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61

Montag, 3. April 2017, 14:43

Schienenbonus hin oder her. Den Fahrzeitunterschied sollte man aber auch nicht übersehen Höchst---MTZ derzeit mit Bus 11 Minuten. Höchst NWZ künftig via RTW ungefähr 25 Minuten.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

62

Montag, 3. April 2017, 16:25

Höchst - MTZ ist Bus + Fußweg, sofern man nicht ein Tarifgebiet mehr zahlen will. Das MTZ legt nicht so viel Wert auf ÖPNV.
Höchst - Zeil ca. 15 min, Höchst - Skyline Plaza auch rund 20 min. Daher würde den NWZ Effekt nicht zu hoch ansiedeln wollen.

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63

Dienstag, 4. April 2017, 08:07

Eine Haltestelle etwa in der Gegend Mosaikschule wäre hier noch ein -Positives an der Lösung.
Und war deswegen auch mit Recht von vorneherein Teil dieser Variante!

Zitat

Mein Favorit wäre ja noch die Lösung eines Tunnels von ca. der Gärtnerei Nagel bis zum KGV Heddernheim am Burgfeld (Karte) und eine Einfädelung von Süden (unter Abriss der WA Römerstadt)
Im Prinzip gut, aber das Argument hier ist, dass der GrünGürtel heilig™ ist.


Mh, das mit dem Grüngürtel ist natürlich an der Stelle recht schade. Zumal eine Verlängerung der U7 bis Praunheim Brücke hier auch einen Anschluss finden könnte und man wirklich ein ziemlich engmaschiges Netz bekäme. Schade. :|

64

Dienstag, 4. April 2017, 12:56

Zumal eine Verlängerung der U7 bis Praunheim Brücke hier auch einen Anschluss finden könnte und man wirklich ein ziemlich engmaschiges Netz bekäme. Schade. :|

Oberirdisch ist das eine Illusion, das wird es auf sehr lange Zeit nicht geben. Die Straße ist dafür einfach zu schmal, das Verkehrsaufkommen zu gering und der Widerstand der Anwohner zu groß - zu recht. Eher ist da ein Rückbau zur Straßenbahn möglich.

65

Donnerstag, 25. Mai 2017, 23:25

Ich habe mal im Erläuterungsbericht zur frühen Öffentlichkeitsbeteiligung herumgelesen und bin auf folgende für mich neue Information gestoßen:

Die RTW soll im Bad Homburger Bahnhof nicht mehr ans sog. Fürstengleis (Gleis 1) geführt werden. Stattdessen soll sie die Gleise 2 und 3 benutzen, die auch von der S-Bahn genutzt werden. Also kein "Kopf an Kopf" mehr mit der U2 auf Gleis 1.

"Im Bahnhof Bad Homburg v. d. Höhe wird die RTW den vorhandenen Bahnsteig an den Gleisen 2 und 3 anfahren. Hierfür sind die vorhandenen Bahnsteige zu verlängern, zur Anfahrt an die nördliche Bahnsteigkante das Gleis 316 zu ertüchtigen und mit einer Weiche an das Gleis 302 anzubinden sowie Anpassungen an der Signalisierung vorzunehmen."
Zitat aus: „Regionaltangente West. Erläuterungsbericht zur frühen Öffentlichkeitsbeteiligung im Planfeststellungsabschnitt Mitte“ (4.5.2017)
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »multi« (25. Mai 2017, 23:26)


66

Sonntag, 28. Mai 2017, 16:02

Was mag denn der Hintergrund für diese Änderung sein?
fork handles

67

Sonntag, 28. Mai 2017, 21:33

Was mag denn der Hintergrund für diese Änderung sein?

Ich tippe darauf, dass die Entscheidung für einen auf 80 cm statt 96 cm optimierten Einstieg eine wesentliche Rolle spielt. Damit schwindet stark der Vorteil eines eigenen Bahnsteigs. Kopf an Kopf mit der U2 wäre ein sehr langer Bahnsteig geworden, da auch bei der U-Bahn 2 Züge hintereinander stehen können sollen; außerdem seitliches Ausscheren, während mit dem neuen Konzept in der Mitte gewendet werden kann.
Die Bahnsteigverlängerung dürfte einen besseren Sicherheitsabstand = höhere Einfahrgeschwindigkeit bezwecken, wenn Kopf an Kopf eine RB16 steht.
Forbetter your English: What hold you from the doublestickdare of the German Lane?

