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81

Dienstag, 26. Dezember 2017, 19:58

In Sossenheim wollen einige Bürger und der Ortsbeirat Änderungen an den Planungen erreichen, berichtet die Rundschau am 22.12.

Kritisch betrachtet wird die enge Führung an den Häusern und Grundstücken entlang und laut Herrn Amann von der RTW Planungsgesellschaft wird derzeit geprüft, ob durch eine Planung gemäß Boxtrab statt EBO eine andere Trassenführung (mit engerem Radius der Brücke über die A66) möglich und sinnvoll ist.

82

Montag, 8. Januar 2018, 10:31


83

Montag, 8. Januar 2018, 11:36

Im Erläuterungsbericht werden viele der in der frühen Öffentlichtkeitsbeteiligung angesprochen Punkte gar nicht beantwortet. Was soll dann so eine Veranstaltung, wenn man noch nicht einmal eine kurze Antwort dazu verfasst?

84

Montag, 8. Januar 2018, 14:10

In der Zip-Datei "Erläuterungsbericht" ist neben dem Erläuterungsbericht noch eine 40-seitige pdf-Datei "Ergebnisbericht" enthalten, die das enthält, was Du vermisst.

85

Montag, 8. Januar 2018, 14:28

In der Zip-Datei "Erläuterungsbericht" ist neben dem Erläuterungsbericht noch eine 40-seitige pdf-Datei "Ergebnisbericht" enthalten, die das enthält, was Du vermisst.

Nein, ich habe mir dieses Dokument ja bereits angeschaut. Da werden etliche Punkte nicht abgearbeitet.

86

Montag, 8. Januar 2018, 16:08

Um es zu konkretisieren, fehlt mir eine sinnvolle Begründung weshalb man eine BoStrab-Strecke mit 15kV plant, die über eine direkte Verbindung mit der Stadtbahn verfügt, und das ganze noch nicht einmal für begründungsnotwendig erachtet. Diese Strecke wird mindestens die nächsten 50 Jahre genutzt werden, die Vorortstraßenbahnen nach Oberursel und Bad Homburg sind auch schon über 100 Jahre alt. Weshalb will man hier eine inkompatible Strecke bauen, die nur von teuren Spezialfahrzeugen befahren werden kann, wenn es auch anders ginge. Das sollte wenigstens deutlich herausgearbeitet werden. Alle anderen Dinge werden doch auch behandelt.

P.S. Wie in der Presse zu lesen war, wird mittlerweile im PfA Mitte fast komplett mit BoStrab geplant, da wird die Frage weshalb 15kV immer virulenter.

Darkside

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87

Montag, 8. Januar 2018, 16:15

Bei 15kV AC braucht man weniger Einspeisepunkte als bei 600 V DC.

88

Montag, 8. Januar 2018, 16:41

Bei 15kV AC braucht man weniger Einspeisepunkte als bei 600 V DC.

Das ist eine Trivialität!
Die kurzfristigen Auswirkungen dieser Entscheidung
  • Es wird die Linie 2 ins Erdbeerfeld geführt. Konkrete Anhaltspunkte wie es mit der Linie 2 weitergehen soll sind unbekannt.
  • Wie realistisch ist zeitnah eine Fortführung der Linie 2? Oder bleibt es bei diesem Provisorium wie so oft im Frankfurter Netz?
  • Die U6 wird nicht an Eschborn Süd geführt. Wie wirkt sich das auf das Fahrgastaufkommen aus?
  • Die RTW soll nun in Höchst möglicherweise als BoStrab gebaut werden. Wie wird Bad Soden dann angebunden? Wie wirkt sich das auf die Linienführung der Linie 2 aus, und wäre es in diesem Fall nicht sinnvoller die U6 oder eine mit Frankfurter Stadtbahntriebwagen betriebene Linie bis nach Höchst zu führen?
  • Die langfristigen Folgen lassen sich kaum prognostizieren, aber die U3 nach Oberursel verfügt über ähnliche Abstände zwischen den Haltestellen und das funktioniert auch. Mir erscheint die Argumentation für 15kV nicht stichhaltig, wenn man die Vorortstraßenbahnen betrachtet.

Darkside

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89

Montag, 8. Januar 2018, 17:40

Bad Soden wird so angebunden wie es jetzt schon angebunden ist.

Der Endpunkt in der Pampa als Dauerzustand ist wirklich zu befürchten - deswegen mein letzter Aprilscherz dazu....

90

Montag, 8. Januar 2018, 19:23

Bad Soden wird so angebunden wie es jetzt schon angebunden ist.

