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Wohnort: einst (seit 1960) : Moskau - Paris, zuletzt: Moskau - Basel und seit 11.12.2011 auch wieder Moskau- Dribb-de-Bach - Paris / Nizza

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21

Dienstag, 6. Juni 2017, 13:22

Hatten wir mal vor ein paar Jahren, als ein armes Eichhörnchen an die Fahrleitungen an der Main-Neckar-Brücke geriet. Das bekam weder dem Eichhörnchen noch dem Zugverkehr.

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22

Dienstag, 6. Juni 2017, 14:05


...
Die Gafahren anderer verbotener Dinge wie z.B. Fahrradfahren auf dem Bahnsteig, ungebremste Kinderwagen auf abschüssigen Bahnsteigen, oder auf der Bahnsteigkante sitzen versteht der Großteil der Beförderungsfälle auch ohne ausdrückliche Warnhinweise.


Da muss ich leider widersprechen. Ein Großteil der radfahrenden Kundschaft ist unfähig, einen Bahnsteig von einem Radweg zu unterscheiden, und werden gerne mal ausfallend, nachdem man ihnen freundlich die Hausordnung vorgelesen hat bzw. ignorieren grundsätzlich ALLE Anweisungen vom Zugpersonal (13 Jahre S-Bahn und auch jetzt im Rheintal erlebte und erlebe ich täglich dieses Verhalten). Viele Jugendliche sitzen auf der Bahnsteigkante und sind dermaßen Beratungsresitent und werden frech wenn man sie darauf hinweist, bis es mal wieder zu nem Unfall kommt (an dem ja die Bahn eh immer schuld ist). Mit Ballons ist es genauso, es wird von den Menschen bagatellisiert, gerät aber dann mal ein Ballon in die Oberleitung, sind alle gaaaanz unwissend und total überrascht, dass die physikalischen Gesetze weiterhin gültig sind. XD

Und was die Kinderwagen angeht: wenn ich sehe, wie doof sich manche anstellen mit nem Kinderwagen in den Zug einzusteigen...dazu noch, wie oft ich bereits wegrollende Wagen gesehen habe...ohne viele andere, die ihr Hirn noch benutzen können, gäbe es viel mehr Tote. (Ich hab keine Kinder, trotzdem weiß ich, dass ich bei niedrigem Bahnsteig und hohem Fahrzeug nicht vorwärts einzusteigen versuche, denn physikalisch bedingt ist das nicht möglich, ohne alles aus dem Wagen fallen zu sehen. Auch wenn Hilfe angeboten wird, machen es die meisten falsch: während derjenige im Zug seinen Rücken kaputt macht weil er/sie sehr tief sich bücken muss, fällt dem/der anderen alles ins Gesicht was unten im Wagen liegt, weil die Arme nicht lang genug sind um den Wagen horizontal nach oben zu halten.).
Lunatic-Driver/Luna Dorian
"Das Leben ist ein Schatten und der wandert,
ein armer Spieler nur, der seine Stunde auf einer Bühne auf- und abgeht und sich quält,
und dann ist er verscholln.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lunatic-Driver« (6. Juni 2017, 14:11)


23

Donnerstag, 8. Juni 2017, 12:02

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »John2« (8. Juni 2017, 12:04)


24

Mittwoch, 11. April 2018, 13:58

Schon lange nicht mehr. Aktuell hat es mal wieder jemand geschafft, den Verkehr lahmzulegen.

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25

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 22:31

Und wieder hat es heute Abend ein Ballon an der Konsti geschafft, die S-Bahn lahmzulegen. Die Meldung kam vorhin bei HR 1 im Radio. Es war nur von der S-Bahn, nicht von der U-Bahn die Rede - wurde ja schon von meinen Vorgängern im Thread begründet.

Hier noch der Link zur RMV-Meldung, dass die Störung mittlerweile behoben sei, es aber noch zu Verspätungen kommen kann. Auch hier wird nur von Störungen bei der S-Bahn geschrieben.
https://www.rmv.de/auskunft/bin/jp/query…te=05.12.18#map

Anmerkung: Wäre es eigentlich möglich, per Satzung den Verkauf der entsprechenden Ballons im Umkreis von 500 m um Tunnelstationen der S-Bahn zu verbieten ? Ließe sich ja mit Gefahrenabwehr begründen. Nicht nur die Betriebsstörungen selbst, sondern auch das damit verbundene Gedränge in den Haltestellen sind ja als Probleme zu sehen. Da könnte sich Frankfurt mit Offenbach abstimmen, die haben ja sicher das gleiche Problem.

Crypter

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26

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 07:23

Und selbst wenn der Verkauf 1000 m um die Tunnelstationen herum verboten wäre, würde das nichts bringen. Dann würden die Leute halt drei Stationen mehr mit dem Bus zur nächsten S-Bahn-Station fahren, um heimzukommen. Garantiert.

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27

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 19:57

Zitat

Und selbst wenn der Verkauf 1000 m um die Tunnelstationen herum verboten wäre, würde das nichts bringen.


Irrtum: Die meisten Leute halten sich zu Fuß gehend in einem sehr begrenzten Radius auf. Im Falle des Weihnachtsmarktes erstreckt sich dieser Bereich zugegebenermaßen vielleicht 700 m nach Süden bis zum Mainufer; dafür im Norden höchstens bis zum Eschenheimer Tor. Jenseits dieser Bereiche könnten nach meiner - jetzt leicht modifizierten - Idee Heliumballons verkauft werden, die würden aber nur von wenigen gekauft werden. Und zwar vorzugsweise von Bewohnern der angrenzenden Stadtteile, die zu Fuß in die Innenstadt gehen und anschließend auch zu Fuß wieder heimgehen und gar nicht erst eine S-Bahn-Tunnelstation aufsuchen.

Zweiter Gedanke: Die Dösigen, die ihren Ballon loslassen, haben dann schon mal 500 oder 800 m Zeit dafür - und ich schätze die Chance gut ein, dass derjenige, der den Ballon auch über 800 m festgehalten hat, das auch für den Rest des Weges schafft. :D

Dritter Gesichtspunkt: Die Heliumballons werden meist in Bereichen mit viel Menschenandrang, also u.a. im Bereich der Frankfurter oder Offenbacher Innenstadt - verkauft. Von dort fährt man aber entweder direkt mit der S-Bahn, oder direkt mit dem Bus heim. Wer seinen Ballon anderswo kauft und dann mit dem Bus fährt, wird meist an U-Bahn-Haltestellen oder an oberirdischen S-Bahn-Haltestellen wie Höchst oder Rödelheim landen, wo ein freifliegender Ballon unschädlich ist.

Natürlich kannst Du dann immer noch vom Friedberger Platz oder vom Bernemer Uhrtürmchen in die Innenstadt fahren und Deinen vorher gekauften Ballon just an der S-Bahn-Tunnelhaltestelle Konsti fliegen lassen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist doch schon wesentlicher geringer, als wenn Hunderte von Ballons direkt auf der Zeil verkauft werden.