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41

Freitag, 6. April 2018, 16:54

Lustig finde ich, wie der Artikel beschreibt, daß die Kapazität dank der Brennstoffzelle höher wäre - wenn man aber genau schaut, ist der im Video gezeigte iLINT aber die nächst größere Bauform (zwei Türen pro Wagenteil und Seite) im Vergleich zu den LINTen, die bisher von der HLB am Standort Königstein eingesetzt werden.

Fand ich auch, es kommen eben nur Lint 54 statt der 42er zum Einsatz, hat aber mit der Brennstoffzelle nix zu tun. Das heißt aber auch noch Sardinenfeeling bis 2022 .... :thumbdown:
Dann besteht wohl der komplette Fuhrpark aus Lint, dem "König der Türstörungen und defekter Trittstufen"?

Tatrafan

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42

Donnerstag, 12. April 2018, 20:02

Hessenschau.de teilt mit, dass am 13. April ein entsprechendes Fahrzeug, vermutlich der aktuelle Prototyp, präsentiert werden soll:

http://www.hessenschau.de/wirtschaft/rmv-praesentiert-ersten-wasserstoffbetriebenen-zug-in-hessen,wasserstoffzug-102.html


Das Fahrzeug steht in Wiesbaden Hbf, dürfte heute nachmittag eingetroffen sein. Allerdings ist es nicht aus eigener Kraft gekommen, sondern wurde von einer Privatbahn - ex-DR- V 100 gezogen: ist mit dieser noch gekuppelt.

Der Abstellort ist derwegen “mutig“... wäre es mein Fahrzeug, hätte ich es nicht dorthin gestellt zum Übernachten, wo es jetzt steht.
Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

43

Donnerstag, 12. April 2018, 20:11

Daraus darf man wohl schließen, dass das Fahrzeug vom EBA die Typenzulassung erhalten hat. Bis vor kurzem war auf den Seiten von Alsthom und DB-Systemtechnik noch zu lesen, dass das Zulassungsverfahren noch nicht abgeschlossen sei und die Systemtests noch liefen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (12. April 2018, 20:13)


Hajü

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44

Freitag, 13. April 2018, 06:21

Hessenschau.de teilt mit, dass am 13. April ein entsprechendes Fahrzeug, vermutlich der aktuelle Prototyp, präsentiert werden soll:

http://www.hessenschau.de/wirtschaft/rmv-praesentiert-ersten-wasserstoffbetriebenen-zug-in-hessen,wasserstoffzug-102.html


Das Fahrzeug steht in Wiesbaden Hbf, dürfte heute nachmittag eingetroffen sein. Allerdings ist es nicht aus eigener Kraft gekommen, sondern wurde von einer Privatbahn - ex-DR- V 100 gezogen: ist mit dieser noch gekuppelt.

Der Abstellort ist derwegen “mutig“... wäre es mein Fahrzeug, hätte ich es nicht dorthin gestellt zum Übernachten, wo es jetzt steht.
Fuhr gestern gegen 18 Uhr in Hanau Hbf durch mit gelber V 100 Ost in Richtung Frankfurt.

45

Freitag, 13. April 2018, 15:55

Er scheint tatsächlich unterwegs gewesen zu sein, ohne Dieselbegleitung, meint die Hessenschau.

MdE

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46

Samstag, 14. April 2018, 11:42

Aber natürlich! Sonst wäre er wohl kaum so überzeugt präsentiert worden ;)


Darkside

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47

Samstag, 14. April 2018, 11:48

Der rollende Wasserproduzent ist die Erklärung für den vielen Regen gestern?! *gg*
In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't

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MdE

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48

Samstag, 14. April 2018, 11:57

Er hatte zumindest ein gut sichtbares, kleines Dampffähnchen :D

49

Samstag, 14. April 2018, 13:37

Die Lokalpresse berichtet natürlich heute auch über die Präsentation des iLINT. Die FR zitiert den RMV-Geschäftsführer mit einem - wie ich finde - wichtigen Satz. Der Wasserstoffzug sei eine Zwischenlösung und könne vor allem dort eingesetzt werden, wo eine Elektrifizierung noch in weiter Ferne liege oder - etwa bei Tunnels - nicht realisierbar sei. Der Bau von Oberleitungen werde nicht überflüssig, dem Fahrdraht gehöre die Zukunft. Es ist eine Klarstellung, dass es bei Brennstoffzelle vs. Elektrifizierung nicht um ein entweder oder, sondern ein sowohl als auch geht.

Das gestern gezeigte Fahrzeug hat gestern noch die Fahrt nach Bremervörde angetreten, wo es für den Probelauf benötigt wird. Vor Betriebsaufnahme dort im Jahr 2020 müsste noch die Kinderkrankheiten ausgemerzt werden, die neue Fahrzeuge immer hätten.

Q: FR 14./15.4.2018, F39

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (14. April 2018, 13:39)


50

Samstag, 14. April 2018, 14:20

Ich habe es befürchtet, dass der Triebwagen nicht auf die Steigungsstrecken kommt.
Gerade das hätte mich als Besteller schon interessiert, wozu sind denn sonst Erprobungsträger da?

Ich sehe es schon kommen, nachher sind zwar 26 Fahrzeuge da, aber nur zwischen Kelkheim und Friedrichsdorf ohne Vorspann einsetzbar. :D

51

Samstag, 14. April 2018, 15:03

Was nährt denn Deine Befürchtung? Gibts irgendeinen Hinweis darauf, dass der iLint die Steigung z.B. nach Königstein nicht bewältigt?

