät gebremst werden...nur wird da sbei der Er-
stellung vom Fahrplan nicht berücksichtigt ;)
In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't

Sincerly yours, NSA
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MdE

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42

Donnerstag, 1. November 2012, 20:18

Der Abschnitt zwischen Saalburg und Wehrheim sowie weiter die Steigung nach Neu-Anspach bzw. von dort zurück sind das einzige, wo ich mir elektrisch gesehen einen Zeitvorteil vorstellen könnte. Aber auch nur geringfügig. Ansonsten müsste man an Neu-Anspach vorbei neu trassieren und das Köpperner Tal begradigen ;)

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43

Samstag, 3. November 2012, 10:14

Wenn ich mir die Beiträge hier so durchlese frage ich mich, ob ich hier die selbe Taunusbahn vor der Tür habe wie die über die hier diskutiert wird.
Langzüge bis Usingen wären nun wirklich des Guten zuviel, schon heute transportiert die S5 zwischen Bad Homburg und Friedrichsdorf viel viel warme Luft, die Leute, die dort aussteigen, kann man außerhalb der abendlichen HVZ an 2 Händen abzählen.
Auch die Taunusbahn ist außerhalb der HVZ für den Transport von angewärmter Luft im Einsatz, so scheint es. Nicht umsonst fährt die letzte Fahrt ab Bad Homburg gen Brandoberndorf um 22.49 Uhr, danach besteht einfach nicht genug Bedarf, da niemand so spät im Taunus hin und her fahren möchte. Natürlich gibt es Ausnahmen, für die reicht allerdings auch der Bus 59 ab Friedrichsdorf.
Ein Stundentakt der S5 bis Usingen wäre schon ganz praktisch, Vollzüge würden da auch alle mal ausreichen.

Sonst finde ich das aktuelle Angebot eigentlich als beste Lösung. Wünschenswert wären natürlich der Einsatz von mehr 3-Wagen-Zügen, aber dafür reicht die Anzahl der Wagen im Fuhrpark ja nicht... ein paar mehr Fahrten, welche durchgebunden werden bis Frankfurt HBF wären auch sinnvoll, vor allem mal zu Zeiten, die man sich merken kann. Nicht mal ich kann mir auswendig die verlängerten Fahrten merken. und übrigens: wenn ich mal einen Zug nach Frankfurt erwische, so ist dieser ziemlich leer, spätestens ab Bad Homburg. Da steigen die meisten wieder in Oberursel und Rödelheim zu, weswegen ich diese Halte auch auf keinen Fall auslassen würde.

K-Wagen

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44

Montag, 20. April 2015, 07:54

Hust, entstaub.
Die FR berichtet heute unter dem Titel "Unter Strom bis Usingen", dass die Verbandsversammlungdes Verkehrsverbandes Hochtaunus die elektrifizierung der Taunusbahn bis Usingen beschlossen hat.
Am 11.05.2015 soll der Kreistag darüber abstimmen.
Grävenwiesbach bleibt erst einmal außen vor, soll aber zu einem spätern Zeitpunkt nachgeholt werden.
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »K-Wagen« (20. April 2015, 07:54)


45

Montag, 20. April 2015, 14:01


46

Montag, 20. April 2015, 16:57

Kann mir jemand erklären, warum das bei dieser Elektrifizierung ohne viel "tam-tam" von statten geht?
Die letzte Beitragswelle ist 3 Jahre her, bei den anderen Nahverkehrsprojekten egal ob Um oder Neubau passiert gefühlt seit Jahren nichts (Nordmainische S-Bahn / untere Eckenheimer).

47

Montag, 20. April 2015, 18:00

Kann mir jemand erklären, warum das bei dieser Elektrifizierung ohne viel "tam-tam" von statten geht?
Die letzte Beitragswelle ist 3 Jahre her, bei den anderen Nahverkehrsprojekten egal ob Um oder Neubau passiert gefühlt seit Jahren nichts (Nordmainische S-Bahn / untere Eckenheimer).
[vorlon_mode]
Nein.
[/vorlon_mode]
Fág an Bealach!

K-Wagen

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48

Montag, 20. April 2015, 18:29

S-Wage253:

Zitat

Kann mir jemand erklären, warum das bei dieser Elektrifizierung ohne viel "tam-tam" von statten geht?