Wie soll das der Fall sein, wenn Sodener Bahn zu einer BoStrab-Strecke umgebaut wird? Mit den Lints der HLB kann man dann Bad Soden nicht mehr anfahren.

Darkside

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91

Montag, 8. Januar 2018, 19:43

Dem Essen ist es egal ob es in einer Papiertüte steckt oder in einer Plastikbox.

Weiterhin Pendelverkehr Höchst - Bad Soden mit Fahrzeugen die Zulassung für die Streckenabschnitte haben.

92

Montag, 8. Januar 2018, 20:10

Wie soll das der Fall sein, wenn Sodener Bahn zu einer BoStrab-Strecke umgebaut wird? Mit den Lints der HLB kann man dann Bad Soden nicht mehr anfahren.

Gibt es dazu mehr als Gedankenspiele?
Ich frage mich dabei immer noch, warum die DB ihre Strecke verkaufen und das EBA der Freistellung einer im Linienbetrieb befindlichen Bahnstrecke zustimmen sollte. Die DB nutzt die Strecke regelmäßig, um bei Störungen S-Bahnen aus Soden zu holen. (Z.B. wenn die Strecke nach Niehö durch einen liegengebliebenen Zug blockiert ist)
Dürfte das EBA die Strecke überhaupt freistellen?

Zitat von »AEG §23«

[...]die Freistellung von den Bahnbetriebszwecken fest, wenn kein Verkehrsbedürfnis mehr besteht und langfristig eine Nutzung der Infrastruktur im Rahmen der Zweckbestimmung nicht mehr zu erwarten ist.

Die HLB befährt die Strecke im Linienverkehr, die DB nutzt sie für Umleitungen, schon die erste Bedingung, dass aktuell kein Verkehrsbedürfnis besteht, ist also nicht erfüllt.
Es ist sogar unmittelbar wieder eine Nutzung mit Schienenfahrzeugen vorgesehen, wie hier im Forum schon zu lesen ist, bestehen erhebliche Bedenken an der Sinnhaftigkeit die RTW als Mischung aus EBO und BoStrab zu bauen. Bei weiter steigender Einwohnerzahl im Norden und Westen von Frankfurt wird auch der Bedarf weiter steigen. Eine Strecke nach EBO ist leistungsfähiger als eine nach BoStrab. Ob langfristig keine Nutzung im Rahmen der Zweckbestimmung mehr in Frage kommt, ist also zumindest nicht vollständig ausgeschlossen.
Auf welcher rechtlichen Grundlage sollte das EBA eine Freistellung erteilen?

93

Montag, 8. Januar 2018, 21:45

Von "Freistellung" der Strecke von Bahnbetriebszwecke war m.W. nie die Rede, das hieße, sie als Schienenverkehrsweg zu entwidmen, sie planungsrechtlich einem anderen Nutzungszweck zuzuführen (Straße, Acker, Siedlungsfläche); ich glaube darum gehts nicht. Wer Eigentümer der Infrastruktur ist, ist dagegen eine ganz andere Frage. Es gibt bundeseigene Infrastruktur, die von Bundeseisenbahnen nicht genutzt wird, aber DB Netz bleibt weiterhin verantwortlich. Die Umwandlung in eine BOStrab-Infrastruktur hieße nicht Freistellung, hieße nur, sie in eine nicht-bundeseigene Infrastruktur umzuwandeln. Ob sie aber dann auch noch DB Netz gehört, wäre die Frage (ehe nicht, denke ich).

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (8. Januar 2018, 21:50)


94

Montag, 8. Januar 2018, 22:11

Von "Freistellung" der Strecke von Bahnbetriebszwecke war m.W. nie die Rede, das hieße, sie als Schienenverkehrsweg zu entwidmen, sie planungsrechtlich einem anderen Nutzungszweck zuzuführen (Straße, Acker, Siedlungsfläche); ich glaube darum gehts nicht. Wer Eigentümer der Infrastruktur ist, ist dagegen eine ganz andere Frage. Es gibt bundeseigene Infrastruktur, die von Bundeseisenbahnen nicht genutzt wird, aber DB Netz bleibt weiterhin verantwortlich. Die Umwandlung in eine BOStrab-Infrastruktur hieße nicht Freistellung, hieße nur, sie in eine nicht-bundeseigene Infrastruktur umzuwandeln. Ob sie aber dann auch noch DB Netz gehört, wäre die Frage (ehe nicht, denke ich).


Mal abgesehen davon, daß es solche Änderungen auch in jüngerer Zeit gegeben hat. Siehe Alsternordbahn zwischen Garstedt und Norderstedt, Umwidmung von EBO auf BOStrab.

