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Samstag, 26. Mai 2018, 21:48

HLB auf RB58 und RE59. Was passiert mit den ET425?

Wie zu lesen ist, werden bereits ab 10.06. einzelne Fahrten durch die HLB ausgeführt. Die vollständige Übernahme dann Ende September. Weiß jemand, was mit den zurzeit eingesetzten ET 425 passiert? Werden die anderswo in Rhein-Main eingesetzt, ich glaube die beiden Linien waren der einzige Einsatz. Für eine Abstellung sind die Fahrzeuge doch eigentlich noch zu gut.

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Sonntag, 27. Mai 2018, 00:58

Wie zu lesen ist, werden bereits ab 10.06. einzelne Fahrten durch die HLB ausgeführt. Die vollständige Übernahme dann Ende September. Weiß jemand, was mit den zurzeit eingesetzten ET 425 passiert? Werden die anderswo in Rhein-Main eingesetzt, ich glaube die beiden Linien waren der einzige Einsatz.
Diese werden weiterhin eingesetzt, allerdings im S-Bahn Bereich (S7 und eventuell sogar auf Verstärkern der S8 nach FKCH oder FFLU)
Für eine Abstellung sind die Fahrzeuge doch eigentlich noch zu gut.
Vor dem Einsatz bei der S-Bahn müssen diese rostsaniert werden, ob das für ein "zu gut" spricht, ich weiß ja nicht.

Henning H.

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3

Sonntag, 27. Mai 2018, 13:52

Wie zu lesen ist, werden bereits ab 10.06. einzelne Fahrten durch die HLB ausgeführt. Die vollständige Übernahme dann Ende September. Weiß jemand, was mit den zurzeit eingesetzten ET 425 passiert? Werden die anderswo in Rhein-Main eingesetzt, ich glaube die beiden Linien waren der einzige Einsatz.
Diese werden weiterhin eingesetzt, allerdings im S-Bahn Bereich (S7 und eventuell sogar auf Verstärkern der S8 nach FKCH oder FFLU)


Lässt die Ausschreibung der S-Bahn das überhaupt zu? Und wozu sollte man die 425er einsetzen wenn gegügend 430er zur Verfügung stehen?
Auf der S7 ergibt es aufgrund der Bahnsteighöhen zwar eigentlich Sinn, aber wirklich vorstellen kann ich mir dennoch nicht.

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Sonntag, 27. Mai 2018, 14:07

Lässt die Ausschreibung der S-Bahn das überhaupt zu? Und wozu sollte man die 425er einsetzen wenn gegügend 430er zur Verfügung stehen?
Auf der S7 ergibt es aufgrund der Bahnsteighöhen zwar eigentlich Sinn, aber wirklich vorstellen kann ich mir dennoch nicht.

Wer sagt denn, dass es genug 430er gibt? Die Kelsterbach-Verstärker der S8 fahren oft genug "nur" mit 423ern, weil es nicht genug 430er gibt. Auch die häufigen Einsätze von Voll- statt Langzügen lassen auf ähnliches schließen. Und wer erinnert sich noch an die letzten Sommerferien, als man mit der Wartung nicht hinterher kam?

Ob das der Verkehrsvertrag zulässt, darüber wird man sich bei der S-Bahn Rhein Main in Absprache mit dem RMV genug Gedanken gemacht haben. Ich finde die 430er auf der S7 seit jeher überzogen. Wer braucht bitte so viele Türen. Dann doch lieber ein paar Sitzplätze mehr, gerade wenn man dauernd nur als Kurzzug auf der S7 fährt und dieser dann aus allen Nähten platzt.

Die Realität überwindet oft die Vorstellung. Wer malt sich denn sonst jede einzelne Katastrophe vorher aus.
Man kann sich ja gern mal nach Fahrplanwechsel an der S7 treffen ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chrish« (27. Mai 2018, 14:10)


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Sonntag, 27. Mai 2018, 15:10

Das die 425 sich für S-Bahn eignen, ist ja unbestritten.