52

Samstag, 14. April 2018, 16:05

Man hätte es ja austesten können, wenn das Fahrzeug schon mal vor Ort ist (war).
Bewältigen ist auch so eine Sache der definition. Ankommen in Königstein wird er sicherlich schon. Eine andere Frage ist die Zeit, die der iLINT (oder ein anderes Fahrzeug) dafür braucht, d.h kann er die vom Fahrplan her vorgesehenen Zeiten halten. Busanschlüsse konnen zwar angepasst werden, wäre aber (meiner Meinung nach peinlich), problematisch wird es spätestens, wenn der Gegenkurs nicht rechtzeitig abfahren kann.
Was auf dem Papier passen mag (Leistungserzeugung der Brennstoffzelle, Kraftübertragung am Radreifen, Batterieladung, usw ) kann in der Praxis ganz anders aussehen....

53

Sonntag, 15. April 2018, 11:06

Der rollende Wasserproduzent ist die Erklärung für den vielen Regen gestern?! *gg*

Der Regen war der Vorbote für eine Entwicklung, dass von ihm der Wasserstoff abgespalten und somit das Fahrzeug direkt betankt werden kann. ;) :P :D

54

Samstag, 21. April 2018, 20:21

Die Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH schreibt die Lieferung von voraussichtlich 26 Schienenfahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb für das Taunusnetz aus. Neben der Bekanntmachung sind auch die Ausschreibungsunterlagen online.

55

Mittwoch, 2. Mai 2018, 07:22

Vor einigen Tagen schon hatte die FAZ in ihrer Technik & Motor-Beilage eine Art -LINT-Fahrtbericht von der Präsentationsfahrt vom 13.4.2018. Nun ist der Artikel online aufrufbar.

"Zug um Zug mit Wasserstoff"

Johony

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56

Mittwoch, 2. Mai 2018, 11:18

FAZ:

Zitat

dessen Basis ein seit zwei Jahrzehnten gebauter Dieseltriebzug ist. Die Entwürfe des in Salzgitter gebauten Lint 54 stammen noch aus der Zeit von Linke-Hofmann-Busch (LHB).

Kann jemand sagen, ob dies wirklich so zutrifft? In wiefern ähneln sich (0-)648 und 620/622? Ich ging bislang davon aus, dass schon allein auf Grund des "Konzepts" mit jeweils zwei Drehgestellen pro Wagenkasten eine Vergleichbarkeit nur bedingt gegeben ist.

Beim zB Desiro von Siemens ist ja grob gesagt auch nur der Name gleich (im Bezug auf die BR 460 und 642).
Jakkeline, nich den Marzel mit die Schüppe auf'n Kopp kloppen!
________ _ _ _ _ _ _

Freundliche Grüße!

57

Mittwoch, 2. Mai 2018, 16:40

Den neuen LINT gibt es auch wie den 648, also mit Jakobsdrehgestell in der Mitte (setzt die HLB z. B. im Dieselnetz rund um Siegen ein). Der heißt dann 623 und ist die kürzeste Version neben dem 620/622.

Ich denke schon, dass es sich grundsätzlich um das selbe Fahrzeug bzw. eine Weiterentwicklung oder von mir aus auch "Facelift" handelt. Natürlich erfüllt der Wagenkasten vom neuen LINT aber neuere Crashnormen, die es von den Vorschriften her beim alten noch nicht gab.
Auch die Leittechnik der ganzen Rechnersysteme ist viel moderner, weshalb alter und neuer LINT wahrscheinlich auch nicht so einfach in Traktion fahren können (vgl. z. B. auch Leittechnik von U4/R mit U5/S, abgesehen davon, dass es hier 2 unterschiedliche Hersteller sind.)

Es gibt also schon Unterschiede, aber die Gemeinsamkeiten dürften überwiegen. Beim Desiro hingegen sind der 642 und der 460 2 grundverschiedene Fahrzeuge, genauso wie beim Talent, wo 643/644 und 442 lediglich die gleiche Produktbezeichnung haben.
Viele Grüße, vöv2000

Johony

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58

Mittwoch, 2. Mai 2018, 19:59

Die BR 623 kenne ich als Weiterentwicklung des 648, daher fragte ich nach dem 620/622; neuer Wagenkasten, zwei Drehgestelle, etc. das sind ja schon einige Unterschiede zu den Triebwagen mit den Jakobs-Drehgestellen.
Jakkeline, nich den Marzel mit die Schüppe auf'n Kopp kloppen!
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Freundliche Grüße!

59

Donnerstag, 3. Mai 2018, 17:28

Die BR 623 kenne ich als Weiterentwicklung des 648, daher fragte ich nach dem 620/622; neuer Wagenkasten, zwei Drehgestelle, etc. das sind ja schon einige Unterschiede zu den Triebwagen mit den Jakobs-Drehgestellen.


Das ja, der 620/622 dürfte auch 2 statt 1 Motor haben. Aber von der ganzen Technik und den Rechnersystemen, die drinstecken, ist es dasselbe Fahrzeug. Soweit ich weiß, kann man sie z. B. auch in gemeinsamen Traktionen einsetzen.
Viele Grüße, vöv2000

MdE

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60

Donnerstag, 3. Mai 2018, 20:07

Das Grundkonzept des LINT mit wahrscheinlich allen seinen Längenvarianten wurde von LHB entwickelt, nur wurden anfangs vielleicht keine anderen Varianten bestellt als 27 und 41 (Vermutung). Deshalb gibt es 54 und 81 nur mit den neuen Crashköpfen. Die neueren 41er haben halt auch eine neue Baureihennummer bekommen.

Nochmal zur Übersicht:
LINT 27 640 1x
LINT 41 648, 1648, 623 2x
LINT 54 622 3x
LINT 81 620 4x
Letzte Zahl = Motoren.

Wagenkästen sind ja ziemlich gleich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MdE« (3. Mai 2018, 20:08)