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Sonntag, 22. Oktober 2017, 22:13

Fraport testet führerlosen Busshuttle

Fraport und die r+v-Versicherung testen auf dem Flughafengelände den Einsatz führerloser Kleinbusse. Am Tor 3 soll eine 1,5 km lange Teststrecke beginnen. Einzelheiten gibts hier: klick

Hier sind auch noch ein paar Bilder von den fahrzeugen: klick

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (22. Oktober 2017, 22:27) aus folgendem Grund: Nachtrag


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Montag, 23. Oktober 2017, 09:32

Das heißt, nur die 2 Busse fahren, aber Fahrgäste sind nicht im Spiel....

3

Montag, 23. Oktober 2017, 11:59

Doch, Fahrgäste sind im Spiel. Ich habe Deinen Post zum Anlaß genommen, bei Fraport anzufragen und habe praktisch sofort einen Rückruf erhalten. Die Pressestelle hat bestätigt, dass Fahrgäste aufgenommen werden.

Charly

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4

Montag, 23. Oktober 2017, 12:41

Es handelt es sich dabei aber um Flughafenmitarbeiter, nicht um Fluggäste wenn ich das richtig verstanden habe (wg. Tor 3)?

5

Montag, 23. Oktober 2017, 12:53

So ist es. Fraport stellt quasi das nicht-öffentliche Testgelände mit echten Verkehrsbedingungen, d.h. es wird nur hinter'm Zaun gefahren und es dürfen auch nur Fahrgäste mit, die sich hinter'm Zaun bewegen dürfen. Deshalb kann der Versuch ohne straßenverkehrsrechtliches Zulassungsverfahren starten. Das vereinfacht den Test ungemein.

Federführend für den Praxistest ist die r+v-Versicherung, und zwar deren Innovations Labor , das eng mit dem Hersteller der Fahrzeuge zusammenarbeitet.

Tatrafan

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6

Montag, 23. Oktober 2017, 14:35

>reale Straßenbedingungen
>20 km/h

... ääähh... nein. Reale Bedingungen sind für mich dann doch nochmal was anderes. “Feldtest“ würde ich gelten lassen als Bezeichnung. Wie schnell fahren eigentlich die anderen Verkehrsteilnehmer auf diesem Gelände? Auch nur 20? Wenn die schneller fahren dürfen, wären diese Fahrzeuge ja ein Verkehrshindernis.

Reale Bedingungen wären für mich solche wie im Stadtverkehr - Höchstgeschwindigkeit also mindestens 50 und richtig dichter Verkehr, nicht nur durch Profis, sondern auch durch jeden beliebigen Deppen, dazu noch querschießende Fahrradfahrer, Lückenspringer, Smombie-Fußgänger... DAS sind leider wirklich reale Bedingungen.
Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

7

Montag, 23. Oktober 2017, 16:52

Im Betriebsbereich des Flughafens gilt Tempo 30. Und die Security ist da noch besser hinterher als die Polizei draußen. ;-)
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

8

Montag, 23. Oktober 2017, 17:43

nach dem Lesen der Beiträge bleiben einige Fragen offen.

- man fährt ja in nächster Zeit nur eine Strecke hin und her, kann da unterwegs ein- und ausgestiegen werden oder ist es eher wie skytrain von A nach B?
- muß trotz nichtöffentlichem Gelände ein Operator an Bord sein?
- gibt es eine Steuerzentrale, die von außen eingreifen kann? - dann bräuchte man nur einen Operator für mehrere Fahrzeuge...

Tempo 20 in einer 30er Zone mit verschiedenen Verkehrsteilnehmern ist schon ganz ordentlich.
Bisher hatte man bei Vorführungen nur schnelleres Schritttempo in reinen Fußgängerbereichen erlaubt.

9

Montag, 23. Oktober 2017, 18:22

Das FRAPORT-Gelände ist nicht öffentlicher Verkehrsraum, weshalb § 1a StVG nicht unmittelbar Anwednung findet. Dessen Abs. 2 bestimmt:

