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Samstag, 17. Februar 2018, 21:26

Mal ein paar Fakten zur Strecke:
  • 16 technisch ungesicherte Bahnübergänge (davon 4 über Straßen, 9 über allgemeine Fußwege, 3 über Fußwege, die nur zu den Bahnsteigen führen)
  • 2 nur mit Lichtzeichen gesicherte Überwege über Straßen
  • Nach Eisenbahnkreuzungsgesetz dürfen auf Haupt- als auch Nebenstrecken KEINE Bahnübergänge mehr gebaut werden. Es müssen dann teure Über- oder Unterführungen gebaut werden. Und das gilt auch, wenn eine Bestandsstrecke ausgebaut wird. (Daher zum Beispiel das Problem beim S6-Ausbau in Berkersheim mit der Unterführung für 3 oder 4 Bauern.)
  • 60 km/h Höchstgeschwindigkeit zwischen Höchst und Königstein wg. techn. ungesicherter Bahnübergänge und z.T. auch wg. Kurvenradien
  • Die fehelende Elektrifizierung und der damit verbundene Fahrzeugeinsatz bedingen ein recht "gemütliches" Fahren.
  • Nördlich von Hornau wird das durch die Streckenführung nochmals verstärkt. Hat eher was von einer Ausflugsfahrt ...
  • Die Kantenzeit zwischen Höchst Bf. und Liederbach Bf. (komplett eingleisiger Abschnitt mit zwei eingleisigen HP in Unterliederbach und Liederbach Süd ist zu lang für einen 15-Min-Takt.
Ich habe dazu auch ein selbst gemachtes Kärtchen, das ich jemandem zum Hochladen schicken könnte. (Nachdem zum zigsten mal ein Hoster, den ich genutzt habe, dicht gemacht hat, habe ich keine Lust mehr, mir einen zu suchen.)
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »multi« (17. Februar 2018, 21:28)


22

Samstag, 17. Februar 2018, 21:44

Folgen aus o.g. Fakten für einen 15-Min-Takt:

Zwischen Höchst Bf. und Liederbach Bf. muss mindestens eine Ausweiche her (sinnvoll wäre ein Ausbau von Liederbach Süd, besser weil flexibler zu nutzen ein größerer Streckenabschnitt zwischen mehreren Bahnhöfen/Haltepunkten). Oder einer der beiden HP Unterliederbach bzw. Liederbach Süd muss von den Verstärkern ausgelassen werden. Oder die Strecken wie auch die Fahrgeschwindigkeit muss in diesem Abschnitt deutlich erhöht werden.

Ein Ausbau unter EBO wird wegen des Themas Sicherungstechnik und insb. wegen der zu beseitigenden Bahnübergänge sehr teuer. Das Ausbauprojekt S5/Taunusbahn zeigt das ja gerade sehr gut. Unter BOStrab wäre vieles einfacher und auch billiger machbar.

Eine Durchbindung der Kurzpendel nach Bad Soden ist nicht sinnvoll. Es gab Zeiten, als die Königsteiner Bahn außerhalb der HVZ offiziell in Höchst begann/endete und als man betrieblich genau das gemacht hat, die Durchbindung Königstein---Bad Soden mit kurzem Aufenthalt in Höchst. Diese Direktverbindung hat so gut wie niemand genutzt. Die Leute aus Königstein, Kelkheim, Liederbach wollen fast alle nach Höchst oder Frankfurt ... (bzw. auf diesen Verbindungen ist außer bei einem Wintereinbruch der Bus die schnellere und häufigere Alternative)
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »multi« (17. Februar 2018, 21:46)


23

Samstag, 17. Februar 2018, 21:46

Nach Eisenbahnkreuzungsgesetz dürfen auf Haupt- als auch Nebenstrecken KEINE Bahnübergänge mehr gebaut werden. Es müssen dann teure Über- oder Unterführungen gebaut werden. Und das gilt auch, wenn eine Bestandsstrecke ausgebaut wird. (Daher zum Beispiel das Problem beim S6-Ausbau in Berkersheim mit der Unterführung für 3 oder 4 Bauern.)
Dann bekommt aber die RTW mit dem BÜ Sossenheim aber noch Probleme

