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K-Wagen

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41

Dienstag, 28. März 2017, 17:56

Ole:

Zitat

Aber warum hat es dann Meyer in seiner Amtszeit nicht fertig gebracht, die Planungen für Niederusel abzuschließen?

"Gut Ding will Weile haben" heisst es so schön. Es ist ja nun auch nicht so, dass in Frankfurt alles besonders schnell und widerstandslos geht.
Vermutlich hat Meyer mit einer weiteren Amtszeit gerechnet, in der er das Projekt zu Ende bringen kann.
Das sein Nachfolger sich etwas bockig anstellt und alles was Meyer in die Wege geleitet hat in Frage stellt, die Amtszeit der Grünen Verkehrsdezernenten ausklammert, und nicht deren Linie weiterverfolgt, war so auch nicht abzusehen.
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

42

Dienstag, 28. März 2017, 21:42


Schlussendlich ist es doch so, dass Frankfurt über Kurz oder Lang eine Art Ringbahn braucht, wenn es so weiter wächst wie bisher, und man vermeiden will, alle Linien des S-Bahn-Netzes durch den Innenstadttunnel zu führen. Und in meinen Augen ist die RTW der erste Baustein genau dieser künftigen Ringbahn. Oder könnte es sein, wenn der BOStrab-Abschnitt im Herzen der RTW-Trasse nicht wäre.

Du machst den Fehler anzunehmen, dass diese Ringbahn eine S-Bahnstrecke wäre. Es soll aber eine Stadtbahnstrecke werden, die vorerst EBO-Strecken mit nutzt. Insbesondere am Flughafen wird man über kurz oder lang eine eigene Strecke benötigen. Als BoStrab erscheint das eher wahrscheinlich als neue EBO-Strecke.

43

Dienstag, 28. März 2017, 22:06

Es soll aber eine Stadtbahnstrecke werden, die vorerst EBO-Strecken mit nutzt.
Die Behauptung, "es" (was denn eigentlich genau?) soll eine Stadtbahnstrecke werden, ist reine Kaffeesatzleserei; kannste vergessen. Wo steht denn dazu irgend etwas?

44

Dienstag, 28. März 2017, 22:23


Wo steht denn dazu irgend etwas?

Wie wäre es den Erläuterungsbericht zu lesen? Da steht das nämlich drin.

45

Mittwoch, 29. März 2017, 00:53

@pocytac glaubt, es bräuchte eine Ringbahn um Frankfurt. Ok. Du schreibst daraufhin dies:
Du machst den Fehler anzunehmen, dass diese Ringbahn eine S-Bahnstrecke wäre. Es soll aber eine Stadtbahnstrecke werden, die vorerst EBO-Strecken mit nutzt. Insbesondere am Flughafen wird man über kurz oder lang eine eigene Strecke benötigen. Als BoStrab erscheint das eher wahrscheinlich als neue EBO-Strecke.
Ich frage, was "es" sein soll, aus dem vorgenannten folgt m.E., dass "es" die von @pocytac erwähnte Ringbahn sein soll, von der Du behauptest, sie solle eine Stadtbahnstrecke werden. Ich sage, das ist Kaffeesatzleserei, woraufhin Du behauptest, das stünde im RTW-Erläuterungsbericht. Fehlanzeige, derartiges steht nicht drin. Dort steht nur, dass die RTW mit Fahrzeugen betrieben wird, die auf den Betrieb mit 750 V ausgelegt sind, aber auch unter 15 KV fahren können.

Ich kann daraus irgendeine Festlegung für irgendwelche anderen Strecken nicht entnehmen; im Gegenteil, eine Festlegung wird gerade nicht getroffen, sondern nur ermöglicht, dass die RTW-Fahrzeuge überall fahren könnten.

baeuchle

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46

Mittwoch, 29. März 2017, 07:34

Aber warum hat es dann Meyer in seiner Amtszeit nicht fertig gebracht, die Planungen für Niederusel abzuschließen? Österling mag ein guter Sündenbock sein, aber hätte Meyer mehr Interesse gehabt, dann wäre es jetzt nicht mehr in Frage gestellt worden. Es gibt kein Schwarz und Weiß, sondern sehr viel Grau.
Das ist natürlich ein sehr gutes Argument. Wie kommt nur ein Politiker dazu, eine kontroverse Entscheidung nicht einfach selbst zu befehlen, sondern sich zu bemühen, Betroffene mitzunehmen, anzuhören, schon im Planungsprozess langsam Akzeptanz aufzubauen? Unerhört. So werden die Grünen niemals ein S21 hinkriegen!

