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K-Wagen

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  • »K-Wagen« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 23. November 2015, 13:52

50 Jahre U-Bahn Hannover

Zufällig im Netz entdeckt. Die U-Bahn in Hannover wird 50

Interessant finde ich den in dieser Sonderbeilage abgebildeten Prototyp, der doch sehr an unseren U2 Wagen erinnert.
Die Hannoveraner wollen ihn aus Edmonton Kanada zurückholen. In Edmonton fuhr / fährt ja auch "unser" U2 Wagen.
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

2

Montag, 23. November 2015, 14:52

Interessant finde ich den in dieser Sonderbeilage abgebildeten Prototyp, der doch sehr an unseren U2 Wagen erinnert.
Die Hannoveraner wollen ihn aus Edmonton Kanada zurückholen. In Edmonton fuhr / fährt ja auch "unser" U2 Wagen.
Der zurückzuholende Prototyp entspricht aber nicht wirklich den späteren TW6000. Um bei den Frankfurter Analogien zu bleiben, entspricht der letztlich realisierte TW6000 wagenbaulich eher einem Pt-Wagen mit der Technik des U3-Wagens.

3

Donnerstag, 25. Februar 2016, 09:43

Interessant finde ich den in dieser Sonderbeilage abgebildeten Prototyp, der doch sehr an unseren U2 Wagen erinnert.
Die Hannoveraner wollen ihn aus Edmonton Kanada zurückholen. In Edmonton fuhr / fährt ja auch "unser" U2 Wagen.
Der zurückzuholende Prototyp entspricht aber nicht wirklich den späteren TW6000. Um bei den Frankfurter Analogien zu bleiben, entspricht der letztlich realisierte TW6000 wagenbaulich eher einem Pt-Wagen mit der Technik des U3-Wagens.

Sie meinen mit dem in der Sonderbeilage abgebildeten Prototyp sicher den rot weiß lackierten TW 601. (Hier ein Link zu einem Bild in Wikipedia) https://de.wikipedia.org/wiki/TW_6000#/m…treetcar_-d.jpg Der beschäftigt mich schon eine ganze Weile aus einem ganz bestimmten Grund: Der TW 601 ist 1,50 m breit. Die nachfolgenden grünen TW 6000 Fahrzeuge der Üstra sind jedoch nur 1,40 m breit.
Die Nachfolger der TW 6000 Fahrzeuge, die sogenannten Silberpfeile (TW 2000 und TW 2500), sind im Bereich der Einstiegskante 2,45 m breit. Oben herum sind die Silberpfeile 2,65 m breit. Die ganz neuen TW 3000 Fahrzeuge wiederum sind in Höhe der Einstiegskante 2,50 m breit und ebenso wie die Silberpfeile "oben herum" 2,65 m.


Haben Sie eine Idee, warum der Prototyp für den TW 6000, der TW 601 2,50 breit war (gilt auch für den anderen Prototxp, den TW 600), der anschließend beschaffte TW 6000 jedoch nur 2,40m breit ist? An den Bahnsteigkanten der Hochbahnsteige (gab es anfänglich nur in den Tunnelstationen) kann es doch nicht liegen, denn der aktuelle TW 3000 ist im Bereich der Einstiegskante genau so wie der Prototyp wieder 2,50 m breit. Ich vermute, es liegt daran, dass das oberirdische Liniennetz damals den Einsatz von Fahrzeugen nicht zuließ, die breiter als 2,40m waren. (Die Straßenbahnen der damaligen Zeit, sogenannte Breitraumwagen waren 1,35m briet, deren Vorläufer wiederum sogar nur 2,20m. Im Begegnungsfall mit 2,50m breiten Wagen wäre es wohl zu eng geworden. Trotzdem fuhren ja die beiden 2,50m breiten Prototypen (TW 600 und TW 601) eine ganze zeitlang in Hannover. Und dabei sind sich die beiden sicher auch hin und wieder begegnet, ohne dass es "gerumst" hätte.

Und warum sind die neuen TW3000 im Bereich der Einstiegskantenhöhe rund 40 Jahre nach dem ebenso breiten Prototyp (in Höhe der Einstiegskante) wieder genau so breit wie dieser, der Silberpfeil (seit Ende der 1990er Jahre im Einsatz) aber nur 2,45 m breit? Immerhin wirkt sich das alles aus auf die Breite der Öffnung zwischen Haltestellenkante und Fahrzeug.

Und dann noch eine Frage zur Einstiegshöhe: Die TW6000-Wagen sind rund 10cm höher als die Nachfolger TW 2000 und 2500 sowie TW 6000. Erst diese neueren Fahrzeuge ermöglichen einen wirklich stufenfreien und damit wirklich barrierefreien Einstieg. Warum mussten die Hannoveraner 40 Jahre darauf warten? Hatte man bereits damals eine Höhe des Einstiegs von 80cm angepeilt, es aber nicht geschafft, entsprechend niedrige Wagen zu beschaffen und sich dann mit den 10cm höheren TW6000 Fahrzeugen abgefunden?

