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Montag, 18. Dezember 2017, 20:12

Zweirichtungsfahrzeuge für die Wiesbadener Citybahn
Wie auf dem o.g. Link (in Beitrag #80) nachzulesen ist, setzt das Konzept der Citybahn auf Zweirichtungsfahrzeuge, die keine Wendeschleifen brauchen.
Einige Haltestellen sollen einen Mittelbahnsteig erhalten, Wendeschleifen - unterwegs und an den Endstellen - sind nicht vorgesehen.

Alle Mainzer Einrichtungsfahrzeuge (z.B. die Variobahnen) werden also auf dem Wiesbadener Netz nicht eingesetzt werden können ...
(Alle Mainz-Wiesbadener Gemeinschaftslinien, die je beide Städte miteinander verbinden bzw. verbanden, wurden stets mit Fahrzeugen beider Verkehrsgesellschaften betrieben, auch die beiden gemeinsamen Straßenbahnlinien, die es bis 1955 gab!)
LG. Harald

82

Montag, 18. Dezember 2017, 22:20

Abwarten und Tee trinken. Das ist synergiemäßig Unsinn.

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83

Dienstag, 19. Dezember 2017, 07:04

Hmm, finde ich nicht. Man kann ja durchaus verschiedene Fahrzeugtypen wählen, da man für Wiesbaden ohnehin einen ganzen Haufen neue Fahrzeuge anschaffen muss. Und man geht auch nicht davon aus, dass es in Wiesbaden bei einer Linie bleibt. Man sollte nur darauf achten, dass die neuen Fahrzeuge auch möglichst alle Mainzer Strecken befahren können.

Ob man nun die Fahrzeuge teils-teils verwendet oder einfach finanziell einen Ausgleich schafft, ist doch total egal.

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84

Dienstag, 19. Dezember 2017, 07:54

Ich vermute, man wird die Wiesbadener Fahrzeuge sowieso in den Eswe-Farben blau/orange bestellen. Da fällt dann so oder so auf, ob es ein Mainzer oder Wiedbadener Wagen ist. Mainzer/MVG-Farben kann ich mir für die CityBahn nicht vorstellen.

85

Donnerstag, 11. Januar 2018, 18:29

Auf der Informationsseite zur City Bahn wird inzwischen eifrig diskutiert. Nachdem letzte Woche die Mainzer und Wiesbadener Zeitungen über das online-Diskussionsportal berichtet haben, stieg die Anzahl der Beiträge enorm in die Höhe - jedoch auch die Anzahl der Kritiker. Hier geht es zum "Forum": https://www.dialog.citybahn-verbindet.de…kte-diskutieren.
  • Vor allem die Biebricher Allee ist ein Streitpunkt, sie sei heute schon überlastet und eine City Bahn könnte dort keine Entlastung bringen. Außerdem fürchtet man um die Aus- und Einfahrten der Einwohnerstraßen und den Baumbestand.
  • Die Theodor-Heuss-Brücke und der Umsteigepunkt am Brückenkopf werden auch als Nadelöhr angesehen - einer Ampelschaltung, die die Straßenbahn bevorzugen wird, vertraut man nicht. Und die langen Umsteigewege, die durch eine abseits des "Zeltes" gelegene Straßenbahnhaltestelle entstehen würden, werden kritisiert.
  • Erfreulich ist aber, dass durchweg eine Anbindung von Biebrich bis zum Rheinufer gefordert wird. Hier hofft man auf eine Straßenbahnanbindung des kompletten Ortskerns. Dazu wird von einigen Kommentatoren die Führung der Bahn entlang des Rheins über die Rheingaustraße gefordert, während zurzeit die Strecke entlang der Kasteler und Wiesbadener Straße am Ostbahnhof vorbei untersucht wird. Amöneburg gelte als "totes Land" ohne Fahrgastpotential, der Ostbahnhof wird eh nicht genutzt, sodass man entlang der Rheingaustraße ein viel größeres Potential sieht. Dass dort aber genauso durch "totes Land" in Form von Industrie gefahren wird und eine solche Strecke die Gesamtfahrzeit erhöhen würde, bleibt unberücksichtigt.
  • Eine weitere Rheinquerung zwischen Mainz und Wiesbaden wird zudem häufig gefordert. Oft heißt es, dass eine neue Brücke für ÖPNV/Radfahrer/Fußgänger reichen würde. In der Politik kommt das Thema zurzeit auch an, jedoch würde der Bau einer solchen neuen Brücke das Projekt der City Bahn wahrscheinlich um viele Jahre verzögern. Langfristig wäre eine weitere ÖPNV-Brücke jedoch zu begrüßen.
Ein "Verkehrsanalyst" macht auch dort und bei drehscheibe seine Idee einer weiteren Rheinbrücke zwischen Biebrich/Rheinufer und dem Mombacher Industriegebiet publik. Wen es interessiert, findet die Idee hier: https://verkehrsanalysen.wordpress.com/. Die Kosten von 40 Millionen für eine neue neue bzw. in diesem Falle zwei Brücken mag ich noch nicht glauben, außerdem dürfte die Rampe auf Biebricher Seite nicht so einfach zu gestalten sein, da dieser laut seiner Planung direkt im Ortskern beginnt. In dem Bereich steht aber u.a. die Oranier-Gedächtniskirche. Auf Mombacher Seite würde die Bahn auch erstmal zwei Kilometer durch "totes Land" fahren, sodass ich auch hier keinen Vorteil sehe. Außerdem ähnelt die Strecke, wie auch die geplante Variante, immer noch der S-Bahn-Verbindung von Wiesbaden nach Mainz. Dass die S-Bahn jedoch im Verkehr zwischen den beiden Städten eine andere Rolle spielt, als eine mögliche Straßenbahn, dürfte den meisten jedoch klar sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jäkii« (11. Januar 2018, 18:30)