Zitat

Kraftfahrzeuge mit hoch- oder vollautomatisierter Fahrfunktion im Sinne dieses Gesetzes sind solche, die über eine technische Ausrüstung verfügen,
1.die zur Bewältigung der Fahraufgabe – einschließlich Längs- und Querführung – das jeweilige Kraftfahrzeug nach Aktivierung steuern (Fahrzeugsteuerung) kann,
2.die in der Lage ist, während der hoch- oder vollautomatisierten Fahrzeugsteuerung den an die Fahrzeugführung gerichteten Verkehrsvorschriften zu entsprechen,
3.die jederzeit durch den Fahrzeugführer manuell übersteuerbar oder deaktivierbar ist,
4.die die Erforderlichkeit der eigenhändigen Fahrzeugsteuerung durch den Fahrzeugführer erkennen kann,
5.die dem Fahrzeugführer das Erfordernis der eigenhändigen Fahrzeugsteuerung mit ausreichender Zeitreserve vor der Abgabe der Fahrzeugsteuerung an den Fahrzeugführer optisch, akustisch, taktil oder sonst wahrnehmbar anzeigen kann und
6.die auf eine der Systembeschreibung zuwiderlaufende Verwendung hinweist.

Abs. 4 der Vorschrift bestimmt:

Zitat

Fahrzeugführer ist auch derjenige, der eine hoch- oder vollautomatisierte Fahrfunktion im Sinne des Absatzes 2 aktiviert und zur Fahrzeugsteuerung verwendet, auch wenn er im Rahmen der bestimmungsgemäßen Verwendung dieser Funktion das Fahrzeug nicht eigenhändig steuert.
Daraus würde ich den Schluss ziehen, dass der Operator nicht an Bord sein muss. Wenn das schon nach StVG nicht muss, dann erst recht nicht auf Privatgelände. Aber schlussfolgern ist was anderes als wissen....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (23. Oktober 2017, 18:23)


10

Montag, 23. Oktober 2017, 18:27

wie im Stadtverkehr - Höchstgeschwindigkeit also mindestens 50
Wenn generell Tempo 30 in Städten eingeführt werden sollte, passt der Versuch doch prima :D

Smombie-Fußgänger
*LOL*


Bisher hatte man bei Vorführungen nur schnelleres Schritttempo in reinen Fußgängerbereichen erlaubt
Bei der Bus2Bus in Berlin war es sogar auf dem Messegelände, allerdings mit Kegeln von dem parallel verkehrenden Elektrobus "abgetrennt"

11

Montag, 23. Oktober 2017, 19:43

In der Hessenschau kam vor Kurzem auch ein Bericht, da wurde gezeigt, dass jeder der Busse mit einem Operator besetzt ist, der im Gefahrenfall eingreifen kann.

Zum Tempo des Busses: 20 in der 30er-Zone geht noch. Im Video sieht man aber dauernd, wie dem Kleinen ein großer Frabus-Citaro (als Werkslinie) hinterher fährt, der offenbar lieber mal 30 fahren möchte. Nicht dass der seinen kleinen Bruder noch wegschubst. :D
Viele Grüße, vöv2000

Tatrafan

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12

Dienstag, 24. Oktober 2017, 00:45

Mir ist übrigens noch ein weiterer Faktor eingefallen, der für einen wirklich realistischen Test auch sein sollte: der Straßenzustand.

Auf bisherigen Teststrecken und wohl auch jetzt auf dem Fraport-Gelände dürfte die Straße in einwandfreiem Zustand sein, nehme ich an. Sehr komfortabel - für den echten Alltagsbetrieb draußen aber leider unrealistisch. Ich brauche nur mal hier bei mir zum Fenster rausgucken: irgendwann war die Straße sicher mal glatt gewesen, aber kaum ist heutzutage eine Straße saniert, fällt es irgendwem ein: "ei, mir misse da mo' uffseeche, damit mir an die Leitunge draakomme" - da greife ich mir immer wieder nur an den Kopp. Ergebnis jedenfalls, gerade bei der Straße hier vor meinem Fenster: die diversen Aufsägeaktionen wurden IMMER entweder mit heftigen Dellen oder "Gugelhupfen" in der Fahrbahn beendet, das ist eine Bruchpiste sondergleichen, dabei aber keine kleine Gasse, sondern immerhin eine Hauptverkehrsstraße. Schlaglöcher noch gar nicht mit eingerechnet.