Charly

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4

Donnerstag, 25. Februar 2016, 13:29

Der TW 601 ist 1,50 m breit. Die nachfolgenden grünen TW 6000 Fahrzeuge der Üstra sind jedoch nur 1,40 m breit.

Sollte Hannover etwa ein Schmalspurnetz bekommen? :D

5

Sonntag, 28. Februar 2016, 14:25

Danke an Charly für die Hinweise auf die falschen Breitenangaben. Hier nochmal der Beitrag korrigiert mit immer noch derselben Frage:
Warum waren die Prototypen (TW 600 und TW 601) für die späteren Stadtbahnwagen vom Typ TW 6000 stolze 2,50m breit? Die später dann beschafften Stadtbahnwagen vom Typ TW 6000 waren dann jedoch nur 2,40m breit.
Interessant finde ich den in dieser Sonderbeilage abgebildeten Prototyp, der doch sehr an unseren U2 Wagen erinnert.
Die Hannoveraner wollen ihn aus Edmonton Kanada zurückholen. In Edmonton fuhr / fährt ja auch "unser" U2 Wagen.
Der zurückzuholende Prototyp entspricht aber nicht wirklich den späteren TW6000. Um bei den Frankfurter Analogien zu bleiben, entspricht der letztlich realisierte TW6000 wagenbaulich eher einem Pt-Wagen mit der Technik des U3-Wagens.
Sie meinen mit dem in der Sonderbeilage abgebildeten Prototyp sicher den
rot weiß lackierten TW 601. (Hier ein Link zu einem Bild in Wikipedia) https://de.wikipedia.org/wiki/TW_6000#/m…treetcar_-d.jpg
Der beschäftigt mich schon eine ganze Weile aus einem ganz bestimmten
Grund: Der TW 601 ist 2,50 m breit. Die nachfolgenden grünen TW 6000
Fahrzeuge der Üstra sind jedoch nur 2,40 m breit.

Die Nachfolger der TW 6000 Fahrzeuge, die sogenannten Silberpfeile (TW
2000 und TW 2500), sind im Bereich der Einstiegskante 2,45 m breit. Oben
herum sind die Silberpfeile 2,65 m breit. Die ganz neuen TW 3000
Fahrzeuge wiederum sind in Höhe der Einstiegskante 2,50 m breit und
ebenso wie die Silberpfeile "oben herum" 2,65 m.





Haben Sie eine Idee, warum der Prototyp für den TW 6000, der TW 601 2,50
breit war (gilt auch für den anderen Prototxp, den TW 600), der
anschließend beschaffte TW 6000 jedoch nur 2,40m breit ist? An den
Bahnsteigkanten der Hochbahnsteige (gab es anfänglich nur in den
Tunnelstationen) kann es doch nicht liegen, denn der aktuelle TW 3000
ist im Bereich der Einstiegskante genau so wie der Prototyp wieder 2,50 m
breit. Ich vermute, es liegt daran, dass das oberirdische Liniennetz
damals den Einsatz von Fahrzeugen nicht zuließ, die breiter als 2,40m
waren. (Die Straßenbahnen der damaligen Zeit, sogenannte Breitraumwagen
waren 2,35m briet, deren Vorläufer wiederum sogar nur 2,20m. Im
Begegnungsfall mit 2,50m breiten Wagen wäre es wohl zu eng geworden.
Trotzdem fuhren ja die beiden 2,50m breiten Prototypen (TW 600 und TW
601) eine ganze zeitlang in Hannover. Und dabei sind sich die beiden
sicher auch hin und wieder begegnet, ohne dass es "gerumst" hätte.



Und warum sind die neuen TW3000 im Bereich der Einstiegskantenhöhe rund
40 Jahre nach dem ebenso breiten Prototyp (in Höhe der Einstiegskante)
wieder genau so breit wie dieser, der Silberpfeil (seit Ende der 1990er
Jahre im Einsatz) aber nur 2,45 m breit? Immerhin wirkt sich das alles
aus auf die Breite der Öffnung zwischen Haltestellenkante und Fahrzeug.



Und dann noch eine Frage zur Einstiegshöhe: Die TW6000-Wagen sind rund
10cm höher als die Nachfolger TW 2000 und 2500 sowie TW 6000. Erst diese
neueren Fahrzeuge ermöglichen einen wirklich stufenfreien und damit
wirklich barrierefreien Einstieg. Warum mussten die Hannoveraner 40
Jahre darauf warten? Hatte man bereits damals eine Höhe des Einstiegs
von 80cm angepeilt, es aber nicht geschafft, entsprechend niedrige Wagen
zu beschaffen und sich dann mit den 10cm höheren TW6000 Fahrzeugen
abgefunden?