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Samstag, 17. Februar 2018, 21:55

Wie lange gilt das mit den Bahnübergängen schon? Die Zufahrt ins Gewerbegebiet Münster mit BÜ ist ja noch nicht so alt.. Ich weiß aus dem Stegreif nicht wie lange sie schon existiert, aber als ich vor 12 Jahren dort angefangen habe, gab es sie noch nicht. Aus dem Bauch heraus würde ich auf 6 Jahre etwa tippen, vielleicht auch 7.
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

25

Samstag, 17. Februar 2018, 22:01

Nach Eisenbahnkreuzungsgesetz dürfen auf Haupt- als auch Nebenstrecken KEINE Bahnübergänge mehr gebaut werden. Es müssen dann teure Über- oder Unterführungen gebaut werden. Und das gilt auch, wenn eine Bestandsstrecke ausgebaut wird. (Daher zum Beispiel das Problem beim S6-Ausbau in Berkersheim mit der Unterführung für 3 oder 4 Bauern.)
Dann bekommt aber die RTW mit dem BÜ Sossenheim aber noch Probleme

Berechtigtes Argument. Vielleicht kann @tunnelklick uns hier weiterhelfen? Der ist in juristischen Dingen ja besonders bewandert. Das Problem mit den Bahnübergängen auf der Königsteiner Bahn besteht jedenfalls grundsätzlich. (Ich musste mich mit dem Thema schon mal beruflich herumschlagen.) Unter welchen konkreten Bedingungen die Anordnungsbehörde Ausnahmen zulässt, weiß ich nicht.

Edit: §2 des Eisenbahnkreuzungsgesetzes lautet:
(1) Neue Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen, die nach der Beschaffenheit ihrer Fahrbahn geeignet unddazu bestimmt sind, einen allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr aufzunehmen, sind als Überführungen herzustellen.
(2) In Einzelfällen, insbesondere bei schwachem Verkehr, kann die Anordnungsbehörde Ausnahmen zulassen. Dabei kann angeordnet werden, welche Sicherungsmaßnahmen an der Kreuzung mindestens zu treffen sind.
(3) Eine Kreuzung im Sinne des Absatzes 1 ist neu, wenn einer der beiden Verkehrswege oder beide Verkehrswege neu angelegt werden.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

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26

Samstag, 17. Februar 2018, 23:33

Zitat

Dann bekommt aber die RTW mit dem BÜ Sossenheim aber noch Probleme

Da gibt es ja genau diese Überlegung im Zusammenhang mit der Strab-Verlängerung auf der Nordseite der Bahn zum Bahnhof Höchst, die RTW zwischen Höchst und Sossenheim als Strab zu bauen. Unabhängig von der Frage Strab oder Stadtbahn wäre auf jeden Fall der Punkt BO-Strab, was den BÜ ja vereinfachen würde. Das spricht durchaus dafür, auch die Königsteiner Bahn nach BO-Strab auszubauen.
Thema wäre dann die Weiterführung von Höchst nach Osten
- als Strab Ri. Gallus,
- als Zweisystem-Stadtbahn über die U 5 Ri. Innenstadt (immerhin ist die Verlängerung der U 5 vom Euuropaviertel nach Höchst Option im GVP);
- als RTW 3 in Ri. Eschborn.

Für den Berufsverkehr könnte durchaus die Belegung mit 2 Linien jeweils im Halbstundentakt interessant sein (U 5 Frankfurter Berg - City - Königstein und RTW 3 Eschborn Ost - Eschborn Süd - Königstein).

MdE

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27

Sonntag, 18. Februar 2018, 00:07

Wie lange gilt das mit den Bahnübergängen schon? Die Zufahrt ins Gewerbegebiet Münster mit BÜ ist ja noch nicht so alt.. Ich weiß aus dem Stegreif nicht wie lange sie schon existiert, aber als ich vor 12 Jahren dort angefangen habe, gab es sie noch nicht. Aus dem Bauch heraus würde ich auf 6 Jahre etwa tippen, vielleicht auch 7.
Das war kein "Neubau", sondern eine "Verlegung" des BÜ aus der Siemensstraße, Ende 2007.


