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21

Donnerstag, 9. Februar 2017, 16:31

????

.....Merkwürdig nur, dass es heute einer Haltestelle dort bedarf. Den damals dort lebenden US Soldaten und ihren Familien mutete man den Fußweg zu. Und nein es fuhren etliche Bewohner der Lincoln-Siedlung mit uns. Viele der angeheiratetetn Frauen kamen aus Darmstadt und wussten um die Benutzung der Straßenbahn. ....
Zu US-Kasernenzeit gab es da kein Tor, für diese neue Zufahrt wurde der Zaun geöffnet. Zugang zum Kasernengelände von der Heidelberger Ldstr. war an der Hst. "Marienhöhe", ab 9/11 schwer bewacht. Und diese neue Haltestelle befindet sich ziemlich mittig zwischen den Hst. Landskronstr. und Marienhöhe, in einem Abstand, der größer ist als so manche Hst. in der Innenstadt (z.B. Schloß und Schulstr, Lui und Rhein-Neckarst...

fmm_de

Ich hatte die Lincoln Siedlung ohne Zaun und Tore kennengelernt. Der Zaun und die starke Bewachung kam erst nach dem 11. September 2001.
Das war ja das Komische: Während der Besatzungszeit (bis 1990) war der Zaun nicht nötig. Wir sind in den 1970er zum Deutsch-Amerikanischen-Fest mitten in der Lincoln-Siedlung ohne Kontrole gekommen. 1981 waren wir mit der Schulklasse in der amerikanischen Schule und hatten uns mit den Kindern gut verstanden. Auch da: Absolut keine Kontrolle.
Und seit dem unglückseligen Tag (und damit während der, sagen wir mal, Freundeszeit) ist von Jetzt auf Nachher der Zaun gekommen. Die Stadt konnte mit Ach und Krach gerade noch die Farbe bestimmen.
Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
RMV senkt die Preise? - Eher fährt unser Tw 37 aus eigener Kraft von Wixhausen nach Leimen.
Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.

Darkside

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22

Donnerstag, 9. Februar 2017, 16:47

So weit ich weiß, wurden die US Stützpunkte deutlich früher eingezäunt.
Das fand spätestens anchd en Anschlägen der RAF auf US Militäreinrichtungen
statt.
In god we trust - on earth we don't

Sincerly yours, NSA
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23

Donnerstag, 9. Februar 2017, 17:33

So weit ich weiß, wurden die US Stützpunkte deutlich früher eingezäunt.
Das fand spätestens anchd en Anschlägen der RAF auf US Militäreinrichtungen
statt.

Das mag im Einzelfall stimmen. Hier kam der Zaun in der Tat erst mit 911.

24

Freitag, 10. Februar 2017, 16:08

Außerdem...

So weit ich weiß, wurden die US Stützpunkte deutlich früher eingezäunt.
Das fand spätestens anchd en Anschlägen der RAF auf US Militäreinrichtungen
statt.

Das mag im Einzelfall stimmen. Hier kam der Zaun in der Tat erst mit 911.

... geht es hier um die Lincoln-Siedlung und nicht um die Campary-Fritsch-, Kelly- oder Ernst-Ludwig-Kaserne. Die Kesernen kenne ich auch nur mit Zäunen.
Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
RMV senkt die Preise? - Eher fährt unser Tw 37 aus eigener Kraft von Wixhausen nach Leimen.
Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baertram« (10. Februar 2017, 16:09)


25

Mittwoch, 22. Februar 2017, 13:21

Allem Anschein nach will HEAG Mobilo jetzt zügig zur Sache gehen, denn nach einer Ausschreibung soll die gesamte Haltestellenausstattung bis zum 25.8.2017 fertiggestellt werden:

