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420 281-8

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1

Freitag, 2. Juni 2017, 07:07

02.06.2017: Heliumballons sorgen für Störungen bei der S-Bahn

Gleich zwei Mal haben gestern mit Helium gefüllte Luftballons für Störungen bei der S-Bahn gesorgt, nachdem sie in der Station Hauptwache in die Oberleitung gelangt sind. Darüber hinaus sorgten sie auch unter den Fahrgästen für panikartige Reaktionen. Da diese metallbeschichteten Luftballons immer wieder für Störungen sorgen, wollen Polizei und Bahn nun endlich mit den Verteilern dieser Ballons sprechen.

http://hessenschau.de/panorama/heliumbal…ballon-100.html
Gruß, 420 281-8
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Darkside

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2

Freitag, 2. Juni 2017, 08:31

Als ob das das Problem lösen würde.....

Es braucht da mehr Sicehrheitsdienstbestreifung, die Metallluftballonbesitzern
den Zutritt zu den unterirdischen Anlagen untersagen, bis sie den Auftrieb
des Ballons aufgehoben haben - oder ein Verkaufsverbot in Städten mit Tunnel-
anlagen die eine Oberleitung haben.
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3

Freitag, 2. Juni 2017, 09:02

Es muss erst was richtiges passieren oder der Schmerz muss gross genug werden. Sicherheitspersonal läuft eigentlich genug herum.
Naja, ab gestern könnte es ja für den RMV / VU teuer werden....
Ungeschikt ist nur, U6/U7 erlaubt, S-Bahn nicht. Wie bekommen das entflogene Ballons auf dem U-Bahn Bahnsteig nur mit?

420 281-8

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4

Freitag, 2. Juni 2017, 13:01

Als ob das das Problem lösen würde.....
Wie die FR meldet, wurde zumindest die Werbeaktion gestoppt, aus der die beiden Ballons stammen.
Gruß, 420 281-8
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5

Freitag, 2. Juni 2017, 14:07


Ungeschikt ist nur, U6/U7 erlaubt, S-Bahn nicht. Wie bekommen das entflogene Ballons auf dem U-Bahn Bahnsteig nur mit?

Das ist logisch, denn die Ballons sind nur bei der höheren Spannung der Eisenbahn ein Problem bei der U-Bahn mit ihren 750V= ist das weniger ein Problem.

K-Wagen

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6

Freitag, 2. Juni 2017, 16:01

Hessenschau:

Zitat

Polizei und Bahn kündigten an, mit dem Verteiler der Ballons zu sprechen.....


.......dass sie sich an den Kosten des Austauschs der (Kupferdraht) Oberleitung gegen eine Helium-Alu Ballon resistente Stromschiene im Bahnhofsbereich beteiligen mögen. :D
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

7

Freitag, 2. Juni 2017, 16:58

Die Spannungsüberschläge bleiben trotzdem erhalten.

8

Freitag, 2. Juni 2017, 18:58

Ich kann immer noch nicht verstehen, warum man den Verkauf dieser Ballons auf der Zeil nicht einfach verbietet.

9

Freitag, 2. Juni 2017, 20:12

Ich kann immer noch nicht verstehen, warum man den Verkauf dieser Ballons auf der Zeil nicht einfach verbietet.

Mit welcher Begründung?
Man wird höchstens die Verkäufer verpflichten können Hinweise auf das Mitführungsverbot in der S-Bahn zu geben.

10

Freitag, 2. Juni 2017, 20:18

Ich habe heute mittag auf der Zeil einen Luftballon-Verkäufer gesehen, dessen Lufballons zwar bedruckt waren, aber nicht auf metallisch beschichter Folie; die Ballons waren heliumgefüllt aber blasser. Nur einige ganz kleine Ballons waren noch aus metallischer Folie. Vielleicht ist das ein Hinweis, dass hinter den Kulissen irgendwas gelaufen ist.

Tatrafan

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11

Freitag, 2. Juni 2017, 21:51

Wir hatten vor Jahren mal einen Kollegen (ist aber nicht mehr bei der S-Bahn), der hat den Leuten auf dem Bahnsteig solche Metallfolien-Ballons konsequent zerstochen, damit sie keinen Schaden mehr anrichten konnten.

War natürlich auch wieder nicht richtig und gab natürlich auch nur Gemecker... :S
Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

Darkside

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12

Samstag, 3. Juni 2017, 03:06

Das Beenden der Werbeaktion ändert aber nicht daran, daß diese
weiterhin verkauft werden. Besonders auffällig sind die Zeiten
während die Dippemess stattfindet. Da sieht man an der Konsti
häufiger solche Ballons....
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13

Montag, 5. Juni 2017, 17:16

Metallbeschichtete, heliumgefüllte Ballons sind in den unterirdischen S-Bahn-Stationen ja verboten. Allerdings wissen das einfach nur die allerwenigsten. Den meisten Reisenden ist vermutlich überhaupt nicht bewusst, was so ein Ballon auslösen kann.

Wurde schon mal diskutiert, an den S-Bahn-Zugängen deutliche Hinweisschilder anzubringen? Man könnte z. B. einen durchgestrichener Ballon in rotem Kreis zeigen, ergänzt mit "nach oben schwebende Ballons wegen Stromschlaggefahr streng verboten" oder etwas vergleichbarem. Vermutlich würde es zur Schaffung des Problembewusstseins schon reichen, die Abgänge an Hbf, Hauptwache und Konstablerwache auszustatten (ca. ein Dutzend Schilder).

Noch etwas: Da es immer die S-Bahn erwischt: Stellen solche Ballons für die 800V der U-Bahn eigentlich keine (große) Gefahr dar?