68

Sonntag, 28. Mai 2017, 22:47

Korrigiert mich, aber gilt bei Einfahrt in ein (teil-)besetztes Gleis nicht immer 20? Ich glaube kaum, das man da in Homburg zwei signaltechnisch vollkommen unabhängige und vor allem auch D-Weg-setig gesicherte Hälften hinbauen wird...
"Der Mensch, der so ehrbar im Einzelnen, aber so miserabel im Ganzen ist."
Johann Wolfgang von Goethe

69

Montag, 29. Mai 2017, 02:33

Die U2 braucht 80er Einstiege. Die RTW soll 96er haben? Dann passt sie in der Tat besser zur S-Bahn.
Ich dachte schon so: Wenn man die RTW von Gleis 1 wegnimmt und die U2-Verlängerung wieder kippt, braucht man Bahnsteig 1 erst gar nicht zu bauen...
fork handles

70

Montag, 29. Mai 2017, 07:53

Korrigiert mich, aber gilt bei Einfahrt in ein (teil-)besetztes Gleis nicht immer 20? Ich glaube kaum, das man da in Homburg zwei signaltechnisch vollkommen unabhängige und vor allem auch D-Weg-setig gesicherte Hälften hinbauen wird...

OK, kann sein. Vielleicht ist der Abstand aber auch dafür momentan zu gering. Wie sind da die Vorgaben? Wären es Straßenbahnen, würden schon jetzt beide hinpassen.
Die U2 braucht 80er Einstiege. Die RTW soll 96er haben? Dann passt sie in der Tat besser zur S-Bahn.
Ich dachte schon so: Wenn man die RTW von Gleis 1 wegnimmt und die U2-Verlängerung wieder kippt, braucht man Bahnsteig 1 erst gar nicht zu bauen...

Die RTW sollte nach älterer Planung 96cm haben, man hat sich aber nun umentschieden auf 80cm. Die bestehenden Bahnsteige in HG haben 76cm, und mindestens ein Gleis wird auch so bleiben wegen RB16. "U2-Verlängerung wieder kippt" - Ist das ein realistisches Szenario?
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K-Wagen

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71

Montag, 29. Mai 2017, 08:16

JörgL:

Zitat

Korrigiert mich, aber gilt bei Einfahrt in ein (teil-)besetztes Gleis nicht immer 20?


Ich finde die alten Pläne gerade nicht mehr meine mich aber zu erinnern, dass es gar keine Gleisverbindung geben sollte, sondern die Gleise jeweils an einem Prellbock "Kopf an Kopf" endeten, nur der Bahnsteig war gemeinsam.
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72

Montag, 29. Mai 2017, 10:18

Zur U2-Verlängerung:

Es gibt einen PFB von Januar 2016. (Wie ist der Stand bzgl. Klagen dagegen?) Jedenfalls wird der PFB irgendwann rechtskräftig werden. Ich gebe den Klagen, die es möglicherweise gibt, keine Chance, das Projekt zu kippen. Und auch wenn es Probleme wegen der Finanzierung gibt: Dieses für den ÖPNV sehr wichtige Projekt wird kaum kippen! Das halte ich für sehr unwahrscheinlich.
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baeuchle

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73

Montag, 29. Mai 2017, 10:49

Eine Einfahrt auf Gleis 1 müsste immer mit 20 km/h erfolgen (auch wenn es kein besetztes Gleis ist, ist es doch eine verkürzte Einfahrt). Wenn stattdessen an Gleis 2 oder 3 gehalten wird, kann mit 40 km/h eingefahren werden, wenn das Gleis nicht schon teilweise belegt ist. Sollte es doch belegt sein, verliert man wenigstens nichts.

Edit erkennt grade noch, dass man sich somit auch nicht eine zukünftige Verknüpfung von Stadt- und Eisenbahn verbaut, wie es bei den um einen halben Meter versetzten Gleisen der vorherigen Planung der Fall gewesen wäre.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »baeuchle« (29. Mai 2017, 10:53)


K-Wagen

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74

Montag, 29. Mai 2017, 12:57

baeucle & Edit:

Zitat

Edit erkennt grade noch, dass man sich somit auch nicht eine zukünftige Verknüpfung von Stadt- und Eisenbahn verbaut, wie es bei den um einen halben Meter versetzten Gleisen der vorherigen Planung der Fall gewesen wäre.


Dann habe ich mich wohl richtig erinnert, dass keine Gleisverbindung DB <-> VGF vorgesehen war, um den U6 Wagen auf eigener Achse anliefern zu können. :(
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75

Montag, 29. Mai 2017, 16:33

Dann habe ich mich wohl richtig erinnert, dass keine Gleisverbindung DB <-> VGF vorgesehen war, um den U6 Wagen auf eigener Achse anliefern zu können. :(

Gibt ja noch das Erdbeerfeld *tröst*

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76

Montag, 29. Mai 2017, 16:55

OT ON
baeuchle:

Zitat

Gibt ja noch das Erdbeerfeld *tröst*


Stimmt :) Ist sogar näher an der STZW. Ist aber nicht EBO, folglich käme da eine V 60 mit Flachwagen die mit U6 Wagen beladen sind nicht hin. :(
OT OFF

Dennoch meint Edit, eine Gleisverbindung in HG böte die Möglichkeit der Verlängerung der U2 nach Usingen / Friedrichsdorf. Oder eine Linie, die via Ginnheimer Kurve die Innenstadt ansteuert.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »K-Wagen« (29. Mai 2017, 16:58)


baeuchle

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77

Montag, 29. Mai 2017, 22:14

Zitat

eine Gleisverbindung in HG böte die Möglichkeit der Verlängerung der U2 nach Usingen / Friedrichsdorf. Oder eine Linie, die via Ginnheimer Kurve die Innenstadt ansteuert.