Zitat


Art und Umfang der Leistung: Herstellung, Lieferung und Montage Ausstattungselemente
Der gesamte niederflurgerechte Neubau der Haltestelle Lincoln-Siedlung ist in mehrere Lose unterteilt: Gegenstand dieser Ausschreibung ist lediglich das Ausstattung FGU/FAA/SSW !
Das Design-Konzept des Fahrgastunterstandes, der Fahrradabstellanlage und der Spritzschutzwand ist dem
Auftraggeber zur Bemusterung mit Angebotsabgabe vorzulegen.
...
Ausführungsfrist: Ausführungsbeginn (Beginn der Technische Bearbeitung) der Maßnahmen direkt nach Zuschlagserteilung (10.04.2017). Vorlage der Planunterlagen beim AG zur Prüfung am 27.04.2017 (Prüfzeit beim AG 3 Arbeitstage). Abgabe der prüffähigen statischen Berechnungen bzw. der Standsicherheitsnachweise von FGU / FAA/ SSW inklusive Fundamente an den vom Auftraggeber zu benennenden Prüfingenieur bis zum 08.05.2017.
Frühester Termin zum Beginn der Produktion auf Basis genehmigter Unterlagen 29.05.2017.
Fertigstellung der gesamten Produktion bis zum 21.07.2017.
Mehrere Montagetermine ab 24.07.2017, Fertigstellung bis 25.08.2017. Die genauen Ausführungszeiträume für die Arbeiten werden dem AN von der Bauoberleitung mit einer Vorlaufzeit von jeweils einer Woche mitgeteilt.
Beginn : 10.04.2017
Ende : 25.08.2017
Der gesamte Tiefbau muss dann entsprechend früher fertig sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (22. Februar 2017, 13:22)


26

Freitag, 24. Februar 2017, 11:24

Gleiserneuerung Heidelberger Straße

Zeitgleich mit der Ausbaumaßnahme Lincoln-Siedlung plant HEAG Mobilo anscheinend auch zwei größere Gleiserneuerungen in der Heidelberger Straße, zum einen zwischen Heinrich- und Landskronstraße, zum anderen zwischen Landskron- und Cooperstraße. Die zu beschaffenden Schienen, in der Summe rd. 4.000 m, sollen ab der 26 KW zur Lieferung bereitliegen.

27

Donnerstag, 20. April 2017, 10:00

Vom 26.6. - 16.9.2017 wird die Haltestelle Lincoln-Siedlung in der Heidelberger Str. neu gebaut.

Zitat

Die Gesamtbaumaßnahme "Barrierefreier Neubau der Haltestelle Lincoln-Siedlung und Gleiserneuerung zwischen der Hst. Landskronstraße und der Hst. Marienhöhe in Darmstadt" ist in verschiedene Abschnitte/Titel aufgeteilt. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Abschnitte/Titel:
-Streckenabschnitt zwischen Landskronstraße und Cooperstraße (Gleiserneuerung),
-Haltestellenbau (Hst. Lincoln-Siedlung)
-Tiefbauarbeiten zur Errichtung der LSA A183“
-Anpassung Fahrleitungsanlage (Mastmontage/-demontage)“
-Teifbauarbeiten e-netz“

Zitat

In den hessischen Sommerferien (04.07.-13.08.17) verkehren die Straßenbahnlinien 1, 6 - 8 der HEAG mobilo nicht. Es wird ein Schienenersatzverkehr auf der Heidelberger Straße ein-gerichtet. Nach den Sommerferien sind alle Bautätigkeiten unter Betrieb mit Sicherungspos-ten auszuführen. Der Verkehr auf der Heidelberger Straße ist während der gesamten Bauzeit in beiden Richtungen, zeitweise mit einer prov. LSA-Regelung, aufrechtzuerhalten.

28

Donnerstag, 20. April 2017, 16:54

Dann wird die Haltestelle ja wohl spätestens zum Oktober in Betrieb gehen.

Was das Thema Linie 6 angeht: Man merkt schon, dass die Haltestelle Marienhöhe, im Vergleich zu früher, deutlich stärker genutzt wird. Die Kunden kommen dort aber mehr aus dem Flüchtlingslager als dem neuen Wohnungen in der Lincolnsiedlung.