Zur Betriebsaufnahme der kleinen Automatikfahrzeuge hier bei Fraport habe ich sogar was im Radio gehört. Deren Orientierung basiert offenbar auf einer Art "virtueller Schienen", glaub, das war entweder eine Straßenmarkierung oder gar direkt verlegte "Leit-Bahnen", jedenfalls sowas in der Art; ein Sprecher sagte sinngemäß: durch diese Technik können wir derzeit tatsächlich NUR auf der vorgegebenen Strecke auf dem Fraport-Gelände fahren, eine Spritztour an den Main oder gar nach Mainz ist damit also nicht möglich. Auf einer guten Straße mag das funktionieren - aber tut es das auch auf einer Bruchpiste, auf der großteils erst gar keine Markierungen mehr vorhanden sind? Oder was, wenn sich mit der Zeit irgendwo ein Schlagloch auftut? Poltert das Automatikfahrzeug da dann einfach blindlings durch (statt, wenn möglich, auszuweichen), oder bleibt es gleich ganz stehen, weil die Orientierung abhanden gekommen ist? Falls die Orientierung über Straßenmarkierungen läuft: was, wenn ein "Lustiger" des Nachts mal kurzerhand paar Markierungen mit schwarzer Farbe übermalt? Am nächsten Morgen dann spontanes Fahrtende mitten auf der Strecke?

Fragen über Fragen... auf die ich bisher wirklich überzeugende Antworten vermisse. Bis dahin ist das für mich, das muß ich so deutlich sagen, nicht viel mehr als eine technische Spielerei, aber nichts, was in für mich absehbarer Zukunft dann tatsächlich im ÖPNV (also eben nicht nur auf einer Werkslinie) alltagstauglich unterwegs sein wird.
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Dienstag, 24. Oktober 2017, 20:11

Das Fahrzeug, was auf der Bus2Bus im Einsatz war, brauchte keine "Leitlinien" auf der Strecke. Die Route war wohl einprogrammiert. Ich denke GPS, feste Bezugspunkte und Hinderniserkennung, auch bewegter Hindernisse sind kein Problem (mehr) für die Fahrzeuge. Als Personen vor uns standen, ist das Fahrzeug stehen geblieben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SoundofN1« (24. Oktober 2017, 20:12)


Tatrafan

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 02:00

Bei jedem Hindernis stehenzubleiben wäre aber auch nicht der Brüller. Erst heute wieder gesehen: Paketzusteller parkt in der 2. Reihe, es dauert allerdings mal wieder länger... andere Verkehrsteilnehmer (darunter auch ein "handgefahrener" normaler Stadtlinienbus) umfahren das Hindernis, sobald eine entsprechende Lücke im Gegenverkehr ist. Desgleichen mit Abschleppdiensten / Pannenhelfern, die liegengebliebene (und ordnungsgemäß am Rand stehende) Fahrzeuge zu versorgen haben. Kann auch länger dauern.

Würde das Automatikfahrzeug dann brav so lange warten, bis die Strecke wieder frei ist, oder schafft es das auch, das Hindernis nach Möglichkeit dann eben zu umfahren?

Genauso mit kurzfristig eingerichteten Baustellen, das können ja auch Havarie-Baustellen sein, wo die Fahrbahn eben einseitig gesperrt werden muß. Schaffen Automatikfahrzeuge das, sowas zu umfahren? Es ist ja eine Abweichung von der eingeprogrammierten Route; und der Gegenverkehr kommt auch nicht nur mit 20 angeschlichen bzw. muß man selber, um weiterzukommen, in so einem Fall auch manchmal dann zügig die Gegenfahrbahn benutzen, nicht nur mit 20 km/h.
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15

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 20:52

Ich denke, das Ausweichen kann auch einprogrammiert werden. Ich hatte leider bei der kurzen Mitfahrt nicht die Möglichkeit, alle interessanten Fragen zu stellen und nicht aufgepasst, ob das Fahrzeug bei dem Fußgänger-Gegenverkehr auch etwas ausgewichen ist.

Wenn man dem Fahrzeug eine Hauptroute einprogrammiert mit +/- zur Verfügung stehenden Breite und eben die Gegenfahrbahn als Ausweichroute, dann sollte es kein Problem sein, dass dem Fahrzeug mitgegeben wird, dass vor dem Ausweichen die Alternativroute auf "Frei" geprüft wird und dabei die Seite und Heck im Blick bleibt (also schnelle Vordrängler von hinten ebenso erkannt werden).

Mercedes hat es schon geschafft, plötzlich von der Seite auftauchende Hindernisse zu erkennen. Auf einem Entwicklungs-Testgelände können viele der genannten Situationen ausgiebig durchgespielt und die Sensorik hinreichend geprüft werden.