Weiß nicht - nach Usingen müsste man Kopf machen. Die naheliegende Verbindung wäre aber auf der Rödelheimer Seite des U-Bahnsteiges, sodass erst nach Ausfahrt irgendwo gewendet werden müsste. Das halte ich für ein wenig abenteuerlich.

Und welche Linie soll in die f'er Innenstadt? Die RTW? Bad Homburg - F Innenstadt kann man ohne Übergang (mit U2, U9 oder S5), von Oberursel ist die U3 sinnvoller als ein Umweg über Bad Homburg.

Größeres Problem hierbei ist, dass Gonzenheim-Bad Homburg Bahnhof nur für 15'-Takt ausgelegt sein wird.

K-Wagen

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78

Montag, 29. Mai 2017, 22:56

baeuchle:

Zitat

Weiß nicht - nach Usingen müsste man Kopf machen.

Oops, da hat K-Wagen wohl auf dem Kopf gestanden. In HG verwechsle ich immer wieder die Richtungen.
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79

Dienstag, 30. Mai 2017, 08:14

In HG verwechsle ich immer wieder die Richtungen.
Ah, dann verstehe ich deine Idee.

80

Dienstag, 19. Dezember 2017, 12:46

Planfeststellung für den PFA Nord beantragt

Die RTW GmbH hat beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für den Anschnitt Nord (PfA Nord) beantragt. Das RP fungiert in dem Verfahren für die Regionaltangente auch als Anhörungsbehörde, das heißt, es bindet in dem Verfahren die Betroffenen und die Öffentlichkeit ein.

Zitat


Der Planungsabschnitt Nord umfasst im Wesentlichen folgende Maßnahmen:
  • Anpassungen an der bestehenden Infrastruktur im Bahnhof Bad Homburg,
  • Neubau einer zweigleisigen Strecke nach BOStrab vom Gewerbegebiet Praunheim bis südlich der A 66 (mit Anbindung an die Eisenbahnstrecke 3611),
  • Bau eines ca. 300 m langen Abzweigs mit Anschluss an die Bestandsgleise der Stadtbahn in Praunheim zwecks Anbindung an die bestehende Zentralwerkstatt in der Heerstraße,
  • Errichtung der neuen Haltepunkte Gewerbegebiet Praunheim, Eschborn-Ost, Carl-Sonnenschein-Siedlung / Düsseldorfer Straße,
  • Errichtung eines eigenen Haltepunktes für die RTW im Bereich der bestehenden S-Bahnstation Eschborn-Süd einschließlich baulicher Anpassungen der bestehenden Station,
  • Errichtung einer Wendeanlage mit Abstellanlage im Bereich des Haltepunkts Gewerbegebiet Praunheim,
  • Errichtung einer dreigleisigen Abstellanlage mit Betriebsgebäude und Betriebsleitzentrale im Bereich des Haltepunkts Eschborn-Ost,
  • Errichtung von Überführungsbauwerken zur Querung der A5 und der A66, der Lorscher Straße (L 3005), der Wilhelm-Fay-Straße und der Sossenheimer Straße, der Eisenbahnstrecken 3611 und 3615, des Westerbaches und des Sulzbaches,
  • Errichtung von Stützwänden um Hochspannungsmasten und im Bereich der Düsseldorfer Straße,
  • Bau der betriebsnotwendigen elektrischen, elektrotechnischen, maschinentechnischen und leit- und sicherungstechnischen Anlagen,
  • Bau der erforderlichen Entwässerungsanlagen,
  • passiver Schallschutz im Bereich der mitgenutzten und baulich unveränderten Eisenbahnstrecke 3611,
  • Anpassungen des landwirtschaftlichen Wegenetzes,
  • Sicherungen und bauliche Änderungen betroffener Ver- und Entsorgungsleitungen,
  • Landschaftspflegerische Kompensationsmaßnahmen im Rand-/Nahbereich
    der Strecke bzw. im Bereich querender Straßen sowie im weiteren Umfeld
    des Vorhabens,
  • bauzeitliche Nutzung von Flächen für die Baustelleneinrichtung, die Lagerung und als Transportwege.
Für den Abschnitt Nord werden Grundstücke in Eschborn, Frankfurt (Niederursel, Praunheim, Rödelheim, Sossenheim und Unterliederbach), Schwalbach und Sulzbach benötigt. In den betroffenen Kommunen – neben den vorgenannten sind das Bad Homburg, Oberursel und Steinbach – liegen die Pläne vom 8. Januar bis 7. Februar 2018 aus. Zudem sind sie im gleichen Zeitraum auf der RP-Website (https://rp-darmstadt.hessen.de/presse/öffentliche-bekanntmachungen, Rubrik „Verkehr) sowie im Länderportal für Umweltverträglichkeitsprüfungen (https://www.uvp-verbund.de, Rubrik „Verkehrsvorhaben“) einsehbar.
Quelle

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