Ob das alleine einen Halt rechtfertigt wage ich zu bezweifeln. Da müsste man eher in der Innenstadt bei der einen oder anderen Haltestelle mal überlegen.

Was bei diesen ganzen SEV Geschichten allerdings auffällt ist, dass es höchste Zeit wird mal feste Haltestellen für eben diesen SEV einzurichten. Dann hätte man auch sofort bei jeder Störung, wie beispielsweise gestern, gepaart mit den Haltestelleninfos die Kunden schnell an der SEV Haltestelle ohne gefährliche Situationen zu riskieren.

Disponent

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29

Freitag, 21. April 2017, 08:26

SEV Haltestellen

Leider kann man diese Haltestellen nicht dauerhaft einrichten, da dies einen Bauantrag bedingen würde und Haltestellen nur unter bestimmten Voraussetzungen und nach festen Bestimmungen errichtet werden dürfen. Eine kurzzeitige Einrichtung bei Bauarbeiten wird im Regelfall mit einer Festlegung der Straßenverkehrsbehörde genehmigt. Fest Haltestellen, auch solche, die nicht dauerhaft im Betrieb sind, müssen tatsächlich genehmigt werden und bedürfen einer genauen Planung, Ausstattung usw..... Wir leben halt leider in Deutschland. Hätte man das vor 10 - 15 Jahren getan, hätte man vielleicht Glück gehabt und es so einrichten können.

30

Freitag, 21. April 2017, 09:59

Wieso leider? Das finde ich etwas übertrieben. Es ist kein Hexenwerk: wenn HEAG eine solche Bedarfshaltestelle einrichten will, stellt sie einen Antrag bei der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Darmstadt, welche das ihr eingeräumte Ermessen nach § 43 Abs. 3 Satz. 1 StVO pflichtgemäß ausübt. Richtschnur ihrer Abwägung ist die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs. Das Problem scheint mir dabei zu sein, dass es Straßenabschnitte geben könnte, in denen die Freihaltung des Haltestellenbereichs von parkenden Kfz problematisch ist, weil Parkraum z.B. sehr knapp ist. Eine Freihaltung für den äußerst seltenen Fall eines SEV ist wahrscheinlich unverhältnismäßig.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (21. April 2017, 10:00)


31

Freitag, 21. April 2017, 11:12

Leider kann man diese Haltestellen nicht dauerhaft einrichten

Ist ja auch nicht notwendig. Es wäre aber im Sinne der Kundenorientierung, wenn an jeder Haltestelle eine Information hinge, wo man sich hinbegeben muß, wenn keine Straßenbahn fährt. Ungeplant, nicht für Baustellen. Beispielsweise stehen die Kunden an der Landskronstraße völlig ahnungslos herum und wissen nicht, wo sie hinmüssen. Und bis sie mitbekommen haben, daß sie entweder über die Heidelberger rüber vor den Staples müssen oder über die Landskronstraße auf die andere Seite stadteinwärts, dann sind zwei Ampelumläufe rum und der SEV-Bus schon weitergefahren.

An jeder Haltestelle hängt üblicherweise ein Umgebungsplan. Also dort einfach ein Kreuz drauf "hier hält der Ersatzbus, wenn der Bahnverkehr gestört ist". Das machen z. B. die Mainzer so, siehe u. a.Plan Jägerhaus und viele andere Betriebe auch.

Wenn ich mir hingegen Plan Landskronstraße ansehe, geht aus dem Plan noch nicht mal die Anordnung der Haltestellen für den Regelverkehr (!) hervor, da ist einfach nur ein fettes "H" mitten auf die Kreuzung geklatscht. Wo bitte hält die Linie R Richtung Bahnhof?
Und daß es die Haltestelle Feldbergstraße nicht mehr gibt, scheint sich zum (eigene Aussage lt. Webseite) "führenden Mobilitätsdienstleister in Südhessen" auch noch nicht rumgesprochen zu haben... Wieviele Leute machen noch gleich Öffentlichkeitsarbeit?