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86

Donnerstag, 11. Januar 2018, 20:14

Zitat

Dass die S-Bahn jedoch im Verkehr zwischen den beiden Städten eine andere Rolle spielt, als eine mögliche Straßenbahn, dürfte den meisten jedoch klar sein.


Wieso eigentlich ??? Die S-Bahn fährt alle halbe Stunde, dazu kommt noch stündlich die RB 75 von Aschaffenburg - Darmstadt; und mit der Pünktlichkeit der Bahn ist es ähnlich bestellt wie bei RyanAir. :D
Eine weitere wesentliche Attraktivitätseinbuße besteht bei der S-Bahn darin, dass man in beiden Städten für den Zu- und Abbringeverkehr umsteigen muss, und das dauert wegen der langen Wege.

Eine Straßenbahn dürfte alle 10 Minuten fahren und wesentlich mehr Ziele bedienen.

Ein weiteres strukturelles Problem besteht darin, dass bei der Bahn die rheinland-pfälzischen Regionallinien nur Mainz, die hessischen Regionallinien nur Wiesbaden bedienen, und Mainz der Fernverkehrsknoten ist. Alternativ kann man dann auch über Frankfurt fahren, um einmal Umsteigen zu sparen. Die Lösung könnte also eine Übernahme des Karlsruher Modells sein, mit zusätzlichen Stadtbahnen auf DB-Schienen.

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87

Freitag, 12. Januar 2018, 22:53

Eine Führung via Wiesbaden Ost ist zudem dem Problem ausgesetzt, dass die HLB dort die Straße (und somit auch die Gleise der CB) gekreuzt werden müssen, also 15kV Wechselstrom mit 600(?)V Gleichstrom. Die Führung durch Kalle-Albert wird somit die bevorzugte Varante werden (war da nicht auch mal was wegen Kreuzung Bahn/Tram, dass wäre so einfach nicht mehr zulassungsfähig).

Die HLB hat definitiv vor, dort mit Oberleitung zu bauen
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und dann ist er verscholln.

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88

Freitag, 6. April 2018, 16:10

Es gibt wohl eine recht finale Streckenführung - der Merkurist berichtet davon: https://merkurist.de/wiesbaden/vorschlag…ssehen_Vel?zoom

Auf der dort beigefügten Karte ist folgende Streckenführung zu erkennen:

Hochschule Rhein/Main - Klarenthaler Str. - Ringkirche (mit Richtungsumfahrung) - Rheinstraße - Bahnhofstraße - 1. Ring - Biebricher Allee - Straße der Republik - Rathenauplatz - Stettiner Str. - Adolf-Todt-Str. (?!) - Richtungsumfahrung via Adolfsgässichen bzw. Wilhelm-Kalle-Str (?!) - Rheingaustr. - Biebricher Str. - Wiesbadener Str. - Theodor-Heuss-Brücke

89

Freitag, 6. April 2018, 22:27

Auf der dort beigefügten Karte ist folgende Streckenführung zu erkennen:

(Rathenauplatz -) Stettiner Str. - Adolf-Todt-Str. (?!) - Richtungsumfahrung via Adolfsgässchen bzw. Wilhelm-Kalle-Str (?!) (- Rheingaustr.)