14

Montag, 5. Juni 2017, 19:03

Erstens sind es keine 800 Volt sondern weniger ;) und zweitens macht es deutlich weniger aus. Die Energie bei einem Überschlag auf die mehr oder weniger geerdete Decke oder Wand setzt viel weniger Energie frei. Je nach Feuchte kann 15kV durchschlagen auf die Armierung und den Beton zum Platzen bringen, von Schäden an Haltern und Co, die plötzlich Strom abkriegen, ganz zu schweigen. Da stecken ganz andere Energiemengen dahinter...
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

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15

Montag, 5. Juni 2017, 23:06

Zitat

Wurde schon mal diskutiert, an den S-Bahn-Zugängen deutliche Hinweisschilder anzubringen?
Gute Idee. Vielleicht könnten die Hinweisschilder etwas drastischer gestaltet werden, etwa in der Richtung: 15 kV-Leitung (auch so angezeigt), schwebender Metallballon mit deutlichem Abstand zur Leitung, Blitz zwischen 15 kV-Leitung und Ballon, der über die Schnur auch den Halter des Ballons gleich mit trifft, mit Totenkopf-Zeichen dazu.

Es sollte aber bedacht werden, dass an der Konsti bahnsteig-gleiches Umsteigen zwischen C-Strecke (Dippemess !) und S-Bahn möglich ist und auch vom U-Bahnsteig der Hauptwache Ballons zur S-Bahn fliegen können. Da kommt zwar der Halter ohne Verletzungen davon, aber die S-Bahn kann es trotzdem lahm legen.

Wie sieht es eigentlich aus, wenn so ein Heliumballon an eine normale Überland-Leitung gerät ?

16

Montag, 5. Juni 2017, 23:30

Wie sieht es eigentlich aus, wenn so ein Heliumballon an eine normale Überland-Leitung gerät ?
Wenn das irgendwo im freien Spannfeld zwischen den Masten ist, gleitet der Ballon an der Strippe vorbei und steigt weiter auf. Wenn's in der Nähe eines Isolators ist, kann es durchaus passieren, daß durch den Ballon der Isolationsabstand unterschritten wird und es zu einem Überschlag kommt. Bei 380 kV und ähnlich hohen Spannungen gibt das einen Blitz, einen Knall und der Ballon ist verschwunden. Die Technik "da draußen" is ungleich robuster als das, was im Tunnel hängt. Schließlich kommt es auch immer mal wieder vor, daß Vögel an Stellen kommen, die nicht gut für sie sind.
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Alf_H

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17

Dienstag, 6. Juni 2017, 00:10

Bei 380 kV und ähnlich hohen Spannungen gibt das einen Blitz, einen Knall und der Ballon ist verschwunden. Die Technik "da draußen" is ungleich robuster als das, was im Tunnel hängt. Schließlich kommt es auch immer mal wieder vor, daß Vögel an Stellen kommen, die nicht gut für sie sind.

Ich stell mir das gerade vor: Ein Vogel kommt an den Isolator - ein Knall - und der Vogel ist verschwunden :D (Ist ja wie bei Copperfield) :)
Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Alf_H« (6. Juni 2017, 00:11)


18

Dienstag, 6. Juni 2017, 09:24

In Amsterdam am Flughafen stehen an allen Abgängen zu den Bahnsteigen entsprechende unübersehbare Schilder. Wahrgenommen werden die auf jeden Fall. Man sieht oft Touristen Fotos davon machen ;) Auf den ersten Blick erschließt sich der Zusammenhang zwischen Ballon und Stomschlag ja auch nicht. Deshalb sollten diese Warnschilder prominent platziert werden. Die Gafahren anderer verbotener Dinge wie z.B. Fahrradfahren auf dem Bahnsteig, ungebremste Kinderwagen auf abschüssigen Bahnsteigen, oder auf der Bahnsteigkante sitzen versteht der Großteil der Beförderungsfälle auch ohne ausdrückliche Warnhinweise. Sicherheitsmäßig deutlich irrelevanterere Dinge, wie z.B. die berühmte durchgestrichene Eiswaffel, Rauchverbot etc. werden aber interessanterweise überall groß kundgetan.

19

Dienstag, 6. Juni 2017, 11:34

Bei 380 kV und ähnlich hohen Spannungen gibt das einen Blitz, einen Knall und der Ballon ist verschwunden. Die Technik "da draußen" is ungleich robuster als das, was im Tunnel hängt. Schließlich kommt es auch immer mal wieder vor, daß Vögel an Stellen kommen, die nicht gut für sie sind.

Ich stell mir das gerade vor: Ein Vogel kommt an den Isolator - ein Knall - und der Vogel ist verschwunden :D (Ist ja wie bei Copperfield) :)

Habe ich vor Jahren am Mainzer Hauptbahnhof tatsächlich mal beobachtet. Völlig verschwunden war der Vogel nicht, aber er wurde in ein Rauchwölkchen und ein verkohltes Etwas verwandelt... Auf den Zugverkehr hatte das übrigens exakt gar keinen Einfluss.

20

Dienstag, 6. Juni 2017, 13:01

Kann so sein, muss aber nicht. So ein Vieh kann auch einen Fahrleitungsschaden verursachen. Hängt halt immer von den Umständen ab.

Bei den Höchstspannungsleitungen ist so ein Kurzschluss bzw. Lichtbogen auch nicht gerne gesehen, der kann nämlich auch dauerhaft bestehen bleiben. Wobei die entflogene Drachen, genauer gesagt die langen Leinen, die Auslöser sind.