Technisch sehe ich da keine großen Probleme, eher ist der große Schritt die Akzeptanz der neuen Techniken und der Umgang damit. Die automatische U-Bahn in Nürnberg fährt auch problemlos. Da gab es sicher vor einigen Jahren auch viele Bedenken.

Wichtig ist, dass all diese kritischen Punkte beachtet und technisch ausfallsicher gelöst werden. Da habe ich einfach das Vertrauen in die Zukunft (und Entwickler).

Charly

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16

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 12:40

@Tatrafan: Ich kann gut verstehen, dass Du skeptisch bist, bin ich im Grunde auch. Nichtsdestotrotz geht die technische Entwicklung schon länger in diese Richtung, da hängen wir in Deutschland sogar noch ein wenig zurück. In Detroit und San Franzisko laufen schon solche Vehikel, in der Schweiz gibt es sogar ein Projekt mit einer ganzen Flotte. Auch bei uns in Deutschland geht es damit vorwärts: fast zeitgleich mit dem Start des Tests am Frankfurter Flughafen hat unser Arbeitgeber in Bayern eine autonom fahrende Linie im regulären Straßenverkehr in Betrieb genommen, siehe Bericht der Deutschen Welle oder auch Erster autonomer Bus im Deutschen Straßenverkehr.

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Mittwoch, 8. November 2017, 17:12

Die FNP berichtet heute über den 2-wöchigen Test. Fazit: vielversprechend, aber noch nicht ausgereift. Aber lest selbst: klick

Charly

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18

Donnerstag, 9. November 2017, 16:02

Wegen der identischen Technologie stelle ich das mal hier mit ein.

Es betrifft nicht Frankfurt sondern Las Vegas, wo es kurz nach dem Start zu einem Unfall mit dem autonomen Bus kam. Diesen traf aber keine Schuld, man geht sogar soweit anzunehmen, dass der Unfall verhindert worden wäre wenn beide Fahrzeuge autonom gesteuert gewesen wären. Aber lest am besten hier selbst.

Darkside

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Freitag, 10. November 2017, 17:30

Es lässt sich nur nicht der gesammte Verkehr mal an einem Wochenende auf "autonom" umstellen,
so wie Schweden 1967 auf Rechtsverkehr umgestellt hat..... ;)

Geht man mal gedanklich den Schritt weiter und stellt sich bei dem im Artikel vor, daß der LKW
auch eine komplett autonome Steuerung hätte (am besten ohne Fahrer, nur Fracht).
LKW-Computer erkennt auf einmal, daß er den vorher freien Bogen nicht mehr rangieren kann.
Wartet dann der LKW, bis der Bus weg fährt? (Bus wartet in dem Moment auf freie Fahrbahn
zur Weiterfahrt) ->Deadlock
Rangiert der Computer den LKW wieder vor, um neu anzusetzen - Bus rückt damm ein Stück
nach weil der LKW vor fährt und dann Deadlock soblad der LKW wieder rückwärts will?
Oder wird dadurch der LKW gezwungen sein Rückwärtsmanöver komplett abzubrechen?

Verhindern von Deadlocks wird eine schwierige Aufgabe werden - und ich vermute, daß dies
nie 100% gelöst wird, da sich sicherlich sehr leicht in einer Stadt mit ihrem Strassennetz bei
zu viele Fahrzeugen eine "Stauschleife" um einen Häuserblock bilden kann bei der hohen
Fahrzeugdichte die wir haben....

BTW: wird eigentlich schon an dem autonomen Fußgänger und Fahrradfahrer gearbeitet?!

20

Dienstag, 21. November 2017, 21:13

BTW: wird eigentlich schon an dem autonomen Fußgänger und Fahrradfahrer gearbeitet?!

LOL, aber bei der Roboterisierung der Gesellschaft und etwas Steven Spielberg nicht abwegig.

Ansonsten dürften sich Konflikte immer lösen lassen, wenn die Fahrzeuge miteinander kommunizieren. So, wie heute auch immer jemand Vorfahrt hat (festfahren tun sich i. d. R. nur menschliche Fahrer), wird es auch unter autonomen Fahrzeugen gehen. Und im Zweifel wird gelost, wer von den X Fahrzeugen, die ein Gewusel von Y Fahrzeugen auflösen können, den ersten Schritt macht.

Und durch die autonomen Fahrzeuge werden insbesondere durch Nutzerteilung wesentlich weniger Blech (äh Kunststoff) in der Stadt stehen und unterwegs sein. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SoundofN1« (21. November 2017, 21:14)


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