Mal ein paar Fakten zur Strecke:
  • 16 technisch ungesicherte Bahnübergänge (davon 4 über Straßen, 9 über allgemeine Fußwege, 3 über Fußwege, die nur zu den Bahnsteigen führen)
  • 2 nur mit Lichtzeichen gesicherte Überwege über Straße
Zuwegungen zu Bahnsteigen gelten als Reisendenübergänge und nicht Bahnübergänge, da gelten andere Vorschriften. Ein nicht technisch gesicherter BÜ wird ja bald geschlossen (oberhalb Schwimmbadkurve). Die zwei mit Lichtzeichen ohne Schranken sind an Feldwegen, respektive Straßen ohne allgemeinen Verkehr (und zu schmal für Halbschranken). Ich komme auf folgende Zählung:
  • 2 nicht technisch gesicherte RÜ (Königstein, Liederbach)
  • 2 mit Lichtzeichen gesicherte RÜ (Hornau, Kelkheim [dort mit Schranken])
  • 6 nicht technisch gesicherte BÜ für reine Fußwege, teils mit Drängelgitter
  • 5 nicht technisch gesicherte BÜ über Feld- und Waldwege
  • 2 mit Lichtzeichen gesicherte BÜ über Feldwege
  • 16 mit Lichtzeichen/Blinklicht und Halbschranken gesicherte BÜ

Was noch dazukommt, ist, dass die Einschaltstrecke mancher BÜ (Münster, Schneidhain) für Planhalte ausgelegt ist, d.h. die Einschaltung erfolgt verzögert. Sieht man immer schön beim Bahnhofsfest, wenn die Sonderzüge erst mal bremsen müssen.

28

Sonntag, 18. Februar 2018, 00:20

Die Frage ist doch, ob beim Ausbau der Königsteiner Bahn Kreuzungen neu angelegt werden oder ob es um bestehende Kreuzungen geht. Wenn ich es richtig verstanden habe, bitte korrigiert mich, wenn das nicht stimmt, geht es aber auf der Königsteiner Bahn durchwegs um bestehende Bahnübergänge. Der von @multi zitierte § 2 EBKrG bezieht sich nur auf neu anzulegende Kreuzungen, die in der Tat als Überführung anzulegen sind.

Für bestehende Kreuzungen ist § 3 EBKrG einschlägig:

Zitat

Wenn und soweit es die Sicherheit oder die Abwicklung des Verkehrs unter Berücksichtigung der übersehbaren Verkehrsentwicklung erfordert, sind nach Maßgabe der Vereinbarung der Beteiligten (§ 5) oder der Anordnung im Kreuzungsrechtsverfahren (§§ 6 und 7) Kreuzungen
1. zu beseitigen oder
2. durch Baumaßnahmen, die den Verkehr an der Kreuzung vermindern, zu entlasten oder
3. durch den Bau von Überführungen, durch die Einrichtung technischer Sicherungen, insbesondere von Schranken oder Lichtsignalen, durch die Herstellung von Sichtflächen an Bahnübergängen, die nicht technisch gesichert sind, oder in sonstiger Weise zu ändern


Da wäre dann zu prüfen, ob die hier diskutierten Ausbauten eine Maßnahme nach § 3 EBKrG erfordern. Im Übrigen gilt für bestehende Kreuzungen, also alle hier bestehenden BÜs der § 11 EBO, wonach die Art der Sicherung von der zulässigen Streckengeschwindigkeit, der Einsehbarkeit der Strecke sowie von Art und Menge des kreuzenden Verkehrs abhängt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (18. Februar 2018, 00:21) aus folgendem Grund: Link eingefügt