Auf die Details zum Streckenverlauf in Biebrich bin ich sehr gespannt. Will man (für beide Fahrtrichtungen) eingleisig durch die Stettiner Str. ? Die Stettiner Str. ist recht eng. Eine einspurige Einbahnstraße, schmale Gehwege. Dagegen ist die untere Bergerstraße in Frankfurt ein breiter Prachtboulevard. Eine Straßenbahn auf der Stettiner Str. im Gegenverkehr mit dem IDV bei dem engen Straßenquerschnitt? Das wird im Detail sehr spannend

90

Freitag, 4. Mai 2018, 08:10

Die neusten Infos der Presse zur City-Bahn:

Kritik der FDP aus dem Taunus zur City-Bahn, deren Vorschlag sind Busse: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales…ch_18731672.htm

Die Kommentare der Mainzer Bürger aus dem online-Dialog und den zwei Infomessen sollen nun ausgewertet werden. Favorit scheint die Große Bleiche zu sein: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokal…ke_18727208.htm

Hier wird das zukünftige Straßenbild der Biebricher Allee erklärt. Sie soll auf zwei Spuren für den MIV reduziert werden. Jedoch reicht die Breite nicht durchgehend, um die City-Bahn unabhängig fahren zu lassen, sodass es wohl zu Überschneidungen kommt. Haltestellen sollen mit hochgesetzter Fahrbahn und roter Ampel für den MIV, wenn eine Bahn hält, ausgestattet werden: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales…en_18727309.htm

Dagegen protestieren die Anwohner der Biebricher Allee: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales…kt_18727580.htm

Und zum Abschluss der wohl interessanteste Artikel, in dem die Planungen für das zukünftige Busnetz beschrieben werden: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales…rn_18727583.htm

Interessant finde ich im letzten Artikel, dass die westliche Führung von 4/14 nicht berücksichtigt wird. Ich kann mir vorstellen, dass diese vielleicht in Richtung Mainzer Straße weiterfahren, um dort die 6 zu ersetzen. Außer 3 und 33 fahren in Zukunft im 10 Minuten-Takt, was woanders bereits angedeutet wurde. Woanders hieß es aber auch, dass die 9 bei einer City-Bahn-Führung über die Rheingaustraße als S-Bahn-Zubringer Wiesbaden Ost über die Kasteler Straße mit Schierstein verbinden soll - hier wird nun wieder von einer Führung über die Breslauer Straße (und dann wahrscheinlich ab Rheinufer wieder auf dem regulären Weg) gesprochen. Und ein 5 Min. Takt der 47 zur HVZ, während sonst nur im 30 Min. Takt gefahren wird? Klar, die Busse ins Gewerbegebiet sind gerade dann voll, trotzdem erscheint mir das neben dem dichten Angebot der City-Bahn als Überangebot.

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91

Freitag, 4. Mai 2018, 10:46

Hammer. "Schade um die schöne Allee".

Gegenvorschlag: einfach den Autoverkehr komplett auf der Allee verbieten. Das wird eine wirklich schöne Allee dann :thumbup: :P

92

Freitag, 4. Mai 2018, 15:33

Das Auslassen von zentraler Alstadt/Höfchen/Markt der Straßenbahn war für mich schon immer ein "Vorbeifahren am Bedarf". Zusammen mit der 68 verkehren an der Haltestelle Höfchen 17 Buslinien (hiervon drei Nachtlinien), welche einen vordringlichen Bedarf für einen Straßenbahnanschluss unterstreichen sollte. Die Ludwigstraße wird durch den alltäglichen Buskorso nicht attraktiver.

93

Freitag, 4. Mai 2018, 16:47

Der Übersichtlichkeit halber gibts einen extra Strang Citybahn in Mainz, ich plädiere deshalb dafür, dass die Moderation den vorigen Beitrag dorthin verschiebt, sonst wird die Diskussion unübersichtlich.

94

Mittwoch, 16. Mai 2018, 18:01

Man hat eine aufwändige und umfassende Broschüre zur Kosten-Nutzen-Untersuchung verfasst und veröffentlicht. Hoffentlich nimmt die Kritik der Intransparenz und undurchschaubaren Kosten von Seiten der FDP und Gegner damit ab. Jetzt hat man schwarz auf weiß, wie die Kosten entstehen und wie der Nutzen errechnet wurde. Aber auch hier werden die Gegner sicherlich neue Kritikpunkte finden und Fakten außen vor lassen.

Die Broschüre gibt es hier zum Download: https://blog.citybahn-verbindet.de/nku-b…eroeffentlicht/

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