Aber mal ernsthaft: Die Verwaltung ist langsam, das ist richtig, aber das ist nicht Majer's Schuld (wenigstens war es das nicht, solange er nicht Dezernat III hatte). Majer hat die Umfahrung Niederursel nicht zur RTW-Priorität Nummer eins gemacht, das ist richtig, aber wohl dem Umstand geschuldet, dass die RTW ohne Anbindung der Nordweststadt durchaus Sinn macht, die Anbindung der Nordweststadt ohne RTW aber nicht.

Oesterling's "Hauptsache anders" kommt auch bei der Ginnheimer Kurve zum Vorschein, wo er dagegen wettert, dass der Magistrat den Auftrag, den er ihm selbst gegeben hat, umsetzt.

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47

Mittwoch, 29. März 2017, 07:48

Spannend, dass die U1 total durcheinander kommt, wenn man da noch eine Linie reinfädelt.

Ich frag mich einfach nur, wie sie das am Zeilweg machen, wo nochmal - ohne Überwerfungsbauwerk - zwei Linien dazukommen; oder gar in Heddernheim, wo ja schon vier Linien auf nur zwei Gleisen verkehren? Wie machen die das nur? :rolleyes:

baeuchle

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48

Mittwoch, 29. März 2017, 08:20

Spannend, dass die U1 total durcheinander kommt, wenn man da noch eine Linie reinfädelt.

Ich frag mich einfach nur, wie sie das am Zeilweg machen, wo nochmal - ohne Überwerfungsbauwerk - zwei Linien dazukommen; oder gar in Heddernheim, wo ja schon vier Linien auf nur zwei Gleisen verkehren? Wie machen die das nur? :rolleyes:

Das ist in der Tat ein guter Einwand (und diesmal vollkommen ohne Sarkasmus). Ich glaube, die Argumentation geht in die folgende Richtung:
  1. Noch mehr Einfädelungen. Die U1 sei schon an der Grenze, was sie verkraften kann bzw was sinnvoll verfahrplanbar ist.
  2. (Und das ist, glaube ich, das weitaus größere Problem:) Eine niveaugleiche Ausfädelung im Tunnel ist enorm viel aufwändiger als eine unter freiem Himmel, nicht nur bezüglich des finanziellen Aufwandes. Du brauchst größere Durchrutschwege, Räumzeiten, etc. Du brauchst mehr als die Alibi-Zugsicherung, die im Dreieck Wiesenau/Zeilweg liegt. Letztlich blockiert jede Zugfahrt die Kreuzung wesentlich länger, als sie das im oberirdischen Bereich bräuchte. (Heddernheim ist dabei, zugegeben, ein spezieller Fall, weil noch mit Lichtsignalen betrieben; hier ist die Kreuzung zu den meisten Tageszeiten fahrplantechnisch gelöst, glaube ich.)

49

Mittwoch, 29. März 2017, 08:21

Wie es funktioniert ist im täglichen Betrieb zu erleben.
Auf dem zentralen Abschnitt oftmals so (stadteinwärts, HVZ ): Lange Zugpause, Pulk von Zügen (Sichtabstand incl Stau am Dornbusch), dann wieder mal längere Pause, der nächste Pulk....
Aus betrieblicher Sichtweise durchaus nachvollziehbar, dass weitere, zusätzliche Störungsquellen keine Begeisterung auslösen.

