Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Frankfurter Nahverkehrsforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

101

Samstag, 12. August 2017, 18:15

Klingt plausibel: wenn's nichts zu stopfen gibt, braucht man auch keine Stopfmaschine. Aber wann wäre denn der erste Stopftermin gewesen?

Charly

FNF-VIP

Beiträge: 11 623

Wohnort: Over the rainbow

Beruf: Customer adviser

  • Nachricht senden

102

Samstag, 12. August 2017, 20:00

Wenn du weder drüber reden willst noch Dinge präzisieren willst, warum schreibst du das dann überhaupt hier rein? Kindergartenverhalten ist es, Andeutungen zu machen, dann aber "Ätschi-Bätschi, ich weiß mehr als ihr" zu rufen.
Ist doch mal wieder typisch für unsere "Alles-muss-dokumentierbar-oder-zumindest-belegbar-sein-Fraktion". Das gleiche Problem hatte ich doch auch schon einmal? Nur um es klarzustellen, wir sind hier nicht in der Uni, sondern in einem Nahverkehrsforum. Da kann man mitunter Dinge erfahren haben, die zwar Fakt sind, aber nicht offiziell mit Quellenangabe verbreitet werden können oder dürfen, um den Informanden nicht bloßzustellen. Sei es, um diesen gegenüber den möglichen Repressionen seines Arbeitgebers zu schützen, sei es, um ihn vor (Ich meine nein). Repressionen durch Dritte zu bewahren. Ich wüsste nicht, was daran unlauter sein sollte. Sollte man wg. diverser Rücksichtnahmen auf Interessen Dritter wirklich auf derartige Informationen verzichten müssen, nur weil einige User glauben auf belegbaren Quellen bestehen zu müssen? Ich meine nein.

Ansonsten würde dieses Forum m.E. erheblich an Aktualiität und sehr wahrscheinlich auch an Aktualität verlieren. Tragt bitte der Tatsache Rechnung, dass User, die bei Nahverkehrsbetrieben beschäftigt sind in ihren Arbeitsverträgen Klauseln unterschreiben mussten, die es untersagen Interna nach außen zu tragen, egal in welcher Form, ob nun mündlich oder über Internet. Unbenommen davon möchten lediglich "Fake-News" NEUER User sein, die sich mit derlei Meldungen evtl. einen guten Einstand verschaffen möchten, um ich gleich am Anfang ein gewisses Renomme zu verschaffen. Unsere durchschnittliche, menschliche Intellgenz sollte aber ausreichen, solche durchsichtigen Manöver zu erkennen und dementsprechend zu reagieren. Sollte das nicht der Fall sein, müsste in der Evolution der Menschheit irgendetwas schief gelaufen sein, oder?

103

Samstag, 12. August 2017, 20:11

Danke @Charly! Ich habe den Vorteil, nicht an ein Unternehmen oder eine Behörde, die mit der Baumaßnahme zu tun hat, gebunden zu sein. Ich kann also schreiben, was ich will und bin niemandem Rechenschaft schuldig, warum ich das kommuniziere.
Die Personen, von denen ich meine Information bekomme hingegen könnten genau die von dir genannten Konsequenzen spüren, weil sie "an der Pressestelle vorbei" was sagen. Deshalb erfährt von mir keiner irgendwelche Namen oder Positionen, sondern nur die Daten, die ich im Laufe der Zeit bekomme. Leider geht daraus nicht die Antwort auf die Frage von @tunnelklick hervor, wann der erste Stopftermin hätte sein sollen. Ich hatte nur erfahren, daß nächste Woche der zweite Anlauf ist. Diese Info bekam ich vor rund zwei Wochen. Da diese Maschinen auch nicht an jeder Ecke unbenutzt stehen, wird zwischen den Terminen eine entsprechende Zeit verstrichen sein. Das ist allerdings in der Tat spekulativ. ;-)
Proper preparation prevents p*ss poor performance 8)

104

Samstag, 12. August 2017, 22:15

Auf den Satz "Momentaner Verspätungsstand: 2 Monate", der recht unvermittelt da stand, war meine Frage, wer das sagt. Mir hätte eigentlich gereicht, "ein am Bau Beteiligter" oder "ein Insider" oder "hab ich im Autoradio gehört", so was kann ich schon selbst einordnen. Natürlich muss man nicht alles belegen, andererseits wird auch viel Blech geschrieben und objektiv Falsches. Deshalb darf ich ja mal fragen, oder?

