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Donnerstag, 9. März 2017, 09:53

Auch interessant: gibts künftig Brennstoffzellen-Triebfahrzeuge?

Der RMV braucht Hilfe und will sich kundige Beratung ins Haus holen. Im Rahmen eines "Interessbekundungsverfahrens" konnte man das hier lesen:

Zitat

Art und Umfang des Auftragsgegenstandes :
Im Rahmen der anstehenden Neuvergabe von Teilen des Taunusnetzes (RMV-Linien 11, 12, 15 (nicht-elektrifizierter Teil) und 16) durch die Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV GmbH) ist vorgesehen, eine Einsatzmöglichkeit für Brennstoffzellen-Triebfahrzeuge zu schaffen. Die Beschaffung der Fahrzeuge wird zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen eines Vergabeverfahrens über die Auftraggeberin, die Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH (fahma), eine 100%ige Tochtergesellschaft der RMV GmbH, erfolgen. Zur Vorbereitung und Begleitung dieses komplexen Vergabeverfahrens benötigt die fahma Unterstützung in Form von qualifizierter technischer Beratung sowie durch die Übernahme von Teilen der Projektkoordination.

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Unterstützung des AG bei der Adaption eines bereits bestehenden Beschaffungs- und Bereitstellungsmodells hinsichtlich der Belange des vorliegenden Netzes sowie der Struktur des RMV und der fahma. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes „Verfügbarkeitsmodell“, bei dem der Fahrzeughersteller auch die Verantwortung für die Instandhaltung und die Betankung der Fahrzeuge (Verfügbarkeit der Betankungsinfrastruktur sowie des Wasserstoffs) trägt.

Es sind insbesondere folgende Leistungen zu erbringen:
Vorarbeiten: Berücksichtigung betrieblicher Aspekte, der besonderen Aspekte der Wasserstofftechnologie, Erstellung der Wertungssystematik, Erstellung eines Wirtschaftlichkeitsvergleich zum Einsatz von Dieselfahrzeugen.
Unterstützung des Auftraggebers: Projektmanagement, Teilnahme Abstimmungsgespräche, Überwachung des Terminplans, Protokollführung, Vorbereiten von Statuspräsentationen. Erstellung/Anpassung von Vergabeunterlagen, Anlagen und Verträgen (technische Aspekte), Unterstützung des Auftraggebers im Vergabeverfahren.

Zeitraum der Ausführung :
Die Leistungserbringung hat unmittelbar nach Zuschlagserteilung, vsl. zu Beginn des Q 2/2017 über einen Zeitraum von ca. zwei Jahren zu erfolgen. Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Beschluss des Aufsichtsrates über die Beschaffung von Brennstoffzellen-Triebfahrzeugen erst im Juni 2017 erfolgen wird. Im Falle eines negativen Beschlusses ist der Auftraggeber berechtigt, die Projektbearbeitung einzustellen.

2

Donnerstag, 9. März 2017, 10:12

Wenn die Planungen rund um die RTW so weiterlaufen wird das Thema Brennstoffzelle im Rhein-Main-Gebiet sich bald überlebt haben. Denn das lohnt sich nur, wenn die Fahrzeuge in Höchst (IPH) betankt werden können. Sonst muss umständlich noch von dort der Wasserstoff transportiert werden.

3

Donnerstag, 9. März 2017, 11:28

Ich weiß zwar nicht viel von Brennstoffzellen, aber was hat das erstens mit der RTW zu tun und woher, zweitens, weißt Du, was sich lohnt und was nicht? Wasserstofftankstellen sind kein Hexenwerk und Brennstoffzellen-Kfz fahren auch nicht in den Industriepark Höchst zum Tanken.

Charly

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4

Donnerstag, 9. März 2017, 11:56

Im Zusammenhang mit der RTW war nie die Rede von Brennstoffzellen. Solche Überlegungen gibt es im Hinblick auf eine eventuelle, betriebsübergreifende Beschaffung einer größeren Anzahl von Wasserstoffbussen, um deren Anschaffungskosten senken zu können.

MdE

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5

Donnerstag, 9. März 2017, 12:35

Die Absicht besteht schon eine Weile: [Presseschau] Mit der Brennstoffzelle in den Taunus.