K-Wagen

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50

Mittwoch, 29. März 2017, 08:34

Die FR titelt heute "Protest gegen Regionaltangente" zu der Veranstaltung vom Montag.
In der Tat sehen die betroffenen Landwirte den Flächenverbrauch des Verknüpfungsbauwerkes in Praunheim als zu hoch an und kündigten heftigen Widerstand an, sollte die Trasse in diesem Bereich nicht neu überdacht werden.
Sie hatten ja eine Alternativ Planung mit Umsteigen vorgelegt.
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51

Mittwoch, 29. März 2017, 10:38


Fehlanzeige, derartiges steht nicht drin.

Erstens es gibt schon recht konkrete Absichten in absehbarer Zeit auch eine RTO zu bauen -> Ringbahn. Zweitens steht im Erläuterungsbericht ganz eindeutig, dass die neu zu errichtenden Abschnitt Stadtbahnstrecken seien werden. Man kann nun natürlich davon träumen, dass die RTO doch als EBO gebaut würde. Nur was bisher an Überlegungen bekannt ist, läßt darauf schließen, dass die RTO direkt an die RTW im Süden anschließt sofern sie gebaut werden sollte. D.h. von Neu Isenburg wird die RTW dann direkt in die RTO übergehen als Stadtbahn.

Zitat aus dem Erläuterungsbericht Seite 2, Abschnitt 2.1

Zitat


Aufgrund des erforderlichen Wechsels zwischen den nach unterschiedlichen Regelwerken
(EBO / BOStrab) errichteten und zu betreibenden Schienenstrecken werden für die RTW
sog. Zweisystemfahrzeuge eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um Stadtbahnfahr-
zeuge, ähnlich wie sie auch in der Stadt Frankfurt auf Stadtbahnstrecken durch die VGF
(Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main) eingesetzt werden. Die RTW-Züge
Fahrzeuge werden max. eine Länge von 100 m und eine Zugbreite von 2,65 m haben
und damit max. 750 Fahrgäste befördern können. Die Fahrzeuge werden als Stadtbahn-
fahrzeuge
hinsichtlich des Stromsystems auf den Betrieb mit 750 V ausgelegt sein. Über
einen Transformator (kurz „Trafo“ oder auch „Umspanner“ genannt) werden diese Zwei-
systemfahrzeuge aber auch die typischerweise mit 15 kV betriebenen Eisenbahnstrecken
befahren können, so dass die eingesetzten Fahrzeuge die RTW-Gesamtschienenstrecke
befahren können.


Sowie Seite 10, Abschnitt 4.1

Zitat


Bei dem Planfeststellungsabschnitt Nord bzw. den dort zu errichtenden Neubauabschnit-
ten handelt es sich um die Errichtung einer Straßenbahn im Sinne des § 4 Personenbe-
förderungsgesetz (PBefG),

52

Mittwoch, 29. März 2017, 14:46

Bei straßenbündiger Führung ist immer noch bei 75m Zugänge Schluss.
Das ist z.B. in Höchst der Fall, und vermutlich auch bei einer Weiterführung in Neu Isenburg als RTO.

Aber auch dieses sollte ausreichend sein. Natürlich sollten weitere Projekte aller Art folgen.

53

Mittwoch, 29. März 2017, 16:52

Bei straßenbündiger Führung ist immer noch bei 75m Zugänge Schluss.
Das ist z.B. in Höchst der Fall, und vermutlich auch bei einer Weiterführung in Neu Isenburg als RTO.

Das betrifft in Höchst aber ausschließlich die Leunabrücke oder nicht? Könnte es sein, dass es dazu dann eine Ausnahmegenehmigung geben kann? Hat jemand Infos dazu von den RTW-Leuten? Obwohl das Problem ja auf der Hand liegt, habe ich Herrn Valussi bei meinen Gesprächen mit ihm nie dazu befragt.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »multi« (29. März 2017, 16:53)