Johony

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32

Freitag, 21. April 2017, 14:38

Ist es aber nicht auf der Linie 2/9 so, dass zB an der Haltestelle Herdweg entsprechend Löcher im Boden sind, in die die Ersatz-Haltstelle-Stelen gesteckt werden? Ist auch ne Art von fest eingerichtet. Sowas könnte doch auch wo anders ohne größeren Aufwand möglich sein.
Jakkeline, nich den Marzel mit die Schüppe auf'n Kopp kloppen!
________ _ _ _ _ _ _

Freundliche Grüße!

33

Freitag, 21. April 2017, 17:08

Dann soll die liebe HEAG doch mal kundenfreundlich sein und solche Haltestellen beantragen!

Derartige SEV Haltestellen gibt es ja auch mittlerweile in vielen Städten. In München hatte man sogar bei der S-Bahn einen Preis dafür bekommen.

Und aus meiner Sicht ist es nicht nur mit einem Schild getan sondern es sollte sich auch etwas in Bezug auf begehbarkeit tun!

An der Landskronstrasse kommt man sich im SEV Richtung Stadt so vor als würde man mitten im Wald an so einer Abzweig Haltestelle einsteigen! Mit Kinderwagen ist man dann so richtig blöd dran. Und wenn es noch regnet...

34

Freitag, 21. April 2017, 21:33

In Griesheim ist es zum Teil auch eine Katastrophe. Wenn ein Bauantrag gestellt werden muss, soll er gestellt werden. Wo ist das Problem? Kundenfreundlicher ist es allemal.

35

Montag, 24. April 2017, 08:38

Leider kann man diese Haltestellen nicht dauerhaft einrichten, da dies einen Bauantrag bedingen würde und Haltestellen nur unter bestimmten Voraussetzungen und nach festen Bestimmungen errichtet werden dürfen. Eine kurzzeitige Einrichtung bei Bauarbeiten wird im Regelfall mit einer Festlegung der Straßenverkehrsbehörde genehmigt. Fest Haltestellen, auch solche, die nicht dauerhaft im Betrieb sind, müssen tatsächlich genehmigt werden und bedürfen einer genauen Planung, Ausstattung usw..... Wir leben halt leider in Deutschland. Hätte man das vor 10 - 15 Jahren getan, hätte man vielleicht Glück gehabt und es so einrichten können.


Leider will man diese Haltestellen nicht dauerhaft einrichten. In Hannover gibt es sie zum Beispiel auch, und zwar sehr oft in guter Qualität. Nicht barrierefrei, aber oft mit freigehaltetenen Bordsteinflächen. Und einige davon wurden mit Neubaustrecken auch in den letzten 10 Jahren geschaffen, soweit ich weiß. Klar, alles eine Frage des Geldes. Nach Eberstadt dürften die SEV-Sommer ja irgendwann vorbei sein (hoffentlich?), da lohnt es sich dann nicht mehr.

36

Montag, 24. April 2017, 11:37

Tja das ist halt Darmstadt...

Ich hatte mit Einzug eines grünen OB damals gehofft das sich mal etwas in Bezug Verbesserung des ÖPNV merklich verändert.

Hatte letztens erst eine Unterhaltung mit einem Besucher dem es Beispielsweise seltsam vorkam, dass am Wochenende abends so früh nur alle halbe Stunde gefahren wird.

Klar man könnte sich natürlich die Frage stellen warum die Bauarbeiten am mehr oder weniger freien Gleis in Darmstadt immer so lange dauern. Gerade bei so langen Abschnitten wie zwischen Besungen und Eberstadt.

Aber selbst wenn diese schneller von Statten gehen würden, wäre es hilfreich in nicht selten vorkommenden Störungen an Strecken ohne Haltestellenersatz einen geeigneten Anlaufpunkt zu haben.