Mods: Kann vielleicht an den Thread angehängt werden? :)

6

Donnerstag, 9. März 2017, 12:52

Ich weiß zwar nicht viel von Brennstoffzellen, aber was hat das erstens mit der RTW zu tun und woher, zweitens, weißt Du, was sich lohnt und was nicht? Wasserstofftankstellen sind kein Hexenwerk und Brennstoffzellen-Kfz fahren auch nicht in den Industriepark Höchst zum Tanken.

In den ersten Medienberichten wurde explizit erwähnt, dass die Wasserstofftankstelle in der Nähe des IPHs zu errichten sei, weil dadurch Kosten reduziert werden können. Wasserstoff fällt im IPH als "Abfall" an, und es gibt eine PKW-Tankstelle. Z.B. betreibt der IPH selbst PKWs mit Brennstoffzelle. Die HLB will die Brennstoffzellentriebwagen kaufen und betreiben. Bisher ist das so, dass die Fahrzeuge der HLB (Königstein, Bad Soden, Brandoberndorf) im Umlauf auch in Höchst vorbeikommen. Damit könnte es vorbei sein, wenn die RTW weiterausgebaut wird. Denn es gibt zumindest Planungen die Strecke nach Bad Soden als Teil der RTW zu betreiben. Es gab da ein Interview von Herrn Valussi in dem das anklang. Ferner gibt es Bestrebungen die Strecke nach Königstein zu elektrifizieren.

baeuchle

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7

Donnerstag, 9. März 2017, 16:20

Aber über den BOStrab-Abschnitt dürften diese Fahrzeuge dann doch eh nicht fahren, sodass RS für die HLB-Fz egal ist, ob die RTW fährt oder nicht.

8

Donnerstag, 9. März 2017, 21:37

Vor allem ist es deshalb egal, weil man von Bad Soden sowieso nicht weiterkommt. Wenn also der Ast nach Bad Soden von der RTW übernommen wird, können die Brandoberndorfer Züge genauso gut oder schlecht nach Höchst kommen wie bisher. Mit der Elektrifizierung nach Usingen werden das außerdem weniger betroffene Züge.
Forbetter your English: What hold you from the doublestickdare of the German Lane?

9

Donnerstag, 9. März 2017, 22:09

Aber über den BOStrab-Abschnitt dürften diese Fahrzeuge dann doch eh nicht fahren, sodass RS für die HLB-Fz egal ist, ob die RTW fährt oder nicht.

Es geht nicht um Brennstoffzellenzüge auf der RTW selbst, sondern wie die RTW sich auf den Zugverkehr auf diesen drei Strecken auswirken wird. Die erste Strecke könnte im Rahmen der RTW umgestellt werden, die zweite in eine S-Bahn umgestellt werden und dann bliebe vorerst nur die Streck nach Königstein sicher erhalten bzw. es gäbe nur einen relativ kurzfristigen sicheren Betrieb auf den Strecken, bis man die Triebwagen nicht mehr benötigt. Wir werden sehen.

10

Donnerstag, 9. März 2017, 22:30

Laut der Ausschreibung kauft die fahma die Fahrzeuge, nicht die HLB. Betreiben kann sie dann wer auch immer. Wie lange läuft denn der Vertrag auf der Taunusbahn?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »speedy96« (9. März 2017, 22:32)


11

Donnerstag, 9. März 2017, 22:44

Wie lange läuft denn der Vertrag auf der Taunusbahn?

Laut Vergabekalender SPNV (PDF) ist das Vertragsende im Teilnetz Taunus der 14.12.2019.

12

Donnerstag, 11. Mai 2017, 22:46

Wie lange läuft denn der Vertrag auf der Taunusbahn?

Laut Vergabekalender SPNV (PDF) ist das Vertragsende im Teilnetz Taunus der 14.12.2019.

Sieht so aus, als bleibt das Teilnetz noch drei weitere Jahre bei der HLB: LINK -> Neuvergabe dann erst zum Fahrplanwechsel 2022. Entsprechend wird auch die Elektrifizierung bis Usingen noch etwas dauern...