In irgendeinem Bericht zur Situation und Vorhaben des RMV zum Thema S-Bahn (zum Stichwort Folgeverspätung) habe ich gelesen, das längere Pufferzeiten (überschlagende Wende) an den Wendebahnhöfen auch wegen Fahrzeugmangel nicht ausgeweitet werden können. Das kann erst mit weiteren Fahrzeugen realisiert werden. Ab da hielt ich es für Sience Fiction, weil ich an Neufahrzeuge dachte. Aber "refurbishte" Gebrauchte ist schon realistischer.

Was der RMV dazu sagt? Der ist wohl schon froh, wenn überhaupt etwas fährt. Wenn man mal den Blick auf andere Regionen wirft, ist Hessen ja noch gut dran.

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Sonntag, 27. Mai 2018, 20:39

Vielleicht ist es ja auch eine Anspielung darauf die S7 bald nach Groß-Rohrheim, Biblis oder sogar bis nach Worms zu verlängern bzw. die Planungen wieder aufzunehmen.
Dann hätte man v.a. ab Dezember 2020 ein vernetztes S-Bahn-Netz mit Rhein-Neckar. Wo man dann in die neue S6 in Worms und in die S9 zwischen Groß-Rohrheim und Biblis umsteigen könnte.
Würde mich freuen.

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7

Sonntag, 27. Mai 2018, 20:59

Ohne NBS oder eigene Gleise ist aber Pünktlichkeit eher ein Glücksspiel.

MdE

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8

Sonntag, 27. Mai 2018, 22:21

Die S-Bahn fährt ja mehr Langzüge und nun auch "rund um die Uhr". Neue ET wachsen ja nicht im Acker nebenan und generell müssen sie auch irgendwann mal in die Werkstatt...

Tatrafan

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9

Montag, 28. Mai 2018, 00:21

Wenn 425 hier bei der S-Bahn, dann aber bitte nur mit deaktivierten und dauerhaft verschlossenen Toiletten. Ist ja auch das Problem der Abwasserentsorgung und Wasserversorgung: beides gibt es in Goddelau nicht.

Und zumindest ich als Tf hab keine Lust, mich dann ständig auch noch mit den Folgen rumärgern zu sollen, wenn irgendwelche “Lustigen“, gerade (anfallsweise) auf der S7, meinen, ei, es is doch so lustich, mal das Klo zu verstopfen und zu fluten, und den Nächsten interessiert es nicht, und es wird noch... äh, ja, draufgesetzt. Nein danke, darauf kann ich verzichten. Bei den Kelsterbach-Shuttles braucht es erst recht keine Toilette wegen wirklich extrem kurzer Reisezeit, und auf der S7 - bitte nicht.

Dafür darf gerne die LZB aktiv bleiben, der Betrieb soll dann bitte auch die Ausbildung ermöglichen (damit ich sie dann auch legal benutzen darf), und dann können zwischen Dornberg und Mörfelden mit 160 Verspätungen gekürzt werden :D
Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

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Montag, 28. Mai 2018, 11:20

RMV hat einen Artikel auf seiner Webseite über den Wechsel. Demnach werden die ersten Fahrzeuge ab 10.06. auf die Fahrgäste losgelassen.

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Montag, 28. Mai 2018, 11:25

RMV hat einen Artikel auf seiner Webseite über den Wechsel. Demnach werden die ersten Fahrzeuge ab 10.06. auf die Fahrgäste losgelassen.
Hier die Presseinformation vom RMV:

Zitat

Hessische Landesbahn übernimmt vorab erste Fahrten zwischen Frankfurt und Aschaffenburg
Hessische Landesbahn übernimmt ab 09. Dezember zwei Linien zwischen Frankfurt und Bayern sowie die Linie Wiesbaden – Mainz – Darmstadt – Aschaffenburg / Bereits ab 10.06.2018 auf ersten Linien mit fabrikneuen Elektrofahrzeugen und WLAN unterwegs