29

Sonntag, 18. Februar 2018, 01:08

Danke MdE. Ich hätte gedacht, der neue Bahnübergang wäre neuer, kurz vor unserem zweiten Umzug im Gewerbegebiet. Aber 2007 war sogar noch vor unserem ersten Umzug. Hmm.
An der Siemensstraße gab es vorher einen? Wer kam denn auf so eine Idee, von dort kommt man doch gar nicht auf die Königsteiner Straße... Und das ist doch der Hauptzweck dieses BÜ. Naja, wir reden hier von Kelkheim. Wegen der Dorfverwaltung durfte mein Arbeitgeber ja auch, nachdem alle Mitarbeiter nach dem Umzug neue Visitenkarten hatten, nochmal neue drucken, weil dem Dorfältesten in den Sinn kam, wir sollten keine zwei Hausnummern mit "bis" verwenden sondern nur die niedrigere.
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

MdE

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30

Montag, 19. Februar 2018, 23:37

An der Siemensstraße gab es vorher einen? Wer kam denn auf so eine Idee, von dort kommt man doch gar nicht auf die Königsteiner Straße...

Ja, es war auch tatsächlich genau diese Anlage samt Schranken und Lichtzeichen. Eine ganze Weile war noch der Asphalt vorhanden, bis er dann auch abgetragen wurde.

Vielleicht stammt der erste BÜ noch aus der Zeit, zu der statt dem Königsteiner Weg noch die Frankfurter Straße nach Liederbach führte. Denke zumindest, dass es mal so war.

So, genug OT ;)

31

Dienstag, 20. Februar 2018, 07:37

Vielleicht sollte man einfach überlegen, die Strecke nach BO Strab auszubauen. Dann sind die Übergänge kein Problem mehr. Und mit den spurtstarken Fahrzeugen ist man sogar kürzer unterwegs...
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

32

Dienstag, 20. Februar 2018, 08:39

Dann gibt's es keine Dampflokomotiven mehr nach Königstein.
Eine Durchbindung der Kurzpendel nach Bad Soden ist nicht sinnvoll. Es gab Zeiten, als die Königsteiner Bahn außerhalb der HVZ offiziell in Höchst begann/endete und als man betrieblich genau das gemacht hat, die Durchbindung Königstein---Bad Soden mit kurzem Aufenthalt in Höchst. Diese Direktverbindung hat so gut wie niemand genutzt. Die Leute aus Königstein, Kelkheim, Liederbach wollen fast alle nach Höchst oder Frankfurt ... (bzw. auf diesen Verbindungen ist außer bei einem Wintereinbruch der Bus die schnellere und häufigere Alternative)
Klar, sofern man kein Auto nutzt, bleibt auch nichts anderes übrig. Die Querverbindungen bzw Tangentialverbindung (von Ffm aus gesehen ) sind nicht wirklich attraktiv. Es ist halt historisch begründed viel auf Frankfurt ausgerichtet. Die Industriegebiete (in der Hauptsache Eschborn) und Schulzentren kamen später und in einer autoverliebten Zeit

33

Dienstag, 20. Februar 2018, 09:13

Vielleicht sollte man einfach überlegen, die Strecke nach BO Strab auszubauen. Dann sind die Übergänge kein Problem mehr. Und mit den spurtstarken Fahrzeugen ist man sogar kürzer unterwegs...

Dass diese Überlegung sinnvoll sein könnte, wollte ich mit meiner Faktensammlung andeuten.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

34

Dienstag, 20. Februar 2018, 09:32

Dann gibt's es keine Dampflokomotiven mehr nach Königstein.

Das wäre schade, sollte aber nicht das entscheidende Kriterium für eine solche Entscheidung sein.

BTW: Wie ging das seinerzeit auf der U3? Da waren doch neben den Straßenbahnen auch Güterzüge unterwegs. Zwischen Heddernheim und Oberursel Bf bzw. zwischen Kupferhammer und Oberursel Bf. Sprich: Kann man nicht auch heute eine Lösung finden, wo die Sonderfahrten nach Königstein möglich wären, auch wenn die Strecke auf BOStrab umgestellt würde?
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

35

Dienstag, 20. Februar 2018, 10:54

Sprich: Kann man nicht auch heute eine Lösung finden, wo die Sonderfahrten nach Königstein möglich wären, auch wenn die Strecke auf BOStrab umgestellt würde?