Vermutlich weil sich durch ein paar Oberleitungsmasten und ein paar Meter Fahrdrat der "Wutbürger" nicht genötigt fühlt groß tamtam zu machen. Es sei denn er befürchtet, dass "Elektrosmog" den Wert seines Häuschens beeinträchtigen könnte. ;)

Was sich mir bei der Aktion nicht so ganz erschließt,- soll die S-Bahn dann bis Usingen weitergeführt werden oder soll die TSB dann auf dem Ast nach Usingen mit ETs betrieben werden?
Denn die Ausschreibung würde dann vermutlich die DB gewinnen, wenn es darum geht die S-Bahn zu verlängern.
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

49

Montag, 20. April 2015, 18:40

Was sich mir bei der Aktion nicht so ganz erschließt,- soll die S-Bahn dann bis Usingen weitergeführt werden
So war es zumindest damals zu lesen.

Ole

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50

Montag, 20. April 2015, 18:44

Die S5 wird Mo-Sa nach Usingen verlängert. Die 2 benötigten Fahrzeuge können durch den Fuhrpark bedient werden. Die TSB fährt bis auf die HVZ Züge nur noch Usingen Brandoberndorf sowie sonntags bis Bad Homburg.

51

Montag, 20. April 2015, 19:03

Was sich mir bei der Aktion nicht so ganz erschließt,- soll die S-Bahn dann bis Usingen weitergeführt werden oder soll die TSB dann auf dem Ast nach Usingen mit ETs betrieben werden?
Denn die Ausschreibung würde dann vermutlich die DB gewinnen, wenn es darum geht die S-Bahn zu verlängern.
Die S5 wird dann nach Usingen verlängert. Meines Wissens ist das auch in der Ausschreibung bereits berücksichtigt, genauso wie die Nordmainische S-Bahn.
Gruß Tommy

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52

Montag, 20. April 2015, 19:06

@S-Wagen 253: mal abwarten, denn noch ist nichts in trockenen Tüchern und viel mehr als eine Absichtserklärung ist auch das nicht. Denn jetzt muss erst mal geplant und vertieft untersucht werden. Und abgesehen davon, ist das Thema auch schon ein gutes Jahrzehnt alt.

Charly

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53

Montag, 20. April 2015, 19:13

Würde das nicht für Grävenwiesbach eine Verschlechterung bedeuten? Jetzt fahren dort in der HVZ stündlich 4 Züge, von denen 2 nach Frankfurt durchgebunden sind. Wenn diese beiden beibehalten werden und die Zwischenfahrten, die jetzt in HG enden, durch die S-Bahn ersetzt würden, die dann in Usingen endet, kämen nur noch stündlich 2 bis Grävenwiesbach. Oder würde man die dann als Anschlußfahrt Usingen - Grävenwiesbach pendeln lassen?

Ole

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54

Montag, 20. April 2015, 22:16

Würde das nicht für Grävenwiesbach eine Verschlechterung bedeuten? Jetzt fahren dort in der HVZ stündlich 4 Züge, von denen 2 nach Frankfurt durchgebunden sind. Wenn diese beiden beibehalten werden und die Zwischenfahrten, die jetzt in HG enden, durch die S-Bahn ersetzt würden, die dann in Usingen endet, kämen nur noch stündlich 2 bis Grävenwiesbach. Oder würde man die dann als Anschlußfahrt Usingen - Grävenwiesbach pendeln lassen?
Letzteres soll der Fall sein. Es soll in der HVZ bei 4 Fahrten Usingen-Grävenwiesbach bleiben, 2 von Frankfurt aus und 2 die nur zwischen Usingen und Grävenwiesbach pendeln. Das dies nur eine Übergangslösung sein kann, zeigen auch die Überlegungen die Taunusbahn bis Grävenwiesbach zu elektrifizieren. Allerdings wird es dann für Brandoberndorf ziemlich düster, da zum einen der Tunnel hinter Grävenwiesbach irgendwann saniert werden muss und eine Oberleitung ohne Vergrößerung des Querschnitts nicht angebracht werden kann.

MdE

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55

Montag, 20. April 2015, 23:18

Warum das jetzt so "einfach" geht? Weil wie schon von Ole geschrieben keine zusätzlichen Fahrzeuge benötigt werden und der Nutzen-Kosten-Faktor (oder wie auch immer das heißt) für das – verglichen mit anderen Nahrverkehrsprojekten – sehr günstige Projekt momentan extrem gut ist.