Ab dem 10.06.2018 setzt die Hessische Landesbahn (HLB) auf den Linien RB58 und RE59 zwischen Frankfurt, Hanau und Aschaffenburg fabrikneue Fahrzeuge des Typs Coradia Continental von Alstom ein. Ab dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 betreibt die Hessische Landesbahn neben der RB58 (Frankfurt – Hanau – Aschaffenburg – Laufach) und RE59 (Frankfurt Flughafen – Hanau – Aschaffenburg) die Linie RB75 (Wiesbaden – Mainz – Darmstadt – Aschaffenburg).

Der Betriebsübernahme von der bisherigen Betreiberin DB Regio AG ist eine europaweite Ausschreibung der Verkehrsleistung im Südhessen-Untermain-Netz durch den Rhein-Main- Verkehrsverbund (RMV), die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) und den Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd) vorangegangen.

"Der frühzeitige Einsatz der neuen Triebwagen ist für unsere Fahrgäste nicht zuletzt von Vorteil, weil die komplette Fahrzeugflotte mit kostenlosem WLAN ausgestattet ist. Mein Lob gilt an dieser Stelle der Hessischen Landesbahn, die es geschafft hat, die neuen Fahrzeuge überpünktlich in Betrieb zu nehmen", so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat.

"Wir sind stolz, das von uns betriebene Liniennetz nochmals zu erweitern. Mit der frühzeitigen Übernahme der ersten beiden Linien des neuen Netzes stehen wir zu unserem Anspruch, unser Fahrtenangebot verlässlich und auf hohem Qualitätsniveau anzubieten", hob Veit Salzmann, Geschäftsführer der Hessischen Landesbahn, hervor.

"Für uns ist überregionale Zusammenarbeit gelebter Alltag. Mit den neuen Zügen der Hessischen Landesbahn werden ab Fahrplanwechsel im Dezember auf allen Regionalzuglinien zwischen den drei Bundesländern moderne Fahrzeuge eingesetzt. Damit machen wir das passende Angebot für die wachsenden Verkehrsströme zwischen Hessen und Bayern", erläuterte Thomas Prechtl, Geschäftsführer der BEG.

"Die Regionalbahnlinie zwischen Aschaffenburg nach Wiesbaden über Darmstadt und Mainz stellt für die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt eine bedeutende ÖPNV-Verbindung zu unseren hessischen Nachbarn dar, die insbesondere für Pendler und Studierende unverzichtbar ist. Von den planmäßig ab Dezember einzusetzenden neuen Coradia Continental versprechen wir uns nicht nur mehr Komfort, sondern erwarten einen Beitrag zu einer höheren Pünktlichkeit der Linie", erklärt Michael Heilmann, Geschäftsführer des für das Nahverkehrsangebot im südlichen Rheinland-Pfalz zuständigen Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr ZSPNV Süd.

Mehr Komfort, mehr Platz

Die 17 vierteiligen und 13 dreiteiligen fabrikneuen Fahrzeuge des Typs Coradia Continental sind großzügig und hell eingerichtet, behindertengerecht ausgestattet und verfügen über vier Mehrzweckbereiche im Vierteiler und drei Mehrzweckbereiche im Dreiteiler für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder. Die Fahrten werden mindestens von einem einzelnen vierteiligen Triebwagen mit 227 Sitzplätzen erbracht. In der Hauptverkehrszeit ist eine Kombination aus drei- und vierteiligen Fahrzeugen vorgesehen, sodass 400 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Das sind bei jeder Fahrt mindestens so viele Plätze wie heute, häufig sogar mehr als bislang. Wie im RMV üblich wird die 1. und 2. Klasse angeboten. Neben kostenlosem WLAN stehen Steckdosen am Platz bereit. Die Fahrgastinformation erfolgt über Bildschirme mit Echtzeitdatenanzeige, welche auch die nächsten Anschlüsse an Umsteigebahnhöfen umfasst.