Die Vorschriften sind in der Zwischenzeit deutlich verschärft worden, dazu würde bei einer Umstellung auf BoStrab die Bahnsteige auf Frankfurter Stadtbahnlichtraumprofil umgebaut und dann ist kein EBO-Betrieb mehr möglich! Oder hast Du schon vergessen, weshalb es früher auf der A-Strecke nur flache Bahnsteige gab?

36

Dienstag, 20. Februar 2018, 11:18

.
Entweder man passt die Fahrzeuge den Bahnsteigen an, oder die Bahnsteige den Fahrzeugen - die 2,65 m breite und Fußbodenhöhe ist nicht zwingend aus der BOStrab vorgegeben, nur für gemeinsamen Verkehr mit IV -, oder man baut sich Sonderlösungen wie Verschwenkung der Haltestellengleise (siehe Kassel).
Technisch wäre das kein Problem.

Nur: Strecke EBO - Fahrzeuge müssen der EBO entsprechenden; Strecke BOSTRAB - Fahrzeugemussten der BOSTRAB entsprechenden.
Das wäre schade, sollte aber nicht das entscheidende Kriterium für eine solche Entscheidung sein
Natürlich nicht, ist ein Nebeneffekt. Interessant dürfte dann das BW der HLB in Königstein werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Condor« (20. Februar 2018, 11:20)


37

Dienstag, 20. Februar 2018, 12:51

.
Entweder man passt die Fahrzeuge den Bahnsteigen an, oder die Bahnsteige den Fahrzeugen - die 2,65 m breite und Fußbodenhöhe ist nicht zwingend aus der BOStrab vorgegeben, nur für gemeinsamen Verkehr mit IV -, oder man baut sich Sonderlösungen wie Verschwenkung der Haltestellengleise (siehe Kassel).
Technisch wäre das kein Problem.

Bleiben wir doch mal realistisch, wenn die Strecke nach Königstein umgebaut würde, würde man sie kompatibel zur RTW (die verwendet das Frankfurter Stadtbahnlichtraumprofil) machen und dann nicht wegen ein paar historischen Eisenbahnfahrten auch noch für EBO-Fahrzeuge auslegen. Das wäre zwar schön, es ist aber recht weltfremd.

38

Dienstag, 20. Februar 2018, 13:34

Nur wenn, dann sollte alles mal zusammen betrachtet werden: RTW, RB 12 & 15, ggf. auch SL 11.
Für die RTW braucht es auf jeden Fall einen größeren Umbau vom Bahnhof Höchst. Wenn dann alles umgebaut ist und Wasserstoff Infrastruktur und Fahrzeuge in Betrieb sind (RB12), wird wohl so schnell kein erneuter Konzeptwechsel für einzelne Teile erfolgen.

39

Dienstag, 20. Februar 2018, 14:42

Wir sind doch am Punkt angelangt, dass die ursprüngliche Planung nur mit geringen Eingriffen in Höchst die RTW als EBO mit 15kV~ durch den Bahnhof zu führen vom Tisch ist. Die Sodener Bahn und die mögliche Einbindung der Straßenbahn erzwingen einen Betrieb als BoStrab mit 750V=. Die Strecke nach Königstein ist als EBO nur bedingt erweiterbar, weil dann der Bestandsschutz der Strecke wegfällt, aber im aktuellen Zustand ist nun einmal kein 15 Minutentakt möglich.

40

Dienstag, 20. Februar 2018, 15:11

Was das von @Condor angesprochene BW der HLB in Königstein angeht - sofern ein so fundamentaler Paradigmenwechsel dort stattfindet, wird es in seiner jetzigen Form ohnehin obsolet.
Die Frage stellt sich ja auch, wenn im Zuge von Ausschreibungen dort (hoffentlich, wie ich aus persönlichem Leid mit dem derzeitigen Betreiber einfügen möchte) dort ein anderes EVU zum Zuge kommt.
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.