In Grävenwiesbach scheint es vor allem eine "gefühlte" Verschlechterung zu geben, auch wenn sich lediglich der Umsteigepunkt von Bad Homburg nach Usingen verlagert.

56

Dienstag, 21. April 2015, 07:10

In Grävenwiesbach scheint es vor allem eine "gefühlte" Verschlechterung zu geben, auch wenn sich lediglich der Umsteigepunkt von Bad Homburg nach Usingen verlagert.

Das ist ja aber tatsächlich der einzige wirkliche Nachteil des Projektes: Für Fahrgäste, die aus dem Bereich Brandoberndorf---Wilhelmsdorf in den Bereich Hausen---Bad Homburg wollen (oder umgekehrt), entsteht künftig ein Umsteigezwang. Es will ja nicht jeder nach Frankfurt. Das betrifft im einen Abschnitt 5, im anderen sogar 8 Haltepunkte bzw. Bahnhöfe, also insgesamt 30 Relationen. Ist also nicht verwunderlich, dass das der eine oder andere als Nachteil empfindet.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »multi« (21. April 2015, 07:11)


MdE

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57

Dienstag, 21. April 2015, 22:18

Naja, wie viele werden das realistisch sein? Diejenigen, die sich auf der Podiumsdiskussion aufgeregt haben, wollen jedenfalls alle weiter als Bad Homburg. Davon abgesehen ist die Situation nicht endgültig! Jetzt aber noch darauf zu warten, letztlich die ganze Strecke zu elektrifizieren – da wäre der besagte Faktor unverhältnismäßig schlechter.

Alf_H

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58

Dienstag, 21. April 2015, 22:28

Was wird dann aus den jetzigen Durchöäufern FFM Hbf - Brandoberndorf (über Abzw. Mainzer Landstr.) ?
Werden die dann eingestellt ?
Man muss bedenken eine S-Bahn (ET423 oder was auch immer) hat mehr Kapzität als die Diesel-VTs.
Weden die Bahnsteige zwischen Froedrichsdorf und Usingen Langzugtauglich (210m) sein ?
Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

59

Donnerstag, 23. April 2015, 15:11

Wie schon mehrfach erwähnt: Die Durchläufer Hbf---Brandoberndorf soll es weiterhin geben!!! Weiterhin mit Diesel-Triebwagen.

Die verlängerte S5 würde nur die Regionalbahnen im Abschnitt zwischen Usingen und Bad Homburg ersetzen.

Der RMV plant hierfür bislang keine baulichen Veränderungen der Bahnsteige. S-Bahn-Höhe (96 cm) haben sie schon und vollzugtauglich sind sie auch. Ein Einsatz von Langzügen ist nicht geplant. Es bestand die Überlegung, in Friedrichsdorf zu flügeln und einen Kurzzug nach Friedberg weiter fahren zu lassen (Linie 16). Diese Strecke hätte dazu gleichsam elektrifiziert werden müssen. Das wurde auch untersucht, hat sich aber als nicht wirtschaftlich herausgestellt.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

60

Donnerstag, 23. April 2015, 17:18

Ein Einsatz von Langzügen ist nicht geplant.


Das würde sich aber nicht mit den derzeitigen Bestellungen des RMV decken, denn auch auf der S5 fahren berechtigterweise einige Langzüge in der HVZ.

Was also tun:

- Diese wieder auf Vollzug schwächen? Dann ist das Platzangebot wieder geringer und die Fahrgäste würden das nicht so komfortabel finden.
- Die Langzüge vorzeitig in Friedrichsdorf enden lassen? Wäre die sinnvollste Lösung, nur wäre Usingen dann ggf. für die HVZ-Stunden vom S-Bahn-Netz abgeschnitten (ich müsste jetzt schauen, wie viele Umläufe als Langzug fahren).
- Den Langzugwagen einfach in Friedrichsdorf oder Bad Homburg abhängen und bei der Rücktour wieder anhängen? Das bedeutet extra Rangieraufwand, extra einen Tf mehr, der das dann macht und einen verlängerten Stationsaufenthalt für die Kuppelei mit entsprechender Gesamtfahrzeitverlängerung.

So attraktiv die Idee mit der S5 bis Usingen klingt - bitte auch diese Details berücksichtigen und mit einplanen, wie man das lösen will.
Viele Grüße, vöv2000