Um einen bequemen Einstieg auch an Bahnsteigen zu ermöglichen, bei denen eine Stufe zum Fahrzeug besteht, verfügt das Fahrzeug an jeder Tür über einen automatischen Schiebetritt.
Gruß Tommy

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12

Montag, 28. Mai 2018, 14:05

Für eine Abstellung sind die Fahrzeuge doch eigentlich noch zu gut.

Das stimmt zu teilen schon, nur leider wird dies in den nächsten Jahren sehr viele 425 betreffen, seinen es die Fahrzeuge in Ludwigshafen, welche durch den Mireo abgelöst werden, oder auch Fahrzeuge in NRW, dem Raum Stuttgart oder Trier, um nur ein paar wenige zu nennen. Nur bis dahin müssen die Fahrzeuge eben noch laufen.
Ich stelle mir daher sehr gut vor, dass die spätestens ab Dezember in Frankfurt zu vielen Fahrzeuge daher abgegeben werden und daher Fahrzeuge mit Mängeln oder anstehenden Revisionsfristen ersetzen werden.
Zum Thema Reserve im S-Bahn-Netz: solange der RMV dafür zahlt, wäre das möglich, ansonsten ist dies doch höchst unwahrscheinlich.
Ein Taktfahrplan für alle, alle für einen Taktfahrplan.

13

Montag, 28. Mai 2018, 18:05

Hallo!

Die Fahrzeiten sind bereits in der Fahrplanauskunft eingepflegt. Leider kann man die Züge bei der verstümmelten Darstellung der DB nicht mehr unterscheiden. Die ÖBB-Variante (http://fahrplan.oebb.at/bin/stboard.exe/dn?) beispielsweise liefert aber noch eine Unterscheidung nach RB und DPN. Letztere sind dann wohl die HLB-Züge.

Verlinken auf einzelne Züge spare ich mir, die Links sind ja nicht statisch.

Gruß
-bb

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14

Montag, 28. Mai 2018, 18:36

Was wäre denn die Alternative bei Fahrzeugmangel ? Besser alte Züge als gar keine Züge !

Wem die ET 425 nicht gefallen - in Polen werden bestimmt in nächster Zeit einige EN 57 frei, die dann auf den Betrieb bei uns umgerüstet werden können. :D

15

Montag, 28. Mai 2018, 20:14

425 auf der S7

Hallo @Tatrafan,

ist diese Info wirklich neu für dich?

Mir ist das seit über einem Jahr bekannt.

Grund dafür sei die zusätzliche Verfügbarkeit der Baureihe 430 für zusätzliche Langzüge und dem erweiterten Nachtverkehr.


Beste Grüße

Tatrafan

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16

Montag, 28. Mai 2018, 21:34

@safadino: bisher nur gerüchteweise, was Bestätigtes weiß ich darüber bisher nicht.

Hallo!
Die Fahrzeiten sind bereits in der Fahrplanauskunft eingepflegt. Leider kann man die Züge bei der verstümmelten Darstellung der DB nicht mehr unterscheiden.


Liegt an Vorgaben des XVII. Brüsseler Eisenbahnpakets (oder so was in der Art :D , auf jeden Fall Vorgabe des Eurokratistischen Zentralkomitees), speziell an der verordneten "Diskriminierungsfreiheit": da darf es ja nicht mehr sein, daß das EVU, welches die Leistung erbringt, genannt wird, weil das ja Diskriminierung wäre. Fragt mich nicht, warum, das weiß ich nicht - wurde uns im Unterricht aber so gesagt.

Hat man in Sachsen schon. Wer von Dresden nach Zwickau fahren will, bekommt RB und RE angeboten - allerdings sind auch das keine DB-Züge mehr (was die Online-Systeme dem Anfragenden aber nur teilweise verraten), sondern Mitteldeutsche Regiobahn.
Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

Tatrafan

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17

Montag, 28. Mai 2018, 21:36

Was wäre denn die Alternative bei Fahrzeugmangel ? Besser alte Züge als gar keine Züge !