95

Dienstag, 9. Januar 2018, 08:32

Das nutzt aber nichts, solange es Streckenteile gibt, die der EBO unterliegen. Will sagen, den Fahrzeugen ist es egal, ob sie 10 km oder nur 100 m unter EBO fahren, die Zulassung brauchen sie dafür. Eschborn dürfte wohl nicht unter BOSTRAB fallen.

Ich gehe mal davon aus, das das Erdbeerfeld über kurz oder lang zugebaut wird. Aber der Abschluss U6/RTW wird wohl "Unvollendet " bleiben, egal wo genau das Streckenende hinkommen wird.

96

Dienstag, 9. Januar 2018, 10:02


Gibt es dazu mehr als Gedankenspiele?

Die Presseberichte sind bekannt? Über mehr Informationen verfüge ich auch nicht.

Was mich mehr interessiert, was wird aus der Linie 2 (Erdbeerfeld Praunheim ist keine sinnvolle Lösung) und weshalb kommt eine Fortführung der U6 nach Eschborn Süd nicht in Frage? Im Gegensatz zu den Planspielen die U6 nach Steinbach zu führen, ist bei der Verbindung nach Eschborn Süd die Auslastung deutlich höher.

97

Dienstag, 9. Januar 2018, 10:06

Das nutzt aber nichts, solange es Streckenteile gibt, die der EBO unterliegen. Will sagen, den Fahrzeugen ist es egal, ob sie 10 km oder nur 100 m unter EBO fahren, die Zulassung brauchen sie dafür. Eschborn dürfte wohl nicht unter BOSTRAB fallen.

Der Abschnitt Eschborn bis zu Sodener Bahn soll komplett nach BoStrab gebaut werden. Direkt nach dem Abzweig von der Homburger Bahn soll auf BoStrab gewechselt werden. D.h. Züge von Praunheim bis Sossenheim fahren durchgehend auf einer BoStrab-Strecke. Nur will man hier 15kV Oberleitungen nutzen und damit das zu einer Strecke machen, die von nichts anderem als RTW-Fahrzeugen genutzt werden kann. Was soll das?

98

Dienstag, 9. Januar 2018, 10:28

Ich gehe mal davon aus, das das Erdbeerfeld über kurz oder lang zugebaut wird. Aber der Abschluss U6/RTW wird wohl "Unvollendet " bleiben, egal wo genau das Streckenende hinkommen wird.

Will die Stadt Frankfurt nicht unbedingt und auf Teufel komm' raus eine neue Trabantenstadt einen neuen "Stadtteil" ganz in der Nähe schaffen? …

Nur will man hier 15kV Oberleitungen nutzen und damit das zu einer Strecke machen, die von nichts anderem als RTW-Fahrzeugen genutzt werden kann. Was soll das?

Nicht aufregen! Nur wundern!
Anderes hilft bei dieser Planung nicht.

99

Dienstag, 9. Januar 2018, 11:05

Momentan ist mir zuviel unklar. 15 kV macht für mich nur Sinn in Kombination EBO (aber auch nur bei entsprechenden Profil sowie Nutzung Höchst - Bad Soden ). Ansonsten kann es komplett BOSTRAB und 600V /750V DC westlich des Mains sein, wenn auch mit totaler Entkopplung zur EBO in Höchst und Bad Soden!


100

Dienstag, 9. Januar 2018, 11:12

Von "Freistellung" der Strecke von Bahnbetriebszwecke war m.W. nie die Rede, das hieße, sie als Schienenverkehrsweg zu entwidmen

Aktuell ist sie nach AEG gewidmet, das AEG gilt aber nur bei EBO.

Einzige Vorteil der Umstellung wäre, dass nach Bad Soden nicht mehr unter Strom gedieselt würde.

Auch wenn ich normal absolut kein Fan der FDP bin, zur RTW würde ich sie mal frei zitieren: Lieber gar nicht gebaut, als falsch gebaut. Komplett EBO und Integration ins S-Bahnnetz mit Ausblick auf eine RTO ergänzt zu einem S-Bahn-Ring nach Berliner Vorbild. Bei Störungen die Möglichkeit zu haben, Fern- und Güterverkehr darüber abzuwicklen oder umgekehrt die Bestandsstrecken für Umleitungen von RTW-Zügen zu nutzen, oder es bleiben lassen. Eine halbherzige Insel, die nur den aktuellen Bedarf abdeckt, aber keine Zukunftssicherheit bietet, ist sinnlos. Wer weiß wie in 100 Jahren die Fahrbeziehungen benötigt werden und welche Kapazitäten?

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