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Donnerstag, 24. August 2017, 16:38

Mercedes O305 G von der HEAG im Modell

Mit den Neuheiten 11/12 2017 von Rietze wird endlich wieder ein Bus mit Darmstädter Vorbild erscheinen, diesmal ein O305 Gelenkbus. Er bekommt das Farbschema der Achtziger Jahre, beige mit rotem Streifen und Bandenwerbung für Lotto/Toto. :)


Das Modell hat Wagen 320 zum Vorbild. Ob Kennzeichen oder ein Zielschild berücksichtigt werden, weiß ich nicht.

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Donnerstag, 24. August 2017, 18:12

Coole Sache: der O305G der Stadtwerke Frankfurt ist auch super gelungen! Den Damrstädter hole ich mir auch.

3

Donnerstag, 24. August 2017, 19:20

Ich weiß nicht warum alle Leute so begeistert von den Rietze SL I sind. Die modernen Busse und die SL II sind um Klassen besser, Zum einen werden die ganzen Solo-SL I mit den zu kleinen Rädern der SL II ausgeliefert, bei den Gelenkzügen (0 305 G) hat Rietze wohl größere Räder verwendet. Bei einem Vergleich der O 305 von Brekina mit den von Rietze, fallen die Rietze 305er deutlich ab. So sind die Rückleuchten nur aufgedruckt, bei Brekina ausgeformt. (Hier wollte man sich wohl die Option beider Rücklichtversionen ohne Formänderung offen halten) Brekina hat richtigerweise im Gegensatz Rietze beim Solowagen Sitzbänke und keine Einzelsitze modelliert. Vom 305 G habe ich bis jetzt nur Bilder gesehen, aber die SL Front ist so misslungen, da ist Brekina um Klassen besser, ich finde selbst das Wiking-Fossil besser gestaltet, sogar das hat ausgeformte Blinker. Die StülB-Version ist von Rietze besser gelöst, aber kommt alleine schon mit dem aufgedruckten Monstermercedesstern nicht an den Brekina O 307 heran. (Interessanter Weise hat das Wikingmodell als einziges einen ausgeformten Mercedesstern)
Beati pauperes spiritu, quoniam ipsorum est regnum caelorum

4

Freitag, 25. August 2017, 04:19

Bei Brekina sind dafür die VÖV O305 aus Frankfurt eine absolute Katastrophe. Die Dächer sind falsch lackiert. Ich persönlich bin begeistert von den O305 und O305G von Rietze in der Frankfurter Version. Etwas schwach finde ich den O405 der VGF von Rietze, obwohl fast alle Details vorhanden sind, im Gegensatz zu den Kembel Modellen.

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Freitag, 25. August 2017, 12:07

Bei Brekina sind dafür die VÖV O305 aus Frankfurt eine absolute Katastrophe. Die Dächer sind falsch lackiert..

Die Lackierung ist eine Sache, (es gibt mittlerweile 3 Frankfurter VÖV Brekina). Aber wenn die Form ansich nicht gelungen ist, ist das eine andere. Im Nahverkehrsforum Saarlorlux gibt es einen sehr guten Beitrag über den Vergleich Rietze/Brekina. Für mich ist der Gesamteindruck ausschlaggebend. Wenn das Fahrzeug nicht von den Proportionen stimmig ist, dann ist die Lackierung auch schon egal. Der Stülb 305 von Rietze geht, bis eben auf die zu kleinen Räder. Das soll bei den Gelenkzügen geändert worden sein. Naja, die nur aufgedruckten Rücklichter das ist eine andere Geschichte. Aber die Frontgestaltung beim VÖV ist sowas von misslungen. Das Dach wirkt zu hoch, es ist viel zu stark nach vorne geneigt, die Blinker sind nur aufgedruckt, beim Original sitzen sie deutlich markant auf den Gehäuseecken. Die Front wirkt wie platt gedrückt.



Etwas schwach finde ich den O405 der VGF von Rietze, obwohl fast alle Details vorhanden sind, im Gegensatz zu den Kembel Modellen.

Wie sieht es eigentlich mit den Dachrippen aus, hatte der O 405 welche oder nicht? Das Wiking- und das Kembelmodell haben welche, das Rietzemodell nicht. Ich habe mal nach Originalbildern gesucht, aber was richtig aussagefähiges habe ich nicht gefunden.
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Freitag, 25. August 2017, 14:04

Die Räder beim Solo 305er kann man ja tauschen im Zweifelsfall. Ich glaube der 405er hätte keine Dachrippen in Ffm.

7

Freitag, 25. August 2017, 23:43

Die Räder beim Solo 305er kann man ja tauschen im Zweifelsfall.