Als ob das den RMV interessieren würde. Der verbietet lieber alte Fahrzeuge bei so astronomischen Vertragsstrafen, daß für die EVU ein Totalausfall der Züge noch billiger ist, als daß er alte Fahrzeuge zulassen würde, die nicht zu 10.000% den Ausschreibungskriterien entsprechen.
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Montag, 28. Mai 2018, 21:40

Was wäre denn die Alternative bei Fahrzeugmangel ? Besser alte Züge als gar keine Züge !
Neufahrzeuge? Talent2, 430 oder 1440 sind aktuelle Baureihen, die (bis auf 430) sogar derzeit hergestellt werden .

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Dienstag, 29. Mai 2018, 12:14




Leider kann man die Züge bei der verstümmelten Darstellung der DB nicht mehr unterscheiden.


Liegt an Vorgaben des XVII. Brüsseler Eisenbahnpakets (oder so was in der Art :D , auf jeden Fall Vorgabe des Eurokratistischen Zentralkomitees), speziell an der verordneten "Diskriminierungsfreiheit": da darf es ja nicht mehr sein, daß das EVU, welches die Leistung erbringt, genannt wird, weil das ja Diskriminierung wäre. Fragt mich nicht, warum, das weiß ich nicht - wurde uns im Unterricht aber so gesagt.


Im Prinzip finde ich das für die Fahrgäste schon interessant. Welcher Laie kann unterscheiden, mit welchem EVU er fährt, wenn nur der Augenschein beim Ein- oder Aussteigen reichen muss? Ist ja vielleicht mal wichtig, wenn man ein Anliegen gegenüber dem Unternehmen hat. Und wenn's nur irgendwas Liegengelassenes ist.

Dann mal wieder halbwegs on-topic: Die DB-Regionalbahnen haben 28xxx-Nummern, die HLB-Züge 24xxx und 25xxx, die vom Flughafen nach Hanau 61xxx. Daneben haben HLB-Züge in der Auskunft grundsätzlich nur Fahrradbeförderung. Unabhängig davon, ob sie im echten Leben irgendwie barrierefrei oder klimatisiert sind. Eigentlich komisch...

Gruß
-bb

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bastian Bode« (29. Mai 2018, 12:14)


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Dienstag, 29. Mai 2018, 19:46

Es gibt auch noch tarifliche Gründe: Ich habe schon zweimal erlebt, dass ich bei privaten EVU Fahrkarten für Fern-Distanzen kaufte, aber die dann nur in Regionalzügen gältig waren. Bei Karten von DB-Regio, da löst man einfach im IC oder ICE den Aufpreis für die mit dem Fernzug gefahrene Strecke nach.

Geht leider nicht bei Regionalfahrkarten privater EVU. Und da ging es um richtige Langstrecken, einmal von Görlitz bzw. ab Dresden mit dem Fernzug nach Framkfurt, und einmal von Büsum bzw. ab Hamburg mit dem Fernzug nach Göttingen. Da verfällt dann der Fernzug-Anteil :( . Mit regionalzügen weiterzufahren und dann irgendwo übernachten zu müssen, ist keine wirkliche Alternative.

Bei privaten Fernzügen wie Flixtrain ist die Lage eindeutig - und die verkaufen dort auch keine Fahrkarten zu Zielen außerhalb des Netztes. Und dann ist auch sehr klar, dass es nur mit dem FlixBus weitergeht. Bei den privaten EVU, die bestellte Nahverkehrsleistungen ist das leider nicht so deutlich. Im ersten Fall (Görlitz - Dresden) war die Lage dem dortigen ZuB auch nicht so klar gewesen, Aber es wurde ja auch genug darüber gepostet, dass es bei manchen privaten EVU mit der Mitarbeiterschulung auch nicht so weit her ist.

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