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1

Mittwoch, 13. September 2017, 08:57

OREG geht neue Wege (Mitfahrten in Privat-PKW, vergünstigte Taxifahrten auf Bus-Strecken)

Liebes Forum,

die OREG hat aus meiner Sicht ein innovatives Konzept für ÖPNV im ländlichen Raum: Mitfahrt in Privat PKWs. Die brauchen dafür wohl keine besondere Versicherung oder Lizenz und erhalten 12 cent pro Kilometer.

Hier ist die Pressemeldung.

2

Mittwoch, 13. September 2017, 09:37

Innovativ ins Jenseits

Werte Gemeinde!

Zitat aus der Pressemitteilung der ÖPNV-Obrigkeiten:

"Das Land Hessen hat diese Entwicklung des Buchungsportals mit 500.000 € unterstützt."

Ein schönes Beispiel für Steuergeldverschwendung. Aber wie sagt man hier?

"Wenn es Brei regnet, hält der Odenwälder den Löffel raus."

Am Rande: Wer je auf den Straßen des hiesigen Gebirges unterwegs war, wird Verständnis für meine Vorliebe für professionelle Triebfahrzeugführer und Kraftomnibus-Lenker haben.
Mein kurzes Leben einem hiesigen Pkw-Fahrer anzuvertrauen tue ich mir nicht an.

Gruß

Stationsvorsteher

3

Mittwoch, 13. September 2017, 10:35

Mich würde mal interessieren, wie das mit der BOKraft übereingeht. Das Taxobil "begeht" Personenbeförderung gegen Entgelt, weshalb die Regelungen der BOKraft gelten, vornehmlich im Hinblick auf die Ausrüstung der Fahrzeuge. Letztlich ist Uber genau an diesem PBef-Recht gescheitert. Was genau ist jetzt der Unterschied zu Uber?

4

Mittwoch, 13. September 2017, 10:47

Das weise RP in Darmstadt weiß alles besser

Werte Gemeinde!

Ich zitiere mal aus "Taxi-Heute" vom August 2017:

Laut der Projektbeschreibung hat das Regierungspräsidium die Einzelfallentscheidung getroffen, dass private Mitnahmefahrten im Rahmen des Projekts genehmigungsfrei sind, solange eine pauschale Betriebskostenobergrenze von 12 Cent pro Kilometer nicht überschritten wird. Entscheidend dafür sei, welches zu versteuernde Entgelt der mitnehmende Fahrer erhalte. Für die Vermittlung der Fahrten verlangt die OREG ein nicht genanntes Entgelt.

Wer sich etwas vertiefter damit beschäftigen will, dem seien hier 41 Seiten voller bunter Bildchen und knapper Texte empfohlen.

Gruß

Stationsvorsteher

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Stationsvorsteher« (13. September 2017, 10:57) aus folgendem Grund: Nachtrag


Alf_H

FNF-User

Beiträge: 6 190

Wohnort: DA! DI? NA... (Stadt ohne Land oder Bus)

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5

Mittwoch, 13. September 2017, 15:13

Ich halte nicht viel von solchen Systemen. Natürlich ist die Idee an sich erst einmal ganz gut, um die ländliche Bevölkerung an das ÖPNV-Netz anzuschließen. Aber man weiß nie, was für ein Fahrer (Raser, Opa, Schleicher etc.) man bekommt, und was für ein Fahrzeug (Größe, Zustand).
Und ob der Fahrer dann auch zuverlässig und pünktlich kommt, und einen rechtzeitig z.B. zum Bahnhof bringt.

Für beide Seiten scheint mir das kein lukratives Geschäft zu sein. Wer was bezahlt und bekommt ist recht unübersichtlich. Die Kosten dürfen ja nicht höher sein, als der RMV-Tarif, sonst würde der RMV ja drauflegen.

Bei 12 Cent/ pro km deckt das gerade mal den Benzinverbrauch, aber höchstens von einem Kleinwagen. Bei einer Mittelklasse werden die 12 Cent kaum reichen. OK, wenn der Fahrer sowieso in diese Richtung gefahren wäre erhält er immerhin einen Zuschuss (Geteilte Fahrtkosten).
Dann aber lieber ein AST/ LT, auch wenn das sicherlich nicht optimal ist. (Manche Berufs-Taxifahrer fahren, das kann man nicht beschreiben).
Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

6

Mittwoch, 13. September 2017, 16:43

So etwas startete doch vor einiger Zeit schon einmal in Nordhessen im NVV. Gibt es das überhaupt noch und welche Erfahrungen hat man dort damit gemacht?
Viele Grüße, vöv2000