baeuchle

FNF-VIP

Beiträge: 2 692

Wohnort: documenta Stadt

Beruf: Ampelperson

  • Nachricht senden

105

Samstag, 12. August 2017, 22:23

Wenn du weder drüber reden willst noch Dinge präzisieren willst, warum schreibst du das dann überhaupt hier rein? Kindergartenverhalten ist es, Andeutungen zu machen, dann aber "Ätschi-Bätschi, ich weiß mehr als ihr" zu rufen.
Ist doch mal wieder typisch für unsere "Alles-muss-dokumentierbar-oder-zumindest-belegbar-sein-Fraktion". Das gleiche Problem hatte ich doch auch schon einmal? Nur um es klarzustellen, wir sind hier nicht in der Uni, sondern in einem Nahverkehrsforum. Da kann man mitunter Dinge erfahren haben, die zwar Fakt sind, aber nicht offiziell mit Quellenangabe verbreitet werden können oder dürfen, um den Informanden nicht bloßzustellen.

Was wir auch schonmal hatten, @Charly, ist, dass sich User auf den Schlips getreten fühlen und dann nicht lesen, aus welchem Kontext sie eigentlich gerade zitieren. Meine von dir zitierte Kritik an @Colaholiker bezog sich nicht auf die Nicht-Nennung seiner Quellen. Sondern darauf, wie er auf Nachfragen reagiert. "Ich werde hier mit Sicherheit nicht nennen, wer den whistleblower spielt" kann man natürlich sagen, aber das kommt dann halt anders an als "Das habe ich aus einer Quelle, die ich nicht preisgeben darf". (Man kann natürlich die Originalinfo schon als aus vertraulicher Quelle stammend darstellen, weil man mit der Erfahrung aus dem Forum wissen sollte, dass auf ein "Verspätungsstand: 2 Monate" Nachfragen kommen werden – sollten!)

Nun kommt auf den Verweis auf oberrad.net eine völlig berechtigte Nachfrage von @tunnelklick, der der ursprünglichen Argumentation nicht folgen kann. Hierauf kann man natürlich antworten, dass es einem "persönlich ehrlich gesagt ziemlich egal" ist, ob andere Leute einem glauben oder nicht. Man könnte aber auch versuchen, den scheinbaren Widerspruch aufzuklären. (Das ginge z.B., indem man sagt "ja, scheint so, aber folgendes hast du nicht bedacht: …", oder "mmh, da muss ich bei Gelegenheit nochmal nachfragen".)

Und das habe ich kritisiert. Nicht die Verwendung einer nicht näher genannten anonymen Quelle, sondern, dass bei der kleinsten Nachfrage ein beleidigtes "mir egal ob du mir glaubst" und ein "ich servier euch doch nicht alles auf dem Silbertablett" kommt. Wie gesagt, darf man machen, aber dann isses halt Kacke.

106

Samstag, 12. August 2017, 23:35

Ich könnte ganze Teile meines Körpers verwetten, daß selbst wenn ich die von @baeuchle als so viel besser propagierte Formulierung genutzt hätte, nichts anderes an Reaktionen gekommen wäre.

Zitat

weil man mit der Erfahrung aus dem Forum wissen sollte, dass auf ein "Verspätungsstand: 2 Monate" Nachfragen kommen werden
Naja, nach der Erfahrung mit Bratengeier sollte die Nachfrage wohl eher "wie, die Baustelle läuft schon seit April, und es sind erst zwei Monate?" lauten. ^^

Man kann sich natürlich auch einen Wolf schreiben und was weiß ich was für ausgefeilte Formulierungen verwenden, wenn ich aber den ganzen Tag unterwegs bin (und das bin ich momentan acht von sieben Tagen die Woche), bin ich meistnes nur über Tapatalk hier drin, was man erstens an den fehlenden Zitaten (ja, ich sitze gerade ausnahmsweise mal an meinem PC) und zweitens an den kurz gefaßten Antworten merkt. In diesem winzigen Fensterchen ist einfach kein Platz zum Formulieren.

Wirklich nachfragen bei den Machern von oberrad.net könnte ich übrigens nur auf offiziellem Kontaktwege, die sind mir nämlich nicht persönlich bekannt.