Ja, ich weiß. Wie gesagt, bei den Gelenkzuegen hat man das geändert, mit dem Erfolg das sie stark klemmen sollen. Ich bin nur erstaunt, da ich auch im Modellbahnbereich unterwegs bin. Und solche Bolzen lässt die Fachpresse keinem Hersteller durchgehen. Ein Hersteller brachte ein neues Dampflokmodell heraus. Es wurde moniert, das man die Kesselbefestigung sehen kann, bei der nächsten Variante wurde das komplett geändert. Bei einem anderen Hersteller wurde bei einem neuen E-Lok-Modell zu kleine Frontfenster moniert, bei der nächsten Version war das geändert. Es fängt bei Rietze schon beim MAN SL 200 mit der vollkommen unstimmigen Dachrundung an, inklusive zu kleiner Räder, die falsche Inneneinrichtung bei SL 200 und O 305, und jetzt die verkorkste Front beim VÖV 305G. Mir geht es hier nicht um Nietenzählerei, sondern um den Gesamteindruck. Ein Modellbus soll eben so aussehen, wie das Original und nicht wie ein stilisiertes Spielzeug. Und wenn man so sieht, was Rietze bei aktuellen Bussen zu leisten vermag, erstaunt mich das umso mehr. Denn man kann auch absolut stimmige historische Busmodelle herstellen, z.B. VK MAN 750 HO.
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Samstag, 26. August 2017, 07:58

Wie wäre es mit dem 1:1 Modell aus Frankfurt, da gibt es dann viel Originaloptik. :D

9

Samstag, 26. August 2017, 08:32

Wie wäre es mit dem 1:1 Modell aus Frankfurt, da gibt es dann viel Originaloptik. :D


Da würde ich doch ein 1:1 Modell eines 750 HO-M bevorzugen :rolleyes: , leider gibt es da kaum welche :S
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10

Mittwoch, 13. September 2017, 20:35

Ich habe heute meinen bestellten O 305 G der Stadtwerke Frankfurt erhalten. Das Modell ist nach den Schnitzern bei O 305 und SL 200 ganz passabel geworden, an das Niveau von Brekina O 305 / O 307 reicht er nicht heran. Das hier angekündigte Darmstädter Modell hat auch die StülB-front, das ist akzeptabel, denn die SL-Front ist wieder missllungen.
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11

Mittwoch, 13. September 2017, 20:52

Wie wäre es mit dem 1:1 Modell aus Frankfurt, da gibt es dann viel Originaloptik. :D


Da würde ich doch ein 1:1 Modell eines 750 HO-M bevorzugen :rolleyes: , leider gibt es da kaum welche :S


Anfang des Jahres gab es ein 1:1 Modell in kleinanzeigen.ebay

Vermutlich nicht aus Frankfurt, aber immerhin low cost und bis auf den Motor recht komplett und o.k.

Schade, daß Dir der erhaltene Frankfurter O305G keine Freude bereiten würde.

Aber, Du bist in bester Gesellschaft :D 8o

MfG F-ZZ

12

Donnerstag, 14. September 2017, 19:48


Schade, daß Dir der erhaltene Frankfurter O305G keine Freude bereiten würde.


Das habe ich so nicht gesagt. Ich würde zwar einen MAN Metrobus bevorzugen, mit den 750 HO :rolleyes: bin ich aufgewachsen. Außerdem war er der große Wurf der MAN (unter Mithilfe von Kraus-Maffei) Vorher spielte MAN im Omnibusbau nur eine untergeordnete Rolle. Aber ein O 305 würde mir agenauso Freude bereiten :thumbsup: . Und mit dem O 305 G hat sich Mercedes auf Jahre einen Vorsprung vor der Konkurrenz verschafft.
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Charly

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13

Donnerstag, 14. September 2017, 20:58

Und mit dem O 305 G hat sich Mercedes auf Jahre einen Vorsprung vor der Konkurrenz verschafft.
Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass Mercedes sich den Vorsprung nicht durch eigene Innovation verschaffte, sondern dieser nur geschicktem Management und dem Umstand zu verdanken war, dass Falkenried seine Knickwinkel-Steuerung an Mercedes-Omnibussen des Typs O 305 erprobte. Das hatte man natürlich in Stuttgart mitbekommen und sich umgehend hinter den Erwerb der Lizenz geklemmt.

Ob das auch der Fall gewesen wäre, wenn Magirus-Deutz nach Entwicklung der VÖV-Standardbusse seinen Heimvortell in Hamburg hätte auspielen können oder sogar MAN der Einstieg in den hanseatischen Markt gelungen wäre, sodass die FFG die Steuerung an Fahrzeugen dieser Hersteller erprobt hätte, wer weiß?

14

Donnerstag, 14. September 2017, 22:08

Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass Mercedes sich den Vorsprung nicht durch eigene Innovation verschaffte, sondern dieser nur geschicktem Management und dem Umstand zu verdanken war, dass Falkenried seine Knickwinkel-Steuerung an Mercedes-Omnibussen des Typs O 305 erprobte. Das hatte man natürlich in Stuttgart mitbekommen und sich umgehend hinter den Erwerb der Lizenz geklemmt.


Ja, das ist mir bekannt. Ob das an dem besonderen Geschick des Daimler Managements lag, weiß ich nicht, es war aber die logische Konsequenz, da Mercedes bereits in den 70ern zum "Hoflieferant" der HHA avancierte. Im Straßenbahnmagazin wurde diese Thematik auch im Zusammenhang ´mit der Einstellung der Straßenbahn in Hamburg angerissen, da diese "Allianz" das wohl auch massiv vorangetrieben hat. Im übrigen ist die FFA Falkenried eine Tochter der HHA, und baute auch den Protoyp des SL II. Ein Hauptinitiator war natürlich die HHA, genau wie beim SL I.
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