54

Mittwoch, 29. März 2017, 17:35

Das betrifft in Höchst aber ausschließlich die Leunabrücke oder nicht? Könnte es sein, dass es dazu dann eine Ausnahmegenehmigung geben kann? Hat jemand Infos dazu von den RTW-Leuten?
Die RTW braucht keine Ausnahmegenehmigung, weil sie auch in Höchst nicht straßenbündig, sondern auf besonderem Gleiskörper gem. § 16 Abs. 4 BOStrab geführt wird, das gilt auch für die Leunabrücke. Die ist 22,65 m breit und muss dafür natürlich "ummöbliert" werden. Zum Vergleich für die Größenverhältnisse: die Dreieichstraße in Sachsenhausen ist exakt genauso breit, auch dort hat die Straßenbahn einen besonderen Gleiskörper, der MIV drei Fahrspuren, davon eine zum Parken, und zwei Gehwege sowie ein Schrammbord zwischen Sraßenbahn und Fahrstreifen. Damit entfällt für die RTW das 75-m-Problem aus § 55 Abs. 2 BOStrab. Dem entspricht die Bahnsteiglänge von 105 m auch der Station "Leunastraße/Tor Ost"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (29. März 2017, 17:39) aus folgendem Grund: Rechtschreibung


55

Mittwoch, 29. März 2017, 20:07

Danke, @tunnelklick, dass Du hier Klarheit geschaffen hast!
Und auch in der Sache ist das doch eine erfreuliche Nachricht.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »multi« (29. März 2017, 20:07)


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Donnerstag, 30. März 2017, 12:41

Spannend, dass die U1 total durcheinander kommt, wenn man da noch eine Linie reinfädelt.

Ich frag mich einfach nur, wie sie das am Zeilweg machen, wo nochmal - ohne Überwerfungsbauwerk - zwei Linien dazukommen; oder gar in Heddernheim, wo ja schon vier Linien auf nur zwei Gleisen verkehren? Wie machen die das nur? :rolleyes:

Das ist in der Tat ein guter Einwand (und diesmal vollkommen ohne Sarkasmus). Ich glaube, die Argumentation geht in die folgende Richtung:
  1. Noch mehr Einfädelungen. Die U1 sei schon an der Grenze, was sie verkraften kann bzw was sinnvoll verfahrplanbar ist.
  2. (Und das ist, glaube ich, das weitaus größere Problem:) Eine niveaugleiche Ausfädelung im Tunnel ist enorm viel aufwändiger als eine unter freiem Himmel, nicht nur bezüglich des finanziellen Aufwandes. Du brauchst größere Durchrutschwege, Räumzeiten, etc. Du brauchst mehr als die Alibi-Zugsicherung, die im Dreieck Wiesenau/Zeilweg liegt. Letztlich blockiert jede Zugfahrt die Kreuzung wesentlich länger, als sie das im oberirdischen Bereich bräuchte. (Heddernheim ist dabei, zugegeben, ein spezieller Fall, weil noch mit Lichtsignalen betrieben; hier ist die Kreuzung zu den meisten Tageszeiten fahrplantechnisch gelöst, glaube ich.)


Hmm, ja, das sind natürlich schon Punkte. Ich will jetzt auch nicht sagen, dass das total klasse ist, das so zu machen - nur sollte man auch bedenken, dass es sich hier um 2 Züge/Stunde zusätzlich handelt. Das macht die Sache schon nochmal entspannter als 16 Züge/h, die momentan am Zeilweg inenander gefädelt werden oder eben die 24 Züge/h in Heddernheim. Dagegen erscheinen die 12 Züge/h am Nordwestzentrum echt wie ein Klacks. Allerdings ist schon richtig, dass man dieses "Gesamtkunstwerk A-Strecke" berücksichtigen sollte, da wird das nicht toller.

Ich bin auch nicht der Fan so einer Lösung, ich fand die Idee über Niederursel recht gut, wenn auch nicht die perfekte Lösung. Eine Haltestelle etwa in der Gegend Mosaikschule wäre hier noch ein -Positives an der Lösung.

Mein Favorit wäre ja noch die Lösung eines Tunnels von ca. der Gärtnerei Nagel bis zum KGV Heddernheim am Burgfeld (Karte) und eine Einfädelung von Süden (unter Abriss der WA Römerstadt) - dann könnte man auch die U9 mit der RTW ersetzen. Aber gut - das ist Spielerei.