Und ich beende dieses Thema mal mit etwas, was ich gerade von Dir in leicht abgewandelter Form gelernt habe Man darf anderne Leuten versuchen, seinen Stil aufzuzwingen, aber dann isses halt kacke. Men Leben ist zu kurz, um lange an Formulierungen rumzubasteln, ich bastele dann lieber an anderen Dingen.
Proper preparation prevents p*ss poor performance 8)

baeuchle

FNF-VIP

Beiträge: 2 692

Wohnort: documenta Stadt

Beruf: Ampelperson

  • Nachricht senden

107

Sonntag, 13. August 2017, 08:31

Ich wollte grade noch was dazu sagen, habe mich dann aber bemüht, das selbst erst zu tun: Nochmal alles lesen und versuchen, wohlwollend zu verstehen, was andere gemeint haben könnten und wie sie meine Aussagen eventuell anders aufgefasst haben könnten, als ich sie gemeint habe.

Mein Ergebnis: Entschuldigung, dass ich gleich am Anfang nicht nur das gefragt habe, was ich in Erfahrung bringen wollte, sondern auch undeutlich einen Beitrag kritisieren wollte, den ich als sehr aggressiv empfand.

Was ich in #99 und #105 in meinem eigenen Stil sagen wollte, war "Schrei doch nicht gleich so beleidigt rum", oder vielleicht auch "Sei doch nicht so aggressiv". Nun wollte ich diese Grundgedanken mit spezifischen Kritikpunkten und konstruktiven Vorschlägen untermauern, weil das eben mein Stil ist. Scheinbar gibt es aber Menschen in diesem Thread, die mir ihren Stil aufzwingen wollen. ;)

108

Mittwoch, 23. August 2017, 14:46

Rechnen wir einfach mal hoch: nächste Woche (KW 33) wird geschottert und gestopft. Übernächste Woche (KW 34) wird dann der Bereich der Gleise und südlich davon asphaltiert, zum Ende der Woche wird dann die Anliegerspur nach Süden verschwenkt. Die folgende Woche (KW 35) wird die alte Anliegerspur abgebrochen, woraufhin dort erst mal tief gegraben wird. (ca eineinhalb Wochen). Dann vier Wochen Leitungsbau auf der Seite, Gestaltung der neuen Bordsteinkante, und bis das Loch wieder zu und Asphalt drauf ist vergehen noch mal zwei bis drei Wochen. Und schon isses November.
Jetzt haben wir Mitte der 34. KW: die Gleise liegen in beide Richtungen bis Hansenweg, geschweißt, gestopft, gedämmt, die Straße ist in voller Breite fertig zum Asphaltieren, das könnte diese Woche noch geschehen. Bleiben die Gehwege. Wenn die Straße fertig ist, kann die Mitte für den Anliegerverkehr genutzt werden, die Gehwege können auf die Fahrbahnränder verlegt werden, dann werden abschnittsweise die Fußwege vor den Häusern hergestellt. Zwischen Hansenweg und Bleiweißstraße wird bereits gegraben und es werden Leitungen verlegt. Für mein laienhaftes Verständnis sieht das nicht nach zwei Monaten Verspätung aus.

109

Freitag, 8. September 2017, 17:08

Kurzer Status, wie es hier draußen aussieht: Am südlichen Bürgersteig ist die Absperrung weg, nur die Löcher für Bäume und Masten sind noch eingezäunt. Die Parkbuchten sind abgesperrt, in Höhe Hansenweg wechselt die Anliegerspur vom nördlichen Straßenrand auf das Gleis in Richtung Offenbach. Nördlich schließt sich auf dem Gleis Richtung Sachsenhausen der Fußweg an, Stichwege verbinden ihn mit den Eingängen. Jetzt beginnen also die Arbeiten im nördlichen Teil des 1. Bauabschnitts, der schon seit über einer Woche komplett fertig sein sollte...

Der südliche Bürgersteig ist nicht erneuert, soll er laut Info-Büro auch nicht werden.

Der Bahnsteig Bleiweißstraße in Richtung Offenbach ist schon zu erahnen, die Kante steht bereits, dahinter werden die Fußgänger über Schotter mit Schlaglöchern geführt. Bis mal einer stürzt...
Proper preparation prevents p*ss poor performance 8)

110

Samstag, 16. September 2017, 12:16

Hallo zusammen,

ich war gestern das erste Mal an der Baustelle. Bin gemütlich zum Offenbacher Hbf gefahren und dann die komplette alte Strecke bis Balduinstraße gelaufen. Ehrlich gesagt, war ich doch etwas überrascht wie die Baustelle aussah... Bin aber alles andere als ein Bauingenieur.



111

Samstag, 16. September 2017, 17:58

Ehrlich gesagt, war ich doch etwas überrascht wie die Baustelle aussah...
Was hast Du denn erwartet?

112

Sonntag, 17. September 2017, 20:50

Ehrlich gesagt mehr als zwei Arbeiter.