Alternativ reißt man halt einfach die europäische Schule ab und baut wie ursprünglich geplant... Was ich auch nicht für die perfekte Lösung halte...

baeuchle

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Donnerstag, 30. März 2017, 13:15

Eine Haltestelle etwa in der Gegend Mosaikschule wäre hier noch ein -Positives an der Lösung.
Und war deswegen auch mit Recht von vorneherein Teil dieser Variante!

Zitat

Mein Favorit wäre ja noch die Lösung eines Tunnels von ca. der Gärtnerei Nagel bis zum KGV Heddernheim am Burgfeld (Karte) und eine Einfädelung von Süden (unter Abriss der WA Römerstadt)
Im Prinzip gut, aber das Argument hier ist, dass der GrünGürtel heilig™ ist.

naseweiß

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58

Donnerstag, 30. März 2017, 14:01

Hmm, ja, das sind natürlich schon Punkte. Ich will jetzt auch nicht sagen, dass das total klasse ist, das so zu machen - nur sollte man auch bedenken, dass es sich hier um 2 Züge/Stunde zusätzlich handelt. Das macht die Sache schon nochmal entspannter als 16 Züge/h, die momentan am Zeilweg inenander gefädelt werden oder eben die 24 Züge/h in Heddernheim. Dagegen erscheinen die 12 Züge/h am Nordwestzentrum echt wie ein Klacks. Allerdings ist schon richtig, dass man dieses "Gesamtkunstwerk A-Strecke" berücksichtigen sollte, da wird das nicht toller.

Bzgl. Zeilweg/Heddernheim-Vergleich. Das einfachste Netz ist ein sternförmiges Netz wie die alte A-Strecke, welche nur U1, U2, U3 hatte. Da hat man dann nur in einer Richtung in die Ein-/Ausfädelung in/aus dem zentralem Abschnitt mit der maximalen Zugzahl von 24 Zügen/h. Wenn jetzt aber Tangentiallinien wie die U9 oder RTW hinzukommen, die je Richtung einemal standeinwärts und einmal stadtauswärts die gleichen Gleise mitnutzen, wird es deutlich komplexer in Sachen Fahrplangestaltung und Verspätungsübertragung. Im Falle von Niederursel-Nordwestzentrum würde ich vor allem an die U4 denken, die dort eines Tages im 5-min-Takt (?) langfahren könnte (und z.B. die U8 und U9 ersetzte). Abgesehen von der Zugzahl würde diese auch alle drei Stammstrecken (A/B/C) befahren und so möglicherweise Verspätungen multiplizieren.

Die RTW ist schon im Bereich Flughafen-Regiobahnhof - Stadion oder auch nach Bad Homburg und Dreieich mit S-Bahnen und Regionalzügen in genug Abhängigkeiten verstrikt, sodass sie meiner Meinung nach das Stadbahn-Netz nicht auch noch belasten sollte. Andererseits sind die zwei Züge/h der RTW-Teillinie für die Stadtbahn praktisch nichts. Wenn man trotzdem ein Wendegleis in Niederursel baute, könnte sie bei Verspätungen dort vorzeitig wenden.

Gruß, naseweiß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »naseweiß« (30. März 2017, 14:05)


59

Montag, 3. April 2017, 08:35


Die RTW ist schon im Bereich Flughafen-Regiobahnhof - Stadion oder auch nach Bad Homburg und Dreieich mit S-Bahnen und Regionalzügen in genug Abhängigkeiten verstrikt, sodass sie meiner Meinung nach das Stadbahn-Netz nicht auch noch belasten sollte. Andererseits sind die zwei Züge/h der RTW-Teillinie für die Stadtbahn praktisch nichts. Wenn man trotzdem ein Wendegleis in Niederursel baute, könnte sie bei Verspätungen dort vorzeitig wenden.

Von regionaler Bedeutung ist im Norden in der Hauptsache der Uni Campus Riedberg. Fast niemand wird von Höchst kommend zum NWZ fahren, wenn vor der Haustür das MTZ existiert. Insofern ist eine direkte Anbindung des Uni Campus sehr wünschenswert.

Darkside

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60

Montag, 3. April 2017, 12:19

Von Höchst werden die zum NWZ fahren, die kein PKW haben.
Grund: Schienenverkehr wird Busverkehr bevorzugt.
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