113

Sonntag, 17. September 2017, 23:42

Ehrlich gesagt mehr als zwei Arbeiter.
Ich dachte, eine geöffnete Volksbankfiliale (die in den leeren Geschäftsräumen links anzutreffen war). :D
Mehr als zwei Arbeiter... hey, das ist Bratengeier! Mehr Arbeiter turn(t)en da nur rum, als die Gleisbaufirma zugange war. Großer Personalaufwand wird da nicht getrieben. Laut Aussage von Verkehrsdezernent Oesterling gibt es ja keine Pönale für verspätete Fertigstellung (im Gegenteil, wie schon am Buchrainplatz hat Bratengeier angeblich bei der Stadt schon die Hand zur Nachverhandlung aufgehalten), wozu also mehr Arbeiter dort schuften lassen? X(
Proper preparation prevents p*ss poor performance 8)

114

Montag, 18. September 2017, 16:16

Interessant bzw ein guter Indikator ist die Anzahl der "anwesenden" Maschinen, nicht das Personal. So ein Trupp ist bei Bedarf schnell mal hingekarrt, bei größeren Baumaschinen ist das nicht so leicht.

115

Freitag, 13. Oktober 2017, 12:36

Zitat

Haltestelle „Bleiweißstraße“
Förderbescheid des Landes für barrierefreien Ausbau übergeben.


Die Stadt Frankfurt und die VGF haben heute vom hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung einen Förderbescheid über Zuschüsse zum barrierefreien Ausbau der Straßenbahn-Haltestelle „Bleiweißstraße“ erhalten. Stadtrat Klaus Oesterling und VGF-Geschäftsführer Michael Rüffer nahmen die Urkunde über 2,3 Millionen € aus den Händen von Staatsminister Tarek Al-Wazir entgegen.

Der Minister verwies auf das dynamische Wachstum der Rhein-Main-Region mit einer zunehmenden Zahl von Einwohnern und Pendlern. Deren Mobilität sei mit Autoverkehr nicht bewältigen, daher sei der Ausbau des öffentlichen Verkehrs dringend notwendig. Al-Wazir, der die Bleiweißstraße als „Haltestelle seiner Kindheit“ bezeichnete – hier stieg er aus und ein, wenn er seine in Oberrad lebende Großmutter besuchte – verwies auch darauf, die Nutzung von Bahn und Bus so einfach wie möglich zu machen: „10% der Fahrgäste brauchen tatsächlich die Barrierefreiheit, aber für 100% ist sie bequem.“

Stadtrat Klaus Oesterling dankte dem Minister im Namen von Stadt und VGF. Für eine Stadt wie Frankfurt und ihre Entwicklung sei der öffentliche Verkehr, sein Ausbau und seine Modernisierung, von zentraler Bedeutung.

In den Umbau der Haltestelle der Linien 15, 16 und 18 – mit Bahnsteigen, Wartehallen, Mobiliar und moderner Ausstattung, Gleis- sowie Oberleitungsbau – fließen 5,8 Millionen €, davon fördert das Land Hessen 2,3 Millionen €.
Quelle: Presseinformation VGF
Gruß Tommy

ÖPNV online - Frankfurt am Main
Jetzt auch auf Facebook: www.facebook.com/oepnvfrankfurt

116

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 08:55

Die FNP berichtet heute, dass die Sanierung der Offenbacher Landstraße länger dauern wird. Grund dafür sind laut Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) umfangreiche Bodensanierungen, die Leistungen erfordert hätten, die zusätzliche Ausführungszeit beanspruchten und eine Neuordnung der Arbeitsabläufe notwendig machten. Konkret wird von Kellerwänden geschrieben, die auf rund 1,50 Meter Tiefe zurückgebaut bzw. ausgehoben werden mussten. Ursprünglich waren nur 30 Zentimeter geplant. Dadurch mussten auch einzelne Leitungen für Abwasser, Wasser und Gas aufwändig gesichert werden.

Derzeit werde der Fertigstellungstermin geprüft. ASE und VGF seien bestrebt, die mit der Baustelle verbundenen Beeinträchtigungen auf ein „unvermeidbares Mindestmaß“ zu reduzieren, heißt es.

Wegen der nicht vorhersehbaren Nachtragsleistungen und zusätzliche Leistungen wird die Baumaßnahme auch teurer. Wie hoch die Mehrkosten sind, steht noch nicht fest.
Gruß Tommy

ÖPNV online - Frankfurt am Main
Jetzt auch auf Facebook: www.facebook.com/oepnvfrankfurt